Tango im Kino: Salgán & Salgán

Freitag, 30.9.16, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir die Musik-Dokumentation Salgán & Salgán über den legendären 98-jährigen Tango-Pianisten Horacio Salgán aus Argentinien und dessen schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn Cesar.
Im Anschluss Tango-Tanz in der Kino-Lounge.

Salgán & Salgán
Argentinien 2014, 83 Min.
R: Caroline Neal, mit Horacio Salgán und Cesar Salgán


Ein Musik-Dokumentarfilm, der zugleich eine berührende Vater-Sohn-Geschichte erzählt: Horacio Salgán, 98 Jahre alt, ist ein gefeierter Tango-Pianist - eine argentinische Legende. Auch sein Sohn Cesar, zu dem er jahrzehntelang kaum Kontakt hatte und der seinen Vater hauptsächlich aus dem Fernsehen kannte, ist Pianist und liebt, lebt und spielt den Tango - was kein leichtes Los ist bei einem Vater, der einen derart großen Schatten wirft. Doch das Schicksal will es, dass beide eines Tages gezwungen sind, sich näher zu kommen, als sie es zeitlebens waren. Und schließlich kommt der Moment, an dem der Sohn doch noch aus dem Schatten des Vaters treten muss…

Regisseurin Caroline Neal ist Amerikanerin und kam 1965 in Virginia zur Welt, lebt aber seit vielen Jahren in Buenos Aires. Sie studierte in Harvard und an der New York University Film und gewann den „Martin Scorsese Post Production Award“. SALGÁN & SALGÁN ist ihr zweiter abendfüllender Dokumentarfilm, nachdem sie sich bereits mit SI SOS BRUJO: A TANGO STORY der Tangomusik zugewandt und mit ihrem Erstling mehrere Preise gewonnen hatte.

Die Reihe "Tango im Kino" findet in Kooperation mit Ralf Sartori von "Tango à la carte" jeden letzten Freitag im Monat abwechselnd im Kino Schloß Seefeld und Gauting statt.



Zum Film: TANGO IM KINO: Salgan &Salgan

Homepage Tango a la carte

Filmgespräch: Raving Iran

Freitag, 30.9.16, 18:30 Uhr, Seefeld

Filmgespräch mit Regisseurin Susanna Regina Meures

Der Dokumentarfilm Raving Iran widmet sich der iranischen Technoszene, die zwangsläufig im Untergrund stattfindet. Die deutsche Filmemacherin Susanne Regina Meures hat über mehrere Monate zwei iranische Techno-Djs begleitet, die unter den schweren Bedingungen in ihrem Heimatland Iran ihrer großen Leidenschaft nachgehen und dafür viel riskieren.

Raving Iran
CH, 2016, 90 Min.
Regie: Susanne Regina Meures


Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Ohne Zukunftsaussichten und dem ewigen Versteckspiel müde, planen sie unter gefährlichen Umständen einen letzten manischen Rave in der Wüste. Zurück in Teheran, versuchen sie ihr illegales Musikalbum ohne Bewilligung unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung. Doch dann erreicht sie ein Anruf aus Zürich von der grössten Techno Party der Welt. Die Euphorie in der Schweiz verflüchtigt sich jedoch schnell, als ihnen der Ernst der Lage bewusst wird.


RAVING IRAN wurde als Bester Dokumentarfilm mit dem FIRST STEP AWARD gekrönt.

Weitere Filminfos und Reservierung: Raving Iran

Film im spanischen Original: Julieta

Mittwoch, 28.9.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Julieta
ES 2016, 99 Min., Regie: Pedro Almodóvar
Darsteller: Emma Suárez, Adriana Ugarte, Daniel Grao
Französisch mit deutschen Untertiteln (OmU)


Als Julietas (Emma Suárez) Mann Xoan (Daniel Grao) stirbt, bleibt sie mit ihrer Tochter Antía (Blanca Parés) allein zurück. Die Frauen trauern um den Ehemann und Vater, doch statt dass sie dieser Schmerz eint, treibt er sie immer weiter auseinander. An ihrem 18. Geburtstag zieht Antía dann schließlich ohne ein Wort des Abschieds aus der elterlichen Wohnung in Madrid aus und lässt die am Boden zerstörte Julieta allein und verzweifelt zurück. Die Mutter macht sich auf die Suche nach ihrer Tochter, als sie jedoch nicht den leisesten Schimmer hat, wo sie mit ihrer Suche überhaupt anfangen soll, wird ihr immer klarer, wie wenig sie das junge Mädchen überhaupt kennt – wer ist diese Frau, die sie da gemeinsam mit ihrem Mann großgezogen hat? Und wer ist sie eigentlich selbst? Julietas Suche nach Antía wird für die Witwe eine Reise in die eigene Vergangenheit

Zum Film: Julieta

Agenda 21: The True Cost

Dienstag, 27.9.16, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über die Schattenseiten der modernen Textilindustrie

The True Cost

GB, F, I, IND, DK CHN. BD, KH, RH, UG. R: Andrew Morgan. 92 Min.

