Agenda 21: Good food bad food

Dienstag, 5.4.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

Die sogenannte "Grüne Revolution" in der Landwirtschaft verursacht durch den massiven Einsatz von Chemie und Erdöl enorme ökologische Probleme: Die Auslaugung der Böden, die Verschmutzung von Gewässern, den Rückgang der Artenvielfalt und den Ausstoß von Treibhausgasen. Die renommierte französische Filmemacherin Coline Serreau hat Landwirte vor die Kamera geholt, die Boden und Natur respektvoll behandeln. Bauern in Indien, Frankreich, der Ukraine und Brasilien zeigen stolz, wie sie sich der industriellen Landwirtschaft widersetzen und mit organischem Landbau gesunde Produkte erzeugen und die Umwelt schonen.

Filmgespräch mit Marcel Nussberger, Gärtnerei "Sonnenwurzel" in Reichling, dem ersten Betrieb, der im Kreis Schongau-Weilheim auf Solidarische Landwirtschaft setzt.

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Agenda 21: La buena vida - Das gute Leben

Dienstag, 15.03.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über den Kampf kolumbianischer Indios gegen Kohlekonzerne und den Energiehunger der reichen Länder

Eine Dorfgemeinschaft der Wayúu-Indianer im Norden Kolumbiens wird durch den größten Kohletagebau der Erde in ihrer Existenz bedroht. Die Mine El Cerrejón, betrieben von drei multinationalen Rohstoffkonzernen, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert, unter anderem auch nach Deutschland.

Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern als Ausgleich die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie sind entschlossen, die gewaltsame Vertreibung zu verhindern und nehmen den Kampf gegen die Kohlekonzerne auf.

Filmgespräch mit Regisseur Jens Schanze

Zum Film: La buena vida - Das gute Leben

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Agenda 21: Kalyug

Dienstag, 16.02.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokufilm über das indigene Volk der Bhil in Indien

Der uralte zentralindische Volksstamm der Bhil brachte einst stolze Jäger hervor. Heute verlassen die Männer als Wanderarbeiter ihr Land, um für ihre Familien zu sorgen. Armut und Hunger treiben sie in die Städte, woher sie oft mit HIV infiziert zurückkehren.
Kali Yuga – das "Zeitalter des Niedergangs" ist bei den Bhil heute in aller Munde: Geschichten von der tragischen Prinzessin Zahama, von den mächtigen Seuchen-Dämonen und dem Heiler, der die Macht hat sie zu bändigen.

Filmgespräch mit Regisseur Juri Mazumbdar

Filminfos und Reservierung: Kalyug

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Agenda 21: ThuleThuvalu

Dienstag, 19.01.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokufilm über den Klimawandel

Zwei Orte an den Rändern des Globus sind aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen geraten: Thule in Nord-Grönland, weil dort das Eis immer schneller abschmilzt, und Tuvalu im pazifischen Ozean, weil der Inselstaat im ansteigenden Meer zu versinken droht. Das traditionelle Leben der Menschen an beiden Orten wird durch diese Veränderungen komplett in Frage gestellt. Ihr Schicksal kündigt einen Wandel an, der einmal alle Menschen auf der Erde betreffen könnte.

Preisgekrönter Dokumentarfilm mit phantastischen Naturaufnahmen, gedreht vom Schweizer Regisseur Matthias von Gunten.

Filmgespräch mit Lukas Köhler, Geschäftsführer des Zentrums für Umweltethik und Umweltbildung der Hochschule für Philosophie München

Zum Film: ThuleTuvalu

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Agenda 21: We Come as Friends

Dienstag, 15.12.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über den Neo-Kolonialismus in Afrika

Der österreichische Filmemacher Hubert Sauper (“Darwins Albtraum”) fliegt mit einem selbstgebauten Kleinflugzeug in einen der dunkelsten Winkel der Weltpolitik: in den Sudan – ein Land, reich an Bodenschätzen und Konflikten. Bei seinen Landungen begegnet er Menschen, die Akteure in einer für Afrika beispielhaften neukolonialen Situation sind: UN-Friedenstruppen, amerikanische Missionare, chinesische Ölproduzenten sudanesische Kriegsherren, lokale Eliten. Auch die Armen des Landes haben ihren Auftritt: Sie werden über den Tisch gezogen.

Der Film wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale 2014.

Filmgespräch mit Dr. Judith Christina Abdel-Massih-Thiemann, Ethnologin und Diplompädagogin, langjährige Leiterin des Büros des Deutschen Entwicklungsdienstes in Khartoum/Sudan.

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Agenda 21: Reise zum sichersten Ort der Erde

Dienstag, 17.11.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokufilm über das Drama der Atommüll-Entsorgung

In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350‘000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der renommierte Endlagerexperte Charles McCombie gibt dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in die Suche nach dem sichersten Ort der Erde – eine Reise ohne Hoffnung, das Ziel jemals zu erreichen.

"Weltreise mit Atommüll: Absurd und erschreckend" (BR "Capriccio").

Filmgespräch mit Karin Wurzbacher, Physikerin beim Umweltinstitut München e.V.

Filminfo und Reservierung: Die Reise zum sichersten Ort der Erde

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Agenda 21: Ravioli-Träume in Dosen (Canned Dreams)

Dienstag, 20.10.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über die Absurdität der Lebensmittelproduktion in Europa

Wie viele Kilometer reisen die Bestandteile einer Dose Ravioli während dem Herstellungsprozess? Wie fühlt sich die Arbeit im Aluminiumbergbau, in der Massentierhaltung oder beim Tomatenpflücken an? Wovon träumen die Menschen, die mit der Produktion und dem Verkauf der Konserve beschäftigt sind?

In dem teils poetischen, teils auch drastischen Roadmovie der finnischen Filmemacherin Katja Gauriloff geht es um sieben Bestandteile der Dosenravioli und um sieben Menschen mit ihren Geschichten, untermalt vom preisgekrönten Soundtrack des Dänen Karsten Fundal.

Filmgespräch mit Dr. Richard Bartels, Leiter des Slow Food Conviviums 5-Seenland

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