Frankreich lässt grüßen, Oscargewinner "Raum" und Tango im Kino

Diese Woche besonders stark vertreten ist der französische Film im Breitwand Kino in Seefeld.

FRANKOFONIA, widmet sich dem Louvre in Paris während der Besetzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten. Mit einer Mischung aus Dokumentation von realen Ereignissen sowie assoziativen Gedankengängen inspirierten Spielszenen widmet sich Sokurov vor allem dem komplizierten Verhältnis zwischen Jacques jaudard, dem damaligen Direktor des Kunstmuseums, und dem Grafen Wolff-Metternich, in dem Jaujard einen unverhofften Verbündeten fand.

DER WERT DES MENSCHEN zeigt, wie moderne Arbeitswelten nicht nur das ethische Gerüst der Gesellschaft unterminieren, sondern auch tatsächlich Leben gefährden. Der Regisseur Stéphan Brizé gelingt es aus den gewöhnlichsten aller Umstände ein fesselndes Drama zu entwickeln und entlockt somit seinem Hauptdarsteller Vincent Lindon eine wahrhaftige Meisterleistung im subtilen Humanismus.
Wir zeigen den Film am 23.3 um 19:30 Uhr im Schloss Seefeld auch im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

Etwas leichtere Kost stellt BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL dar. Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse, der uns sogleich Frühlingsgefühle bescherrt. Ebenfalls Mi. 23.3 um 20:30 im französischen Original mit deutschen Untertiteln in Schloss Seefeld.

LOLO - DREI IST EINER ZU VIEL, ist eine gelungene Mischung aus Situationskomik und Selbstironischer Satire. Während eines Urlaub verliebt sich Violette in den charmanten Informatiker Jean-René, der eigentlich überhaupt nicht zu ihr zu passen scheint. Trotz aller Gegensätze soll er schon wenig später mit in Violettes Pariser Wohnung einziehen. Doch dort erwartet ihn ihr 19-jähriger spätpubertierender, leicht psychopatischer Sohn Lolo, der sich überhaupt nicht mit dem neuen Mann im Leben seiner Mutter anfreunden will.
Multitalent Julie Delpy avanciert mehr und mehr zur französischen Version von Woody Allen. Die Pariser Stadtneurotikerin versteht es wie wenige, mit offenherzigen, pointierten Dialogen und einem kräftigen Schuss Situationskomik einen herrlich selbstironischen Blick auf sich selbst und ihre Umgebung zu werfen. Luitgard Koch
Am 23.3. um 18:30 Uhr im franzözischen Original mit deutschen Untertiteln in Schloss-Seefeld.

Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin 2016 hat Brie Larson von RAUM bekommen, und das völlig zu recht. RAUM ist einer der kraftvollsten Filme des jungen Kinojahres und dabei fast unerträglich spannend. Ein excellent inszeniertes, herausragend gespieltes Drama, das bei aller Intensität nie reißerisch wirkt.
Ma wendet viel Zeit für den Fünfjährigen Jack auf, liest ihm vor, spielt mit ihm und verbringt nahezu jeden Augenblick ihres Lebens mit ihrem Sohn. Das Leben der Familie ist jedoch alles andere als normal: Den die beiden sind in einer winzigen, festerlosen Hütte eingesperrt, schließlich wagen sie einen Fluchtversuch, doch draußen wartet auf sie etwas ebenso Unbekanntes wie Furchteinflößendes: die reale Welt.


Am Freitag den 18.03 um 19:30 heißt es wieder TANGO IM KINO. In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den spanisch-argentinischen Film "Tango" von Carlos Saura aus dem Jahr 1998 und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Nachdem der berühmte Theaterregisseur und Tangotänzer Mario Suárez von seiner Freundin und wichtigsten Tänzerin Laura verlassen wurde, plant er sein nächstes Projekt, ein Musical über Tango. Eines Abends stellt ihm sein Hauptinvestor Angelo Larroca die hübsche junge Tänzerin Elena Flores vor und bittet ihn, ihr eine Rolle zu geben. Mario beginnt eine Affaire mit ihr, obwohl sie Angelos Geliebte ist und dieser sie bedroht, falls sie ihn verlässt. Daneben sind die Investoren unzufrieden mit der gewalttätigen Darstellung militärischer Unterdrückung und Folter aus Argentiniens Vergangenheit. Bei der Generalprobe kommt es zur Eskalation.

