Cinéma espagnol :Maroa-Venezuela/ Spanien 2005

Starnberg So. 1.2.09 11.00_ Di 3.2.09, 19.00 Seefeld Mi 4.2.09, 20.00

Maroa ist ein Kind der Straße in Caracas. Ihre einzige Familie besteht aus der nörgeligen Großmutter Brígada, die auf dem Markt die Zukunft voraussagt, Lose verkauft, und Maroa zwingt, durch den Verkauf von Heiligenbildchen zusätzlich Geld zu verdienen. Telenovelas, Rap-Musik und gelegentliche Diebstähle prägen Maroas Leben. Lesen hat sie nicht gelernt, sehr wohl aber, sich in ihrer rauen Umwelt zu wehren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie in der Tiefgarage Schmiere steht, während ihr Freund ein Auto knackt. Ungewöhnlicher schon, dass in dieser Garage der Musiklehrer Joaquín an seinen VW-Käfer gelehnt Klarinette spielt. Maroa ist von der Musik fasziniert, die Begegnung mit der Musik Mozarts wird für sie zum magischen Erlebnis. Als Maroa in einem Heim landet, trifft sie dort Joaquín wieder und wird von ihm in seine Orchesterklasse aufgenommen. Für Maroa ist das der Beginn ihrer Liebe zur Musik, verbunden mit ungewohnter Disziplin, herben Rückschlägen, aber auch einer nicht ganz einfachen Freundschaft zu Joaquín. Während in Maroa die Hoffnung auf eine Zukunft wächst, wird Joaquín mit einer für ihn völlig neuen Realität konfrontiert...

Zum Film: Maroa, OmU

ENGLISH MOVIES: Brideshead Revisited

Starnberg: 25.1.1 und 27.1., Herrsching 28.1.

England während des Zweiten Weltkriegs: Der britische Offizier Charles Ryder bezieht mit seinen Soldaten nachts ein neues Quartier. Erst am nächsten Morgen erkennt er, wo er sich befindet - es ist das Schloss Brideshead, mit dem ihn viele Erinnerungen verbinden: An seine Jugendfreundschaft mit dem noblen wie exzentrischen Sebastian Flyte, dem Sohn der adeligen Marchmains, die in Brideshead residierten. Und an dessen Schwester Julia, Charles\' große Liebe ... Ein bilderreicher Film im Ambiente des englischen Adels. Die Themen sind allerdings zeitlos: Es geht um Freundschaft und Verrat, um Glaubens- und Konfessionskonflikte, um die Problematik unterschiedlicher sozialer Zugehörigkeiten, um Homosexualität.

Zum Film: Wiedersehen in Brideshead, OmU

cinéma français - Schmetterling und Taucherglocke (Le scaphandre et le papillon)

Starnberg: So 18.01.09 um 11.00, Die 20.01.09 um19.00 Seefeld: Mi 21.01.09 um 19.00

Frankreich 2007, 112 min.,
Regie: Julian Schnabel
Nach einem Schlaganfall erwacht der \"Elle”-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby im Alter von 42 Jahren fast vollständig gelähmt in einem Krankenhaus. Er leidet am \"Locked-In-Syn-drom\", hat seine Stimme verloren, ist aber bei klarem Verstand. Erst nach und nach realisiert er seine Situation. Schließlich diktiert er mit seinem linken Au-genlid, das er als einziges Körperteil noch bewegen kann, einen autobiografischen Bericht. Wenige Tage nach Erscheinen seines Buches - über 100 Seiten jeden Buchstaben diktiert - starb Jean-Dominique Bauby am 9. März 1997 an einer Lungenentzündung.

Zum Film: Schmetterling und Taucherglocke, OmU

Zum Film: Schmetterling und Taucherglocke, OmU

Drei Frauen

Di 20.1.2009 19:30 Agenda 21 Kino

Drei Frauen
Iran 2008. R: Manijeh Hekmat L: 94 Min.

