Konzert + Film: Señor Blues und Mali Blues

Donnerstag, 29.12.16, 20:00 Uhr, Gauting

Eine ganz besondere Symbiose von Musik & Film!

Señor Blues
Als Duo präsentieren sie ihre eigenen Blues-Songs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Interpretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen. Mit Fingerstyle-, Slide- und Bariton-gitarre - der schon der legendäre Louisiana Red nicht wider-stehen konnte - begeistern sie landauf landab durch mitreißendem Hoodoo- und Downhome Blues und nehmen dabei ihr Publikum mit auf eine Reise aus den verruchten Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.

Mali Blues
"Mali Blues" ist ein Dokumentarfilm von Lutz Gregor. Er porträtiert vier Musiker des Landes und ihren Kampf gegen den Terror der Djihadisten Er begleitet sie auf ihrer Reise von der Hauptstadt Bamako bis Tim-buktu und zeigt, wie sie die vom Djihad ausgerottete Musik zurück in ihre Heimat bringen. Fatoumata Diawara, Sängerin und Frauen-rechtlerin, flüchtete mit 19 Jahren vor einer Zwangsverheiratung aus Mali. Nun kehrt sie zurück, um möglichst viele Musiker zu einem Mali All Star Orchestra zu vereinen. Zusammen mit Bassekou Kouyaté, Griot und Weltmusiker, Ahmed Ag Kaedi, Tuareg und Gitarrist, und Master Soumy, Rapper, versucht sie mittels der Musik ein Zeichen zu setzen gegen den Terror, für einen toleranten Islam und ein Land in Frieden. Höhepunkt ist ihr Auftritt auf dem "Festival sur le Niger" in Ségou. Es ersetzt das "Festival au désert", das mehr als ein Jahrzehnt lang Musikfans aus aller Welt anzog, bevor es 2012 von den Djihadisten verboten wurde.

Eintritt 15.- €

Kartenvorbestellung telefonisch 089-89501000 oder gauting@breitwand.com

Tango im Kino: Si sos Brujo

Freitag, 25.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir die Musik-Dokumentation Si sos Brujo - una historia de tango über den jungen, argentinischen Musiker Ignacio, der es sich zum Ziel gemacht hat, die legendären Tango-Maestros ausfindig zu machen und die traditionelle, mündliche Überlieferung dieses Stils festzuhalten, ehe sie endgültig verloren ist.
Im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.

Si sos Brujo - una historia de tango
Argentinien, 2005, 79 Min.
Regie: Caroline Neal, mit Nestor Marconi, Atilio Stampone


Ignacio Varchausky, ein junger Musiker in Argentinien versucht eine Schule zu gründen, die sich ausschließlich dem Tango Argentino widmet. Er versucht die letzten noch lebenden Maestros für seine Idee zu gewinnen, bevor die Geheimnisse dieser Musik für immer verschwinden. Ignacio muss Emilio Balcarce überzeugen, den legendären Violinisten und Komponisten mit seinen 82 Jahren noch mal zu unterrichten. Eine Geschichte des Tangos für MusikliebhaberInnen! Ein wunderbarer Dokumentarfilm über die Bemühungen eine Tradition und einen kulturellen Schatz zu retten und ihn lebendig zu halten.

Die Reihe "Tango im Kino" findet in Kooperation mit Ralf Sartori von "Tango à la carte" jeden letzten Freitag im Monat abwechselnd im Kino Schloß Seefeld und Gauting statt.

Weitere Filminfos und Reservierung: Si sos Brujo - Tango im Kino

Homepage Tango a la carte

Konzert + Film: Señor Blues und Mississippi Burning

Freitag, 11.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Eine ganz besondere Symbiose von Musik & Film!

Señor Blues
Guido Rochus "Sic ´em Strings" Schmidt und Tom Höhne spielen seit über dreißig Jahren gemeinsam den Blues in unterschiedlichen Formationen. Als Duo präsentieren sie nun ihre eigenen Bluessongs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Inter-pretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen. Mit Fingerstyle-, Slide- und Baritongitarre - der schon der legendäre Louisiana Red nicht widerstehen konnte - begeistern sie landauf landab durch mit-reißendem Hoodoo- und Downhome Blues und nehmen dabei ihr Publikum mit auf eine Reise aus den verruchten Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.

Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Nach dem Konzert zeigt das Kino anlässlich der Wahlen in den USA sowie der noch immer herrschenden Rassendiskriminierung durch Polizei, Ku Klux Klan und rassistische Bevölkerungsschichten den Film "Mississippi Burning" des Regisseurs Alan Parker aus dem Jahr 1988, der den Mord an drei jungen Bürgerrechtlern durch Mitglieder der White Knights of the Ku Klux Klan im Jahr 1964 thematisiert. In den Hauptrollen Gene Hackman und Willem Dafoe.

Eintritt 15.- €

Kartenvorbestellung: 08152-981898 oder seefeld@breitwand.com

Weitere Filminfos und Reservierung: Mississippi Burning

Tango im Kino Gauting: Argentina

Freitag, 28.10.16, 19:30 Uhr, Gauting

Wir freuen uns, dass wir unsere Tanz-Reihe "Tango im Kino mit dem Film "Argentina" von Carlos Saura im neuen Kino Breitwand Gauting eröffnen.

Im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge. Mit Einführung durch Ralf Sartori von "Tango à la carte")

Argentina
ARG/ES/FR, 2015, 88 Min,
Regie: Carlos Saura, mit Pedro Aznar, Juan Falú, Marian Farías Gómez


In seiner pulsierenden Musik- und Tanzdoku entführt uns der gefeierte spanische Regisseur Carlos Saura nach Lateinamerika/Argentinien und präsentiert in wunderbar ausgeleuchteten, stilisierten Bildern seine leidenschaftliche Reise durch die verschiedenen Regionen Argentiniens. Um die Begeisterung über Musik und Tanz von Land und Leuten einzufangen, wird nicht nur ein Querschnitt des Landes sondern auch seiner Tänzer, Amateure, Musik-Begeisterten abgeliefert. Dabei setzt er der stimmgewaltigen, sozialkritischen Mercedes Sosa ebenso ein filmisches Denkmal wie dem indianischen Poeten und Exilmusiker Atahualpa Yupanqui. Leidenschaft und Esprit stehen dabei genauso an der Tagesordnung wie auch eine tiefe Verbundenheit mit der Geschichte des Landes.


Die Reihe "Tango im Kino" findet in Kooperation mit "Tango à la carte" jeden letzten Freitag im Monat abwechselnd im Kino Schloss Seefeld und Kino Gauting statt.

Zu Film und Reservierung: Argentina

Homepage Tango a la carte

25. Todestag Miles Davis: Fahrstuhl zum Schafott

Sonntag, 9.10.16, 20:30 Uhr, Seefeld

European Art Cinema Day

Miles Davis starb am 28.9. vor 25 Jahren. Das Sudhaus auf Schloss Seefeld präsentiert dazu das Martin Auer Quintett um 18 Uhr mit Miles-Davis-Kompositionen.
Das Kino Breitwand zeigt am EUROPEAN CINEMA ART DAY den Film, in dem Miles Davis` kongeniale Musik am Besten zum Ausdruck kam: Fahrstuhl zum Schafott von Louis Malle.

Der vermeintlich perfekte Mord: Julien erschießt den Ehemann seiner Geliebten Florence in dessen Büro und lässt die Tat wie einen Selbstmord aussehen. Julien geht zu seinem Auto, alles ist optimal gelaufen. Doch er hat etwas liegen gelassen, was ihn verraten könnte. Er muss noch einmal zurück, betritt den Fahrstuhl – und kurz darauf stellt der Concièrge den Strom ab. Julien sitzt über Nacht gefangen im Fahrstuhl. Währenddessen nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf: Florence wartet auf Julien. Der ungestüme Louis und seine Freundin Veronique "leihen" sich Juliens Wagen für eine Spritztour aus. Florence sieht das Auto an sich vorbeifahren und denkt, Julien sitze am Steuer, mit einer fremden Frau neben sich. Auf der Suche nach Julien streift Florence verzweifelt durch das nächtliche Paris und wird als vermeintliche Prostituierte festgenommen.