Der Film erhielt Oscar und Golden Globe Nominierungen als bester ausländischer Film.


Es grüßt Sie ganz herzlich Matthias Helwig und das Kino Breitwand Team

Live-Konzert & Film: Señor Blues

Freitag, 26.2.2016, 20:00 Uhr, Seefeld

Die ursprüngliche Musik des schwarzen Amerika, eine Mischung aus modernem Down Home, Hoodoo und Country Blues, wird in diesem Konzert von den beiden Musikern von Señor Blues mitreißend zelebriert.

Honeydripper – ausgezeichnet auf dem Internationalen Filmfestival in San Sebastian ein Film aus dem Jahr 2007 von Independent-Regisseur John Sayles spielt im heißen amerikanischen Jim Crow-Süden des Jahres 1950. Es steht ziemlich schlecht um Tyrones "Pinetop" Purvis‘ Kneipe, die Honeydripper Lounge, in der Baumwollstadt Harmony in Alabama. Tyrone gibt jedoch nicht auf und plant ein großes Konzert, mit dem er seine Schulden bezahlen will. Doch der angekündigte Star taucht nicht auf.

John Sayles‘ Film handelt von Rassen-diskriminierung und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, von Glaube und Schuld, von den vielen kleinen und großen Tra-gödien der Kneipenbesucher – und von dem Moment, als der Blues zum Rock ’n’ Roll wurde.



Zum Film: Senor blues und FILM Honeydripper

Tango im Kino: Ein letzter Tango

Freitag, 29.1.2016, 19:30 Uhr, Seefeld

Premiere des Filmes vor offiziellem Bundesstart

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Film Ein letzter Tango und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Ein letzer Tango
Regie: German Kral, Executive Producer: Wim Wenders
84 Min.

"Ein letzer Tango" ist eine emotional berührende und visuell beeindruckende Liebeserklärung an den Tango, die Leidenschaft und das Leben. Vor allem aber ist es die Liebesgeschichte der beiden berühmtesten Tangotänzer der Geschichte: María Nieves (78) und Juan Carlos Copes. Nahezu ein halbes Jahrhundert haben sie miteinander getanzt, sich geliebt, gehasst, getrennt und wieder vereint. Kein anderer Mann tanzte wie Juan, keine andere Frau wie María. Bis er sie eines Tages für eine 25 Jahre jüngere Frau für immer verlässt…
Erst heute, fast am Ende ihres Lebens, sind María und Juan bereit ihre Geschichte zu erzählen: von ihrer Liebe, ihrem Hass und ihrer Leidenschaft.

Tango im Kino: Pichuco

Freitag, 27.11.2015, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Film Pichuco und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Pichuco
Argentinien 2014, Regie Martin Turnes
in spanischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Pichuco ist ein Dokumentarfilm über Anibal Troilo, und über junge Musiker, die sein Werk studieren. Pichucho, das ist der Spitzname von Anibal Troilo, einem der größten Musiker des Tango.

Ein Professor der Musikschule Escuela de Musica Popular de Avellaneda digitalisiert zusammen mit seinen Studenten ca. 500 originale handschriftliche Arrangements, die vom Orchester von Anibal Troilo erhalten geblieben sind. In Interviews mit Musikern verschiedener Generationen und unterschiedlicher Stilrichtungen präsentiert dieser Film eine Reise durch das Werk einer der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Tangos und der argentinischen Musik.

