Donnerstag, 27. April 2017


Donnerstag, 27.04.17, 20:00 Uhr, Gauting
Film und Konzert: Candy Mountain & The Deadful Greats

Freitag, 28.04.2017, 19:30 Uhr, Gauting
Tango im Kino: Cuesta abajo

Freitag, 28.4.2017, 20:00 Uhr in Gauting
Senor Blues + Je Chanterais Pour Toi

28/29.04.2017, Seefeld & Starnberg
Kinderfilm im April: Das Sams in Gefahr

28/29.04.2017, Herrsching & Gauting
Kinderfilm im April: Pippi im Taka Tuka Land

je 1. Dienstag/Monat, Gauting
Ernst Lubitsch Werkschau

Dienstag, 02.05.17, 20:00 Uhr, Gauting
Im Kino mit Sabine Zaplin:
Le Havre

Mittwoch, 03.05.2017, 19:30 Uhr, Starnberg
Film im franz. Original: Le ciel attendra

Mittwoch, 03.05.17, 19:30 Uhr, Starnberg
Film des Monats Mai: Die andere Seite der Hoffnung

Donnerstag, 04.05.17, 20:00 Uhr, Gauting
Beat Beat Heart: Filmgespräch mit Saskia Vester

14:00Seefeld: Abgang mit Stil
16:00Seefeld Lounge: Die Schöne und da...
16:45Herrsching: Die Schlümpfe und das...
18:00Seefeld: The Queen Of Katwe
18:30Herrsching: Die andere Seite der H...
18:30Seefeld Lounge: Maikäfer flieg
20:15Seefeld: Abgang mit Stil
20:30Herrsching: Nichts zu verschenken
20:30Seefeld Lounge: Verleugnung

15:00Conni & Co. 2
16:45Die Schlümpfe und das verlorene Dorf
17:45Guardians Of The Galaxy Vol. 2 -3D
18:30Ein Dorf sieht schwarz
20:15Guardians Of The Galaxy Vol. 2 -3D
20:30Ein Dorf sieht schwarz

15:30Conni & Co. 2
15:30The Boss Baby
16:00Die Schöne und das Biest (2017)
16:00Die Schlümpfe und das verlorene Dorf
17:00Guardians Of The Galaxy Vol. 2 -3D
17:15The Founder
17:30Fast & Furious 8
18:00A United Kingdom
18:30Der traumhafte Weg
19:45Guardians Of The Galaxy Vol. 2 -3D
20:00Film + Konzert: Candy Mountain
20:15Fast & Furious 8
20:30Alles unter Kontrolle
20:30Die Schlösser aus Sand

Filmgespräche im Kino Breitwand

Ein wichtiger Teil des Filmschaffens ist der Dialog mit und innerhalb des Publikums. In den Breitwand-Kinos wollen wir die Möglichkeit schaffen, dem Film und den Filmschaffenden noch näher und eingehender zu begegnen. Hier finden Sie alle Neuigkeiten zu Veranstaltungen mit Filmgesprächen in unseren Kinos.

Film des Monats
Jeden ersten Mittwoch im Monat, Kino Breitwand Starnberg, 19:30 Uhr
in Zusammenarbeit mit Evangelische Akademie Tutzing

Agenda 21 Herrsching
Jeden dritten Dienstag im Monat, Kino Breitwand Herrsching, 19:30 Uhr
in Zusammenarbeit mit Indienhilfe Herrsching

STAgenda
diverse Veranstaltungen, Kino Breitwand Starnberg
in Zusammenarbeit mit STAgenda - die lokale Agenda 21 in Starnberg/Barbara Winkler und Erika Schalper

Agenda 21 Gauting
Jeden zweiten Mittwoch im Monat, Kino Breitwand Gauting, 19:30 Uhr
in Zusammenarbeit mit Christiane Lüst

Künstlerfilm im Gespräch
Jeden dritten Mittwoch im Monat, Kino Breitwand Seefeld, 20:00 Uhr
in Zusammenarbeit mit Susanne Hauenstein, Malerin und Dozentin für Malerei aus Andechs

Wunschfilm
einmal im Monat, Kino Breitwand Starnberg/Gauting/Seefeld/Herrsching, 19:30 Uhr
in Zusammenarbeit mit Starnberger Merkur und Einführung durch Thomas Lochte

Kulturforum Starnberg
In unregelmäßigen Abständen Filmgespräche und Diskussionen oder Filmreihen im Kino Breitwand Starnberg, in Zusammenarbeit mit Kulturforum Starnberg



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Film und Konzert: Candy Mountain & The Deadful Greats

Donnerstag, 27.04.17, 20:00 Uhr, Gauting

Eintritt 12,- Euro

Film: Candy Mountain

Candy Mountain ist eine Odyssee. Es ist die Geschichte eines jungen Musikers Julius, auf der Suche nach dem besten Gitarrenbauer der Welt - Elmore Silk - der seit 20 Jahren aus der New Yorker Szene verschwunden ist. Schon die 5000 Dollar Vorschuß erscheinen ihm als Geschenk des Himmels. So verläßt Julius New York. Seine Suche führt ihn durch Amerika und zu der Erkenntnis, daß das Leben hart ist. Der brillante Soundtrack führt parallel dazu quer durch die Pophistorie. Vom Wave zum Blues.

Konzert: The Deadful Greats
Vier Musiker aus dem Münchner Westen, die sich charmant und stilsicher zwischen den unterschiedlichsten Genres bewegen. Genau so hübsch verdreht wie der Bandname sind die Arrangements, die Alegría Mannhardt und ihre Mitstreiter eigenen Stücken und Klassikern aus Rock, Pop und Jazz überziehen.

Mehrstimmige Gesangslinien, der feine Unterschied zwischen Dur und Moll, Zufall als kalkuliertes Zusammentreffen zu jeder Gelegenheit... nach diesem Motto schneidern Alegría Mannhardt, Oliver Weiße, Andreas Ponath und Stefan Goebel den Stücken ein ungewöhnliches Gewand.


