Agenda 21: Raising Resistance

16.10., 19.30 Uhr Herrsching

Gespräch mit Marlies Olberz

„Aktiv im Arbeitskreis Agrar und in der Münchner Gruppe der Internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN“

Zum Film: Raising Resistance

Schmutzige Schokolade

Agenda 21 - Herrsching, 25.9., 19.30 Uhr

Doku-Film über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen
Der größte Teil des Kakaos, der in unserer Schokolade steckt, stammt aus der Elfenbeinküste. Dort arbeiten nach Schätzungen von Unicef über 200.000 Kindersklaven auf Kakaoplantagen – unter erbärmlichen Bedingungen.
Der dänische Dokumentarfilmer Miki Mistrati ist nach Afrika geflogen, um aufzudecken, wie das Geschäft der skrupellosen Menschenhändler funktioniert. Und er konfrontiert die Schokoladeindustrie mit seinem Beweismaterial.
Dienstag 25. September ’12, 19.30 Uhr
im Rahmen der Fairen Woche 2012

Agenda 21 - Plakat

San Agustin – Ebbe im Plastikmeer

Freitag 27.07., 20.30 Uhr, Kino Herrsching - Agenda 21

San Agustín – Ebbe im Plastikmeer
Doku über Bauern in den Gemüseanbaugebieten Südspaniens
„Plastikmeer“ wird die weltweit größte Ansammlung von Folienkulturen um das Dorf San Agustín bei Almería genannt. Hier werden jedes Jahr eineinhalb Millionen Tonnen Gemüse für die Supermärkte Europas produziert.
Der Film der drei Studenten Gudrun Gruber, Alexander Hick und Michael Schmitt von der HFF München beleuchtet diese Region aus verschiedenen Blickwinkeln – von der Beschäftigung illegaler Billigarbeiter bis hin zu ökologischen Problemen durch Wassermangel und Pestizide, von der EHEC-Gurkenkrise 2011 bis hin zum Preisverfall, der die Bauern in Existenznot bringt.
Realistische und teilweise auch ironische Dokumentation über die spanische Welt abseits der Urlauber-Hochburgen.

SAN AGUSTIN - EBBE IM PLASTIKMEER
Deutschland 2011
Regie: Gudrun Gruber, Alexander Hick und Michael Schmitt
71 Min. (teilw. Spanisch mit deutschen Untertiteln)

Einführung: Martin Hirte
Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zur Diskussion mit den
Regisseuren Gudrun Gruber, Alexander Hick und Michael Schmitt


San Agustin Filmplakat

AGENDA 21: There Once Was An Island

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr Herrsching

There Once Was An Island
USA 2010, R:Briar March. 80 Min

Drei Jahre lang hat die Dokumentarfilmerin Briar March aus Neuseeland an ihrem Filmprojekt über das entlegene Pazifikatoll Takuu (Carterets Islands) und dessen prekäre Zukunft gearbeitet. Das Atoll versinkt durch die Verschiebung der Erdplatten nach und nach im Meer. Viele fürchten, mit ihrer Heimat auch ihre kulturelle Identität zu verlieren und wollen die Insel nicht verlassen. Doch das Meer türmt sich bereits zu riesigen Wellen auf und überschwemmt einen großen Teil der Insel. Haben die Menschen von Takuu zu lange gezögert?
Die kulturell einzigartige polynesische Gemeinschaft von Takuu muss sich der Realität stellen, ihre Heimat für immer verlassen zu müssen, denn Hilfe wird es keine geben. Sie gehören zu den ersten Opfern des Klimawandels.
Der Untergang kündigt sich schon seit Jahrzehnten schleichend an, ist aber dadurch nicht minder fatal. Wissenschaftler geben dem Atoll noch fünf Jahre und die Bewohner werden endgültig zu Migranten des Klimawandels. Und so gibt There Once Was An Island den unmittelbaren Folgen des Klimawandels im Pazifik ein Gesicht. Und als Zuschauer beginnt man unweigerlich das Eigene Verhältnis zur Erde und den Mitmenschen, die auf ihr leben, zu überdenken.

Gespräch mit Hartmut Grassl
Klimaforscher, Max-Planck-Institut Ham-burg

Im Anschluss an den Film laden die Veranstalter ein zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Hartmut Graßl, dem renommierten und vielfach ausgezeichneten Klimaforscher. Hartmut Graßl war von 1994 bis 1999 Direktor des Weltklima-Forschungsprogramms in Genf und leitete siebzehn Jahre lang das Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg. Er saß im wissenschaftlichen Beirat über Globale Umweltveränderungen der Deutschen Bundesregierung und war damit eine Art Chefberater. Derzeit ist er Vorsitzender des Klimarats in Bayern und Mitglied des Klima-Beirats in Hamburg.

