Agenda 21

Bananas

„Bananas!“ – Gerichtshof-Drama: Bananenarbeiter gegen Dole Food USA

Die lokale AGENDA 21 Herrsching lädt im Rahmen der Fairen Woche 2011 zu einem Filmabend, in dem es um den Einsatz von Pestiziden im Bananenanbau geht. Auf den Bananenplantagen Mittelamerikas haben Tausende von Arbeitern bleibende Schäden durch Einsatz giftiger Chemikalien erlitten. Zwölf der Betroffenen versuchen, den US-Lebensmittelkonzern Dole Food vor einem nord-amerikanischen Gericht zur Verantwortung zu ziehen.
Der schwedische Regisseur Frederik Gertten begleitete die Kläger und ihren Anwalt und filmte auch im Gerichtssaal. Mit dem Doku-Drama „Bananas!“ beleuchtet er die globale Nahrungsmittelproduktion und den Umgang mit den Arbeitern in Billiglohnländern.
Der Dole-Konzern versuchte vergeblich, die Premiere von „Bananas!“ verhindern. Im vergangenen Jahr wurde der Film beim San Francisco Green Film Festival mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit einem Vertreter von BanaFair, einer Organisation, die fair gehandelte und überwiegend auch biologisch angebaute Bananen aus Lateinamerika importiert und vermarktet.
Ab 19.00 Uhr servieren Mitglieder der lokalen AGENDA 21 den Kinobesuchern Bananen-Snacks.

Film im span. OmU: Sabado - Das Hochzeitstape

20.9. 20 Uhr Schloss Seefeld
21.9. 19 Uhr Starnberg, mit Einführung durch Ana Mendoza

Sabado - Das Hochzeitstape


Chile 2005, 65 min., Regie: Matias Bize (La vida de los peces), mit Blanca Lewin, Antonia Zegers, Diego Munoz
Wie eine Stunde doch das Leben verändern kann: in voller Brautmontur erfährt Blanca, dass ihr Verlobter sie nach Strich und Faden betrogen hat. Die geschwängerte Antonia klärt sie darüber auf, was Víctor nicht nur die Nacht zuvor getrieben hat. Blanca fährt zu ihrem Bräutigam - mit dabei Gabriel, der das Ganze mit der Videokamera dokumentieren soll. Die vermeintlich schönsten Momente im Leben Blancas werden zu einem rasanten und amüsanten Hochzeitstape der besonderen Art, als sie Víctor unter der Dusche zur Rede stellt...

PRESSE: \"Man müsste versuchen, diesen Film in einem einzigen Satz zusammenzufassen, was ebenso töricht wie angemessen wäre: Genau wie der mehr oder minder unfreiwillige Kameramann erlebt der Zuschauer die Handlung ohne einen einzigen Schnitt. ... Die professionelle Erfahrung der Darsteller hat dem Vorhaben gut getan. Bei aller notwendigen Spontaneität und allem zugestandenen Raum für Improvisationen musste ein beachtliches Maß an Disziplin und Ausdauer in das Projekt investiert werden. Vier Monate sollen die Proben gedauert haben, ehe das Drama eines verpfuschten Hochzeitstages in den Kasten kommen durfte.\"

PRESSE: \"Emotionen in Überfluss. Konflikte von höchster Intensität. Doch während das übliche Kinodrama aus der Exposition langsam dem Höhepunkt zusteuert, beginnt SáBADO ä DAS HOCHZEITSTAPE gleich mit dem großen Knall. Was daran anschließt, ist eine Folge kleiner Explosionen. Ein fortlaufender Prozess der Auflösung scheinbarer Sicherheiten, durchgespielt auf höchstem energetischem Niveau. ... Gute Ideen haben viele. SáBADO zeigt, wie sehr es auf die Umsetzung ankommt, damit sich Energie und Lust auch auf das Publikum übertragen. Am Ende zeigt Bizes Film dabei auch noch, wie aus Ernüchterung Befreiung werden kann - aber nur ganz zart angedeutet.\"

Zum Film: Sabado - das Hochzeitstape

Cinema Francais

Les roseuax sauvages - Wilde Herzen

13.9. 20 Uhr Schloss Seefeld, mit Einführung durch Francine Martens
14.9. 19 Uhr Starnberg,

Les roseaus sauvages
Die wilden Herzen

Fr 1994, Regie: Andre Techine, mit Elodie Bouche, Stephane Rinauld
Zum Wiedersehen der Film, mit dem Elodie Bouchez berühmt wurde. Frankreich 1962: Bei einer Hochzeit lernt der sensible François die eigensinnige Maité kennen und lieben. Ihre Freundschaft bleibt platonisch, weil François seine verwirrenden Gefühle für Mitschüler Serge entdeckt, der selbst Maité begehrt. Das Beziehungsgeflecht komplettiert der zynisch-aggressive Pierre, ein Algerienfranzose, der hinter seinem Haß auf den politischen Gegner seine Liebe zur \"Kommunistin\" Maité entdeckt. Ein Badeausflug am Ende des Sommers klärt alle Spannungen.
Eine offen autobiographische Reminiszenz an die Jugend und an einen Sommer, in dem die wilden Herzen nicht gebrochen werden.

