Almanya - Willkommen in Deutschland

Dienstag, 21.6.2011, 19.30 Uhr Herrsching

AGENDA-21-Filmgespräch über Integration
Am 17. Mai um 19.30 Uhr laden die lokale AGENDA 21 und das Herrschinger Integrationsteam zu einem Filmgespräch über Integration ins Herrschinger Kino Breitwand.
Zunächst läuft der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“, gedreht von den Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli. Die Komödie erzählt von einer deutschtürkischen Familie, die eines Tages von Großvater Hüseyin mit der Nachricht überrumpelt wird, er hätte in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit allen in seine alte Heimat übersiedeln. Da stellt sich für den einen oder anderen die Frage, wo eigentlich seine Heimat ist. Doch Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen - bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt.
Die Herrschinger Integrationsbeauftragte Mia Schmidt führt in den Film ein, im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit Nilüfer Dayik (Studentin) und Ümran Dayik (Schülerin).

Flyer

Jane´s Journey

Dienstag, 17.5., 19.30 Uhr Herrsching

AGENDA-21-Filmgespräch über Jane Goodall
Am 17. Mai um 19.30 Uhr lädt die lokale AGENDA 21 ins Herrschinger Kino Breitwand zu einem Filmgespräch über Leben und Werk von Dr. Jane Goodall. Die Wissenschaftlerin wurde in den 60er und 70er Jahren als Affenforscherin bekannt, gab jedoch dann ihre Karriere auf und verwendet seitdem ihre ganze Zeit und Energie darauf, gegen die Zerstörung unserer Lebens¬grundlagen auf der Erde zu kämpfen.
Regisseur Lorenz Knauer begleitet die 75 jährige Dame auf ihrer scheinbar endlosen Reise in verschiedenste Länder der Welt und versucht dabei auch einen Blick auf die Person zu erhaschen, die sich hinter der Ikone als \"Weltenretterin\" verbirgt.
Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zu einem Filmgespräch mit dem Regisseur des Films, Lorenz Knauer, und mit Monika Lieschke, Mitglied von Roots & Shoots München - einer weltweiten Organisation, die von Jane Goodall ins Leben gerufen wurde.

Flyer

Agenda 21: The Social Network

Dienstag, 15.3., 19.30 Uhr Herrsching

The Social Network
USA 2010, Regie: David Fincher, 120 Min.

Eine geniale Idee macht den 20-jährigen Harvard-Studenten Mark Zuckerberg im Jahr 2004 zum gefragten Mann. Aus einer Laune heraus gründet er die weltweit erfolgreichste Network Plattform und wird damit innerhalb kürzester Zeit zum Milliardär. Doch auch in seinem unmittelbaren Umfeld hat der unerwartete Ruhm schnell Folgen. Er sieht sich mit Verrat und Betrug konfrontiert und hat bald einige Gerichtsverfahren am Hals.
Filmgespräch über die Chancen und Risiken von Online-Netzwerken mit Sylvia Johningk, Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.

AGENDA 21: Der Schein trügt

Dienstag, 15.2., 19.30 Uhr - Kino Herrsching

Der Schein trügt
Dokumentarfilm, D 2009, 87 min., Regie: Claus Strigel

Ein Dokumentarfilm über das Geld oder – wie der Untertitel ankündigt – eine Expedition in die Rätsel des Geldes. Der mehrfache Grimme-Preisträger Claus Strigel nimmt den Zuschauer mit auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes und lüftet seine Geheimnisse. Er erklärt das Funktionieren und die Auswirkungen des bestehenden Geldsystems und zeigt, wie Geld auch anders als im globalisierten Kapitalismus funktionieren kann. Ein lehrreicher und humorvoller Film über Reichtum und Börsenspekulation, über Regionalwährungen und Mikrokredite.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Filmgespräch über Regionalwährungen mit Peter Michael Scholz vom Verein AmmerLechTaler.

