Isländisches Kino mit skurrilem bis surrealem Humor: Ein Wellblechdach wird abgetragen, von einem Kran angehoben, schwebt scheinbar schwerelos über den Wänden des Hauses. Mit diesem allegorischen Bild beginnt der Film. Lose und impressionistisch erzählt er von einem Paar, das sich getrennt hat, aber nicht voneinander loskommt. Magnus, genannt Maggi, fährt auf einem Fischtrawler und ist sowieso immer eine lange Zeit weg. Anna ist Künstlerin und stellt großformatige, abstrakte Bilder her, die sie durch Verwitterung von Eisenblech auf Leinwand gewinnt. Die drei Kinder gehen sowieso ihren eigenen Weg und machen sich so ihre Gedanken. Das Familienleben geht irgendwie weiter, mit Ausflügen und gemeinsamem Essen. Es bleibt ab und an ein erotischer Reiz, eine Vertrautheit und eine gewisse Verantwortung.