Beste Darstellerin in Cannes 2018.
Moskau ist die Hölle. Und in dieser Hölle wohnt Ayka. Am Anfang ist sie im Krankenhaus. Sie hat gerade ein Kind bekommen. Sie soll ihren Sohn stillen, schnauzt die Schwester sie an. Ayka geht aufs Klo. Und verschwindet dann panisch aus dem Fenster. Ab hier sieht man die junge Frau in ihrem viel zu dünnen Parker fünf Tage lang auf den Straßen laufen.
Sie braucht Geld, aber wer braucht das nicht in Moskau? Die wenigsten haben es. Aykas Telefon klingelt ununterbrochen. Sie nimmt ab und wird angeschrien. Wo bleibt das Geld? Ayka verspricht, dass es bald kommt, geht dann Schmerztabletten essend arbeiten. Doch am Ende des Tages haut der Arbeitgeber mit dem Geld ab. Ihr bleibt nichts. Ayka geht nach Hause. Die meisten dort sind Illegale aus Kirgisistan, so wie sie. Aber selbst hier, in ihrem winzigen Bett, ist kein Entkommen.
Schonungslos, konsequent, aggressiv. Wir müssen hinschauen. Lange. Und das ist gut so.
Trailer. https://youtu.be/PsKZzGWvJW4