Das Gerichtsdrama konzentriert sich auf eine ungefähr einstündige Anhörung vor einer Familienrichterin in Echtzeit – ohne Rückblenden, ohne Musik, ohne narrative Abschweifungen. Die Konsequenz dieser formalen Strenge öffnet den Blick auf einen bereits seit zwei Jahren andauernden Rechtsstreit sowie eine tragische Familiengeschichte, die sich mit jeder weiteren Stellungnahme Schicht um Schicht entfaltet. Eine um ihre Fassung ringende Mutter kämpft um das alleinige Sorgerecht und gegen ein Besuchsrecht des Vaters.
Vierfach ausgezeichnet beim Europäischen Filmfestival in Sevilla.