Michael Verhoeven (Copyright: Gerhard Kassner)

Ehrengast Michael Verhoeven

Unser diesjähriger Ehrengast Michael Verhoeven besucht das 9. Fünf Seen Filmfestival am 2. und 3. August. Verhoeven gilt als einer der wichtigsten politischen deutschen Filmregisseure und setzt sich in seinen Werken intensiv mit der Geschichte des Dritten Reichs und der Nachkriegszeit auseinander. "Ich fühle mich sehr stolz, Michael Verhoeven als diesjährigen Ehrengast dem Publikum präsentieren zu können. Seit über 40 Jahren legt er mit seinen Filmen die Finger in die Wunden, versucht uns an unsere geschichtliche, aber auch soziale Verantwortung zu erinnern und scheut sich nicht, mit viel Engagement für die Wahrheit einzustehen,“ so Festivalleiter Matthias Helwig.

Bei allen Terminen ist Michael Verhoeven persönlich anwesend und beantwortet in Filmgesprächen Fragen aus dem Publikum

Auf großer Leinwand präsentiert das Festival drei seiner Filme: Seine bekanntesten Werke DIE WEISSE ROSE über die Geschwister Scholl, DAS SCHRECKLICHE MÄDCHEN über eine Aufklärerin von Nazi-Gräueln ihrer Heimat sowie seine neueste Produktion LET'S GO über das Schicksal einer jüdischen Familie im München der Nachkriegszeit. Für „Das schreckliche Mädchen“ wurde Verhoeven mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet und erhielt eine Oscar-Nominierung für den besten ausländischen Film.

Überblick:
Sonntag, 2.8.2015
13.30 Uhr Filmgespräch in der Akademie für Politische Bildung Tutzing, Buchensee 1
Es diskutieren Dr. Fred Breinersdorfer (Autor, Produzent und Rechtsanwalt),
Gabriele Rose (Historikerin und Regisseurin)
und Michael Verhoeven (Autor, Regisseur und Produzent). Die Moderation hat der Filmjournalist und -kritiker Moritz Holfelder (Bayerischer Rundfunk).
Ca. 18.00 Uhr DIE WEISSE ROSE (Breitwandkino Seefeld, Schlosshof 7)
 
Montag, 3.8.2015
17.00 Uhr DAS SCHRECKLICHE MÄDCHEN (Breitwandkino Starnberg, Wittelsbacherstr. 10)
19.30 Uhr LET’S GO (Schlossberghalle Starnberg, Vogelanger 2)

Film im spanischen Original mit Untertiteln: Senor Kaplan

Mi., 22.07., 19:30 Uhr Seefeld, Di 28.07., 19:30 Uhr Starnberg

SENOR KAPLAN
URU/ES/DE 2014, 98 Min., Regie: Alvaro Brechner, mit Hector Noguera, Néstor Guzzini, Rolf Becker
Je näher der 70-jährige Jacob Kaplan (Héctor Noguera) dem Ende seines Lebens kommt, desto mehr bedauert er, nie etwas wirklich Bedeutsames vollbracht zu haben. Während sich seine langjährigen Freunde mittlerweile vollends einem routinierten und unaufgeregten Dasein hingegeben haben, sehnt sich Jacob trotz zunehmender körperlicher Beschwerden noch immer danach, die Welt zu verbessern. Als dann eines Tages in seiner jüdischen Gemeinde plötzlich das Gerücht aufkommt, dass ein früherer Nazi (Rolf Becker) schon länger an der Küste Uruguays untergetaucht sei, sieht Jacob seine große Chance endlich gekommen. Mit der Unterstützung des abgewrackten ehemaligen Polizisten Wilson (Néstor Guzzini) macht er sich kurzerhand auf den Weg, um den Deutschen aufzuspüren und den Behörden zu übergeben. Und tatsächlich stoßen die beiden schon bald auf erste vielversprechende Spuren zu stoßen, doch bleiben ihre Bemühungen dem Gesuchten nicht allzu lange verborgen

Film im franz. OmU: Loin des hommes - Dem Menschen so fern

Mi., 15.07., 19:30 Uhr, Seefeld & Mi 22.07., 19:30 Uhr, Starnberg

Künstlerfilme im Gespräch: Basquiat

Mittwoch, 15.07., 20:00 Uhr, Schloss Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Basquiat.

