Soundtracks: Ricardo Volkert

Romance de la Luna

Freitag, 4.3.2011, 20.30 Uhr Kino Lounge Schloss Seefeld
LIVE-Musik, Bild und Poesie, anshcl. Bin ich schön? von Doris Dörrie
Eintritt: 15 Euro für Musik + Film

Eine bildhaft musikalische Reise durch Andalusien mit Musik, Poesie und bewegten Fotocollagen

Ricardo Volkert gießt die Lyrik spanischer Dichter in Töne. Mit seiner Musik verknüpft er
Elemente des traditionellen Flamenco mit dem Gesang des Cantautor, des spanischen Songwriter,
und bringt damit Träume, Visionen und Gefühle zum Klingen. Rhythmus, Technik
und Emotion des Flamenco bildet die musikalische Basis für seine Vertonungen berühmter
spanischer und lateinamerikanischer Poeten (Federico Garcia Lorca, Rafael Alberti,
Antonio Machado, Pablo Neruda u.a.).
Eine visuelle Umsetzung dieser Poesie aus Worten und Musik synchronisiert Enrico de Ellex.
Indem er Fotografien Andalusiens zu den Klängen der Gitarre auf eine Leinwand projiziert,
entstehen bewegte Gedichte.
„Sanft erzählt Volkert, wovon die Lieder der spanischen Dichter künden – von der Liebe,
natürlich, von der Einsamkeit. Dann hebt er an, spielt das, was andere nur fühlen. Und in
dem so streng wirkenden Kultursaal des Otto-Hellmeier-Museums drehen sich plötzlich
Tänzerinnen wie im Traum und fast hundert Zuschauer verlieren sich in der Musik.“
Starnberger SZ
„Der Herrschinger, der lange in Spanien lebte traf die Charakteristika des Flamenco genau.
Der Gesang hoch, mit leicht kehliger Rauheit, dazu eine virtuos zwischen Lyrik und Dramatik
springende Gitarre: Das hatte nicht nur Klasse, sondern geradezu Rasse.“
Weilheimer Merkur

Soundtracks: Claudius Ress LIVE + Film

4.2., 20.30 Uhr Kino-Lounge Schloss Seefeld

Ein weicher, manchmal gedämpfter Trompetensound und das Flügelhorn stehen im Mittelpunkt
dieses klaren und durchschneidenden Modern-Jazz, der einer fließenden Offenheit folgt, sich
aber auch einem nervös akzentuierten Funkgroove oder einem Abstecher zu rhythmischen
Abenteuern nicht verschließt. Aus einem abwechslungsreichen Mix verschiedener Stilistiken
von Klassik bis P.O.P. schöpfen sich melancholisch einfühlsame und zugleich dunkel kraftvolle
Melodien und elegant gewebte harmonische Strukturen.
Kurzbiographie Claudius Ress:
geboren 1975 in München
1997 – 2002 Studium der Jazz-Trompete bei Prof. Claus Reichstaller in München
seit 2003 freischaffender Musiker

Anschl.
Poll, der neue Film von Chris Kraus (Vier Minuten)

Tanzfilme im Kino Breitwand

Breath Made Visible / Black swan / La Danse

Ab 20.1. :
Black Swan
USA 2010, 103 min., Regie: Darren Aronofsky, mit Vincent Cassel, Natalie Portman, Barbara Hershey, Winona Ryder, Mila Kunis

Ein Blick in die gnadenlose Welt der New Yorker Ballettszene

Ab 20.1.:
La Danse – das Ballett der Pariser Oper
Fr/USA 2009, Regie: Frederick Wiseman, 158 min.,
mit Solotänzern, Corps de Ballet, Orchester und Schule der Opéra National de Paris, Choreographien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek,
Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj, Musik von Berlioz, Bach, Tschaikowsky, Gluck, Lanza und Talbot

Die Kamera streift durch das riesige Palais Garnier, einem opulenten Bau aus dem 19. Jahrhundert: durch die Korridore mit ihren Kristallleuchtern und die labyrinthartigen unterirdischen Gewölbe, von den lichterfüllten Proberäumen bis in den luxuriösen Theatersaal mit seinen 2.200 scharlachroten Samtsesseln und einem Deckengemälde von Marc Chagall. Vor allem aber beobachtet La Danse unfassbar schöne junge Frauen und Männer – darunter Nicolas Le Riche, Marie-Agnes Gillot und Agnes Letestu – dabei, wie sie sieben Ballette proben und aufführen

Schon im Kino:
Breath made visible
USA 2009, 80 min., Regie: Ruedi Gerber, mit Anna Halprin, Lawrence Halprin, Merce Cunningham,
A. A. Leath, Simone Forti, John Graham

Unter Insidern gilt Anna Halprin als eine der Wegbereiterinnen des modernen Tanzes. Ihr künstlerischer Stil ist geprägt vom Ausdruck realer Dinge des täglichen Lebens.