Tango im Kino: Der letzte Applaus

Freitag, 25.9.2015, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Film Der letzte Applaus und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Der letzte Applaus
D/Arg/Jap 2008, 88 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: German Kral

"Der letzte Applaus" erzählt die bewegende Geschichte einer vergessenen Gruppe von gealterten Tangosängern aus Buenos Aires, die jahrelang in einer der berühmtesten Tangobars der Stadt aufgetreten sind, der "Bar El Chino". Nachdem der Besitzer der Bar 2001 unter mysteriösen Umständen starb, wurde die Bar von seiner Witwe und ihrem neuen Partner übernommen. Ein paar Wochen später war dieser lebensfrohe Ort abgewirtschaftet und verödet.
"Der letzte Applaus" begleitet das Leben dieser vergessenen Tangosänger von 1999 bis heute. Der Film zeigt ihren Kampf, sich während der größten Wirtschaftskrise Argentiniens ihr tägliches Brot zu verdienen, und die Sehnsucht nach ihrem größten Traum: noch einmal vor ihrem Publikum zu singen und ihren Applaus zu hören, vielleicht zum letzten Mal in ihrem Leben...

Zum Film: Der letzte Applaus

FSFF Tango im Kino: Tango Pasión

Freitag, 31.7.2015, 20:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den Film Tango Pasión und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Tango Pasión
Der Titel lässt unschwer erraten, dass es hier um jene Musik und Tanzerei geht, die gemeinhin unter dem Begriff des Tangos subsumiert werden. Doch der Dokumentarfilm von Kordula Hildebrandt fokussiert dabei nicht etwa auf den lateinamerikanischen Raum um Río de la Plata, wo der Ursprung dieser von schwelender Dramatik umwitterten künstlerischen Ausdrucksformen beheimatet ist, sondern konzentriert sich auf die deutsche Metropole Berlin und ihre dort ansässigen, einschlägigen Protagonisten, Veranstaltungen und Lokalitäten.

Innerhalb der internationalen, stetig anwachsenden aktiven Anhängerschaft des Tangos ist es kein Geheimnis, dass Berlin schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein markantes, nunmehr geradezu traditionelles Territorium für die Ausprägungen und Umtriebe des Tango Argentino beziehungsweise Tango ríoplatense darstellt, der während der 1980er Jahre nicht zuletzt durch die Inspirationen von Tango Nuevo des legendären Bandoneon-Spielers und Komponisten Astor Piazzolla dort erneut kräftig aufloderte und längst zu einem festen, stark frequentierten Bestandteil der urbanen Musik- und Tanzkultur avanciert ist. Tango Pasión bietet sowohl eine filmische Rekonstruktion der Geschichte als auch ein aktuelles Porträt dieser Tangomanie, basierend auf ausführlichen Interviews mit zahlreichen lokalen Akteuren.

Tango im Kino: Finnischer Tango

Freitag, 26.6., 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den Film Finnischer Tango und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Finnischer Tango
Deutschland 2008, Regie: Buket Alakus, Drehbuch: Jan Berger, Marcus Hertneck
Darsteller: Christoph Bach, Fabian Busch, Mira Bartuschek, Nele Winkler

Der Finnische Tango ist eine Variante des Tango Argentino mit absteigender Melodie, die häufig in Moll gespielt wird. Aki Kaurismäki setzt diese musikalische Spielart regelmäßig ein, um die lakonische Atmosphäre in seinen Filmen zu unterstreichen. In „Finnischer Tango“ von Buket Alakus, dient der Tango wiederum dazu, die Gemütsverfassung der Hauptfigur zu charakterisieren.

In der Tragikomödie "Finnischer Tango" lernt ein vagabundierender Aufschneider die Vorzüge von Herzlichkeit und Menschlichkeit kennen. Gespickt mit vielen überraschenden Ideen, erzählt Alakus in ihrem dritten Kinofilm eine herzerwärmende Geschichte. Daneben gefällt ihr Film durch seine starken Darsteller um Christoph Bach, Fabian Busch und Mira Bartuschek.

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