Film im italienischen Original: Marcello, una vita dolce

Dienstag, 13.12.16, Gauting & Mittwoch, 14.12.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Marcello, una vita dolce

2006, 98 Min., ital. Sprache mit ital. Untertiteln
Regie: Mario Canale, Annarosa Morri, Darsteller: Claudia Cardinale, Philippe Noiret


Der wundervolle Film "Marcello, una vita dolce" zeichnet die persönliche und künstlerische Gestalt des Schauspielers Marcello Mastroianni, eine der größten Persönlichkeiten der Chronik des italienischen Kinos. In mehr als 160 Filmen trat die Ikone des italienischen Films auf. Er war das Alter Ego von Fellini und der Partner an der Seite von Sophia Loren, wenn die Eheprobleme bis zum Exzess gesteigert wurden, oder von Jeanne Moreau in “La Notte”. In den 90er-Jahren stand er unter Regisseuren wie Robert Altmann, Theo Angelopoulois, Nikita Michalkow oder Ettore Scola vor der Kamera.


Wiederholung ohne Einführung am 21.12.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

Zum Film: Marcello, una vita dolce

Film im spanischen Original: Caracas, eine Liebe

Mittwoch, 30.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Caracas, eine Liebe
Venezuela/Mexiko, 93 Min.
Regie: Lorenzo Vigas Castes, mit Alfredo Castro, Luis Silva, Alí Rondon


Der Gewinner der Filmfestspiele Venedig!
Der kunstfertigste und kontroverseste Titel des damaligen Wettbewerbs: ein Wechselspiel aus Verlangen, Angst und Verletzlichkeit. Bedacht, komplex und fesselnd.
Der wohlhabende Armando holt sich für Geld junge Männer in seine Wohnung, die er betrachtet, aber nie berührt. Einer von ihnen ist der Straßenjunge Elder, der ihn beim ersten Treffen niederschlägt und ausraubt. Trotzdem sucht Armando weiterhin die Nähe des gutaussehenden Jungen. Er folgt Elder und findet sogar heraus, wo er wohnt. Die beiden Männer entwickeln ein Verhältnis, das zwischen Freundschaft und Vertrauensmissbrauch pendelt und sie dazu bringt, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

Zum Film: Caracas, eine Liebe

Film im italienischen Original: La famiglia

Dienstag, 22.11.16, Gauting & Mittwoch, 23.11.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

La famiglia

I/F 1987, 127 Min.
Regie: Ettore Scola, Darsteller: Emanuele Lamaro, Andrea Occhipinit, Vittorio Gassman, Fanny Ardant u.a.


Aus der Sicht des pensionierten Professors Carlo wird die Geschichte einer gutbürgerlichen italienischen Großfamilie aus 80 bewegten Jahren erzählt: Sie beginnt mit der Taufe Carlos im Jahre 1906, als seine Familie für ein gemeinsames Porträt für den Fotografen posiert. Tanten, Onkel, Cousinen und Geschwister – sie alle leben in einer großen Wohnung in Rom. Noch lässt sich die Belle Époque genießen. Ettore Scolas Familiensaga spielt einzig und allein in der Wohnung des Familienoberhaupts. Witzig und geistreich wird die Chronik entrollt, eingerahmt zwischen zwei Familienfotos von 1906 und 1986.

Das private Millieu bildet den Hintergrund einer hervorragend gespielten und inszenierten Welt, in der Zeitgeschichte durch unspektakuläre Ereignisse erkennbar wird. Mit sympathischen Charakteren, mit der Offenheit der Erzählung für die individuelle Perspektive und einem präzisen formalen Aufbau hat Scola eine melancholische Liebeserklärung an eine typische italienische Form der Großfamilie geschaffen.


Wiederholung ohne Einführung am 30.11.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

Film im französischen Original: Die Tänzerin

Mittwoch, 9.11.16, Seefeld & Mittwoch, 16.11.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Francine Martens am 9.11.16 in Seefeld & Annemarie Hahne Schwanke am 16.11.16 in Starnberg

Die Tänzerin
Frankreich, Belgien, Tschechien, 2016, 108 Min.
Regie: Stéphanie Di Giusto, Darsteller: Soko, Gaspard Ulliel, Mélanie Thierry u.a.


Niemand hätte geahnt, dass Loïe Fuller, die Tochter eines Rodeoreiters irgendwo aus dem amerikanischen Westen, zum Star der Belle Epoque in Europa werden würde. Unter Metern von Seide, die Arme verlängert durch Holzstäbe, erfindet sie ihren Körper auf der Bühne jeden Abend neu und verzaubert das Publikum mit ihrem revolutionären Tanzstil. Mit ihrem Schleier-Tanz erobert sie Paris im Sturm, wird zur Ikone und zum Symbol einer ganzen Generation. Bewunderer wie Toulouse-Lautrec, die Gebrüder Lumière und Rodin liegen ihr zu Füßen. Die Verausgabung macht ihrem Rücken zu schaffen, das Rampenlicht brennt in ihren Augen, doch die Suche nach Perfektion will Loïe nicht aufgeben. Dann trifft sie jedoch die ehrgeizige und talentierte, junge Tänzerin Isadora Duncan – eine Begegnung, die den Untergang einer Legende des 20. Jahrhunderts einläuten soll. Ein außergewöhnliches Schicksal, ein einzigartiges Leben, eine Frau, die ihrer Zeit voraus war!