Weitere Filminfos und Reservierung: Candy Mountain

Tango im Kino: Cuesta abajo

Freitag, 28.04.2017, 19:30 Uhr, Gauting

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Filmklassiker Cuesta abajo des Regisseurs Louis J. Gasnier und bieten im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.
Mit Einführung durch Ralf Sartori von "Tango à la carte".

Cuesta abajo
USA 1934, Buch Alfredo Le Pera, Regie Louis J. Gasnier

Damit setzen wir unsere Retrospektive aller Tangofilme mit dem legendären Tango-Sänger und -Schauspieler Carlos Gardel in den Hauptrollen fort. Danach laden wir wieder zur Tangobar, mit der Möglichkeit, dort selbst zu tanzen. Zuvor bietet Ralf Sartori noch eine kurze Einführung in den Tanz für alle Neu-EinsteigerInnen, um gleich mittanzen zu können.

Weitere Filminfos und Reservierung: Cuesta Abajo

Senor Blues + Je Chanterais Pour Toi

Freitag, 28.4.2017, 20:00 Uhr in Gauting

Eine ganz besondere Symbiose von Musik & Film!

KONZERT: SENOR BLUES

anschl. Film JE CHANTERAIS POUR TOI
Mali , 79 Min., Regie: Jacques Sarasin, Drehbuch nach dem Buch von Lieve Joris, Schnitt: Bernard Josse, Musik: Boubacar Traoré, Kamera: Stephan Oriach

Seit einigen Jahren begeistert der Star des afrikanischen Blues, Boubacar «KarKar» Traoré Musikfans rund um die Welt. Zusammen mit «KarKar» kehren wir in dieser filmischen Reise zurück zu seinen Wurzeln in Mali und erfahren, was diesen grossen Musiker und seine Lieder geprägt hat. Eine Reise in die afrikanische Musik. Die Medienstimmen überschlugen sich, als anfangs 2003 der filmische Essay zum afrikanischen Bluesman Boubacar Traoré in Frankreich in die Kinos kam, ein malinesisches Pendant zum kubanischen Buena Vista Social Club:

«Dieser Dokumentarfilm bietet unvergleichliche musikalische Momente. Unbedingt zu entdecken!», schrieb das Studio Magazin. «Je chanterai pour toi macht uns bewusst, dass Musik schon immer «Welt» war, und es nicht erst mit dem Weltmusikkonzept wurde...» notierte Amina. Und das Musikblatt Global Rhythm meinte: «Eine ausserordentliche Odyssey durch die Geographie eines Landes und der menschlichen Seele.» In der Tat ist dieser Film des Genfers Jacques Sarasin eine sanfte Reise auf den Spuren afrikanischer Musik, ein Hörerlebnis mindestens ebenso.

Zum Film und Reservierung

Kinderfilm im April: Das Sams in Gefahr

28/29.04.2017, Seefeld & Starnberg

Freitag, 28.04.2017, 16:00 Uhr: Kino Seefeld
Samstag, 29.04.2017, 14:00 Uhr: Kino Starnberg

Eintritt: alle 3,50 Euro

Liebenswert-fröhliche Kinderbuchverfilmung: Taschenbier und Sohn retten das Sams aus den Händen eines Kidnappers.

Elf Jahre ist es her, dass der schüchterne Herr Taschenbier von einem Anarchotroll namens Sams vom Duckmäuser zum coolen Hecht resozialisiert wurde. Nun könnte sein elfjähriger, in der Schule allseits gehänselter Sohn Martin eine ähnliche Therapie gebrauchen. Als ausgerechnet Martins Erzfeind, der gemeine Turnlehrer Daume, das wieder aufgetauchte Sams entführt, gehen Vater und Sohn gemeinsam auf Befreiungsmission.

Zum Film: Das Sams in Gefahr

Kinderfilm im April: Pippi im Taka Tuka Land

28/29.04.2017, Herrsching & Gauting

Freitag, 28.04.2017, 16:00 Uhr: Kino Herrsching
Samstag, 29.04.2017, 14:00 Uhr: Kino Gauting

Eintritt: alle 3,50 Euro

Dritte Verfilmung eines Pippi Langstrumpf-Romans von Astrid Lindgren.

Tommy und Annikas Eltern sind in Urlaub, lassen sie bei Pippi Langstrumpf. Beim Spielen finden sie eine Flaschenpost von Pippis Vater Kapitän Langstrumpf, der von Seeräubern gekapert und in die Seeräuberfestung gebracht wurde. Pippi beschließt eine Rettungsaktion, findet heraus, wo die Insel Taka-Tuka liegt und bricht auf. Das Trio überwältigt die Piraten, befreit Kapitän Langstrumpf und seine auf einer anderen Insel ausgesetzten Männer und findet einen Schatz, der gegen die Seeräuber verteidigt wird. Mit dem Piratenschiff geht’s nach Hause.

Zum Film: Pippi im Taka-Tuka-Land

Ernst Lubitsch Werkschau

je 1. Dienstag/Monat, Gauting

Was man in den 90 Minuten eines Lubitschfilms erfährt, ersetzt manches historische Fachbuch. Nur weit unterhaltsamer

In den renommierten amerikanischen Filmschulen – von New York bis Los Angeles – gehört Lubitsch zum Lehrplan (wie die anderen großen deutschen Filmemacher der 20er und 30er Jahre: Sternberg, Lang, Murnau). Die Studenten analysieren seine Filme am Schneidetisch oder Recorder. Seine Drehbücher und Filmsequenzen liefern ihnen legendäres Anschauungsmaterial - bis heute. Cineasten in den USA kennen Lubitsch so gut wie Woody Allen. Nur die Deutschen, einst eine der großen Filmnationen, haben kaum eine Ahnung von den Schätzen ihrer Filmgeschichte. Es gibt (mindestens) drei Gründe, sich heute Lubitschfilme anzuschauen:
1. Sie sind großartige Unterhaltung und unübertroffene Beispiele filmischer Kunst.
2. Sie sind eine unterhaltsame Zeitmaschine: wie lebte es sich in den Zwanziger und Dreißiger Jahren? Wie sahen Karrieren damals aus? Wie spielte man Theater?
3. Wie veränderten sich die Zeiten von den lebenshungrigen Zwanziger Jahren hin zu den schwarzen Komödien der Kriegsjahre, mutig witzige Lebensfreude gegen Diktatur, Krieg und Größenwahn?