It ´s a free world

Agenda 21 Herrsching

18.1.2011, 19.30 Uhr Herrsching


„It’s a free world“ – Filmgespräch über Billigarbeiter aus Osteuropa
Am Dienstag 18. Januar ’11 um 19.30 Uhr zeigt die Herrschinger AGENDA 21 im Kino Breitwand den Film „It’s A Free World“, ein Sozialdrama zum Thema Ausbeutung osteuropäischer Billigarbeiter. Mit emotionaler Wucht erzählt der Regisseur Ken Loach die Geschichte einer alleinstehenden Mutter, die für eine Zeitarbeitsfirma osteuropäische Arbeitskräfte für den englischen Arbeitsmarkt anwirbt. Als man ihr kündigt, macht sie sich selbständig und wird nun selber knallharte Geschäftfrau und Ausbeuterin im Billiglohn-Sektor, bis ihr die Sache über den Kopf zu wachsen beginnt: Sie gerät zwischen die Fronten aus Wirtschaftsbossen, Menschenhändlern und aufbegehrenden Arbeitern.
Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit Philip Anderson, Professor für interkulturelle soziale Arbeit an der Hochschule Regensburg, Migrationsforscher und Autor der im Auftrag des Münchner Stadtrats durchgeführten Studie „Dass Sie uns nicht vergessen“ - Menschen in der Illegalität in München“ (http://www.philip-anderson.de/).

Flyer unter http://www.indienhilfe-herrsching.de/pdf/FlyerFreeWorld.pdf
Filminfo unter http://www.free-world-der-film.de/

No more smoke signals

21.12.10, 19.30 Uhr

No More Smoke Signals
Ch 2008, R: Fanny Bräuning. 90 Min.

»Eine Radiostation, einsam auf einem kleinen Hügel in South Dakota, gegründet in den 70er Jahren von Aktivisten der indianischen Wider-standsbewegung: „KILI Radio – Voice of the Lakota Nation“. Ein ver-gessener Ort zwischen Kampf und Hoffnung, zwischen indianischem Mythos und dem Alltag im ärmsten Reservat der USA. Doch da ist Roxanne Two Bulls, die auf dem Land ihrer Ahnen ein neues Leben beginnen will, der junge DJ Derrick, der bei KILI seine musikalische Ader entdeckt. Da ist der weiße Anwalt Bruce, der seit 30 Jahren versucht, einen indianischen Aktivisten aus dem Gefängnis freizubekommen. Und da taucht plötzlich der frühere AIM-Aktivist John Trudell auf, der in Hollywood als Musiker Karriere gemacht hat. Bei KILI Radio läuft alles zusammen. Statt Rauchzeichen sendet KILI seine Signale durch die Weite der grandiosen Landschaft, mit einer wunderbaren Mischung aus Humor und Melancholie«

Gast: Christine Voormann
Lakota Village Fund (Vorstand)

Zum Vergleich

16.11.10, 19.30 uhr

Zum Vergleich
D/A 2009, 61 Min. R: Harun Farocki
(ARTE-Dokumentarfilmpreis 2009)
„Ich will einen Film vorschlagen, der zum Begriff der Arbeit beiträgt. Der die Arbeit in einer traditionalen Gesellschaft, etwa in Afrika, in einer frühindustriellen Gesellschaft, etwa in Indien, und in einer
hochindustriellen, in Europa oder Japan, in Vergleich setzt. Verglichen werden soll die Arbeit des Häuserbauens. Häuser zum Wohnen.“ So stand es im Januar 2003 im Exposé zu Harun Farockis Dokumentarfilm -projekt. „Nach ersten Recherchen (…) kam ich darauf, den Ziegelstein zum Vergleichsgegenstand zu nehmen, seine Herstellung und seine Verarbeitung,“ so Farocki. „Wir suchten nach einer großen Varianz von Ziegelsteinverwendungen – und wir suchten nach Produktionsverfahren, die den Ziegelstein möglicherweise aufheben.“ In Indien filmte er in einer Ziegelei, deren Strangmaschine noch aus den 30er Jahren war, als Gandhi den antikolonialen Protest organisierte. Die Anlage in Nordfrankreich aus dem Jahr 1945 wurde von Marokkanern bedient, die in Baracken neben der Ziegelei wie Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter hausten. In Mum-bai wurden Appartement-Hochhäuser kaum anders als in Europa errichtet. Keine Hand kam mit dem Produkt in Berührung in den hochmechanisierten Fabriken in Deutschland. In Burkina Faso verfolgte Farocki die gemeinschaftliche Arbeit an einer Krankenstation und einem Schulgebäude: „Noch nie habe ich etwas mir so Fremdes aus solcher Nähe betrachten können.“ Der Film kommt ohne Kommentar aus; es gibt nur Ortsangaben und ein paar Erklärungen in Zwischentiteln.

Davor: “One week – Flitterwochen im Fertighaus” mit Buster Keaton

Gast: Judith Schinabeck, Diplom-Ingenieurin am Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik der TUM


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