Agenda 21: Power to change

Montag, 19.12.16, 19:30 Uhr, Gauting

Doku-Film über die Zukunft unserer Energieversorgung

Seit der UN-Klimakonferenz von Paris im Dezember 2015 scheint eine Vision Wirklichkeit zu werden: Das Ende der Atomkraft und die weitgehende globale Dekarbonisierung. Der Ausstieg aus Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas ist beschlossen, erneuerbare Energien sollen die fossilen Brennstoffe ersetzen: ein Weg, der uns in den kommenden Jahrzehnten die größte strukturelle Revolution seit Beginn des Industriezeitalters bringen wird.

In seinem Film dokumentiert der Regisseur Carl-A. Fechner die Auseinandersetzungen um die Energiewende, die sich viele auch dezentral und regional wünschen. Er stellt zahlreiche zukunftsfähige Projekte vor, von der Pelletier-Anlage und Methangasgewinnung bis zum Batteriekraftwerk und modernen Stromspeicher. Und er lässt Politiker und Unternehmer, Aktivisten und Kritiker zu Wort kommen.

Filmgespräch mit Christiane Lüst (Leiterin des Öko & Fair Umweltzentrum Gauting), Gerd Mulert von der Fünfseenlandgenossenschaft und Vertretern des Gautinger Regionalwerks

Zum Film: Power to Change

Filmgespräch: Karuna Grand Show

Sonntag, 18.12.16, Gauting, 11:00 Uhr

Karuna Grand Show, ein berührender und bereichernder Dokumentarfilm und Roadmovie über Tibeter auf Show­tournee durch ganz Indien – bis zum Dalai Lama!

Anschließ. Filmgespräch mit den Regisseuren Wolfram Seipp und Sebastian Hirt

Die jungen Menschen aus dem Behin­der­ten­heim "Karuna Home" im südin­di­schen Bylakuppe singen, tanzen, musi­zieren zusammen in einer tibe­ti­schen Flücht­lings­sied­lung, feiern ein buntes Festival der eigenen Kultur – die einzige Verbin­dung, die den Exil-Tibetern zu ihrer Heimat geblieben ist. Doch Bylakuppe ist erst der Anfang: Weil das "Karuna Home" sein zehn­jäh­riges Bestehen feiert, gehen Gründer Khube Rinpoche, seine Schütz­linge sowie die mitrei­senden Künstler dieser Karuna Grand Show auf große Tour durch Indien. Von Süd nach Nord, machen sie mit ihren Darbie­tungen auf insgesamt 4000 Kilo­me­tern immer wieder Halt in tibe­ti­schen Kolonien, bis zu ihrem Ziel Dharam­sala, wo der 14. Dalai Lama residiert.
Die beiden Filme­ma­cher Wolfram Seipp und Sebastian Hirt – aus Pöcking am Starn­berger See und Gräfel­fing – waren im vergan­genen Jahr bei diesem drei­wöchigen Abenteuer dabei. Ihr 77-minütiger Doku­men­tar­film Karuna Grand Show ist als filigran-komplexes Porträt dieser Reise und dieser starken Truppe konzi­piert.


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Film im italienischen Original: Marcello, una vita dolce

Dienstag, 13.12.16, Gauting & Mittwoch, 14.12.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Marcello, una vita dolce

2006, 98 Min., ital. Sprache mit ital. Untertiteln
Regie: Mario Canale, Annarosa Morri, Darsteller: Claudia Cardinale, Philippe Noiret


Der wundervolle Film "Marcello, una vita dolce" zeichnet die persönliche und künstlerische Gestalt des Schauspielers Marcello Mastroianni, eine der größten Persönlichkeiten der Chronik des italienischen Kinos. In mehr als 160 Filmen trat die Ikone des italienischen Films auf. Er war das Alter Ego von Fellini und der Partner an der Seite von Sophia Loren, wenn die Eheprobleme bis zum Exzess gesteigert wurden, oder von Jeanne Moreau in “La Notte”. In den 90er-Jahren stand er unter Regisseuren wie Robert Altmann, Theo Angelopoulois, Nikita Michalkow oder Ettore Scola vor der Kamera.


Wiederholung ohne Einführung am 21.12.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

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Film des Monats Dezember: Welcome to Norway

Mittwoch, 7.12.16, 19:30 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing zeigt das Kino Breitwand die charmante, schwarzhumorige Komödie mit Schnee und Tiefgang "Welcome to Norway".

Anschl. Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn und Matthias Helwig.