AGENDA 21: Schnee

Mittwoch, 9.5., 19.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit Dok.fest München
Moderiert von Martin Hirte

Schnee
Eine leise essayistische Reise in die Weiten und Welten der Wintersportindustrie. Was passiert abseits der Pisten, zur Sommer- und Winterzeit? Eine ruhige Beobachtung die Fragen aufwirft ohne zu werten. Eindrucksvoll, bildstark, still und fragend.
Der Dokumentarfilmer August Pflugfelder begibt sich mit seiner Kamera ins österreichische Pitztal, dem Traumziel Zigtausender von Wintersportlern. Er dokumentiert dort, wie der Massentourismus der Natur zu Leibe rückt, und wie die Menschen, die vom Wintertourismus leben, sich auf den Klimawandel einstellen: Sie trotzen dem Schneemangel und dem Rückzug der Gletscher mit kostspieligen Investitionen und Effizienzsteigerung und werden dadurch zu kleinen Rädchen in einem System der Urlaubsinszenierung, das sich wie ein Karussell immer schneller dreht und die Natur außer Acht lässt. Im Anschluss an den Film laden die Veranstalter ein zum Gespräch mit dem Regisseur über den Wintersport, seine ökologischen Auswirkungen und seine ungewisse Zukunft in Zeiten der globalen Erwärmung. Der Filmabend ist Programmpunkt des DOK.fest München 2012.

AGENDA 21. Snow - Snijeg

17.4.2012, 19.30 Uhr Herrsching

Snijeg (Schnee)
BIH 2008, R: Aida Begic. 100 Min.
Sechs Frauen, ein alter Mann und fünf Kinder leben in Slavno, einem kleinen Dorf, das fernab der Welt zu liegen scheint und doch in den 90er Jahren vom Krieg in Bosnien heimgesucht worden war. Jetzt möchten Serben ihr Dorf kaufen. Sollen die Frauen das Angebot wahrnehmen und ihr verlassenes Dorf aufgeben? Oder sollen sie bleiben?
Die verbliebenen Dorfbewohner in Aida Begiæs Snow (Snijeg) müssen sich zwei Herausforderungen stellen: Zum einen dem täglichen Kampf ums Überleben, zum anderen der verzweifelten Suche nach vermissten und tot geglaubten Angehörigen. Unter der frustrierten Dorfbevölkerung keimt jedoch neue Hoffnung auf, als ein zufällig vorbeikommender Lastwagenfahrer verspricht, sämtliche Erzeugnisse aufzukaufen, und ihnen somit zu bescheidenem Wohlstand zu verhelfen. Zeitgleich versucht jedoch ein großer Baukonzern, sich die gesamten Ländereien anzueignen und alle Bewohner aus ihrer Heimat zu vertreiben.
Nur Alma, eine der Anwohnerinnen, deren Ehemann im Krieg fiel, glaubt noch an den finanziellen Aufstieg ihres Dorfes durch den Handel mit Pflaumenkonfitüre und anderen Früchten und Gemüseprodukten.

Zum Film: Snow

AGENDA 21: Und dann der Regen

20.3.2012, 19.30 Uhr Herrsching

Wasser-Nobelpreisträger beim AGENDA 21-FIlmgespräch

Am 20. März findet um 19.30 Uhr im Herrschinger Kino Breitwand ein Filmgespräch mit Prof. Dr. Peter Wilderer statt. Peter Wilderer gilt als einer der führenden Experten Deutschlands auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft und erhielt 2003 als erster deutscher Wissenschaftler den „Stockholm Water Prize“. Er war an der TU München tätig und ist zurzeit Direktor des Instituts für weiterführende Studien zur Nachhaltigkeit e.V. der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Das Filmgespräch wird eröffnet mit dem Spielfilm „Und dann der Regen“ (Tambien la lluvia) der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín. Das Politdrama um ein Filmteam im bolivianischen Cochabamba entwickelt sich vor dem Hintergrund des „Wasserkriegs“, der im Jahr 2000 durch die Privatisierung der Wasserversorgung und die danach stark steigenden Preise für Wasser ausgelöst wurde. Eine der Hauptrollen spielt Gael García Bernal.

Im Filmgespräch mit Prof. Dr. Peter Wilderer wird es unter anderem um die Zukunft der globalen Wasserversorgung und um nachhaltige Wasserwirtschaft gehen.



Und dann der Regen
E/F/MEX, R: Icíar Bollaín, 103 Min
Der Film erzählt die Geschichte des Regisseurs Sebastían, ver-körpert durch Gael García Bernal, und des Filmproduzenten Costa, gespielt von Luis Tosar, die in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen wollen. Während der Dreharbeiten werden sie in die lokalen Konflikte, um die Trinkwasserversor-gung der Bevölkerung hineingezogen, die auf den tatsächlichen Ereignissen des Wasserkriegs von Cochabamba basierten. Tam-bién la lluvia wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2011 in der Sektion Panorama gezeigt und gewann den Panorama-Publikumspreis in der Kategorie Spielfilm.
También la lluvia spielt vor dem Hintergrund des Wasserkriegs von Cochabamba, der im Jahr 2000 durch die Privatisierung der Wasserversorgung und die in der Folge stark steigenden Preise für Wasser ausgelöst wurde. Es kam zu heftigen Protesten und einem Generalstreik. Nach Zusammenstößen der De-monstranten mit der Polizei eskalierte die Gewalt und Anfang April wurde das Kriegsrecht über die Stadt verhängt, Mitte April nahm die Regierung die Privatisierung schließlich zurück. Insgesamt starben 7 Menschen und hunderte wurden verletzt

Zum Film: Und dann der Regen - Tambi

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