Agenda 21: Wer wagt beginnt

Dienstag, 20.02.2018, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über alternativen Wohnungsbau

In Großraum München, der geprägt ist von Bauspekulation und überhöhten Preisen, scheint es utopisch, ein Haus zu bauen.

Dass es trotzdem geht, zeigt die Baugruppe der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG. Neben dem Olympiagelände baut sie ein Haus mit 53 Wohnungen - ökologisch, nachhaltig und sozial, mit Gemeinschaftsräumen, Gästezimmern und Tante Emma-Laden.

Filmemacherin Ulrike Bez war von Anfang an mit dabei und drehte bei der Planung, bei der Grundsteinlegung, bei Diskussionen, beim Bau, bei Festen und beim Einzug.

Filmgespräch mit Regisseurin Ulrike Bez

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Agenda 21: Die bauliche Maßnahme

DIENSTAG, 19.02.18, 19:30 UHR, SEEFELD

Doku über die geplante Grenzsicherung am Brenner und die Abschottung Europas

In der Debatte um verschärfte Grenzsicherungen in Europa ist auch der Brenner ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Regisseur Nikolaus Geyrhalter begibt sich in die Grenzregion, um den Wandel zu dokumentieren. Zeitgleich mit Beginn seiner Dreharbeiten fasst die österreichischen Regierung einen Entschluss, der Auswirkungen nicht nur der Region, sondern auf ganz Europa haben wird. Was bedeutet die geplante „bauliche Maßnahme“ für die Bewohner? Wie schreibt sich diese Veränderung in den Ort und die Lebensgeschichten ein? Wie verändert die Forderung nach Grenzen das Denken der Menschen?

Filmgespräch mit Jörg Alt, Sozialethiker und Mitglied des Jesuitenordens.

In Zusammenarbeit mit Indienhilfe Herrsching e.V.

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Agenda 21: Plastic Planet

Mittwoch, 14.02.18, 19:30 Uhr, Gauting

Filmgespräch mit Christiane Lüst

Zusammen mit Christiane Lüst wollen wir über den Film "Plastic Planet" von Regisseur Werner Boote, welcher die Gefahren von Plastik und generell synthetischer Kunststoffe in ihren verschiedensten Formen und ihrer weltweiten Verbreitung zeigt, diskutieren.

Die Kamera streift über einem idyllischen Gebirgstal. Wolken, Wälder, blauer Himmel, Natur pur. Aus dem Off dringt die Stimme des Filmemachers Werner Boote. "Früher einmal war die Erde ohne Plastik. Doch dann kam der große Auftritt des belgischen Chemikers Leo H. Bakeland. In den Jahren 1905 bis 1907 entwickelte er Bakelit, das erste vollsynthetische Produkt aus Erdöl. Seither schlägt der Fortschritt ein Rad um das andere. Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters."

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Agenda 21: Future Baby

Dienstag, 16.01.18, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über die Zukunft der menschlichen Fortpflanzung

Der Film der österreichischen Regisseurin Maria Arlamovsky gibt einen sensiblen und zugleich kritischen Einblick in die rasante Entwicklung der Fortpflanzungsindustrie. Rund um den Globus besucht sie Mediziner/innen und Wissenschaftler/innen und begleitet Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und Leihmütter zu Untersuchungen und Eingriffen. Sie lässt Befürworter/innen und Skeptiker/innen zu Wort kommen und spricht mit der ersten Generation künstlich gezeugter Kinder.

Gibt es ein Recht auf Kinder um jeden Preis? Wollen wir den Menschen genetisch „optimieren“? Wie weit wollen wir, wie weit dürfen wir gehen?

Filmgespräch mit Kirsten Achtelik, Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Mitarbeiterin beim Gen-ethischen Netzwerk e.V.

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Agenda 21: Jean Ziegler

Mittwoch, 10.01.2018, 19:30, Gauting

Filmgespräch mit Christiane Lüst

Dokumentarfilm über die Lebensphilosophie Jean Zieglers: Menschenrechtler, umstittener Globalisierungsgegner, UN-Berater und Chauffeur Che Guevaras. Der frühere Schweizer Soziologieprofessor Jean Ziegler gilt als Monument der Globalisierungskritik.

Sein ehemaliger Student Nicholas Wadimoff ist Filmemacher geworden und begleitet Ziegler während eines Jahres, und ganz langsam verändert sich sein Blick auf den großen alten Mann.

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Agenda 21: Sami Blood

Dienstag, 19.12.17, 19:30 Uhr, Herrsching

Spielfilm über das bedrohte Volk der Samen, im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte

In dem Drama Sami Blood wird ein kaum bekanntes Kapitel der schwedischen Geschichte beleuchtet: Die Ausgrenzung des indigenen Volkes der Samen.

In den 1930er Jahren wird das 14-jährige Sami-Mädchen Elle Marja Opfer des sogenannten Kultivierungsprogramms. Sie wird in ein weit entferntes Internat geschickt, wo sie rassistische Demütigungen erfährt und ihr der Gebrauch der Sami-Sprache verboten wird. Sie beginnt sich von ihrer eigenen Kultur zu entfremden und nimmt schwedische Identität an. Erst viele Jahre später kehrt sie in ihre Heimat zurück.

Vielbeachtetes und vielfach prämiertes Spielfilmdebüt der schwedischen Regisseurin Amanda Kernell, deren Vater samischer Herkunft ist. Der Film wurde 2016 bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig als bester europäischer Film ausgezeichnet.

Filmgespräch mit Dietmar Hasse, Koordinator für Ureinwohner der Arktis, Klima und Wald der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.

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Agenda 21: Chocolate de Paz

Mittwoch, 13.12.17, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über eine Friedensgemeinde in Kolumbien (San José de Apartadó)

Die 1350 Einwohner von San José de Apartadó in Kolumbien erklärten 1997 ihre Gemeinde zum Friedensdort und weigern sich seitdem, für eine der Bürgerkriegsparteien Partei zu ergreifen. Trotz Drohungen und Mordanschlägen bewahren sie ihre Neutralität und kämpfen mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Ihr Dorf wurde 2007 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Der Film von Gwen Burnyeat und Pablo Mejía Trujillo porträtiert die Friedensgemeinde, die ihren Unterhalt mit dem Anbau von fair gehandeltem Bio-Kakao bestreitet – unter anderem für den deutschen Markt.

Span. mit dt. Untertiteln, 55 Min.

Filmgespräch mit Sarah Fritsch, Peace Brigades International

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