Mit Einführung durch Prof. Dr. Herta Elisabeth Renk, emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Literatur und ihre Vermittlung; Gastprofessuren in den USA und Frankreich; Forschung und Publikationen zur mittelalterlichen und modernen deutschen Literatur und Literaturvermittlung; insbesondere zu Theater, Oper und Film. Rororo Monographie zu Ernst Lubitsch.

Termine (je 19:30 Uhr):
02.05.17: Sein oder Nichtsein
06.06.17: Die Austernprinzessin
04.07.17: Serenade zu dritt
01.08.17: Rendezvous nach Ladenschluss
05.09.17: Die lustige Witwe
03.10.17: Blaubarts achte Frau
07.11.17: Ärger im Paradies
05.12.17: Ninotschka

Im Kino mit Sabine Zaplin:
Le Havre

Dienstag, 02.05.17, 20:00 Uhr, Gauting

Schriftstellerin und Journalistin Sabine Zaplin stellt persönlich Ihre Lieblingsfilme vor!

Im Monat Mai ist es das traumhaft schöne Sozialmärchen LE HAVRE des finnischen Kult-Regisseurs Aki Kaurismäki, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert und der in seinem Flüchtlingsdrama das Gute, Wahre, Schöne und die Solidarität unter Menschen feiert.

Die wunderbare Geschichte handelt von einem ehemaligen Künstler, der als Schuhputzer mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt verdient. Durch Zufall trifft er auf ein Flüchtlingskind aus Afrika, das von der Polizei gesucht wird. Spontan hilft er dem Jungen, versteckt ihn und wird von den Nachbarn tatkräftig unterstützt.
Kitschige Gutmenschen-Schmonzette? Beim übercoolen Kaurismäki doch nicht! Selten wird die Leinwand so wunderbar schlicht und ergreifend zum Leuchten gebracht!

Weitere Filminfos und Reservierung: Le Havre

Film im franz. Original: Le ciel attendra

Mittwoch, 03.05.2017, 19:30 Uhr, Starnberg

Annemarie Hahne Schwanke stellt das französische Drama Der Himmel wird warten - Le ciel attendra um zwei Teenagerinnen, die heimlich zum Islam übertreten, Dschihadistinnen werden und einen Anschlag planen, vor.

Weitere Filminfos und Reservierung: Der Himmel wird warten

Film des Monats Mai: Die andere Seite der Hoffnung

Mittwoch, 03.05.17, 19:30 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing zeigt das Kino Breitwand das berührende Drama "Die andere Seite der Hoffnung".

Anschl. Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn und Matthias Helwig.

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die "kleinen Leute": Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose – die Verlierer der Gesellschaft. Seit LE HAVRE hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen „Underdogs“ um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen.

Weitere Filminfos und Reservierung: Die andere Seite der Hoffnung

Beat Beat Heart: Filmgespräch mit Saskia Vester

Donnerstag, 04.05.17, 20:00 Uhr, Gauting

Schauspielerin Saskia Vester zu Besuch im Kino Breitwand Gauting

Beat Beat Heart

D, 2016, 86 Min.
Regie: Luise Brinkmann, mit: Saskia Vester, Lana Cooper, Jörg Bundschuh, Till Wonka u.a.


Eine verspielte Romantikerin wartet seit Monaten aktiv auf die Rückkehr ihrer großen Liebe - als plötzlich ihre frisch getrennte Mutter midlife-krieselnd bei ihr einzieht und sie im Zuge ihrer Selbstfindung mit neumodischen Liebeskonzepten und Lebensweisheiten konfrontiert.

"Ein wunderbar zärtlicher Film (...)" Tip Berlin
"Liebeskummer mit Sommerferien-Feeling - das muss man erstmal hinkriegen." Cinesoundz.de


Das Feed-Good-Movie über Liebeskummer!

Weitere Filminfos und Reservierung: Beat Beat Heart

Filmgespräch: The Uncertainty Has Settled

Sonntag, 07.05.17, 20:00 Uhr, Starnberg

In Anwesenheit des niederländischen Regisseurs Marijn Poems

Ein Film über Landwirtschaft, Klimawandel, Wissenschaft und Politik.

Unter Nutzung von Beispielen aus der Landwirtschaft und mit vielen Interviews bedeutender Zeitzeugen und Wissenschaftlern beleuchtet der Film den Klimawandel und sein Umfunktionieren zur Änderung unserer Energieversorgung. Seine Frage aus dem Untertitel lautet: "Machen wir das Richtige?"
Der Film persifliert dabei mit seinem Titel den Ausspruch des damaligen kalifornischen Gouverneurs und Groß-Klimawissenschaftlers Arnold (the Terminator) Schwarzenegger, der behauptet hatte: "The debate is over- the science is settled.

Der filmemacher versucht nicht dem Zuschauer eine neue Wahrheit zu präsentieren, sondern stellt Fragen und überlässt es dem Zuschauer selbst, sich seine eigene Meinung zu bilden.

Weitere Filminfos und Reservierung: The Uncertainty has settled

Seniorenkino: La La Land

Montag, 08.05.17, 14:00 Uhr, Starnberg

Eintritt nur 4,-Euro

La La Land: Tragikomische Romanze um einen Jazzpianisten und eine aufstrebende Schauspielerin.

Mia ist Schauspielerin und träumt von einer ruhmreichen Karriere in Hollywood. Doch anstatt in den Rollen ihres Lebens gecastet zu werden, wird sie zur Kaffeebotin abgestempelt. Jazzpianist Sebastian strebt ebenfalls nach einem steilen Aufstieg in Los Angeles. Doch in Wirklichkeit hält er sich mit kleineren Jobs in Bars über Wasser. Als sich eines Tages ihre Wege kreuzen verlieben sie sich auf den ersten Blick ineinander. Gemeinsam beschließen sie die Bühnen der Welt zu erobern, müssen jedoch bald feststellen, dass das Showbusiness härter ist, als gedacht. Kann Mias und Sebastians Liebe bestehen oder müssen sie weitaus größere Opfer bringen?

