Weltfrauentag: Das Mädchen Hirut

Sonntag, 8.3.2015, 11:00 Uhr, Seefeld

Anlässlich des Weltfrauentags und in Kooperation mit Amnesty International und Terre des Femmes laden wir Sie herzlich zur bundesweiten Preview der Äthiopischen Oskar-Einreichung Das Mädchen Hirut ein.

Der äthiopische Film des Regisseurs Zeresenay Berhane Mehari beruht auf wahren Begebenheiten. Das von Angelina Jolie koproduzierte Werk feierte seine Weltpremiere auf dem Sundance Filmfest und wurde hier mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Auch die Berlinale-Zuschauer waren von dem spannenden und ergreifenden Film so begeistert, dass er hier ebenfalls den Publikumspreis gewann.

Filminhalt
Äthiopien, 1996. Die Anwältin Meaza Ashenafi arbeitet ohne Unterlass und hat gerade eine Organisation gegründet, um mittellosen Frauen und Kindern in Not kostenlosen Rechtsbeistand zu gewähren. Als engagierte Frauenrechtlerin steht sie bereits unter dem Radar der Regierung, doch mit ihrem neuen Fall wagt sie sich auf besonders gefährliches Terrain: Die 14-jährige Hirut Assefa wurde auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Mann, der sie heiraten wollte, entführt und vergewaltigt. Hirut gelang die Flucht, doch erschießt sie dabei in Notwehr ihren Peiniger. Nun steht sie unter Mordanklage, ihr droht die Todesstrafe. Denn auf dem Land gilt in Äthiopien nach wie vor die Tradition der "Telefa", der Entführung zum Zweck der Eheschließung. Ein harter Prozess steht den beiden mutigen Frauen bevor, die sich gegen jahrhundertealte Traditionen und Glaubenssätze stellen müssen.

Sonntag, 1.3. + 8.3.: Türkischer Morgen

Zwei Matineen mit Filmen von Kaplanoglu in Herrsching

Serviert mit türkischen Delikatessen

Yumurta - Egg

Türkei 2007, 97 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Semih Kaplanoglu

Mit 13 Preisen ausgezeichnet.
Sehr poetischer Film mit kraftvollen Bildern: Yusuf, ein Dichter, kehrt nach vielen Jahren Abwesenheit zurück in seinen Heimatort. Seine Mutter ist gestorben. Dort trifft er auf Ayla, die viele Jahre mit seiner Mutter zusammengelebt hat, ohne dass er davon wusste. Sie verlangt von ihm die Ausführung einer Opferzeremonie. Yusuf, von Schuldgefühlen geplagt und auch angezogen von der ländlichen Atmosphäre mit ihrem ganz anderen Lebensrhythmus, willigt ein. Zusammen mit Ayla macht er sich auf zu der Grabesstätte eines heiligen Mannes, wo die Zeremonie stattfinden soll. »Yumurta« (»Ei«) ist der erste Teil einer geplanten filmischen Trilogie von Semih Kaplanoglu. Zentrales Thema ist ein subjektiver, poetischer Begriff von Zeit und Raum, Wahrnehmung und Erinnerung, orientiert an Filmemachern wie Bresson und Tarkowski.
"Herausragendes, lang nachwirkendes Meisterwerk" (Matthias Helwig)

Bal
De/Tr 2009, 108 Min., FSK ab 6 Jahren, Regie: Semih Kaplanoglu, Darsteller: Alev Uçarer, Özkan Akçay, Ayþe Altay, Tülin Özen, Erdal Beþikçioðlu, Bora Altaþ

Die Schule ist für den 6-jährigen Yusuf, der mit seinen Eltern fast isoliert in den Wäldern Anatoliens lebt, eine Qual. Geborgenheit findet er nur bei seiner Familie und durch sein inniges Verhältnis zur Natur. Doch als ein geheimnisvolles Bienensterben die Existenz der Imker bedroht, beschließt sein Vater, seine Bienenkörbe in einem schwer zugänglichen, gefährlichen Teil des Gebirges aufzustellen. Als er nicht zurückkehrt, macht sich Yusuf auf, den Vater zu suchen...

Semih Kaplanoglu ist in der Kindheit angekommen, mit seiner rückwärts erzählten Trilogie. Mit Bal (Honig) endet die Geschichte des Protagonisten Yusuf, die der türkische Regisseur mit Yumurta (Ei) 2007 und Süt (Milch) 2009 zu erzählen begann. An der Schwarzmeerküste, im äußersten Nordwesten der Türkei, fand Kaplanoglu in den majestätischen Wäldern dieser unzugänglichen Region eine Naturbühne, die ihresgleichen sucht. Hier, wo kein Lärm das leise Summen der Bienen übertönt, entdeckt der Junge, der später als Jugendlicher zum Dichter werden wird, zunächst die Poesie der Natur - eine Poesie ohne Worte, jedoch voller eindrucksvoller Bilder. Man taucht in diese Bilder ein und wird schnell von ihnen für einen ganzen Tag gefangengenommen.

