Kinderfilm des Monats November: Rettet Trigger

19 . - 21.11.2015 in Herrsching, Seefeld, Starnberg

19.11.2015, 16.00 Uhr: Kino Herrsching
20.11.2015, 16.00 Uhr: Kino Seefeld
21.11.2015, 14.00 Uhr: Kino Starnberg

Eintritt: alle 3,50 Euro

Rettet Trigger
Norwegen 2006, 78 Min., FSK ab 6 Jahren
Regie: Gunnar Vikene, Darsteller: Ann Kristin Sømme

Die elfjährige Alise reagiert auf ihren Großvater immer genervter. Bis Lasse einen Platz im Altersheim bekommt soll er doch glatt in ihrem Zimmer wohnen! Das Verhältnis der beiden ändert sich erst zum Besseren, als Alise und ihre Freundin Rebekka ein wildes Pferd einfangen. Entgegen ihren Angebereien eine tolle Reiterin und Pferdekennerin zu sein, hat Alise in Wahrheit schreckliche Angst vor den Reittieren. Zu Hilfe kommt ihr ausgerechnet Opa Lasse, der früher selbst Pferde gezüchtet hat und ein toller Springreiter war. Er gewinnt das Vertrauen des offensichtlich schwer misshandelten Rassepferdes und nennt es "Trigger", genauso, wie sein früheres Lieblingspferd hieß. Doch dann taucht Triggers Besitzer auf. Er will das teure Rassepferd für geisteskrank erklären und töten lassen, um die Versicherungsprämie kassieren zu können. Das wollen Alise und ihr Großvater natürlich um jeden Preis verhindern. Doch ausgerechnet jetzt wird Lasse nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Wer kann jetzt noch Trigger retten?

Zum Film: Rettet Trigger

Künstlerfilme im Gespräch: Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge

Mittwoch, 18.11.15, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge.

"Ferdinand Hodler – Das Herz ist mein Auge" ist der erste Dokumentarfilm, der sich umfassend mit Leben und Werk Ferdinand Hodlers (1853-1918) auseinandersetzt. Der Film ist ein vielstimmiger und leidenschaftlicher Diskurs in Bildern, Texten und Musik über den Schweizer "Nationalmaler" und dessen grosse Themen: Mensch, Natur, Liebe und Tod.

Film im französischen Original: Les héritiers - Die Schüler der Madame Anne

Mittwoch, 11.11., 19:30 Uhr, Seefeld & 18.11., 19:00 Uhr, Starnberg

In Seefeld mit Einführung durch Francine Martens

Die Schüler der Madame Anne - Les héritiers

Ein Leben im Pulverfass: In der 11. Klasse des Leon Blum Gymnasiums im Pariser Vorort Creteil tummeln sich viele, die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne. Hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen, scheint reine Zeitverschwendung. Als die engagierte Lehrerin Anne Gueguen die Klasse übernimmt, begegnen ihr selbstbewusster Unwille und große Provokationslust. Doch die kluge Frau versteht es, mit geschickten Fragen die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen. Sie meldet die Klasse bei einem renommierten, nationalen Schülerwettbewerb an. Mit großer Beharrlichkeit gelingt es ihr, die Schüler in eine gemeinsame Aufgabe zu verwickeln. Madame Gueguen zeigt ihnen mit viel Sensibilität, dass sie Teil von etwas viel Größerem sind.
Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar eine tief bewegende Geschichte über Integration und die Chance, die in der Gemeinschaft liegt. Ein kraftvoller und kämpferischer Film, von fantastischen Schauspielern getragen.