"Basquiat" ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Malers und Regisseurs Julian Schnabel aus dem Jahre 1996, der das Leben des amerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat porträtiert.

Der Film schildert die Lebensgeschichte des 1960 als Sohn eines Haitianers und einer Puertoricanerin in New York City geborenen Künstlers von seinen Anfängen als unbekannter und obdachloser Graffiti-Künstler mit dem Pseudonym "SAMO", seinen langsamen Aufstieg in der New Yorker Kunstszene und die Bekanntschaft mit Andy Warhol bis hin zu seinem durch Drogenkonsum bedingten psychischem Niedergang, welcher schließlich in seinem frühen Tod mit 27 Jahren kulminiert.

Zum Film: Basquiat

Film im franz. OmU: Les combattants

Mi., 8.7., 19:30 Uhr, Seefeld & Mi., 15.07., 19:30 Uhr, Starnberg

Zum Film: Les Combattants

Türkischer Film in OmU: Carsi Pazar

Die., 30.6., 18:00 Uhr, Starnberg & Mi., 7.7., 19:00 Uhr, Herrsching

Carsi Pazar
TR 2014, 93 Min., Regie: Muharrem Gülmez, mit Erdem Yener, Ayhan Taş, Elif Nur Kerkük

Der gutmütige Kahraman (Erdem Yener) leitet ein beschauliches türkisches Bad in einer idyllischen anatolischen Kleinstadt. Eines Tages jedoch kommt der Bauunternehmer Tuncay (Muharrem Gulmez) in die Stadt und tritt an Kahraman heran, um ihm sein Bad abzukaufen, da er plant, ein großes Einkaufszentrum an der Stelle zu errichten. Kahraman zeigt sich von dem Angebot wenig begeistert, doch hat er bald nicht nur Tuncay, sondern auch den Barbier Cemil (Ayhan Tas) gegen sich, der es sogar fertig bringt, die anderen Ladenbesitzer der Straße, deren Geschäfte ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht werden müssten, vom geplanten Einkaufszentrum zu überzeugen. Kahraman möchte sein Bad um nichts in der Welt aufgeben. Da er jedoch hochverschuldet ist, muss schnell eine Lösung her, um Tuncays und Cemils Pläne zu vereiteln.

Agnieszka: Filmgespräch mit Regisseur

Dienstag, 7. Juli, 18:45 Uhr, Seefeld

Wir laden Sie herzlich zum Filmgespräch zu Agnieszka ein. Das Sozialdrama und die zarte Liebesgeschichte geht um eine über 30Jährige aus Polen, die nach Deutschland flüchtet, als Domina arbeitet und sich zu einem halb so alten jungen Mann hingezogen fühlt.

Der Regisseur des Filmes Tomasz Emil Rudzik wird zu Gast sein, und beantwortet im Filmgespräch Fragen aus dem Publikum.

Filminhalt:
Nachdem sie eine fünfjährige Haftstrafe abgesessen hat, verlässt die 30-jährige Agnieszka Hals über Kopf ihr Heimatland Polen. Sie ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und schlägt sich auf der Suche nach einem Neuanfang ohne Geld bis nach München durch. Dort lernt sie die ehemalige Ballettdiva Madame kennen, die eine Eskort-Agentur leitet und Agnieszka nicht nur Unterschlüpf gewährt, sondern ihr auch einen Job anbietet. Fortan arbeitet die Polin für die einsame 70-Jährige als Domina. Als Agnieszka eines Tages jedoch den 16-jährigen Manuel (Lorenzo Nedis) kennenlernt, der sich sofort zu ihr hingezogen fühlt, muss sie sich die Frage stellen, wie es um ihre Zukunft bestellt ist. Will sie Madame gegenüber loyal bleiben, die alles daran setzt, die sich entwickelnde Freundschaft mit Manuel zu unterbinden? Oder lässt sie ihre Gefühle für Manuel zu und beginnt ein neues Leben?


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