Welcome to Norway

Norwegen 2016, 91 Min
Regie: Rune Denstad Langlo, mit Anders Baasmo Christiansen, Slimane Dazi, Olivier Mukuta

Es geht um einen verkrachten Hotelier, der sich durch die Unterbringung von Flüchtlingen sanieren will. Rune Denstad Langlo ist eine erfreulich ironische und dennoch liebenswerte Geschichte gelungen, die zeigt, wie aus einem Rassisten ein mitfühlender Mensch wird. Die Geschichte ist vollgepackt mit originellen Einfällen und kleinen Nebenstorys – ein unterhaltsamer Film, der mit einem frostigen Willkommen beginnt und in Herzlichkeit endet.

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Film im spanischen Original: Caracas, eine Liebe

Mittwoch, 30.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Caracas, eine Liebe
Venezuela/Mexiko, 93 Min.
Regie: Lorenzo Vigas Castes, mit Alfredo Castro, Luis Silva, Alí Rondon


Der Gewinner der Filmfestspiele Venedig!
Der kunstfertigste und kontroverseste Titel des damaligen Wettbewerbs: ein Wechselspiel aus Verlangen, Angst und Verletzlichkeit. Bedacht, komplex und fesselnd.
Der wohlhabende Armando holt sich für Geld junge Männer in seine Wohnung, die er betrachtet, aber nie berührt. Einer von ihnen ist der Straßenjunge Elder, der ihn beim ersten Treffen niederschlägt und ausraubt. Trotzdem sucht Armando weiterhin die Nähe des gutaussehenden Jungen. Er folgt Elder und findet sogar heraus, wo er wohnt. Die beiden Männer entwickeln ein Verhältnis, das zwischen Freundschaft und Vertrauensmissbrauch pendelt und sie dazu bringt, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

Zum Film: Caracas, eine Liebe

Filmgespräch mit Regisseurin: Die Reise mit Vater

Dienstag, 29.11.16, 19:15 Uhr, Gauting

In Anwesenheit der Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu

Es klingt verrückt, aber 1968 war es für rumänische Besucher der DDR für einen kurzen Moment möglich, trotz eingeschränkter Reisefreiheit nach Westdeutschland zu reisen. Klar, dass manche die Gelegenheit, dort einen Asylantrag zu stellen, nutzten. Der Vater von Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu hat diese Situation tatsächlich erlebt, seine Tochter rekapituliert seine damaligen Erfahrungen und Erinnerungen mit nostalgischem Charme und einer Prise Ironie mit einer unterhaltsamen und in ein Roadmovie gepackten Geschichtsstunde.

Nach ihrem mit über 80 Preisen ausgezeichneten Kurzfilm "Silent River" legt Anca M. Lăzărescu mit DIE REISE MIT VATER ihr Spielfilmdebüt vor.

Weitere Filminfos und Reservierung: Die Reise mit Vater

Tango im Kino: Si sos Brujo

Freitag, 25.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir die Musik-Dokumentation Si sos Brujo - una historia de tango über den jungen, argentinischen Musiker Ignacio, der es sich zum Ziel gemacht hat, die legendären Tango-Maestros ausfindig zu machen und die traditionelle, mündliche Überlieferung dieses Stils festzuhalten, ehe sie endgültig verloren ist.
Im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.

Si sos Brujo - una historia de tango
Argentinien, 2005, 79 Min.
Regie: Caroline Neal, mit Nestor Marconi, Atilio Stampone


Ignacio Varchausky, ein junger Musiker in Argentinien versucht eine Schule zu gründen, die sich ausschließlich dem Tango Argentino widmet. Er versucht die letzten noch lebenden Maestros für seine Idee zu gewinnen, bevor die Geheimnisse dieser Musik für immer verschwinden. Ignacio muss Emilio Balcarce überzeugen, den legendären Violinisten und Komponisten mit seinen 82 Jahren noch mal zu unterrichten. Eine Geschichte des Tangos für MusikliebhaberInnen! Ein wunderbarer Dokumentarfilm über die Bemühungen eine Tradition und einen kulturellen Schatz zu retten und ihn lebendig zu halten.

Die Reihe "Tango im Kino" findet in Kooperation mit Ralf Sartori von "Tango à la carte" jeden letzten Freitag im Monat abwechselnd im Kino Schloß Seefeld und Gauting statt.

Weitere Filminfos und Reservierung: Si sos Brujo - Tango im Kino

Homepage Tango a la carte

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