9.10. + 10.10.: Chico y Rita

Film im spanischen Original mit Untertiteln

ES/GB 2010, 94 Min., Regie: Javier Mariscal, Fernando Trueba

Eine ganz eigene, wundervoll warmherzige und mit Preisen überhäufte Hommage an die kubanische Musik der 1940er Jahre und ihren Einfluss auf US-Jazz-Größen wie Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Ben Webster.
Havanna 1948: Der junge Jazzpianist Chico begegnet in einem Nachtclub der wunderschönen Sängerin Rita. Ihre Stimme greift ihm ins Herz, doch die erste Nacht endet im Streit. Wenig später geht Rita schweren Herzens mit einem anderen nach New York, um Karriere zu machen. Chico verkauft sein Klavier und folgt der Liebe seines Lebens... Eine ergreifende oscar-nominierte Liebesgeschichte voller Sinnlichkeit und Leidenschaft im Rhythmus des kubanischen Jazz mit traumhaften Melodien von Bebo Valdés, Dizzy Gillespie, Cole Porter und vielen anderen!

2.10. + 3.10.: Das verflixte 3. Jahr

Film im französischen OmU

L´Amour dure trois ans - Das verflixte 3. Jahr

Fr 2012, 100 min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Frédéric Beigbeder, Darsteller: Bernard Menez, Elisa Sednaoui, Nicolas Bedos, Frédérique Bel, Jonathan Lambert, Joey Starr, Louise Bourgoin, Gaspard Proust

Marc Marronnier (Gaspard Proust), tagsüber ein von der Welt gelangweilter Literaturkritiker, abends ein scharfzüngiger und feierwütiger Gesellschaftskolumnist, lässt sich von seiner Frau Anne (Elisa Sednaoui) scheiden. Zu diesem Zeitpunkt ist er sich vollkommen sicher, dass wahre Liebe "das verflixte dritte Jahr" nie überdauern kann. Sogar ein Pamphlet hat er als Beleg seiner These geschrieben, allerdings unter Pseudonym. Als er auf einer Familienfeier der schönen Alice (Louise Bourgoin) begegnet, gerät seine Überzeugung jedoch schwer ins Wanken ...

24.-29.9. La mirada invisibile

Film im spanischen Original mit Untertiteln

Exklusiv nur im Kino Breitwand:
La Mirada invisibile

Argentinien 2010, 96 Min., Regie: Diego Lerman, Darsteller: Omar Núñez und Juliet a Zylberberg
Diego Lerman erzählt – dem Roman «Ciencias morales» (Sittenlehre) von Martín Kohan folgend – von einer 23-jährigen Schulangestellten, die zur Zeit der Diktatur in Argentinien als Aufseherin für Ordnung sorgen muss und dabei eine Beobachtende, Spähende wird. Sie will alles richtig und korrekt machen, sollte neutral und streng sein, gleichzeitig lebt sie nicht ohne Empfindungen und Emotionen. La mirada invisible ist ein starker Film über den Alltag unter einem Regime, das dem freien Leben keinen Platz einräumt, eine der grossen Entdeckungen vom Filmfestival Cannes. Lerman schafft es mit einem hervorragenden Schauspielerensemble, die Mechanismen aufzuzeigen, die unter den unmenschlichen Bedingungen einer Diktatur wichtig werden, das schwindende Vertrauen in alle und alles, die Gefahr, im Räderwerk der Perversion eine Rolle zu spielen.

Il giorno in piu - Ein Tag mehr

17.9. + 19.9. Film im italienischen Original

Italien 2011, Länge: 112 Min., Regie: Massimo Venier, Darsteller: Isabella Ragonese, Fabio Volo, Pietro Ragusa, Stefania Sandrelli, Roberto Citran