Weitere Infos zum Konzert des Martin Auer Quintett im Sudhaus: www.kultur-schloss-seefeld.de

Tango im Kino: Salgán & Salgán

Freitag, 30.9.16, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir die Musik-Dokumentation Salgán & Salgán über den legendären 98-jährigen Tango-Pianisten Horacio Salgán aus Argentinien und dessen schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn Cesar.
Im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.

Salgán & Salgán
Argentinien 2014, 83 Min.
R: Caroline Neal, mit Horacio Salgán und Cesar Salgán


Ein Musik-Dokumentarfilm, der zugleich eine berührende Vater-Sohn-Geschichte erzählt: Horacio Salgán, 98 Jahre alt, ist ein gefeierter Tango-Pianist - eine argentinische Legende. Auch sein Sohn Cesar, zu dem er jahrzehntelang kaum Kontakt hatte und der seinen Vater hauptsächlich aus dem Fernsehen kannte, ist Pianist und liebt, lebt und spielt den Tango - was kein leichtes Los ist bei einem Vater, der einen derart großen Schatten wirft. Doch das Schicksal will es, dass beide eines Tages gezwungen sind, sich näher zu kommen, als sie es zeitlebens waren. Und schließlich kommt der Moment, an dem der Sohn doch noch aus dem Schatten des Vaters treten muss…

Regisseurin Caroline Neal ist Amerikanerin und kam 1965 in Virginia zur Welt, lebt aber seit vielen Jahren in Buenos Aires. Sie studierte in Harvard und an der New York University Film und gewann den „Martin Scorsese Post Production Award“. SALGÁN & SALGÁN ist ihr zweiter abendfüllender Dokumentarfilm, nachdem sie sich bereits mit SI SOS BRUJO: A TANGO STORY der Tangomusik zugewandt und mit ihrem Erstling mehrere Preise gewonnen hatte.

Die Reihe "Tango im Kino" findet in Kooperation mit Ralf Sartori von "Tango à la carte" jeden letzten Freitag im Monat abwechselnd im Kino Schloß Seefeld und Gauting statt.



Zum Film: TANGO IM KINO: Salgan &Salgan

Homepage Tango a la carte

Tango im Kino: Sur

Freitag, 27.5.16, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den Film Sur von Fernando Solanas, einem der Schlüsselfiguren des lateinamerikanischen Kinos, und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Sur
Fernando Solanas – Argentinien – 1988

1987/88, nach seiner Rückkehr aus dem Exil, hat Fernando Solanas den Spielfilm "Sur" realisiert. Ein Schlüsselwerk des jüngeren politischen Kinos genausosehr wie ein melancholischer Liebesfilm.
1976 übernahmen die Generäle in Argentinien die Macht; 1983 endete ihre Herrschaft. Die 6 Millionen Dollar anfänglicher Auslandschulden haben sie in dieser Zeit auf 45 000 Millionen Dollar anwachsen lassen. Ihre Kritiker und Gegner im Land haben sie terrorisiert, gefangengenommen, gefoltert, umgebracht. Einige konnten sich ins Exil absetzen, unter ihnen der Musiker und Filmemacher Fernando Solanas, der in Paris lebte.

Diesem Klagelied der Trennung folgte nach der Rückkehr "SUR", in dem die Zeit der Finsternis in Argentinien noch einmal durchquert wird und damit auch ein stückweit bewältigt. Floréal, die Hauptfigur in diesem Film, ist einer, der im Land geblieben war, der verschleppt wurde und die fünf Jahre in Gefangenschaft in Patagonien überlebt hat. Er kehrt nach dem Ende der Diktatur heim zu seiner Frau Rosi und zu seinem sechsjährigen Sohn, den er erst noch kennenlernen muss. Statt der Freude über die langersehnte Rückkehr überkommt ihn die Angst vor dem Wiedersehen nach all den Jahren. Die Geschichte hat Spuren hinterlassen, im privaten wie im öffentlichen Raum. Der Schmerz der Trennungen sitzt tief. "Sur" lässt diese Spuren aufscheinen und die Hoffnungen aufleben, die Floréal in den Tagesanbruch begleiten und sein Gesicht mit jenem seiner Frau in einer wortlosen Einstellung wieder eins werden lassen.

Zeit-Artikel

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