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JURY PERSPEKTIVE SPIELFILM 2026

Antonia Bill

Nach dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch war sie sechs Jahre fest am Berliner Ensemble engagiert (über 20 Inszenierungen, u. a. unter Leander Haußmann, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Claus Peymann) und erhielt den Daphnepreis der Theatergemeinde Berlin.
Ihr Kinodebüt gab sie in Edgar Reitz' DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT. Seit 2018 freischaffend, u. a. am Thalia Theater Hamburg, Deutschen Theater Berlin und der Berliner Volksbühne; für ihr Solostück Das kunstseidene Mädchen erhielt sie den Publikumspreis in Bensheim.
Zuletzt Hauptrollen in STASIKOMÖDIE, STURM KOMMT AUF und im Tatort SIEBTE ETAGE sowie zuletzt in LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES.

Florian Höhr

Florian Höhr ist Filmwissenschaftler, Kurator und Autor. Er ist Programmdirektor des Nippon Connection Filmfestivals in Frankfurt am Main, dem weltweit größten Festival für japanisches Kino. Zudem ist er als Filmpädagoge in verschiedenen Bereichen und für unterschiedliche Altersgruppen tätig. Er arbeitet unter anderem für das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, die Universität zu Köln sowie für LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans.

Alissa Jung

Alissa Jung entdeckte ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen schon als Kind, als sie an Hörspielen mitwirkte und im Theater spielte. Im Alter von 16 Jahren wurde sie bei einer Theateraufführung für den Film entdeckt und arbeitete seitdem erfolgreich als Schauspielerin. Mit Mitte 20 begann sie, als Regisseurin eigene Kurzfilme, Dokumentarfilme und Jugendtheaterstücke umzusetzen. Nach einer Auszeit, in der sie ihr Medizinstudium abschloss und als Kinderärztin arbeitete, kehrte sie 2020 in die Filmbranche zurück und wurde als Hauptdarstellerin in DAS MENSCHENMÖGLICHE für den Grimme-Preis nominiert.
In den Jahren 2022 und 2023 führte sie Regie bei den Kurzspielfilmen DIE MAUER MUSS WEG und FARAH, von denen letzterer 2024 mit dem Hauptpreis des Festivals des deutschen Films für Kinder ausgezeichnet wurde. PATERNAL LEAVE, ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin, feierte 2025 auf der Berlinale Premiere und gewann mehrere Preise, u. a. den Preis der Jury der AG Kino-Gilde – Cinema Vision 14plus auf der Berlinale und beim FSFF 2025 den Perspektive Spielfilm Preis.

Kilian Armando Friedrich

Kilian Armando Friedrich studierte Szenische Künste in Hildesheim und Madrid, anschließend Filmregie mit Schwerpunkt Dokumentarfilm in München und Mexiko-Stadt. Sein Dokumentarfilm „Atomnomaden“ feierte 2023 Premiere auf der Berlinale und wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in der Kategorie mittellanger Film ausgezeichnet. Sein Kinodebüt „Ich verstehe Ihren Unmut" lief im Panorama der Berlinale 2026 und erhielt den Förderpreis der DEFA Stiftung. Er lebt und arbeitet zwischen München und der Saar-Lor-Lux Region.




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