Drei Frauen, drei Generationen: Großmutter, Mutter und Tochter – verloren
in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Minou heißt die Weberin und Teppichexpertin, die mit Mutter und Tochter zusammenlebt und damit beschäftigt ist, einen alten wertvollen Kelim zu retten. In ihrer Welt, ihren Obsessionen und Träumen gefangen, nimmt sie ihre Mitbewohnerinnen kaum noch wahr. Dann verschwindet ihre Tochter und Minou begibt sich auf die Suche nach ihr. Minous Mutter leidet unter Vergesslichkeit. Immer stärker verliert die Großmutter den Bezug zur Gegen wart und verirrt sich schließlich, so dass sie nicht mehr nach Hause findet. Die Suche nach ihrer Tochter und ihrer Mutter wird für Minou, die im Begriff ist, alles zu verlieren, zu einer Suche nach Wahrhaftigkeit und zu einem Weg zu sich selbst. Pegah hat ihre Mutter Minou ohne ein besonderes Ziel verlassen. Ihre Reise führt sie durch abgelegene Regionen Irans. Hier begegnet ihr ein junger Mann, der genauso ziellos herumirrt. Durch ihre Reisen finden die drei Frauen zu ihrer Identität. Doch werden sie wieder zusammenleben können?

anschl.
Filmgespräch mit Leila Morgenstern
iranische Künstlerin (Inning)

Zum Film: Drei Frauen

CINEMA ITALIANO: A casa nostra

Starnberg, 14.1.2009 um 19.30 Uhr

Geld ist es, was die unterschiedlichsten Personen im Mailand von heute unsichtbar miteinander verbindet: Mal geht es um viel Geld, dann wieder um (zu) wenig, es geht um gestohlenes, verlorenes, gewonnenes und hinterzogenes Geld. Ugo ist Bankier, der sein Geld und das seiner Kunden nicht nur auf legale Weise mehrt, Rita ist eine Steuerfahnderin, die mit der Untersuchung gegen den Finanzfachmann beauftragt ist. Doch sie sind nicht die einzigen Personen, zwischen denen Geld ein unsichtbares Band bildet – auch Models, Mörder, Huren und Pensionäre sind involviert. Ein Reigen von Menschen voller Fehler, kleinen Schwächen und großer Laster – das ganz normale Leben eben.
Regie: Francesca Comencini, 2007, 87min,
Darsteller: Luca Zingaretti, Valeria Golino Giuseppe Battiston u.a.

Einführung und Gespräch mit Ambra Sorrentino-Becker

Zum Film: A casa nostra

PAZAR - Der Markt

Seefeld, ab 11.12. türk.OmU, Starnberg ab 18.12.

Anfang der 90er Jahre, im Osten der Türkei. Die Telefongesellschaft ist dabei, die Funkmasten für das Mobilfunknetz aufzustellen, und Mihram, Händler mit Leib und Seele, wittert das große Geschäft. Doch wie immer fehlt ihm das nötige Kapital, um seine Idee zu verwirklichen: die Handy-Verkaufslizenz ist teuer. Als ihn eines Tages die Ärztin des örtlichen Krankenhauses beauftragt, einen wichtigen Impfstoff zu besorgen, erkennt Mihram seine Chance: Warum nicht mit dem Krankenhaus-Geld zuvor noch ein einträgliches Geschäft machen? Doch Mihram hat zwei Dinge nicht bedacht: Die lokale Mafia und die undurchdringlichen Gesetze des Marktes.

Mit Herz, Witz und Verstand erzählt Ben Hokins die Geschichte vom kleinen Händler, der auszieht, das große Geschäft zu machen. Getragen vom großartigen Schauspielerensemble, schlägt PAZAR - DER MARKT in seiner behutsamen Inszenierung, wunderbaren Bildern (Kamera: Konstantin Kröning) und perfektem Rhythmus (Montage: Alan Levy) den Bogen von den orientalischen Händlern uralter Erzählungen über Mutter Courage bis hin zur Globalisierung heutiger Tage: Ein berührend menschliche Erzählung aus kaum vergangener Zeit.

Filmpreise 2008: PAZAR – DER MARKT wurde in Antalya, dem wichtigsten Filmfestival der Türkei, mit den Preisen für Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch, Bestes Kostümbild und auf dem Filmfestival Ghent mit dem Hauptpreis als Bester Film ausgezeichnet.

Musik-Doku:Trip to Asia

Wieder ab 7.12. in den Sonntagsmatineen

TRIP TO ASIA, der erste Film über das geheimnisvolle Innenleben eines der besten Orchester der Welt, erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Ego und Gemeinschaft, von der uralten und doch immer wieder neuen Suche nach dem Einklang mit sich selbst – und den Anderen. Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker auf einer Reise durch Asien, wunderbar festgehalten von Regisseur Thomas Grube, der schon mit \"Rhythm is it!\" bezauberte.

Seefeld:
So 7.12. um 13.00
So 21.12. um 11.30
Fr 26.12. um 13.00

Starnberg:
So 14.12. um 13.00
So 21.12. um 13.15

Zum Film: Trip to Asia

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