Eine Sommerkomödie und Liebesromanze wie "Schlaflos in Seattle":
Giacomo Bonetti ist attraktiv, intelligent und erfolgreich, in der Arbeit und bei den Frauen, doch er will sich nie festlegen. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er in der Straßenbahn eine junge Frau sieht. Er sieht sie von da an jeden Morgen, wagt sie aber nicht anzusprechen. Endlich traut er sich und verabredet sich mit ihr zum Essen − um zu erfahren, dass es ihr letzter Tag in Italien ist. Sie wird am nächsten Tag in die USA reisen, um dort ihr weiteres Leben zu verbringen. Sie haben sich zu spät kennen gelernt. Da kann man nichts machen.
Oder doch? Giacomo muss geschäftlich nach Südamerika reisen. Er beschließt in den USA zwischen zu landen und sie - Michela - nochmals zu treffen. Aber wie sollen sie sich binden, die vor der Bindung so viel Angst haben? Er schlägt ihr für die wenigen Tage, die sie haben, vor, so zu tun, als seien sie verheiratet - eine verrückte Idee, die zu funktionieren scheint, bis Michela wieder verschwunden ist.
Oder nicht?

6.-12.9. Copacabana

Film im französischen OmU

Copacabana

Fr 2011, 107 min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Marc Fitoussi, Darsteller: Chantal Banlier, Jurgen Delnaet, Aure Attika, Lolita Chammah, Isabelle Huppert, Magali Woch

Babou hat sich um gesellschaftliche Konventionen noch nie Gedanken gemacht, sehr zum Leidwesen ihrer deutlich konservativeren Tochter Esméralda. Babou versucht wieder einmal einen Job länger als ein paar Tage zu behalten und in Ostende Apartments zu verkaufen. Wieder schlägt sie über alle Stränge, hat aber Erfolg im Beruf und ist schließlich bei aller rauen Schale und unbeherrschten Energie ein herzensgutes Wesen. Sie hilft einem jungen obdachlosen Paar – und verliert erneut den Job.

La nostra vita

Mi., 11.7.2012, 19.30 Uhr Film im italienischen Original mit Einführung

La nostra vita

It / Fr2010, 98 min., Regie: Daniele Lucchettì, mit Elio Germano, Isabella Ragonese, Raoul Bova

Der junge Familienvater Claudio arbeitet auf einer Baustelle in der Agglo von Rom. Seine Frau Elena ist hochschwanger mit dem dritten Kind. Die beiden freuen sich auch darauf und schmieden gemeinsam Zukunftspläne. Doch dann geschieht das Unfassbare: Bei der Geburt tauchen unvorhergesehene Komplikationen auf - das Kind ist wohlauf, aber Elena stirbt. Claudio stürzt sich mit verbissener Energie in sein neues Leben als Witwer und alleinerziehender Papa. Mithilfe einer kleinen Erpressung trotzt er seinem Chef die Verantwortung für eine eigene Baustelle ab, beschafft sich beim Nachbar Ari ein Startkapital, rekrutiert die Arbeiter und treibt diese an. Doch dann geraten die Dinge ins Stocken, und Claudio ist auf die Hilfe seiner Geschwister angewiesen.

Amador

3.7. + 4.7.: Film im spanischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 3.7.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 4.7.2012, 19.30 Uhr

Amador
Spanien 2010 , 118 min., Regie: Fernando León de Aranoa, mit Magaly Solier, Pietro Sibille, Celso Bugallo

Marcela verdient zusammen mit ihrem Freund Nelson den Lebensunterhalt mit dem Verkaufen von gestohlenen Rosen. Da die Blumen nicht verwelken dürfen, müssen sie in Kühlschränken gelagert werden. Da nun die Feiertage bevorstehen, muss ein größeres Lager her. Doch der gewünschte Kühlschrank kostet 450 Euro - Geld, welches Marcela und Nelson nicht haben. Damit es wenigstens mit der Anzahlung klappt, nimmt Marcela einen Job als Krankenpflegerin an. Sie kümmert sich dort während ein paar Wochen um den alten Amador. Als der eines Tages stirbt, beschliesst, so zu tun, als würde Amador noch leben, um von der Familie noch etwas Geld zu bekommen. Sie verheimlicht den Tod aber nicht nur den Arbeitgebern, sondern auch ihrem Mann Nelson. Dieser wird nicht nur bei diesem Thema im Dunkeln gelassen: Marcela ist nämlich auch noch schwanger.

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