Sonntag, 14. Juni 2026


Was an Empfindsamkeit bleibt

Werkschau Sandra Hüller

Ich verstehe Ihren Unmut mit Diskussion

BLAUE WÜSTE im Gespräch mit Wolf Gaudlitz

SAHARA SALAAM - Wolf Gaudlitz`s Roadmovie mit dem Cinemamobile

BLAUE WÜSTE im Gespräch mit Wolf Gaudlitz

Im Gespräch mit Regisseur Wolf Gaudlitz

Nikolaus Geyrhalter`s ERDE

Entdeckungsreise an die Würm

Bayerische Komödie mit Maximilian Brückner

19:00Seefeld: Betriebsferien

15:00Glennkill: Ein Schafskrimi
17:00Disclosure Day. Der Tag der Wah...
17:00Ein Münchner im Himmel - Der T...
19:00Der Teufel trägt Prada 2
20:15Disclosure Day. Der Tag der Wah...
21:15Solo Mio

15:00Ab durch die Mitte, OmU
15:00Sommer auf Asphalt
15:00Vivaldi und Ich
16:45Die kleine Amélie oder der Cha...
16:45Glennkill: Ein Schafskrimi
17:00Disclosure Day. Der Tag der Wah...
17:00Segeljungs - Mit Null Ahnung um...
17:15Ein Münchner im Himmel - Der T...
18:45Ich verstehe Ihren Unmut
18:45Ticket ins Leben
19:00Azza
19:00Der Teufel trägt Prada 2, OmU
20:00Disclosure Day. Der Tag der Wah...
20:30Sibyl - Therapie zwecklos
20:30Sounds of Paris
20:45Meine Frau weint
21:15Manipulation


Ernst Lubitsch Werkschau

je 1. Dienstag/Monat, Gauting

Was man in den 90 Minuten eines Lubitschfilms erfährt, ersetzt manches historische Fachbuch. Nur weit unterhaltsamer

In den renommierten amerikanischen Filmschulen – von New York bis Los Angeles – gehört Lubitsch zum Lehrplan (wie die anderen großen deutschen Filmemacher der 20er und 30er Jahre: Sternberg, Lang, Murnau). Die Studenten analysieren seine Filme am Schneidetisch oder Recorder. Seine Drehbücher und Filmsequenzen liefern ihnen legendäres Anschauungsmaterial - bis heute. Cineasten in den USA kennen Lubitsch so gut wie Woody Allen. Nur die Deutschen, einst eine der großen Filmnationen, haben kaum eine Ahnung von den Schätzen ihrer Filmgeschichte. Es gibt (mindestens) drei Gründe, sich heute Lubitschfilme anzuschauen:
1. Sie sind großartige Unterhaltung und unübertroffene Beispiele filmischer Kunst.
2. Sie sind eine unterhaltsame Zeitmaschine: wie lebte es sich in den Zwanziger und Dreißiger Jahren? Wie sahen Karrieren damals aus? Wie spielte man Theater?
3. Wie veränderten sich die Zeiten von den lebenshungrigen Zwanziger Jahren hin zu den schwarzen Komödien der Kriegsjahre, mutig witzige Lebensfreude gegen Diktatur, Krieg und Größenwahn?

Mit Einführung durch Prof. Dr. Herta Elisabeth Renk, emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Literatur und ihre Vermittlung; Gastprofessuren in den USA und Frankreich; Forschung und Publikationen zur mittelalterlichen und modernen deutschen Literatur und Literaturvermittlung; insbesondere zu Theater, Oper und Film. Rororo Monographie zu Ernst Lubitsch.

Termine (je 19:30 Uhr):
02.05.17: Sein oder Nichtsein
06.06.17: Die Austernprinzessin
04.07.17: Serenade zu dritt
01.08.17: Rendezvous nach Ladenschluss
05.09.17: Die lustige Witwe (engl. OV)
03.10.17: Blaubarts achte Frau, davor: Die lustige Witwe
07.11.17: Ärger im Paradies
05.12.17: Ninotschka



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