Satyajit Ray

Zwei Filme des Meisterregisseurs

Satyajit Ray (Bengalisch: সত্যজিত্‍ রায়, Satyajit Rāẏ; * 2. Mai 1921 in Kolkata; † 23. April 1992 ebenda) war ein indischer Filmregisseur des bengalischen Films. Er entwickelte einen vom Neorealismus des französischen und italienischen Films inspirierten, humanistischen Personalstil. Bei seinen Filmen übernahm er wesentliche Aufgaben selbst oder in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten; so war Ray an Casting, Regie, Kamera, Schnitt, Musik und Produktion beteiligt.

Pather Panchali

Indien 1955, 105 min., Regie: Satyajit Ray, mit Subir Banerjee, Kanu Banerjee, Karuna Banerjee, Uma Dasgupta.

Pather Panchali ist der erste Teil der Apu-Trilogie von Satyajit Ray. Der Film gilt als eines der bemerkenswertesten Regiedebüts überhaupt und zählt zu den eindrücklichsten Schilderungen aus dem Alltag im Kino. Satyajit Ray erzählt mit grosser Sensibilität die Geschichte einer armen Familie im Indien der 1920er Jahre und schildert die Kindheit des Knaben Apu auf dem Land. Apus Geburt bereichert natürlich das tägliche Leben der Familie, dennoch ist das Überleben ein beinahe auswegsloser Kampf. Als Apus ältere Schwester Durga stirbt, schwindet auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, und so verlässt die hier verwurzelte Familie ihr Dorf in Richtung Benares.

Aparajito -
The Unvanquished

Indien 1957, 105 min., Regie: Satyajit Ray, mit Kanu Bandyopadhyay, Karuna Bandyopadhyay

Um 1920 lässt sich Apus Familie in der heiligen Stadt Benares am Ufer des Ganges nieder. Der gebrechliche Vater stirbt. Apu und seine Mutter kehren aufs bengalische Land zurück. Apu ist ein glänzender Schüler und seine Zukunft liegt ein weiteres Mal in einer Großstadt, diesmal Kalkutta. Seine Mutter will ihren Sohn aber unbedingt bei sich behalten.
Im zweiten Teil aus Apus Leben entwickelt der Junge seine Selbstständigkeit. Satyajit Ray betrachtet das Leben im Stil des italienischen Neorealismus, den er eigenständig weiter entwickelt.

Wunschfilm

Bab Aziz

10.8., 19.30 Uhr Schloss Seefeld
Mit Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

Bab Aziz
Tunesien 2005, Regie: Nacer Khemir
Eins werden mit sich selber und seinen Träumen. Zwei Gestalten in einem Meer aus Sand: Ishtar, ein lebensfrohes Mädchen, und Grossvater Bab\'Aziz, ein blinder Derwisch. Ihr Ziel ist das grosse Derwisch-Treffen, das alle 30 Jahre stattfindet, dessen Ort sich aber nur jenen offenbart, die mit dem Herzen der unermesslichen Stille der Wüste zu lauschen vermögen und sich von ihr leiten lassen. Auf dem Weg durch die endlose Weite begegnen sie anderen und für Bab Aziz ist die Zeit gekommen, mit dem Meer zu verschwimmen.

Fünf-Seen-Filmfestival im Alten

3.-7.8. Alter \"Steinebacher\" Bahnhof
mit Biergartenbetrieb und Konzerten
Kinderkino, organisiert vom kulturklub
Kino für junge Leute - Young Generation Award
Einmalige Aufführung des Stummfilms \"Helena\" in zwei Teilen, der 1923/24 am Wörthsee gedreht wurde.
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Aleksej Fedorchenko

Gewinner der Filmfestspiele von Venedig

Aleksej Fedorchenko ist auf dem Filmfestival zu Gast. Mit Silent Souls hat er die Filmfestspiele von Venedig gewonnen.
NEUE VORFÜHRTERMINE:

Starnberg, Freitag, 5.8., 19.30
Starnberg, Samstag, 6.8. 16.00
Seefeld, Samstag, 6.8., 22.oo Uhr (Bitte Fracht beachten!! Fahrer Shuttle Bus mitgeben!)
Seefeld, Sonntag, 7.8., 19.30 Uhr

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