Filminfo und Reservierung: Yumurta - Egg

Filminfo und Reservierung: Bal

Film im italienischen Original: Le meraviglie

Mittwoch, 25.2.2015, 19:30 Uhr, Starnberg

Mit Einführung in italienischer Sprache durch Ambra Sorrentino-Becker

Le Meraviglie - Land der Wunder

IT/D/CH 2014, 111 Min., Regie: Alice Rohrwacher, Darsteller: Alba Rohrwacher, Sam Louwyck, Maria Alexandra Lungu

Es gibt Filme, die wirken nach dem Sehen noch lange nach und entfalten ihre ganze Qualität erst beim weiteren Nachdenken. So ein Film ist "Le meraviglie - Land der Wunder". Die 14 Jahre alte Gelsomina lebt in der ländlichen italienischen Toskana, zusammen mit ihren drei Schwestern, ihrer Mutter Angelica und ihrem Vater Wolfgang. Letzterer ist längst kein politisch linker Idealist mehr, sondern nur noch ein abgetakelter Patriarch. Finanziell kommt die Familie gerade so mit der hauseigenen Honigpro- duktion über die Runden. Es fehlt immer an Geld, Gelsomina will den Hof per Geldsegen retten. Darum hat sie ihre Familie zur Teilnahme an einer Fernsehsendung namens Village Wonders angemeldet. Die Teenagerin hofft auf den Gewinn, doch der Vater hat die Teilnahme an der Show verboten - es ist an dem Mädchen, den Weg dahin trotzdem zu suchen.

Wiederholung, 4.3.2015, 18:00 Uhr, Herrsching (ohne Einführung)

Filminfo und Reservierung: Land der Wunder

Kultkino: Bonanza

Samstag, 28.2.2015, 22:15 Uhr, Herrsching

Kultkino im Kino Herrsching

Wir zeigen zwei Serienfolgen von Robert Altman

Filminfo und Reservierung: Bonanza

Tango im Kino: Man muss mich nicht lieben

Freitag, 27.2.2015, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den Film Man muss mich nicht lieben und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Man muss mich nicht lieben

FR 2005, 93 Min., Regie: Stéphane Brizé, Darsteller: Patrick Chesnais (Jean-Claude Delsart), Anne Consigny (Françoise), Georges Wilson (M. Delsart, le père de Jean-Claude),

Von wegen Lebensfreude: Jean-Claude ist über 50 - und Gerichtsvollzieher. Pfändet und setzt Schuldner vor die Tür. Man liebt ihn nicht, versteht sich. Bis er sich aufrafft, einen Tango-Tanzkurs anzutreten ...
Er trifft auf Francoise, die ihn verzaubert. Plötzlich fühlt er, was es heißt, allein zu sein - und wagt, schüchtern und leise zu hoffen. Doch Francoise steht vor der Hochzeit mit einem verhinderten Künstler. Tief ist die Verwirrung der Gefühle, in die sie Jean-Claudes wortloses Werben stürzt ...

PRESSE: Stephane Brize hat alles Offensichtliche und Vordergründige dieses Szenarios eliminiert. Er spürt dem Verdrängten und Verborgenen in den Gesten und Blicken nach und eröffnet mit seiner zärtlichen Zurückhaltung einen Raum für Menschen, die man unter normalen Umständen leicht übersieht.(SZ)
"Stephane Brizé gelingt mit seinem Spielfilmdebut ein kleines Wunder und große Kinokunst. Er zelebriert den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten, die Bedeutung von Blicken und serviert kein plattes Hollywood-Ending, sondern ein fantasievolles und offenes Ende. Man muss diesen sperrigen Menschen nicht lieben. Aber man tut es. Aus ganzem Herzen!" (BLICKPUNKT: FILM)

Filminfo und Reservierung: Man muss mich nicht lieben

Agenda 21: Zum Beispiel Suberg

Dienstag, 24.2.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku-Film über den "Strukturwandel" eines Dorfes
(Dokumentarfilmpreis auf dem Fünf Seen Filmfestival 2014)


Der Filmemacher Simon Baumann ist in Suberg, einer 600-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Bern aufgewachsen und will nun dort wieder Fuß fassen. Mit melancholischen Bildern und satirischen Untertönen erfasst er die Veränderung des Ortes vom Bauerndorf zur anonymen Schlafgemeinde: Bauboom, Zersiedelung, Verkehrszunahme, Vereinsamung und Verlust des Gefühls der Zusammengehörigkeit.
„Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heiße zum Beispiel Suberg, dann kann man hier die ganze Welt sehen.“

Anschließ. Filmgespräch mit Martin Wölzmüller Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.

Filminfos und Reservierung: Zum Beispiel Suberg

Stummfilm mit Live-Musik: Safety Last

Sonntag, 22.2.2015, 11:00 Uhr, Starnberg

Wir freuen uns, Sie zu diesem beeindruckenden Stummfilmklassiker mit Harold Lloyd ins Kino Starnberg einzuladen
- mit der kongenialen neuen musikalischen Interpretation von Tempo Nuevo.

"Safety Last!" hat Harold Lloyd unsterblich gemacht!
Hollywoods erfolgreichster Komiker der 20er Jahre schuf mit dieser atemberaubenden "thrill-comedy" ein Meisterwerk, dessen Schlusssequenz sich in das Gedächtnis jedes Zuschauers eingräbt: Das Bild von Harold, der an einem Uhrzeiger hängt, während unter ihm eine Straßenschlucht gähnt, ist eine Ikone der Filmkunst.

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