Zum Film: La La Land

Diskussion: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Dienstag, 09.05.17, 19:30 Uhr, Herrsching

Anschl. Filmgespräch mit Christiane Lüst (Leiterin des Öko & Fair Umweltzentrum Gauting)

Wie lässt sich die Welt retten? Nachdem die Schauspielerin Mélanie Laurent einen Artikel in der Zeitschrift "Nature" gelesen hat, in dem der wahrscheinliche Zusammenbruch unserer Zivilisation innerhalb der nächsten 40 Jahre vorhergesagt wird, macht sie sich mit ihrem Kollegen Cyril Dion auf, Ansätze für ein massives Umdenken zu finden. So besuchen sie Experten aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft und technischer Forschung, nehmen Initiativen und Projekte unter die Lupe und suchen nach Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit, um so einen möglichen Ausweg aus der festgefahrenen Situation zu konstruieren. In Frankreich hat der Film bereits 800000 Besucher. Ein Hoffnungsschimmer?

In Zusammenarbeit mit der Indienhilfe Herrsching

Die Veranstaltung läuft im Beiprogramm zur Ausstellung "Rette die Welt... zumindest ein bisschen" in der Jugendbildungsstätte Wartaweil des Bund Naturschutz in Bayern, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern und der Eine Welt-Promotorin Obb.-Süd/ Indienhilfe e.V.


Weitere Filminfos und Reservierung: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Wunschfilm: Der Feuerwehrball

Mittwoch, 10.05.17, 19:00 Uhr, Starnberg

Einführung und Filmgespräch mit Thomas Lochte, Starnberger Merkur

Wie in jedem Jahr soll auch diesmal wieder ein Feuerwehrball stattfinden. Das gegründete Organisationskomitee hat in diesem Jahr viel vor: eine Ehrung, die Wahl der Schönheitskönigin und eine Tombola. Doch nichts von alledem klappt...

Regisseur Milos Forman inszenierte diese ungemein komische Sozialsatire, die ihre groteske Wirkung fast ausschließlich durch die Reproduktion der Realität - von sich aus bereits ein aberwitziges Spottbild - erzielt. Forman entlarvt hier mit hämischer Freude die Engstirnigkeit und Kleinbürgerlichkeit der Menschen in einem böhmischen Dorf. Das Werk (1967) war seinerzeit nicht nur in der CSSR heftig umstritten. Forman emigrierte nach der Niederschlagung des Prager Frühlings in die USA.

Wunschfilm-Wünsche bitte an der Kasse abgeben!

Weitere Filminfos und Reservierung: Der Feuerwehrball

Agenda 21: Alles gut

Mittwoch, 10.05.17, 19:30 Uhr, Gauting

Dokumentarfilm über zwei Flüchtlingskinder auf ihrem steinigen Weg der Integration in Deutschland.

"Alles gut - wir schaffen das!" Diese Worte sollen im Sommer 2015 die deutsche Nation ermuntern, sich für Flüchtlinge einzusetzen, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen. Viele begrüßen die Willkommenspolitik und engagieren sich daraufhin für die Asylbewerber. Anderswo greift aber auch Fremdenhass um sich und Menschen greifen Flüchtlingsheime an. Es ist eine Zeit des Umbruchs.

Regisseurin Pia Lenz legt ihren Fokus in der über ein Jahr hinweg gedrehten Doku "Alles gut" beispielhaft auf zwei syrische Flüchtlingskinder, die nach Deutschland gekommen sind und hier nun in Hamburg die Integration suchen: die elfjährige Ghofran aus Syrien und den siebenjährigen Roma-Jungen Djaner aus Mazedonien. Beide sollen eine deutsche Schule besuchen, doch während Djaner sich voller Eifer und endlich ohne Angst vor Bestrafungen dem Schulstoff widmet, kann sich Ghofran gedanklich nicht ganz von ihrer syrischen Heimat lösen.

Anschl. Filmgespräch mit Christiane Lüst (Leiterin des Öko & Fair Umweltzentrum Gauting) und Claudia von Maltitz (Helferkreis Asyl in Gauting)

Weitere Filminfos und Reservierung: Alles gut

Cycling Eurasia - mit dem Fahrrad quer durch Europa und Asien

Mittwoch, 10.05.17, 20:00 Uhr, Gauting

Eine Radreise von München nach Bali, anderthalb Jahre im Sattel, 27000km und 22 bereiste Länder!

Die Idee: Die weite Welt mit eigenen Augen sehen. Mit dem Fahrrad aus eigener Kraft Südostasien erreichen. Länder, Menschen und Kulturen erleben, wie sie wirklich sind.

Stephan Schreckenbach nimmt sie mit auf eine spannende und bewegende Reise und lässt Sie teilhaben an Reiseglück und Strapazen, beeindruckenden Landschaften und skurrilen Begebenheiten.

In Anwesenheit von Stephan Schreckenbach

Dauer: ca. 90min
Eintritt: 10,- Euro

Weitere Filminfos und Reservierung: Cycling Eurasia
Homepage cyclingeurasia

Trockenschwimmen: Filmgespräch

Donnerstag, 11.05.17, 17:30 Uhr, Gauting

In Anwesenheit der Regisseurin Susanne Kim

"Schwimmen lernen heißt Leben lernen." (Monika, Schwimmkursteilnehmerin)

In TROCKENSCHWIMMEN schlägt eine Gruppe Senioren hohe Wellen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters möchten sie in einer Leipziger Schwimmhalle endlich schwimmen lernen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Schüler selbst. Vom Segler bis zur Hausfrau bringt jeder seine eigene Lebensgeschichte, Ängste und Sehnsüchte mit in den Kurs. Gemeinsam gehen sie die vor ihnen liegende Aufgabe mit Unsicherheit aber auch Freude und Humor an und beweisen, dass es nie zu spät ist, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen

Weitere Filminfos und Reservierung: Trockenschwimmen

Fair Trade Tag: Landraub

Donnerstag, 11.05.17, 19:30 Uhr, Gauting

Fairtrade-Tag der Fairtrade-Gemeinde Gauting

Diskussion mit Wilhelm Rodrian (Gemeinde Gauting/Umweltmanagement) und Christiane Lüst als Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Gauting


"Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht!" Mark Twain

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.

