Drei Frauen

Di 20.1.2009 19:30 Agenda 21 Kino

Drei Frauen
Iran 2008. R: Manijeh Hekmat L: 94 Min.

Drei Frauen, drei Generationen: Großmutter, Mutter und Tochter – verloren
in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Minou heißt die Weberin und Teppichexpertin, die mit Mutter und Tochter zusammenlebt und damit beschäftigt ist, einen alten wertvollen Kelim zu retten. In ihrer Welt, ihren Obsessionen und Träumen gefangen, nimmt sie ihre Mitbewohnerinnen kaum noch wahr. Dann verschwindet ihre Tochter und Minou begibt sich auf die Suche nach ihr. Minous Mutter leidet unter Vergesslichkeit. Immer stärker verliert die Großmutter den Bezug zur Gegen wart und verirrt sich schließlich, so dass sie nicht mehr nach Hause findet. Die Suche nach ihrer Tochter und ihrer Mutter wird für Minou, die im Begriff ist, alles zu verlieren, zu einer Suche nach Wahrhaftigkeit und zu einem Weg zu sich selbst. Pegah hat ihre Mutter Minou ohne ein besonderes Ziel verlassen. Ihre Reise führt sie durch abgelegene Regionen Irans. Hier begegnet ihr ein junger Mann, der genauso ziellos herumirrt. Durch ihre Reisen finden die drei Frauen zu ihrer Identität. Doch werden sie wieder zusammenleben können?

anschl.
Filmgespräch mit Leila Morgenstern
iranische Künstlerin (Inning)

Zum Film: Drei Frauen

Drachenläufer

Di 16.12. 19:00 Agenda 21 Kino

USA 2007, R: Marc Foster. Überlänge: 128 Min – Beginn 19.00 Uhr!
Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frühen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan. Doch dann lässt Amir seinen Freund in einer schweren Notlage im Stich, was den Beginn vom Ende ihrer Freundschaft bedeutet. Als die russische Armee in Afghanistan einmarschiert, trennen sich die Wege der beiden Kinder. Amir wächst in Amerika auf und Hassan in einem Land, das in Bürgerkriegen, Besetzung und in der Schreckensherrschaft der Taliban versinkt. Nach 20 Jahren in Amerika führt ein Telefonanruf Amir zurück in die Heimat und er macht sich auf die gefährliche Reise durch eine fremde, zerrissene Welt, um Hassans Sohn aus den Händen der Taliban zu retten.
„Drachenläufer“ ist die mitreißende Suche eines Mannes nach Vergebung. Ein faszinierendes emotionales Abenteuer - von den Geistern der Vergangenheit, den

anschließend Filmgespräch mit Christine Noelle-Karimi

Let´s make Money

Di 2.Dezember 2008, 19:30

Dokumentarfilm über das internationale Finanzsystem

Wohin fließen die Abermilliarden, die unseren Banken und Versicherungen zur Anlage anvertraut werden? Wie vermehrt sich unser Geld? Wer macht damit wirklich Gewinne, wer zahlt drauf? Warum war eine internationale Finanzkrise unausweichlich? Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer („We feed the world“) unternimmt eine Reise vom Finanzzentrum London über den afrikanischen Kontinent nach Indien und zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol. Dabei wird offenbar, dass das viele Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, sondern dass man im Moment einer Konto-Eröffnung sein Geld für den globalen Ausbeutungskampf zur Verfügung stellt.

Filmgespräch mit Dr. Sepp Dürr, Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Bayern-LB, Fraktion die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Über Wasser

Di, 18.11.08 um 19.00 Uhr im Kino Breitwand Herrsching

\"Von der großen Flut bis zum letzten Tropfen - Klug,
sensibel und fesselnd erzählt Udo Maurer drei Geschichten zu
einem globalen Thema: Uns steht das Wasser bis zum Hals.\"


Joachim Riedl, DIE ZEIT



Die neue österreichische Filmdokumentation \"Über Wasser\" des Regisseurs Udo Maurer erzählt in drei Kapiteln aus drei unterschiedlichen Teilen unserer Erde von der existentiellen Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit. Ein scheinbar banales und selbstverständliches Faktum wird so zu einer spannenden und unmittelbaren Erzählung vom alltäglichen Kampf ums Überleben.


