Welcome

Mo, 3.5. um 18:00 Uhr inStarnberg, Di, 4.5. um 20:00 Uhr in Seefeld

Mit Einführung in französischer Sprache von Francine Martins in Seefeld

Der 17-jährige Kurde Bilal schafft es vom Irak nach Europa zu gelangen. Er möchte seine mit der Familie nach England emigrierte Freundin wieder finden und eine Fußballerkarriere starten. Doch vorerst strandet er in Calais an der Nordküste Frankreichs. Sein Plan ist durch den Ärmelkanal zu schwimmen. Der Franzose Simon, ein Schwimmlehrer, kümmert sich um ihn und trainiert ihn. So möchte er Eindruck auf seine Ex-Frau machen und sie zurückgewinnen.

Seraphine franz. Omu

Mo, 1.3.18:00 Uhr Starnberg, Di, 2.3., 20:00 Uhr Seefeld

Das Porträt der naiven Malerin Séraphine de Senlis wurde in Frankreich mit Kritikerlob und Filmpreisen überhäuft

Séraphine de Senlis zählt neben Henri Rousseau zu den wichtigsten Vertretern naiver Kunst in Frankreich. Ihren Lebensunterhalt verdiente die 1864 geborene Malerin jedoch als Putzfrau. 1912 traf sie den deutschen Kunstsammler Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur), der in Senlis ein Haus gemietet hatte. Als er durch Zufall ein kleines von ihr gemaltes Bild entdeckte, beschloss er, seine eigensinnige Haushälterin, die mit Vögeln und Bäumen kommunizierte, zu fördern.

Verglichen mit den farbenprächtigen Blumenmotiven, die Séraphine im Zustand religiöser Trance auf die Leinwand bannt, wirkt Martin Provosts zurück­haltende Inszenierung geradezu kunstlos. Respektvoll und distanziert ist auch der Blick auf die Figuren. Dass Uhde, der Frankreich 1914 verlassen musste, nach dem Ersten Weltkrieg nicht versucht hat, Séraphine wiederzufinden, gehört zu den Widersprüchen, die der Film zeigt, ohne nach Erklärungen zu suchen.

Séraphine musste malen, um nicht verrückt zu werden - und wurde es dennoch. 1932 kam sie in eine Nervenheilanstalt, wo sie zehn Jahre später starb. Heute, vermutet Regisseur Provost, würde sie nicht malen, sondern Antidepressiva schlucken und vor dem Fernseher sitzen.

Whatever works

So 21.2. um 11 Uhr in Starnberg, Mi 24.2. um 19:30 in Herrsching

Einst fast für den Nobelpreis in Physik vorgeschlagen, steckt der mustergültige Misanthrop Boris Yelnikoff (Larry David) nun in einer verzwickten Lebensphase. Von seiner Frau hat er sich scheiden lassen, nachdem ihm aufging, dass sie viel zu perfekt zueinander passten, danach hat er dummerweise einen Suizidversuch überstanden, und seit er seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, verbringt der unwirsche New Yorker die Tage damit, seine Freunde am Kaffeetisch zu belehren und die Kinder, denen er das Schachspiel beibringen soll, seine Verachtung für ihre Unwissenheit und „Dummheit“ spüren zu lassen. Bis eines Tages die junge Streunerin Melodie (Evan Rachel Wood) vor Boris\' Tür steht und ihn um etwas zu essen bittet. Die von zuhause geflüchtete, äußerst einfach gestrickte 19-jährige Südstaatlerin nistet sich bei dem Herrn von Anfang 60 ein. Schon bald finden die beiden auf seltsame Weise zueinander, heiraten und das höchst gegensätzliche Paar lebt in amüsanter Symbiose. Doch dann tauchen Marietta (Patricia Clarkson) und John (Ed Begley Jr.), Melodies bornierte, christlich-dogmatische Eltern, auf und müssen nicht nur Boris als Ehemann der Tochter verdauen, sondern ebenso den „Kulturschock New York“.

La Giusta Distanza - Auf angemessene Distanz

Mittwoch, 10.2. 2010 um 19:30 Uhr in Starnberg

Mit Einführung in italienisch mit Ambra Sorrentino-Becker.

Der tunesische Automechaniker Hassan lebt im Städtchen Concadalbero nahe der Mündung des Po. Er ist gut integriert und wird für seine Arbeit geschätzt. In Hassans Werkstatt schraubt der junge Giovanni regelmässig an einem alten Motorrad. Er träumt davon, Journalist zu werden, und beginnt für die Lokalzeitung zu schreiben. Die Ankunft der schönen jungen Lehrerin Mara bringt Aufregung in die Kleinstadt. Eine Romanze, geheimnisvolle Vorfälle, ein Mord. Die Schicksale der drei Protagonisten verflechten sich immer enger. Das authentische Porträt einer norditalienischen Provinzstadt, hinter deren scheinbar verschlafener Fassade sich beunruhigende Ereignisse vollziehen. Ein leiser psychologischer Thriller, der unter die Haut geht.

Eine Perle Ewigkeit im span. OmU

Berlinale - Gewinner 2009

Montag, 8.2., 18 Uhr Starnberg
Dienstag, 9.2., 20 Uhr Seefeld

La teta assestuda - Eine Perle Ewigkeit


Peru 2009, 100 Min., Regie: Claudia Llosa, mit Magaly Solier, Susi Sánchez

Die junge und bildhübsche Fausta leidet unter dem, was man in Peru die «verängstigte Brust» nennt. Von ihr betroffen sind Frauen, die während der Jahre des terroristischen Kampfes misshandelt wurden und Kinder hatten, welche die Angst mit der Muttermilch aufsogen. Nun ist die schreckliche Zeit Vergangenheit, aber sie hat in den Menschen Spuren hinterlassen. Als ihre Mutter stirbt, ist Fausta gezwungen, sich ihren Ängsten zu stellen. Der Tod der Mutter löst Dinge aus, die Faustas Leben und das Leben anderer Beteiligter verändern. Für Fausta beginnt eine Reise aus der Furcht in die Freiheit, eine Reise zu sich selber.
Ein zutiefst bewegender Film gestaltet, der vom verborgenen Schmerz erzählt und dies in einer von der ersten Einstellung an radikalen Form tut – in stiller Wucht. 2009 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Das Mädchen und der Kommissar in frz. OmU

Der Klassiker mit Romy Schneider

Montag, 1.2., 18 Uhr Starnberg
Dienstag, 2.2., 20 Uhr Seefeld, mit Einführung durch Francine Martens

Max et les ferrailleurs - Das Mädchen und der Kommissar

Fr 1970, Regie: Claude Sautet, mit Romy Schneider, Michel Piccoli
Als Max einen Verbrecher aus Mangel an Beweisen freisprechen musste, vertauschte er das Richteramt mit dem Beruf eines Kommissars bei der Pariser Polizei. Aber auch in dieser Funktion vermag er den Berufsverbrechern kaum etwas anzuhaben. Um endlich doch einmal Kriminelle überführen zu können, stachelt er eine Diebesbande dazu auf, eine Bank zu überfallen ...
Claude Sautet zeigt ebenso sachlich wie eindringlich, dass es keine zuverlässige Grenze zwischen Gut und Böse gibt und auch ein engagierter Polizist zum Verbrecher werden kann.
Wunderbar-gefühlvoll erzählter und gespielter Beziehungs-Krimi. Vor allem Romy Schneider, Michel Piccoli und Bernard Fresson bieten brillante Schauspielkunst.

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