LANDRAUB portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen.

Gerne bieten wir Schulvorstellungen zu diesem besonderen Film mit anschl. Diskussion an.

Weitere Filminfos und Reservierung: Landraub

Filmgespräch mit Walter Steffen: Fahr ma obi am Wasser

Sonntag, 14.05.17, 11:00 Uhr, Starnberg

Auf den Spuren der Flößer durch das Oberland

„Fahr ma obi am Wasser, häng ma’s Ruaderl an Zam,
Sehn ma hinteri zum Diandal, sitz ma nieda auf Bam."

(Historisches Flößerlied)

Der Dokumentarfilm FAHR MA OBI AM WASSER zeigt das uralte Handwerk der Flößerei auf der Isar und seinem Zufluss der Loisach im bayrischen Oberland quer durch die Jahrhunderte. Historie und ihre Geschichten werden bewegend und authentisch erzählt, und machen deutlich, welch große Bedeutung die Flößer im vergangenen Millenium für Oberbayern, München und die anderen Städte an der Isar hatten. So zeichnet dieser Film ein ganz besonderes kulturhistorisches Porträt dieser Region – informativ, spannend, unterhaltsam.

Filmgespräch mit Regisseur Walter Steffen

Weitere Filminfos und Reservierung: Fahr ma obi am Wasser

Agenda 21: Der Himmel wird warten

Dienstag, 16.05.17, 19:30 Uhr, Herrsching

Französischer Spielfilm über die Rekrutierung junger Frauen für den Dschihad

Sylvie und ihre Tochter Mélanie haben ein enges Verhältnis. Die beiden können über alles miteinander reden, egal, ob es um Jungs, Kleidung oder die Schule geht. Doch Mélanie entfernt sich von Sylvie, nachdem sie im Internet einen Jungen kennengelernt hat. Er schmeichelt ihr mit Komplimenten, spricht mit ihr über Religion – bis die junge Frau nach Syrien geht, um Terroristin zu werden. Catherine und Samir erleben Ähnliches: Mit ihrer 17-jährigen Tochter Sonia waren sie eine glückliche Familie – bis plötzlich ihr Haus gestürmt und die Teenagerin festgenommen wird. Denn wie sich herausstellt, hatte sie einen Anschlag geplant, um ihrer Familie einen „Platz im Paradies“ zu sichern. Sylvie und Catherine, beide erschüttert von den Entscheidungen ihrer Töchter, wollen Mélanie und Sonia überzeugen, ein Leben ohne Hass und Selbstzerstörung zu wählen…

Filmgespräch mit Holger Schmidt, Kriminaloberrat beim Kompetenzzentrum für Deradikalisierung (Bayerisches Landeskriminalamt)

Weitere Filminfos und Reservierung: Der Himmel wird warten

Film im italienischen Original: La pazza gioia

Dienstag, 16.05.17, Gauting & Mittwoch, 17.05.17, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

La pazza gioia - Die Überglücklichen

I/FR 2016, ital. Sprache mit dt. Untertiteln
Regie: Paolo Virzì, mit: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Bob Messini


"Die Überglücklichen" aus dem Titel sind zwei Frauen, die gemeinsam aus einer Psychiatrie ausbrechen und quer durch die sommerliche Toskana flüchten. Mit zwei herausragenden Hauptdarstellerinnen und jeder Menge Dialogwitz gelingt Virzì eine unterhaltsame, mediterrane Tragikomödie rund um Freundschaft und den Ausweg aus einer krisengeschüttelten Lebensphase.
Ein wundervoller Film!

Weitere Filminfos und Reservierung

Künstlerfilm im Gespräch: Paul Klee - Im Licht von Kairouan

Mittwoch, 17.05.17, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den deutschen Maler und Grafiker Paul Klee.

Vor gut hundert Jahren geriet Europa in vielen Metro­polen in eine nie gekannte Aufbruch­stim­mung. Künstler und Intel­lek­tu­elle sahen es als über­fällig an, die Verkrus­tungen des 19. Jahr­hun­derts abzu­schüt­teln und die Vision einer neuen Welt zu kreieren. Schritte ins Unbe­kannte sind aber auch dann nicht einfach, wenn sie von einer kollek­tiven Euphorie beflügelt werden. Am Beispiel Paul Klees zeigt der Film die vielen Hürden auf, die die Avant­garde am Beginn der Moderne zu über­winden hatte. Die Faszi­na­tion des Fremden schien dabei allemal verfüh­re­ri­scher als die eigene Vergan­gen­heit. Reisen wurde als ästhe­ti­scher Kick verstanden, neue Ufer zu entdecken.

Paul Klee - Im Licht von Kairouan
D 2014, 90 Min., Regie: Gisela Wunderlich, Bernt Engelmann

Die knapp dreiwöchige Reise, welche Paul Klee, August Macke und Louis Moilliet im April 1914 unternommen haben, ist zu einem kunsthistorischen Schlüsselereignis des 20. Jahrhunderts und zu einem Mythos der Moderne geworden. Ein Mythos, überstrahlt von der Aura des Fremden und Exotischen, vom Schein des Lichts und der Farben. Paul Klee schrieb in sein Tagebuch: «Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht mehr nach ihr zu haschen. Ich bin Maler."

Weitere Filminfos und Reservierung: Paul Klee - Im Licht von Kairouan

Wer wagt, beginnt - Genossenschaftliches Bauen: Diskussion

Mittwoch, 17.05.17, 19:30 Uhr, Gauting

Publikumsgespräch mit Regisseurin Uli Bez

"Gemeinsam den Traum vom Dorf in der Stadt verwirklichen und die paar Kröten, die wir haben, dem Mietmarkt und der Spekulation entziehen."......dies zeigt der Dokumentarfilm Wer wagt, beginnt.

In einer Großstadt wie München ein Haus bauen? Klingt utopisch.
Sich gegen Wohnraumspekulation zusammenschließen? Klingt stressig.
Neue Konzepte für mehr Gemeinschaftsgefühl entwickeln? Klingt zeitraubend.

