Eine Künstlerkarriere voller Kontraste, ein Leben voller Risse: Erich Fried, 1921 als Sohn einer jüdischen Familie in Wien geboren, floh als Jugendlicher vor den Nationalsozialisten nach England. Aus der Außenseiterperspektive stieg er zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker empor, seine Gedichte haben Strahlkraft und werden noch heute oft zitiert. Er galt aber auch als Querulant und Unruhestifter; er spaltete mit seinen Texten, Ansichten und politischen Provokationen zeit seines Lebens.
Schonungslos und getrieben begibt sich der Sohn auf die Suche, trifft Familienmitglieder, Freunde und WegbegleiterInnen, und versucht aus den Erinnerungen dieser Menschen ein Bild seines Vaters zusammenzusetzen.