Wiederholung, 18.11.2015, 19 Uhr Starnberg, ohne Einführung

Film im italienischen Original: Il vangelo secondo Matteo

Mittwoch, 11.11.2015, 19:30 Uhr, Starnberg

Mit Einführung von Ambra Sorrentino-Becker

Il vangelo secondo Matteo - Das 1. Evangelium Matthäus


Italien 1964, 130 Min., FSK ab 16 Jahren, Regie: Pier Paolo Pasolini

Pier Paolo Pasolini drehte sein mehrfach preisgekröntes und kontroverses Meisterwerk über Wirken, Tod und Wiederauferstehung Jesu nach dem Evangelium des Matthäus mit erlesenen Bildern und ausdrucksstarken Laienschauspielern. Abseits sentimentaler Klischees betont Pasolini die sozialen Aspekte der Botschaft Jesu und entwirft ein spirituelles Drama mit hohem Realitätsbezug, in dessen Zentrum die Figur und Lehren Jesu stehen: Christus nicht als milder oder leidender Heiland, sondern als leidenschaftlich Bekämpfer des Unrechts, das die Menschen sich zufügen.
Kein herkömmlicher Jesus-Film, sondern ein formal wie geistig individuelles, cineastisches Meisterwerk, das sich eng an die Bibelvorlage hält - Pasolini drehte mit einer Bibel an Stelle eines Drehbuchs. So wundert es nicht, dass die vielfach preisgekrönte Umsetzung der Passionsgeschichte als der beste Jesus-Film überhaupt gilt!

Wiederholung, 18.11.2015, 18 Uhr Herrsching, ohne Einführung

Zum Film: Das 1. Evangelium Matth

Agenda 21: Reise zum sichersten Ort der Erde

Dienstag, 17.11.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokufilm über das Drama der Atommüll-Entsorgung

In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350‘000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der renommierte Endlagerexperte Charles McCombie gibt dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in die Suche nach dem sichersten Ort der Erde – eine Reise ohne Hoffnung, das Ziel jemals zu erreichen.

"Weltreise mit Atommüll: Absurd und erschreckend" (BR "Capriccio").

Filmgespräch mit Karin Wurzbacher, Physikerin beim Umweltinstitut München e.V.

Filminfo und Reservierung: Die Reise zum sichersten Ort der Erde

Flyer

FSFF Review: Schweizer Helden

Donn., 29.10., 19 Uhr, Seefeld / Donn., 12.11., 19 Uhr, Starnberg / Montag, 16.11., 20:15 Uhr, Herrsching

Der viel umjubelte Eröffnungsfilm des diesjährigen Fünf Seen Filmfestivals!

Schweizer Helden

CH, 2014, 94 Min.
Regie: Peter Luisi, Darsteller: Esther Gemsch, Komi Togbonou, Karim Rahoma, Newroz Baz

Wie weit reicht Gastfreundschaft in unserem Land? Wie gehen wir mit Migranten um? Und wie nehmen wir sie auf? Leben sie abseits oder mitten unter uns?
Die gutsituierte, etwas älter gewordenen Schweizerin Sabine, die seit kurzem von ihrem Mann getrennt ist und plötzlich von ihren "lieben guten" Freundinnen im Café ironisch belächelt wird, bekommt durch Zufall die Möglichkeit, mit einer Gruppe von Asylbewerbern ausgerechnet die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Je näher die Premiere kommt, desto mehr versetzt die Menschlichkeit Sprach- und Kulturbarrieren.

Ein überaus sehenswerter und anrührender Film, den Sie nicht verpassen sollten!

Filminfos und Reservierung: Schweizer Helden

Film im französischen Original: Marguerite

Mittwoch, 4.11., 19:30 Uhr, Seefeld & 11.11., 19:00 Uhr, Starnberg

In Seefeld mit Einführung durch Francine Martens

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne
Obwohl sie nicht viel über die Gastgeberin wissen, strömen jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Musikliebhaber zum alljährlichen pompösen Fest im Schloss von Marguerite Dumont. Dort geht die wohlhabende Dame stets ihrer großen Leidenschaft nach und gibt ihr Gesangstalent zum Besten. Das Problem bei der ganzen Sache ist jedoch, dass sie über ein derartiges Talent gar nicht verfügt, sondern vielmehr ausschließlich schiefe Töne hervorbringt. Ihr dies zu sagen, traut sich jedoch keiner. Stattdessen wird sie von den Anwesenden als Ausnahmetalent gefeiert. Nach Marguerites jüngstem Auftritt zu Beginn der Goldenen Zwanziger beschließt die junge Journalistin Hazel, das Ganze schließlich auf die Spitze zu treiben. Mit einem lobpreisenden Artikel bestärkt sie Marguerite endgültig, ihren großen Traum einer Karriere als Opernsängerin zu verwirklichen. Während ihr Mann Georges vergeblich versucht, die vermeintliche Diva davon abzubringen, rückt das erste Konzert vor einer fremden Zuschauerschar unaufhaltsam näher...

Wiederholung, 11.11.2015, 19 Uhr Starnberg, ohne Einführung

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