Während westliche Konsumenten wie selbstverständlich auf der Jagd nach dem nächsten Kleiderschnäppchen sind, hat die Produktion der "Fast Fashion"-Textilien in Bangladesch, Indien oder China schlimme Auswirkungen: Arbeiter- und Menschenrechte, Sicherheit und Umweltschutz bleiben auf der Strecke.
Regisseur Andrew Morgan hat in den Herstellerländern recherchiert und zeigt, wer letztlich die Verantwortung für die Missstände trägt. Mit Vandana Shiva, Stella McCartney, Rick Ridgeway.

"An dieser Kleidung klebt unser Blut." (Shima Akhter, Näherin aus Dhaka)

Anschließ. Filmgespräch mit Christiane Schnura, Clean Clothes Campaign

Flyer

Die Grafen Pocci

Sonntag, 25.9.16, 11:00 Uhr, Starnberg

Aufgrund der großen Nachfrage zeigen wir erneut den Dokumentarfilm "Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie" - begleitend zur Ausstellung im Museum Starnberger See "Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See"

Filminhalt
1966/1967, 92 Min., Regie:Hans Jürgen Syberberg

Die Adelsfamilie der Poccis besitzt das Schloss Ammerland am Starnberger See. Der aktuelle Schlossherr führt ein zurückgezogenes, kleines Leben als Bauer, Unimogfahrer, Pferdeliebhaber, Schlagzeuger und Fußballspieler. Sein Urgroßvater war im 19. Jahrhundert ein hoher Würdenträger des Bayerischen Hofes, ein origineller und liebenswürdiger Typ, der die bayerische Kasperl-Puppe Larifari erfand und Puppen-Komödien für Kinder schrieb. Seine Phantasie, so Syberberg, realisiert sich hundert Jahre später auf sympathische Weise in seinem Nachfahren, dem letzten Pocci.

Weitere Infos zur Ausstellung "Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See" im Museum Starberger See finden Sie hier.

Zum Film: Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie

hier

Künstlerfilme im Gespräch: Hieronymus Bosch

Mittwoch, 21.9.16, 20:00 Uhr, Seefeld

Hieronymus Bosch
NL 2016, 84 Min., Regie: Pieter van Huystee

Ein Team von Kunsthistorikern versucht­­ das Geheimnis von Hieronymus Boschs 25 noch erhaltenen Gemälden zu lüften. Fünf Jahre besuchte ein Forschungsteam Museen wie den LOUVRE, den PRADO und die NATIONAL GALLERY OF ART in Washington, um Boschs Gemälde einer fundierten und tiefgreifenden Analyse zu unterziehen. Mit modernen Techniken konnten die tieferen Schichten von Boschs Gemälden untersucht und aufschlussreiche und überraschende Fakten über seine Arbeitsweise ans Licht gebracht werden. Boschs Werk.

Zum Film: Hieronimus Bosch

Wunschfilm im September: Heaven´s Gate

Mittwoch, 21.9.16, 19:00 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Thomas Lochte vom Starnberger Merkur

Heaven´s Gate

US 1980, 217 Min., Regie: Michael Cimino
mit Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt, Isabelle Huppert


In memoriam Michael Cimino.
Über diesen Film ist bereits fast alles geschrieben. Trotzdem muss man ihn sehen, von Zeit zu Zeit. Es ist der Mythos des Films, der immer wieder beschworen wird. Die anfängliche Zügellosigkeit des oscarprämierten Regisseurs Michael Cimino, der Druck und der Wille von United Artists, etwas Außergewöhnliches zu riskieren, und die Versuche desselben Managements, wieder die Kontrolle über die Produktion zu gewinnen.
Heaven`s Gate definiert einen Scheidepunkt der Filmgeschichte, weil: Sein Scheitern ist gleichbedeutend mit dem Ende des Western, dem Ende des amerikanischen Autorenfilms, dem Ende von New Hollywood, dem Ende der Karriere von Michael Cimino, dem Ende von United Artists.

Zum Film: Heaven's Gate

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