Eine facetten- und höchst beziehungsreiche filmische Meditation, in der sich individuelle Geschichte, Länder- und Filmgeschichte durchdringen.
Ein griechischer Regisseur, der in den USA lebt, kommt in seine Heimat zurück, um einen Film vorzustellen. Nach jahrzehntelanger Abwesenheit erkennt er seine europäische Heimat nicht mehr wieder. Auf der Suche nach verschollenen Filmrollen der Brüder Manaki, griechischen Filmpionieren, die wahrscheinlich 1905 den ersten griechischen Film überhaupt gedreht hatten, irrt er wie Odysseus durch ein entfremdetes Europa, das nach dem politischen Wandel auf der Suche nach sich selbst und seiner Geschichte ist. Seine Reise führt ihn über Albanien nach Nordmazedonien, Rumänien, Bulgarien und schließlich in das von den Serben belagerte Sarajevo.
| SO 22.03. |
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| 11:00 OmU |