Dass es geht, zeigt die wagnis 4-Baugruppe der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG. Neben dem Olympiagelände am Ackermannbogen baut sie ein Haus mit 53 Wohnungen. Ökologisch,nachhaltig und sozial; Gemeinschaftsräume, Gästezimmer und Tante Emma-Laden inklusive. Von Anfangan mit dabei die Filmemacherin Uli Bez und ihr Team. Gedreht wurde bei der Planung, bei der Grundsteinlegung, bei Diskussionen, beim Bauen, bei Festen und beim Einzug. Junge Familien, ältere Paare und Singles steckten viel Zeit und Energie in ihr Bauprojekt. Denn sie sind sich sicher: Ja, man kann gemeinsam bauen. Ja, man kann ein Quartier mitgestalten – und es macht Spaß!

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Starnberg

Weitere Filminfos und Reservierung: Wer wagt beginnt
SZ Artikel

Kinderfilm im Mai: Rennschwein Rudi Rüssel

19/20.05.2017, Herrsching & Gauting

Freitag, 19.05.2017, 16:00 Uhr: Kino Herrsching
Samstag, 20.05.2017, 14:00 Uhr: Kino Gauting

Eintritt: alle 3,50 Euro

Zum Film: Rennschwein Rudi Rüssel

Kinderfilm im Mai: Das Geheimnis der Frösche

19/20.05.2017, Seefeld & Starnberg

Freitag, 19.05.2017, 16:00 Uhr: Kino Seefeld
Samstag, 20.05.2017, 14:00 Uhr: Kino Starnberg

Eintritt: alle 3,50 Euro

Zum Film: Das Geheimnis der Frösche

"Inklusion im Würmtal": 3 Filme im Kino Breitwand

3 Mittwoche im Mai, Gauting

Die Veranstaltungsreihe "Inklusion im Würmtal" startet am 5. Mai 2017, dem Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Innerhalb von 3 Wochen finden über 50 Veranstaltungen und Aktionen ganz unterschiedlichen Charakters statt: Vorträge, Lesungen, sportliche Aktivitäten, kreative Angebote für Kinder, Kunst und Kultur, "Essen im Dunkeln".

Auch das Kino Breitwand Gauting beteiligt sich mit großer Freude und zeigt 3 ausgewählte Filme:

Mittwoch, 10.05.17, 19:00 Uhr, Gauting: Drei Brüder á la Carte
Mittwoch, 17.05.17, 19:00 Uhr, Gauting: Schmetterling und Taucherglocke
Mittwoch, 24.05.17, 19:00 Uhr, Gauting: Me too, wer will schon normal sein?

In Zusammenarbeit mit der Gautinger Insel

Weitere Filminfos und Reservierung: Drei Brüder á la Carte
Weitere Filminfos und Reservierung: Me Too - Wer will schon normal sein?
Weitere Filminfos und Reservierung: Schmetterling und Taucherglocke

Borderland Blues: Filmgespräch mit Regisseurin

Donnerstag, 25.05.17, 20:00 Uhr, Gauting

In Anwesenheit der Regisseurin Gudrun Gruber

Die Dokumentation "Borderland Blues" erzählt aus der Sicht der Wüstenbewohner an der Grenze zu Mexiko von einem Leben am geographischen Rand der Vereinigten Staaten.

Sonora-Wüste, Arizona: Ein meilenlanger Metallkoloss trennt die USA und Mexiko in zwei Territorien. Jährlich werden die Überreste hunderter Migranten zwischen Kaktuswäldern und steinigen Felsen geborgen. Die angespannte Situation hat die Bewohner des Grenzgebiets in zwei Lager geteilt. Die einen verlangen noch mehr Sicherheit – die anderen fordern mehr humanitäre Hilfe. Gudrun Gruber hat Anwohner, NGO-Mitarbeiter, aber auch selbsternannte Grenzwächter auf ihren Wegen durch das Gebiet begleitet.

Weitere Filminfos und Reservierung: Borderland Blues

Tango im Kino: Tango your life

Freitag, 26.05.2017, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Dokumentarfilm Tango your life des koreanischen Regisseurs und Tangolehrers Chan Park und bieten im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.
Mit Einführung durch Ralf Sartori von "Tango à la carte".

Tango your life
Laufzeit: ca. 49 Minuten, Englisch/Spanisch, Untertitel in Englisch

In Buenos Aires bedeutet Tango nicht bloß, Tanzschritte und raffinierte Bewegungen technisch zu beherrschen, sondern viel mehr. Die Porteños sehen im Tango das auf der Tanzfläche sich ereignende Leben selbst. Chan Park, der Verfasser des Buchs ´Tango Zen: Walking Dance Meditation’, hat sich in Buenos Aires vier Jahre lang intensiv mit dem Tango beschäftigt. Dabei gelangte er zu der Erkenntnis, dass es im Tango vor allem um Gefühl geht. Um ein Gefühl, das die Musik in den Tanzpartnern auslöst und sie beide gleichermaßen ergreift – während sie sich in der Umarmung eng verbunden sind und im Gehen zu einer Einheit verschmelzen...
Der Dokumentarfilm schildert, wie Chan Park den Tango als Kultur entdeckt sowie als Musik, Tanz, Freundschaft, Liebe und nicht zuletzt als Bestandteil des täglichen Lebens in Buenos Aires. Im Laufe seiner Recherche veränderte sich Chan Parks eigene persönliche Einstellung und Sicht auf die Dinge. In seinem Inneren erwuchs eine bis dahin nur erahnte, intensive Leidenschaft zu leben.

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Französische Woche Starnberg - auch im Kino Breitwand

22. - 28.05.2017, Kino Starnberg

Mit folgenden Filmen begleiten wir die Französische Woche in Starnberg.

In französischer Originalsprache mit dt. Untertiteln.

Mo., 22.05.17, 20:30 Uhr: Elle
Di., 23.05.17, 20:30 Uhr: Nichts zu verschenken
Mi., 24.05.17, 20:30 Uhr: Victoria - Männer und andere Missgeschicke
Do., 25.05.17, 18:00 Uhr: Die Schlösser aus Sand
Fr., 26.05.17, 18:00 Uhr: Plötzlich Papa
Sa., 27.05.17, 18:00 Uhr: Ein Dorf sieht schwarz
So., 28.05.17, 11:00 Uhr: Der Himmel wird warten

Weitere Infos zur Französischen Woche hier.

