Agenda 21: Life Saaraba IIlegal

DIENSTAG, 19.02.19, 19:30 UHR, SEEFELD

Doku von Peter Heller über Armutsmigration aus Afrika

Europa heißt in Westafrika "Saaraba", das "verheißene Land". Die Bürgerkriege und der Hunger an vielen Orten Afrikas haben zahlreiche Menschen dazu bewogen, ihre Heimat zu verlassen und in den Norden zu flüchten, in Europa ein besseres Leben zu suchen – teils in der Hoffnung, irgendwann nach Hause zurückzukehren. Für ihren Dokumentarfilm folgten die Filmemacher Peter Heller, Saliou Waa Guendoum Sarr und Bernhard Rübe fast ein Jahrzehnt lang den Brüdern Aladji und Souley, die von einer kleinen Fischerinsel vor der Westküste Afrikas stammen. Aladji hat es als Bootsflüchtling bis nach Spanien und zu den Gemüseplantagen dort geschafft und nun will sich der jüngere Souley auf den Weg zu ihm machen. Damit treten die Brüder in Fußstapfen ihrer Eltern, die einst als Gastarbeiter in Frankreich gelebt hatten. Aladji und Souley flüchten nicht vor Krieg, aber sie wollen ein besseres Leben als in Afrika…

Filmgespräch mit Jörg Alt (Sozialethiker, Mitglied des Jesuitenordens, Initiatior des offenen Briefes "Kennzeichen christlicher und sozialer Politik" zur Flüchtlingspolitik der CSU)

In Zusammenarbeit mit Indienhilfe Herrsching e.V.

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Agenda 21: Climate Warriors

MITTWOCH, 13.02.19, 19:30 UHR, GAUTING

Filmgespräch mit Christiane Lüst

100 Prozent erneuerbare Energie - das ist technisch längst möglich. Doch die weltweite Energiewende stockt, denn mit ihr versiegen die Geldströme von Kohle, Gas und Erdöl. Wie können wir der Gier der Energiekonzerne trotzen und den Blick auf die Zukunft des Planeten richten? Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen!

"Climate Warriors - Der Kampf um die Zukunft unseres Planeten" zeigt, wie die Energiewende tatsächlich gelingen kann - und zwar weltweit. Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner gibt den Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft kämpfen. Sie glauben an die Möglichkeit einer Energie-Revolution, wenn sich jeder Einzelne engagiert. Ein ermutigendes Plädoyer für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

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Volksbegehren Artenvielfalt: Filmgespräch zu More than honey

Donnerstag, 31.01.19, 19:30 Uhr, Gauting

Diskussion mit Prof. Michael Schrödl und Stefan Schilling

Wir verbinden den Begriff „Artensterben“ meist mit apokalyptischen Bildern von niedergebranntem Regenwald in Brasilien oder Indonesien. Das Artensterben macht aber vor Bayern nicht Halt. Selbst in Naturschutzgebieten sind in den letzten 30 Jahren Schmetterlinge, Bienen und andere Fluginsekten um 75 Prozent zurückgegangen. Mit dem Verlust an Insekten geht ein ebenso dramatischer Schwund an Vögeln einher, so dass in Bayern nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren leben. Um das Artensterben aufzuhalten, wurde das "Volksbegehren Artenvielfalt" initiiert. Es wird mittlerweile von über 120 Organisationen unterstützt, die eine ökologische Wende wollen.

Professor Dr. Michael Schrödl leitet die Weichtiersektion der Zoologischen Staatssammlung München, lehrt Artenvielfalt, Meereskunde und zoologische Systematik am Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist Mitglied im GeoBioCenter der LMU. Sein vor kurzem erschienenes Buch "Unsere Natur stirbt" ist eine unmissverständliche Warnung vor der globalen biologischen Krise, die in der breiten Öffentlichkeit noch völlig unterschätzt wird.

Herr Stefan Schilling ist seit vielen Jahren im Artenschutz und der Biotoppflege engagiert und im Vorstand der Kreisgruppe Starnberg des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) tätig. Seit einem Jahr ist ihr Vorsitzender.

Anschließ: Der Film "More than honey" zeigt am Beispiel der Honigbienen, wie sich verschlechternde Umweltbedingungen und industrielle Landwirtschaft auf Insekten auswirken. Im Anschluss an den Film wird in einem Gespräch erörtert, welche Maßnahmen zur Bewahrung der Artenvielfalt notwendig sind."

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Agenda 21: Banana pancakes and the lonely planet

DIENSTAG, 15.01.19, 19:30 UHR, SEEFELD

Doku über die Folgen des Tourismus für ein Dorf in Laos

Die Freunde Shai und Khao führen in einem Dorf am Mekong ein naturverbundenes, ursprüngliches Leben. Als ihr Dorf von Backpackern als „Geheimtipp“ entdeckt wird, verändert sich alles: Geld wird wichtiger, Straßen und Unterkünfte werden gebaut, das Internet hält Einzug, und auch die Mentalität der Menschen wandelt sich. Die beiden Freunde geraten in Konkurrenz zueinander, und die Touristen bedauern die Verwestlichung des Landes. Der holländische Regisseur Daan Veldhuizen illustriert mit zahlreichen Detailbeobachtungen, wie unumkehrbar die Prozesse sind, die der Tourismus mit sich bringt.

Filmgespräch mit einem Mitglied des Studienkreises für Tourismus und Entwicklung e.V.

In Zusammenarbeit mit Indienhilfe Herrsching e.V.

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Agenda 21: Worauf warten wir noch?

MITTWOCH, 09.01.19, 19:30 UHR, GAUTING

Filmgespräch mit Christiane Lüst

Transition in Ungersheim - wie eine kleine elsässische Stadt ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära in Gang setzt.

Auf Initiative der Stadt Ungersheim startete 2009 ein partizipatives Demokratieprogramm mit dem Titel "21 Aktionen für das 21. Jahrhundert", das alle Aspekte des täglichen Lebens umfasst: Ernährung, Energie, Verkehr, Wohnen, Geld, Arbeit und Schule. "Autonomie" ist das Schlüsselwort des Programms, das darauf abzielt, die Nahrungsmittelproduktion zu verlagern, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, die Energie-Bilanz und die Entwicklung erneuerbarer Energien zu fördern und die lokale Wirtschaft durch eine ergänzende Währung (den "Radis") zu unterstützen.

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Agenda 21: Zeit für Utopien

Dienstag, 18.12.18, 19:30 Uhr, Seefeld

Filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Es steht für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Der Film von Kurt Langbein zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann. So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil der Energiemenge möglich, die derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden, und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.

Filmgespräch mit Petra Wähning, Protagonistin des Films und Initiatorin des solidarische Landwirtschaftsprojekts "Genussgemeinschaft Städter und Bauern".

In Zusammenarbeit mit Indienhilfe Herrsching e.V.

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Agenda 21: Die Zukunft ist besser als ihr Ruf

MITTWOCH, 12.12.18, 19:30 UHR, GAUTING

Filmgespräch mit Christiane Lüst

Ein Film über Menschen, die etwas bewegen. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit.

Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Die Zukunft ist besser als ihr Ruf macht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

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