Filmgespräch: Carmina - Es lebe der Unterschied!

Dienstag, 26.1.2016, 20:00 Uhr, Seefeld

Mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Sebastian Heinzel

CARMINA – ES LEBE DER UNTERSCHIED! dokumentiert ein einzigartiges internationales Tanzprojekt der Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Laufenmühle: Ein Ensemble bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderungen, Real- und Förderschülern, professionellen Tänzern und Laien bringt die Carmina Burana von Carl Orff unter Leitung der renommierten Choreografen Wolfgang Stange, Volker Eisenach und Royston Maldoom auf die Bühne.

Der Dokumentarfilm begleitet den aufreibenden Prozess der Proben bis zur Premiere und betritt inhaltlich und formal unbekanntes Terrain. Dass über 300 behinderte und nicht-behinderte Akteure in
einem Tanzprojekt miteinander arbeiten, ist in dieser Form neu – hier begegnen sich Menschen, die sonst in Parallelwelten leben.

"Alle reden von Inklusion. Dieser Film zeigt, wie sie gelingt!" (Stuttgarter Zeitung)

Filminfos und Reservierung: Carmina- Es lebe der Unterschied!

Booklet zum Film

Junge Filme von der HFF München

Sonntag, 24.01.2016, 20:00 Uhr, Starnberg

Eine Zusammenarbeit von Kino Breitwand und Kulturforum Starnberg. Zusammengestellt von Susanne Quester

Junge Filme von der HFF München
Das Kino Breitwand und das Kulturforum Starnberg haben in ihren gemeinsamen Filmveranstaltungen schon sehr oft brisante gesellschaftliche und weltpolitische Themen behandelt und zur Diskussion gestellt. In dieser neuen Filmreihe möchten wir nun die Kunstform Film selbst betrachten und zeigen dazu experimentelle Regiearbeiten von Jungfilmern der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Seit 1966 bildet die renommierte Hochschule junge Regisseure aus, die mit immer neuen Ideen nach ihrer Vision des Kinos suchen. Die Reihe "Junge Filme von der HFF München" lädt vier von ihnen ins Breitwandkino ein und zeigt ihre ersten Regiearbeiten. Was sie miteinander verbindet, ist der spielerische Umgang mit filmischen Erzählformen und Mut zum Experimentieren.

Wir freuen uns auf ungewöhnliche Kinoerlebnisse und anregende Gespräche mit den Filmemachern!

Sonntag, 24.1.2015

MELANCHOLIE UND KOMIK
In Anwesenheit des Regisseurs Anatol Schuster
Moderation: Susanne Quester


Melancholisch blicken die Figuren in den Filmen von Anatol Schuster auf die Welt – obwohl sie ständig in Situationen geraten, die sie eigentlich zum Lachen bringen müssten. In DOROMANIE beschließt Elisabeth an ihrem 30. Geburtstag, ihren Besitz zu verschenken. Zunächst sind es nur sinnlose Haushaltsgeräte – aber bald stellt sich die Frage, wie weit sie in ihrem Verzicht gehen kann. EIN IDEALER ORT erzählt von einer Familie, deren Umzug aus dem trostlosen Dorf in Vorpommern bereits beschlossene Sache ist. Während der bevorstehende Abschied dem Familienvater Frank seine Heimatverbundenheit neu vor Augen führt, hat sich seine Frau Kathrin innerlich bereits weit von dieser Welt entfernt. Die verhaltensoriginellen Kinder beschäftigen unterdessen andere Dinge. Anatol Schuster wird außerdem einen aktuellen Kurzfilm zeigen.

DOROMANIE (Spielfilm, 20 min, HFF 2012)
Darsteller: Franziska Rieck, Lucy Wirth
EIN IDEALER ORT (Spielfilm, 40 min, WIR Film/HFF 2015)
Darsteller: Matthias Neukirch, Jule Bowe, Reja Rexi, Lukas Kühl

Flyer

Künstlerfilme im Gespräch: Gotthard Graubner - Farb-Raum-Körper

Mittwoch, 20.1.2016, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Gotthard Graubner - Farb-Raum-Körper .

Der deutsche Künstler Gotthard Graubner gilt als bedeutender Vorreiter für die abstrakte Farbmalerei. Insbesondere mit seinen monochromen Farbflächen, die die Farbe als allein für sich selbst stehendes Element zum Gegenstand machten, betrat der 1930 im sächsischen Erlbach geborene Graubner einst Neuland.
Im Jahr 2010 gewährte Graubner dem Filmemacher Tilman Urbach Zutritt zu seinem Atelier und gab ihm im Zuge dessen auch Aufschluss über seine künstlerischen Inspirationen und die Hindernisse, mit denen er im Laufe seines Schaffens zu kämpfen hatte.
Entstanden ist eine Dokumentation, mit der Urbach einen intensiven Blick auf die Arbeitsweise und das lange Leben des im Mai 2013 im Alter von 82 Jahren verstorbenen Ausnahmemalers wirft.