Lassen Sie sich überraschen! SNEAK PREVIEW in GAUTING

Mittwoch, 31.05.17, 20:00 Uhr, Gauting

Jeden letzten Mittwoch im Monat zeigen wir vor offiziellen Bundesstart einen Film für Sie in der Sneak Preview.

Seien Sie gespannt! Denn wir verraten nichts!

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Kirchenkino: Cafe ta` amon

Mittwoch, 31.05.17, 20:00 Uhr, Herrsching

Wo Israels Revolutionäre Kaffee tranken

Das Café Ta'amon war Jahrzehnte der wichtigste Treffpunkt der Linken in Jerusalem.
Michael Teutsch hat ihnen mit dem Dokumentarfilm "Café Ta'amon" ein Denkmal gesetzt.

Zum Film: Café Ta'amon, King-George-Street, Jerusalem
ISR 2014, 90 Min., Regie und Buch: Michael Teutsch, Musik: Wolfgang Neumann

Golda Meir hat hier Kaffee getrunken, die radikale Linke Proteste geplant und immer wurde heiß diskutiert: Das Jerusalemer Café Ta’amon mit seinen sieben Tischchen ist zwar eher eine Imbissstube, aber an Geschichtsträchtigkeit steht es in nichts den bekannten Cafés der Welt nach. Vor allem aber ist es eine Jerusalemer Institution. Golda Meir, Menachem Begin, Itzhak Rabin und auch Shimon Peres haben hier in der King-George-Street ihren Kaffee getrunken.

Doch wie porträtiert man so etwas in einem Dokumentarfilm? Einfach den Alltag heute zeigen. Der Regisseur zeigt das Bistro, seine Besitzer und die Gäste – er bewegt sich mit ihnen weg, um Geschichten nachzuspüren, und kommt zurück. Ins Ta´amon.

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Diskussion: Weiloisirgendwiazamhängd

Montag, 05.06.17, 11:00 Uhr, Gauting & 14:00 Uhr, Seefeld

Zum Tag der Umwelt am 5. Juni

Weiloisirgendwiazamhängd: Ein Film über Landwirtschaft, Landschaft und Menschen.


Der Film soll zum Nachdenken anregen, will aber auch falsche Entwicklungen in der Landwirtschaft ansprechen und zeigt trotzdem die Schönheit und das Besondere unserer Heimat. Schorsch Planthaler besucht interessante, engagierte Personen in der Region - Visionäre und Wegbereiter, die von Ihrem teils traditionellen aber auch zukunftsorientiertem Arbeiten in vielen Bereichen berichten.

Der Film macht deutlich, dass die Art, wie bei uns Landwirtschaft betrieben wird und auch das Konsumverhalten von uns allen Auswirkungen auf Umwelt, Kulturlandschaft, Tierhaltung, Lebensmittel bei uns und auf der ganzen Welt haben.

Anschließ. Diskussion mit Leonhard Strasser, Teil des Filmteams und im Agrarbündnis TS/BGL. Außerdem aktiv bei der AbL.

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Film des Monats Juni: Jahrhundertfrauen

Mittwoch, 07.06.17, 19:30 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing zeigt das Kino Breitwand das berührende Drama "Jahrhundertfrauen", in dem drei unterschiedliche Frauen Ende der 1970er das Konzept von Liebe und Freiheit erforschen.

Anschl. Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn und Matthias Helwig.

Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen für einander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

Originelles Indie-Kino für Herz und Kopf!

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Film im franz. Original: Victoria - Männer & andere Missgeschicke

Mittwoch, 07.06.17, 19:30 Uhr, Starnberg

Mit Einführung von Annemarie Hahne Schwanke

Frankreichs Darling Virginie Efira (Birnenkuchen mit Lavendel) spielt in diesem temporeichen, herrlich neurotischen Portrait eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Victoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au-Pair-Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.

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BALLETT Live-Übertragung: The dream / symphonic variations / Marguerite and armand (Ballet)

Mittwoch, 07.06.17, 20:15 Uhr, Gauting

Ein traumhafter Ballettabend mit drei bedeutenden Werken von Frederick Ashton.

Live-Übertragung aus dem Royal Opera House in London


The dream / symphonic variations / Marguerite and armand (Ballet)
Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963. Wir übertragen diese Ballett live aus dem Royal Opera House.


Kosten: 28,- Euro (inkl. einem Glas Sekt)

Weitere Termine 2017:
Mittwoch, 28. Juni, 20.15 Uhr: Otello (Oper)

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Agenda 21: Batushas Haus

Dienstag, 13.06.2017, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über ein wild wachsendes Haus im Kosovo

Jeder in Pristina kennt das Haus von Kadri Batusha: ein Schloss aus Stahl und Beton, das seit Jahren ohne Bauplan, Architekt oder Baugenehmigung immer weiter aus der Erde wächst und inzwischen über 300 Menschen beherbergt.
Batushas Haus ist Metapher für eine junge anarchistische Nation und Ausdruck der Biografie des Bauherren, die geprägt ist von Unabhängigkeitskampf, Gefängnis, Exil und Krieg.
Die beiden Schweizer Architekten und Regisseure Jan Gollob und Tino Glimmann nehmen uns mit zu einer „Hausführung“ und zu einer Begegnung mit den Menschen, die in diesem verrückten Labyrinth leben.

Filmgespräch mit dem Architekten Bujar Nrecaj

Agenda 21: Code of survival

Mittwoch, 14.06.17, 19:30 Uhr, Gauting

In Anwesenheit des Regisseurs Bertram Verhaag

"Code of Survival – zwischen Ohnmacht und Liebe. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik": So heißt die neue, preisgekrönte Dokumentation von Regisseur Bertram Verhaag, die auf dem Fünf Seen Festival 2016 ihre Deutschlandpremiere gefeiert hat.

Millionen Tonnen von Monsantos "Roundup" werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch zunehmend unwirksam, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in verheerenden Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.

In einer eindrücklichen Montage konfrontiert der neue Dokumentarfilm die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Die Kernfrage: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der "Code of Survival" auf unserem Planeten?

