AGENDA 21: FREIgestellt

Dienstag, 15.4.2014, 19:30 Uhr Herrsching

"FREIgestellt" - Dokumentation über das Ende der Arbeitsgesellschaft

Der Film begibt sich auf die Reise in eine Zukunft, die schon längst begonnen hat: das Ende der Arbeitsgesellschaft. Immer mehr Arbeitsplätze verschwinden durch elektronische Datenverarbeitung, automatisierte Produktion und Outsourcing in Niedriglohnländer. Vollbeschäftigung rückt in immer weitere Ferne. Doch wovon werden wir künftig leben, wie werden wir die Zeit nutzen?

Claus Strigel spricht mit Politikern und Wissenschaftlern, Arbeitslosen und Kindern. Er lässt in einer fiktiven Talkshow Aristoteles, Guido Westerwelle und Karl Marx miteinander diskutieren. Und er präsentiert Visionen und reale Modellversuche – vom bedingungslosen Grundeinkommen bis zum Arbeitslosen-Pilotprojekt "100 x neues Leben".

Filmgespräch mit Claus Strigel, Regisseur

Zum Film: Freigestellt

AGENDA 21: Heimat unter Strom

Dienstag, 25.3., 19:30 Uhr, Herrsching

Herrschinger AGENDA 21-Filmgespräch über die Windenergie

Im AGENDA-Filmgespräch am 25. März geht es um die Energiewende und die Zukunft der Windenergie am Alpenrand. Das Herrschinger Kino Breitwand zeigt den Film „Heimat unter Strom“ von Leo Hiemer ("Daheim sterben die Leut‘").

Der Allgäuer Regisseur reist mit seiner Kamera durch seine Heimat und begegnet glühenden Befürwortern und engagierten Gegnern der Windkraft. Die einen engagieren sich für die Energiewende oder erwarten hohe Gewinne, die anderen fürchten die Zerstörung der Landschaft, die Entscheidungsträger sind verunsichert. Und alle hoffen auf eine Zauberformel für die künftige Energieversorgung.

Leo Hiemer diskutiert mit Fachleuten und fühlt Bürgermeistern auf den Zahn. Sogar die "große Politik" in Berlin bringt der Filmemacher ins Spiel.

Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch über die Gegenwart und Zukunft der Windkraft in Bayern mit Dr. Christian Kühnel, Kreisbaumeister des Landkreises Starnberg.

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Presseinfos

AGENDA 21: Gattaca

Dienstag, 18.03.2013, 19:30 Uhr, Herrsching

"Gattaca" - Science Fiction-Drama über DNA-Erfassung, genetische Selektion und die Problematik von Erbgut-Analysen

In naher Zukunft gelten nur noch Retortenbabys als wertvoll, die unter kontrollierten Bedingungen gezeugt wurden. Ohne optimierte Gene bleibt man Mensch zweiter Klasse. Vincent Freeman ist einer dieser Benachteiligten. Um dennoch seinen Traumberuf Astronaut zu ergreifen, nimmt er die Identität eines genetisch einwandfreien, aber durch einen Unfall gelähmten Sportlers an. Doch dann gerät er durch seinen genetischen Fingerabdruck unter Mordverdacht.
Oscar-nominiertes Regiedebüt (1997) von Andrew Niccol, mit Ethan Hawke und Jude Law in den Hauptrollen.

Anschließende Diskussion über die Problematik von pränatalen Gen-Tests, Erbgut-Checks und DNA-Datenbanken mit Christoph Then, Experte für Gentechnik, Mitglied des Gen-ethischen Netzwerks und Geschäftsführer von Testbiotech e.V.

Zum Film: Gattaca

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AGENDA 21: Djeca - Kinder von Sarajevo

Dienstag, 18.02.2014, 19:30 Uhr, Herrsching

"Djeca - Kinder von Sarajevo" - Er handelt von den seelischen Auswirkungen des Bosnienkrieges, die erst in der Folgegeneration richtig zum Vorschein kommen.

Die 23-jährige Rahima arbeitet als Köchin, um sich und ihren zehn Jahre jüngeren Bruder Nedim zu ernähren. Die Eltern der beiden kamen im Krieg ums Leben. Rahima sucht Trost im Islam, ihr Bruder dagegen sieht sich als Opfer des Krieges und eckt immer wieder mit seiner aufmüpfigen Art an. Als er sich eines Tages mit dem Sohn eines einflussreichen Politikers prügelt, nimmt ein Drama seinen Lauf.

Das berührende Spielfilm-Drama wurde bei den Filmfestspielen in Cannes 2012 mit Standing Ovations gefeiert und mit dem Spezialpreis „Un certain regard“ ausgezeichnet.