Trotz des Wassers. Ohne das Wasser. Mit dem Wasser. Von den Fluten und Überschwemmungen im Mündungsgebiet des Brahmaputra in Bangladesch, über die ehemals florierende Fischerei- und Hafenstadt Aralsk am Aralsee, die heute verloren in der trockenen kasachischen Steppe liegt, bis zum täglichen Kampf aller gegen alle um ein paar Kanister sauberen Wassers in Kibera, dem größten Slum im afrikanischen Nairobi.


\"Über Wasser\" ist ein dokumentarisches Lehrstück über ein großes Thema: ein eindringlicher Versuch, die Selbstverständlichkeit und Vertrautheit unseres Alltags mit ein paar Fragen, Ahnungen und Zweifeln zu erschüttern.

anschl. Filmgespräch mit Konfliktforscher Peter Barth

Eisenfresser

Di, 21.10. 08 um 19.30 im Kino Breitwand Herrsching

Deutschland 2007, R: Shaheen Dill-Riaz. 85 Min.

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt die Zustände, die Arbeits- und Lebensbedingungen, und auch die korrupte Ausbeutung der Arbeiter in den Abwrackwerften von Bangladesh, der Heimat des in Berlin lebenden Regisseurs Shaheen Dill-Riaz.

anschl. Filmgespräch mit Lukas Rudolf und Patrizia Heidegger von der Organisation NETZ Bangladesch

Gomorrha

Dienstag 16. September im Kino Breitwand Herrsching

Ihr verfluchten Dreckskerle, ich lebe noch!” (Roberto Saviano)

Macht, Geld, Blut. Damit sind die Einwohner der Provinzen von Neapel und Caserta tagtäglich konfrontiert. Nur eine privilegierte Minderheit kann überhaupt daran denken ein “normales” Leben zuführen. Von den anderen, den nicht Privilegierten, erzählt GOMORRA - REISE IN DAS REICH DER CAMORRA….

GOMORRA - REISE IN DAS REICH DER CAMORRA basiert auf dem Weltbestseller von ROBERTO SAVIANO. MATTEO GARRONEs Film erzählt Geschichten, die wir kaum glauben wollen, die aber ganz nahe an uns dran sind: Mit der Mode, die wir kaufen, mit dem Käse, den wir essen, mit dem Giftmüll, den wir glaubten los zu sein, und der dann doch wieder bei uns auftaucht. Geschichten von Geschäftsbeziehungen, die von Italien nach Deutschland und weiter in Europa und bis nach China und die USA reichen. Regisseur MATTEO GARRONE zeigt ein Italien, wo an den Stränden gemordet und nicht gebadet wird, wo zwar die Zitronenbäume blühen, das Obst aus dem eigenen Garten jedoch verseucht und ungenießbar geworden ist. Das mag dem gängigen romantischen Italienbild nicht entsprechen, dafür enthüllt er etwas ganz Neues: Einen Film, der diesen Menschen, die wir bisher nicht kannten, ein Gesicht, eine Stimme gibt, und damit ein neues Gefühl für Italien, ein anderes Interesse an Italien, vermittelt.

anschließend Filmgespräch mit Jürgen Roth
Publizist und Experte für organisierte Kriminalität

Unser Planet

Dienstag 15.7. um 19.30

Dokumentarfilm über die Grenzen des Wachstums

Die nächsten zwanzig bis fünfzig Jahre werden entscheidend sein für das Leben auf der Erde: Bis 2050 sollen neun Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Sie alle auf dem Niveau der westlichen Industrieländer zu versorgen, würde die Ressourcen von fünf Planeten erfordern.
Der aufwändige und aufrüttelnde Dokumentarfilm der skandinavischen Regisseure Michael Stenberg, Linus Torell und Johan Söderberg stellt die Vorstellung vom immerwährenden Wachstum grundsätzlich in Frage und fordert zum Umdenken auf: Müssen wir radikale Abstriche an unserem Lebensstandard vornehmen, um das Überleben aller zu sichern? Ist die Menschheit zu einem Kurswechsel überhaupt fähig?
Im Anschluss an den Film besteht Möglichkeit zur Diskussion dieser Fragen mit einem hochkarätigen Gesprächspartner:

Filmgespräch mit Dr. Markus Vogt
Professor für christliche Sozialethik an der LMU München

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