Die Dinge des Lebens

Ein Unfall hat sich ereignet, ein Mann ist schwer verletzt, zahlreiche Schaulustige stehen herum. Was davor geschah und wie es zu dem Unfall kam, wird in zahlreichen Rückblenden erzählt: Pierre Bérard, verheiratet mit Catherine, ein Architekt in den Vierzigern, lebt mit der jüngeren Hélène zusammen. Beide haben einen langen Aufenthalt in Tunis geplant, doch Pierre ist unentschlossen und unterschreibt die erforderlichen Papiere nicht, was Hélène klar werden lässt, dass er nicht fahren will. Zudem hat Pierre einem vierzehntägigen Urlaub mit seinem Sohn zugestimmt − auf der Insel Île de Ré, an die er schöne Erinnerungen hat.

Zwischen Pierre und Hélène beginnt es zu kriseln. Pierre denkt über sein Leben nach, schreibt Hélène in einem Brief, dass er ihre Beziehung beenden möchte. Er macht sich mit dem Auto nach Rennes auf. Als er an einer fröhlichen Hochzeitsgesellschaft vorbeifährt, kommt ihm der Gedanke zu heiraten. Er gibt den Brief nicht auf, sondern hinterlässt Hélène telefonisch eine Nachricht, dass sie sehnsüchtig in einem bestimmten Hotel erwartet werde. Er will sie heiraten, denn er möchte für den Rest seines Lebens nicht alleine sein.

Auf der Weiterfahrt schließlich passiert es: Auf einer kleinen Kreuzung bleibt ein Viehtransporter stehen, der Motor ist abgestorben. Pierre fährt mit seinem Alfa Romeo Giulietta Sprint mit hohem Tempo darauf zu, kann zwar im letzten Moment ausweichen, überschlägt sich jedoch mehrmals, wird herausgeschleudert, das Auto landet an einem Baum. Er liegt auf einer Wiese, wechselnd zwischen Bewusstsein und Bewusstlosigkeit, und erinnert sich an Szenen seines vergangenen Lebens mit Hélène, an seine Frau Catherine und seinen Sohn. Er spürt keine Schmerzen und denkt immer wieder an den Brief an Hélène, den er unbedingt zerreißen möchte − er kann sich aber den Umstehenden nicht mitteilen. Er wird mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus transportiert, wo er schließlich stirbt. Eine Krankenschwester übergibt seine persönlichen Gegenstände Catherine. Diese liest den Brief und zerreißt ihn, während Hélène auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Hélène erfährt am Empfang von Pierres Tod und verlässt das Krankenhaus, ohne ihn noch einmal zu sehen.

FR 1975, 82 Min., FSK ab 16 Jahren
Regie:
Claude Sautet
Drehbuch:
Jean-Loup Dabadie, Paul Guimard, Claude Sautet
Besetzung:
Romy Schneider, Michel Piccoli
Kamera:
Jean Boffety
FR 1975, 82 Min., FSK ab 16 Jahren
Regie:
Claude Sautet
Drehbuch:
Jean-Loup Dabadie, Paul Guimard, Claude Sautet
Besetzung:
Romy Schneider, Michel Piccoli
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Kamera: Jean Boffety
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