Maos letzter Tänzer
(Mao’s Last Dancer) Australien 2009, 117 min., Regie: Bruce Beresford, mit Chi Cao, Bruce Greenwood, Kyle MacLachlan

Die mitreißende Geschichte des herausragenden Balletttänzers Li Cunxin zeigt in bewegenden Bildern den Weg eines unscheinbaren, aber außergewöhnlich talentierten Jungen in die Weltliga der hohen Kunst des Balletts. Entstanden ist ein emotionaler Film über einmalige Chancen im Leben, über Freiheit, die erste Liebe und die Kraft des Tanzes.

Zum Film: Breath made visible

Free Beer & Chicken - Fathers and Sons

Freitag, 7.1.2011, 20.00 Kino Lounge Schloss Seefeld

Fathers and Sons in concert
Zwei Väter, zwei Söhne,
ein Highlight.
Music straight from the heart!

Die spielfreudige Zwei-Generationen-Band um den Mundharmonika- Virtuosen Blues Harp Slim ist ein Muss für alle Freunde echter, unverfälschter Musik aus Louisiana. Zydeco, Delta-Blues und Ballads vom
Allerfeinsten

Anschlo.
Highway 61 -
Kultfilm der 90-er Jahre in den Breitwand Kinos
Kanada 1991, Regie: Bruce Mac Donald, Road Movie von Kanada bis Louisiana, untermalt von den Musikstilen der verschiedenen Landstriche, mit einem vermeintlich schüchternen Friseur, einer Rock-Lady, einem Mann,d er sich für den Teufel ausgibt und einem Sarg auf einem Chevy

Eintritt für Konzert und Film: 15 Euro

Le Bang Bang

Fr, 17.12., ab 20.30 Uhr, Kino Seefeld

Stefanie Bolz, Gesang
Sven Faller, Bass

\"samtweiche Stimme, souverän und selbstverständlich fließend\" (SZ)

Hinter dem Duo \"Le Bang Bang\" stecken Stimme und Kontrabass: Stefanie Boltz & Sven Faller -
beides Ausnahmekünstler, die sich im süddeutschen Raum einen Namen gemacht haben.

50 Jahre Pop-Musikgeschichte in jazzig-virtuosem Zusammenspiel; Überraschende Interpretationen von Kompositionen so stilistisch unterschiedlicher Künstler wie Lenny Kravitz, Wham, Dusty Springfield, Billie Holiday oder Rio Reiser. Ein abwechslungsreiches Programm, unterhaltsam und virtuos zugleich.

Anschl.: Ein Mann von Welt (Norwegen 2010), lakonisch-hinreissend schwarze Komödie mit Stellan Skarsgård.

Eintritt für Konzert und Film: 12,- Euro

60er & 70er Party - in Memoriam John Lennon

Mittwoch, 8.12., ab 19.00 Uhr, Kino Seefeld

Beginn: 19.00 Uhr Film: Nowhere Boy, über die Jugend John Lennons, bis zu dem Moment, wo er Paul McCartney trifft und nach Hamburg abreist, um die bekannte gigantische Karriere zu starten.

ab 21 Uhr Party und Konzert mit der Band \"3 and 1\" aus Wörthsee, Klassiker, fetzig und mitreissend aufgespielt aus den 60er und 70er Jahren, in memoriam John Lenon, der am 8.12.1990 erschossen wurde

Eintritt zum Film: 7,50 Euro
Eintritt zur Party ab 21.00 Uhr: 6,- Euro
Film + Party: 12,- Euro

Lilian Boutté

Der Weltstar zu Gast im Kino Seefeld, Mittwoch, 1.12., 20.00 Uhr

Sängerin Lillian Boutté wurde 1986 zur „New Orleans Jazz-Botschafterin“ ernannt. Eine Ehre, die bis dahin nur Louis Armstrong zuteil wurde. Die Künstlerin lebte bereits in Norddeutschland, als Hurricane Katrina über ihre Heimatstadt fegte. Als sie zu ihrer noch immer dort ansässigen Familie zurückkehrt, wird sie mit den Folgen des Sturms konfrontiert und beschließt, sich für alle Bewohner von New Orleans einzusetzen. Dieses zeigt der Dokumentarfilm The Sound After The Storm.
Davor tritt LIVE Lillian Boutté, die Vertreterin des New Orleans Jazz, vor der Premiere dieses Dokumentarfilms auf.

Eine einzigartige Möglichkeit, diesen Weltstar des Jazz live zu sehen - im Kino Breitwand Seefeld.

Anschl.: The Sound After the Storm - Dokumentarfilm über Lilian Bouttés Engagement in der gebeutelten Metropole des Jazz.

Eintritt für Konzert und Film: 15,- Euro

Hörprobe: Lilian Boutté

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