Anschl. Filmgespräch mit Christiane Lüst und Regisseur Bertram Verhaag

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Wunschfilm: Stadt ohne Mitleid

Mittwoch, 21.06.17, 19:00 Uhr, Gauting

Einführung und Filmgespräch mit Thomas Lochte, Starnberger Merkur

In memoriam Christine Kaufmann


Stadt ohne Mitleid
USA, BRD, Schweiz, 1961
Von Gottfried Reinhardt, mit Christine Kaufmann, Kirk Douglas, Barbara Rütting


Spannendes Justiz-Drama um einen Major, der vier der Vergewaltigung einer 16-Jährigen bezichtigte amerikanische Soldaten verteidigen muss.
Gene Pitneys Titelsong wurde Oscar-nominiert!


Wunschfilm-Wünsche bitte an der Kasse abgeben!

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Film im italienischen Original: Noi 4

Dienstag, 20.6.17, Gauting & Mittwoch, 21.6.17, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Noi 4

I 2014, 93 Min., ital. Sprache mit ital. Untertiteln
Regie: Francesco Bruni, mit Kseniya Rappoport, Fabrizio Gifuni, Lucrezia Guidone


24 Stunden im Leben der geschiedenen Eltern Ettore und Lara, die versuchen ihre Kinder trotz der Trennung auf die bestmöglichste Weise zu erziehen.

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Künstlerfilm im Gespräch: Beuys

Mittwoch, 21.06.17, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den deutschen Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker Joseph Beuys.
Zur Aufführung kommt der neue Dokumentarfilm von Regisseur Andres Veiel BEUYS.

Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war und immer noch ist.

Andres Veiel erteilt dem Künstler selbst das Wort. Aus zahlreichen bisher unerschlossenen Bild- und Tondokumenten montiert er ein assoziatives, durchlässiges Porträt, das, wie der Künstler selbst, eher Ideenräume öffnet als Statements verkündet. Beuys boxt, parliert, doziert, erklärt dem toten Hasen die Kunst und fragt: !Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?" Doch man erlebt auch den Menschen, den Lehrer und Grünen-Kandidaten. Einmal, kurz vor seinem Tod, lässt er sich auch ohne Hut fotografieren. Die Widersprüche und Spannungsfelder, in denen Beuys’ Gesamtkunstwerk entstanden ist, werden sichtbar. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in bis heute relevante gesellschaftliche, politische und moralische Debatten.

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OPER Live-Übertragung: Otello

Mittwoch, 28.06.17, 20:15 Uhr, Gauting

Live-Übertragung aus dem Royal Opera House in London

Otello (Verdi)
Großbritannien, 2017, 165 Min.
Regie: Keith Warner, mit: Jonas Kaufmann, Antonio Pappano, Maria Agresta, Ludovic Tezier, Frédéric Antoun, Thomas Atkins


In Verdis leidenschaftlicher Nacherzählung von Shakespeares großer Tragödie über Eifersucht, Betrug und Mord gibt der weltberühmte Tenor Jonas Kaufmann sein Rollendebüt als Otello. In einer Neuinszenierung des mit dem Olivier Award ausgezeichneten Regisseurs Keith Warner wird Sopranistin Maria Agresta seine Desdemona und Bariton Ludovic Tézier sein Erzfeind Jago sein.
Als bedeutendes Werk des Opernrepertoires bedient sich Verdis Otello mit vorzüglichen Duetten, gefühlsstarken Solonummern und mitreißenden Chören der vollen Kräfte des Orchestra of the Royal Opera House, des Royal Opera Chorus und dieser herausragenden Frontsängerriege. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das stürmische Liebesduett von Otello und Desdemona und Desdemonas ergreifendes "Weidenlied".
Antonio Pappano, Musikdirektor der Royal Opera, dirigiert dieses italienische Meisterwerk.

Gesungen in italienischer Originalfassung und mit deutschen Untertiteln.

Kosten: 28,- Euro (inkl. einem Glas Sekt)

Agenda 21: Thule Tuvalu

Mittwoch, 12.07.17, 19:30 Uhr, Gauting

Dokufilm über den Klimawandel

Zwei Orte an den Rändern des Globus sind aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen geraten: Thule in Nord-Grönland, weil dort das Eis immer schneller abschmilzt, und Tuvalu im pazifischen Ozean, weil der Inselstaat im ansteigenden Meer zu versinken droht. Das traditionelle Leben der Menschen an beiden Orten wird durch diese Veränderungen komplett in Frage gestellt. Ihr Schicksal kündigt einen Wandel an, der einmal alle Menschen auf der Erde betreffen könnte.

Preisgekrönter Dokumentarfilm mit phantastischen Naturaufnahmen, gedreht vom Schweizer Regisseur Matthias von Gunten.

Filmgespräch mit Christiane Lüst (Leiterin des Öko & Fair Umweltzentrum Gauting) und dem Bund Naturschutz Ortsgruppe Gauting.

Zum Film: ThuleTuvalu

Agenda 21: Worlds Apart

Dienstag, 18.07.17, 19:30 Uhr, Herrsching

Spielfilm über drei Liebesaffären im krisengeschüttelten Griechenland

Sechs Menschen aus drei Generationen finden sich unabhängig voneinander zu drei Liebespaaren zusammen. Sie kommen aus verschiedenen Ländern und Bevölkerungsschichten, doch zwei Dinge haben sie gemeinsam: Ihre Wege kreuzen sich zur selben Zeit in der griechischen Metropole Athen, und alle werden von den sozioökonomischen Umbrüchen im Land getroffen.

Der Spielfilm von Christopher Papakaliatis erzielte 2016 in den griechischen Kinos Rekordbesuche. „Über die Politik triumphiert die Poesie. Ein filmischer Glücksgriff“ (Neue Zürcher Zeitung)

Filmgespräch mit Costas Gianacacos, Leiter des Griechisches Hauses und des Evangelischen Migrationszentrums in München, Autor, Kommunikations- und Literaturwissenschaftler


Weitere Filminfos und Reservierung: Worlds Apart OmU

Indientag Herrsching: Lion

Fr., 13.10.2017, 19:30 Uhr Herrsching

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