Zum Film: Gotthard Graubner - Farb-Raum-K

Film im italienischen Original: Mia madre

Mittwoch, 13.1.2016, 19:30 Uhr, Starnberg

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Mia madre

IT/FR 2014 | 107 Min. | OmU
Regie: Nanni Moretti, Darsteller: Margherita Buy, John Turturro, Nanni Moretti


Die Leichtigkeit des Seins - vielleicht Morettis persönlichster Film: Regisseurin Margherita hat sich von Ihrem Freund getrennt, ihre Tochter Livia geht langsam eigene Wege und ihre Mutter liegt im Krankenhaus ohne Hoffnung auf Genesung. Während sich ihr Bruder Giovanni liebevoll um die Mutter kümmert, ist Margherita mit der Situation völlig überfordert. Zwischen Krankenhaus und Drehorten wird ihr langsam klar, was im Leben wirklich wichtig ist: Zeit mit ihren Lieben zu verbringen und das Vermächtnis ihrer Mutter zu beherzigen – die Lektion Leben, die sie ihr erteilt hat, und die Erinnerung, die in ihr weiterleben wird.

Wiederholung ohne Einführung am 20.01., 19:00 Uhr im Kino Breitwand Herrsching

Filminfos und Reservierung: Mia Madre

Wunschfilm: 2001 - Odyssee im Weltraum

Mittwoch, 20.1.2016, 19:00 Uhr, Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte vom Starnberger Merkur

2001 - Odyssee im Weltraum
Ein Meilenstein des Kinos: Kubricks Zukunftstechniken und Weltraumaktionen überwältigen selbst Jahrzehnte nach seiner Erstaufführung das Publikum. Die gigantische Weltraumoper hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Immer noch fesseln die Effekte, während der thematische Reichtum der pessimistischen Evolutionsstory beweist, dass brillante Unterhaltung auch provokant und anregend sein kann. Die Produktion der visuellen Reise mit einem irre gewordenen Steuercomputer und Bildeffekten, die alles bisher da gewesene übertrafen, dauerte mehr als drei Jahre.

2001 haben die Menschen den Weltraum erobert. Auf dem Mond wird ein Monolith ausgegraben, dessen Herkunft und Material unbekannt sind, und der ein Signal in Richtung Jupiter sendet. Das Raumschiff Discovery wird ausgeschickt, bis zum Ziel der Signale vorzustoßen. An Bord sind nur die Astronauten Poole und Bowman wach, der Rest der Crew liegt im Kälteschlaf. Zunehmend wird der Bordcomputer HAL 9000 zur Bedrohung...

Mehr zu diesem großartigen Film hier

Filminfos und Reservierung

Agenda 21: ThuleThuvalu

Dienstag, 19.01.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokufilm über den Klimawandel

Zwei Orte an den Rändern des Globus sind aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen geraten: Thule in Nord-Grönland, weil dort das Eis immer schneller abschmilzt, und Tuvalu im pazifischen Ozean, weil der Inselstaat im ansteigenden Meer zu versinken droht. Das traditionelle Leben der Menschen an beiden Orten wird durch diese Veränderungen komplett in Frage gestellt. Ihr Schicksal kündigt einen Wandel an, der einmal alle Menschen auf der Erde betreffen könnte.

Preisgekrönter Dokumentarfilm mit phantastischen Naturaufnahmen, gedreht vom Schweizer Regisseur Matthias von Gunten.

Filmgespräch mit Lukas Köhler, Geschäftsführer des Zentrums für Umweltethik und Umweltbildung der Hochschule für Philosophie München

Zum Film: ThuleTuvalu

Flyer

Kultur als Lebenselixier: Oper Jetzt

Dienstag, 19.1.2016, 19:30 Uhr, Starnberg

In Kooperation mit dem Kunst- und Museumsverein Starnberg

Mathis Nitschke(*1973 in München, aufgewachsen in Feldafing) ist Konzeptkünstler, Komponist und Klangtüftler. Sein Interesse gilt dem Ineinandergreifen von Text, Bild und Ton, dem Musik - Theater und - Film, dem Spiel mit der Wahrnehmung auf allen Ebenen.

Seine erste Oper JETZT, 2012 an der Nationaloper Montpellier uraufgeführt, ist wie auch die zweite Oper HAPPY HAPPY (2014) in Zusammenarbeit mit Urs Schönebaum (Regie) entstanden. Beide Künstler haben schon in den 1990er Jahren bei Tragaudion in der alten Turnhalle Feldafing gemeinsam
Theater gemacht. Als reife Künstler mit reicher und internationaler Erfahrung haben sie wieder an die alte Zusammenarbeit angeknüpft.

Der Kunst- und Museumsverein Starnberger See e.V. zeigt nun die Oper JETZT als Mitschnitt der Uraufführung. Sie wurde bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt 2013 zur „Uraufführung des Jahres“ nominiert.

Die Oper JETZT von Jonas Lüscher und Mathis Nitschke unternimmt den Versuch, Ideengeschichte auf poetologische Art und Weise zu erzählen.
„Da sieht man den Polarforscher Nansen als Mixtur von Astronaut und Robinson, Nonnen und Ärzte schichten Quader zu Mauern. Hinzu kommen seriell mechanisierte Musical-Gesten und Model-Eleganz-Stereotypen. Das alles ist synkretistisch buntscheckig, vermeidet allzu Eindeutiges. Sympathischer als angestrengte Sinnhuberei ist dies allemal.“ (Gerhard R. Koch in: neue musikzeitung, 2/2013)

Mathis Nitschke wird seine Arbeit persönlich vorstellen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch!

Filminfos und Reservierung: Oper Jetzt

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