Zum Film: Die Tänzerin

Film im spanischen Original: El Olivo - Der Olivenbaum

Dienstag, 8.11.16, 19:00 Uhr, Gauting

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Als 1. spanischen Film in Originalsprache zeigen wir das berührende Drama um eine junge Frau, die versucht den vor Jahren verkauften, uralten Olivenbaum zurückzubekommen, um ihren totkranken Vater zu trösten.
Eröffnungsfilm FSFF 2016

El Olivo - Der Olivenbaum
DE/ES 2015, 98 Min., Spanisch mit deutschen Untertiteln (OmU)
Regie: Icíar Bollaín, mit Pep Ambrós, Javier Gutiérrez, Anna Castillo


Einst hat der Großvater den 2000 Jahre alten Olivenhain der Familie gepflegt und in den weit ausladenden Bäumen Partner gesehen, nicht Wertgegenstände. Seine Söhne haben sich den wirtschaftlichen Bedingungen angepasst und Spaniens Erbe verkauft. Seitdem der große Baum verkauft wurde, redet der Großvater nicht mehr. Doch die 20jährige Alma ist anders als ihre Eltern. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten beschließt sie den Olivenbaum zurückzuholen, mit einem roten LKW und ihrem Freund, der bedingungslos zu ihr hält.

Zum Film: El Olivo - Der Olivenbaum

Nordlichter-Filmreihe

Ab Sonntag, 9.10.16, Kino Seefeld

Wir laden Sie herzlich zur skandinavischen Filmreihe: Nordlichter im Kino Breitwand Seefeld ein!

Jedes Jahr bringt Nordlichter: Neues skandinavisches Kino unter diesem Namen fünf neue Filme aus dem Norden Europas zusammen, fünf Spiel- und Dokumentarfilme, die nicht den Anspruch erheben, ein umfassendes Bild von Skandinavien zu zeichnen. Vielleicht aber helfen diese Filme, einen Teil zur Erhellung beizutragen und diese faszinierenden Länder ein wenig besser kennen zu lernen.

Termine:
Samstag, 22.10.16, 21:30 Uhr: Itsi Bitsi
Sonntag, 23.10.16, 11:00 Uhr: Bear Island
Sonntag, 30.10.16, 11:00 Uhr: Bakk - Rückwärts
Samstag, 5.11.16, 21:30 Uhr: In aller Liebe
Samstag, 6.11.16, 13:00 Uhr: Der Müllhubschrauber

Filmbeschreibungen und weitere Infos im Kino Breitwand Programmheft oder unter www.nordlichter-film.de


Film im italienischen Original: Quo vado?

Dienstag, 25.10.16, Gauting & Mittwoch, 26.10.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Quo vado?

IT, 2016, 86 Min.
Regie: Checco Zalone, Eleonora Giovanardi, Sonia Bergamasco, Maurizio Micheli,


Der Vollblut-Italiener Checco Zalone ist mit seinem Leben mehr als zufrieden. In seiner Beamtenanstellung bei der italienischen Landesbehörde für Jagd und Fischerei konnte er bisher auf der faulen Haut liegen und seine lebenslänglichen Zuschüsse und Sonderzahlung gemeinsam mit seiner Dauerfreundin genießen. Eines Tages beschließt die Regierung jedoch, den öffentlichen Sektor grundlegend zu reformieren und Kosten einzusparen. Ausgerechnet Checco ist seiner neuen Vorgesetzten ein Dorn im Auge und wird vor die Wahl gestellt: Entweder kündigt er und bekommt eine hübsche Abfindung ausgezahlt oder er reist an die entlegensten Orte der Welt, um seine Arbeit korrekt auszuüben. Er entscheidet sich an seinem altbewährten Leben festzuhalten, komme was wolle. Doch mit einem Ausflug in die eisige Arktis auf der Suche nach Eisbären hat er nun wirklich nicht gerechnet.

In Italien erwies sich die Beamtenkomödie "Quo vado?" mit über zehn Millionen Kinozuschauern als enormer Publikumserfolg. Mit einer Häufung von Klischees und viel erzählerischer Leichtigkeit nimmt die vierte Zusammenarbeit von Hauptdarsteller und Co-Drehbuchautor Checco Zalone und Regisseur Gennaro Nunziante die italienische Mentalität im Allgemeinen und das Beamtentum im Speziellen auf die Schippe. Das ist ziemlich unterhaltsam und mit satirischen Seitenhieben auf die Korruption im italienischen Staatswesen und die Untiefen der Bürokratie gespickt.

Wiederholung ohne Einführung am 2.11.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

Zum Film: Quo vado?

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