Marie-Lou, Leiterin einer Pflegeeinrichtung für Senioren, setzt sich mit viel Engagement für eine innovative Pflegephilosophie ein. Im Mittelpunkt stehen dabei das Zuhören und die Würde der Bewohner:innen – doch nicht alle Mitarbeiter:innen unterstützen sie dabei. Ein entscheidender Moment in ihrem Leben ist die Begegnung mit Mari, einer japanischen Theaterregisseurin, die gegen Krebs kämpft. Diese Begegnung verändert Marie-Lous Weg nachhaltig.
Aus der tiefen, unterstützenden Freundschaft der beiden Frauen entsteht eine besondere Verbindung: Gemeinsam stemmen sie sich gegen die Herausforderungen des Lebens und beweisen, dass „das Unmögliche möglich gemacht werden kann.“
Eine Freundschaft zwischen Krankheit und Kapitalismus, mit zwei in Cannes ausgezeichneten Hauptdarstellerinnen.
Die Idee von Marie-Lou ist so einleuchtend wie kontrovers: Die Leiterin eines Altenheims will die Würde der Patient:innen in den Mittelpunkt stellen. Das klingt gut, kostet aber Zeit und Geld – beides Luxusgüter in ihrer Branche. Eine Seelenverwandte findet sie dafür in der totkranken Regisseurin Mari, mit der sie lange, tiefe Gespräche führt.
(Filmfest München)