Filmgespräch mit Tina Lempert, Bosnien-Expertin, ehem. Mitglied des Arbeitsstabs für Humanitäre Hilfe in Ex-Jugoslawien, Beraterin beim Wiederaufbau in Bosnien

Die Veranstaltung findet statt um 19.30 Uhr im Kino Breitwand Herrsching (Reservierung unter 08152-399610).

Die Reihe Agenda-21-Kino wird gefördert durch die Gemeinde Herrsching.

Zur Reservierung: Djeca - Kinder von Sarajevo

Fotos und Presseinfos:

AGENDA 21: Alphabet

Dienstag, 21.1.2014, 19:30 Uhr, Herrsching

"Alphabeth - Angst oder Liebe" - Dokumentarfilm über die Misere des Bildungssystems

Leistung und Konkurrenzdenken sind zum unerbittlichen Maß aller Dinge geworden. Das hat zu einem Bildungssystem geführt, in dem es vor allem auf die "Performance" ankommt. Es lässt die spielerische Kreativität verkümmern, die für die Bewältigung der sich zuspitzenden globalen Krisen unentbehrlich ist.
Erwin Wagenhofer ergründet in seinem Film den Bereich "Bildung" umfassend und radikal, von den PISA-Standards bis hin zur modernen Hirnforschung. Dabei plädiert er, unterstützt von seinen zahlreichen inspirierenden Protagonisten, für eine grundlegende Reform unseres Bildungssystems.

Filmgespräch mit Barbara Bittner, Pädagogin, Individualpsychologische Beraterin (DGIP), Mitglied bei "Archiv der Zukunft-Netzwerk"

Zum Film: Alphabet

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AGENDA 21: Inuk

Dienstag, 17.12.2013, 19:30 Uhr, Herrsching

"Inuk"
Spielfilm über das Erwachsenwerden eines jungen Grönländers Jungen in Grönland

Inuk lebt mit seiner alkoholkranken Mutter in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Um ihn zu stabilisieren, schicken ihn die Behörden in ein Jugendheim im Norden des Landes. Die Leiterin organisiert eine Robbenjagd mit örtlichen Jägern. Inuk wird dem wortkargen Jäger Ikuma zugeteilt, der selbst ein Alkoholproblem hat. Auf dem gefährlichen Jagdzug lernen die beiden nicht nur einander, sondern auch sich selbst neu kennen.
Preisgekrönter Spielfilm des französischen Regisseurs Mike Magidson, mit phantastischen Landschaftsaufnahmen und großartigen Laiendarstellern.

Filmgespräch mit mit Sophie Elixhauser
Anthropologin und Grönlandexpertin

Zum Film: Inuk

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AGENDA 21: Schmutzige Schokolade II

Dienstag, 3.12.2013, 19.30 Uhr, Herrsching

"Schmutzige Schokolade II": Film über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen
Anschließ. Filmgespräch mit dem Regisseur Miki Mistrati

Der größte Teil des Kakaos, der in unserer Schokolade steckt, stammt aus der Elfenbeinküste. Dort arbeiten nach Schätzungen von UNICEF über 200.000 Kindersklaven auf Kakaoplantagen – unter erbärmlichen Bedingungen. Teilweise werden sie sogar aus Nachbarstaaten wie Mali auf die Plantagen verschleppt. Der dänische Dokumentarfilmer Miki Mistrati war schon einmal 2010 für investigative Filmaufnahmen in Westafrika und konnte dort aufdecken, wie das Geschäft der skrupellosen Menschenhändler funktioniert. Sein Film "Schmutzige Schokolade" wurde in über 20 Ländern der Welt im öffentlichen Fernsehen ausgestrahlt. Seitdem kämpfen die großen Schokoladenhersteller wie Nestle, Mars oder Cargill um das Vertrauen der Verbraucher: Sie versprachen die Finanzierung von Schulen, medizinischer Versorgung und Bildungsprogrammen in den Kakaoanbaugebieten.

2012 wollte Miki Mistrati die versprochenen Projekte besuchen, durfte aber nicht in die Elfenbeinküste einreisen. Dennoch gelangen ihm und seinem Team Aufnahmen, die an der Seriosität der Kakaoindustrie ernsthafte Zweifel wecken.
Im Anschluss an den Film stellt sich der Regisseur Miki Mistrati den Fragen des Publikums und berichtet von den Reaktionen auf seinen Film.

Es besteht außerdem Gelegenheit zur Verkostung von fair gehandelter Schokolade, bei deren Herstellung Kinderarbeit ausgeschlossen ist.

Fotos
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Zum Film: Schmutzige Schokolade 2

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