Wunschfilm: Erdbeer und Schokolade

Mittwoch, 10.7., 19 Uhr Seefeld

Mit Einführung durch Matthias Helwig

ERDBEER UND SCHOKOLADE
Tomás Gutiérrez Alea gelang mit "Erdbeer und Schokolade" eine sensible Tragikomödie über Toleranz, Respekt und erstarrte politische Ideale - und sein größter Publikumserfolg.
Der Film vereint satirische Systemkritik, präzise Alltagsbeobachtungen, eine tiefe Kenntnis der typisch kubanischen Kunst des Überlebens und Sinnlichkeit: "Erdbeer und Schokolade" ist ein Film über die Liebe und ein Fest der Sinne.

INHALT:
Kurz nachdem ihn seine erste Liebe Vivian für einen reicheren Mann verlassen hat, wird der junge Politikstudent David von dem homosexuellen Künstler Diego angemacht. Der schlagfertige Systemkritiker Diego versucht mit allen Mitteln, den überzeugten aber naiven Kommunisten David zu verführen. Dieser flüchtet wütend und erzählt seinem Freund und Parteigenossen Miguel von dem "verdächtigen" Künstler. David willigt ein, Diego zu bespitzeln. Immer wieder trifft er sich mit dem Revolutionskritiker. Aber ihre heftigen Debatten um die politische Freiheit und die Freiheit des Einzelnen bleiben nicht ohne Wirkung. David ist immer mehr fasziniert von dem exzentrischen, aber kultivierten Diego und gerät in Zweifel an der von ihm verinnerlichten Ideologie. Durch Diego lernt er auch die reife und impulsive Nancy kennen: Sie ist sowohl Mitglied der Bürgerwehr, als auch clevere Schwarzmarkthändlerin und Diegos Vertraute. Während sich zwischen David und Nancy eine Affäre anbahnt, erhält Diego für seine abweichlerische Meinung und sein Engagement für eine politisch riskante Ausstellung Berufsverbot. Er entschließt sich zur Emigration. Und erst da wird David wirklich klar, dass er einen guten Freund verlieren wird.
PRESSE
Die Presse lobte Aleas systemhinterfragenden Ansatz: "Die Kritik an Fidel Castros Revolution ist eine Kritik von innen, mit der Utopie einer Erneuerung von innen, ohne Zerstörung der Gesellschaft." (Zoom, 10/94). Besonders wurde die humoristische Note in dem Film geschätzt: " ein satirisch funkelndes, amüsantes und anrührendes Lernstück, wie die Revolution ihre Kinder frisst." (Angie Dullinger, AZ 14. 02. 1994).
AUSZEICHNUNGEN
"Erdbeer und Schokolade" gewann nicht nur eine Reihe lateinamerikanischer Filmpreise in den Kategorien Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und Beste Nebendarstellerin (Internationales Filmfestival des Neuen Lateinamerikanischen Films in Havanna 1993), sondern auch den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung (1993), den Silbernen Bären (1994) und einen Goya (1995). Zudem war er 1995 für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert und erhielt im gleichen Jahr beim Sundance Filmfestival den Spezialpreis der Jury.

Filmgespräch mit Regisseurin

Sonntag, 7.7., 11 Uhr Schloss Seefeld

Anke Hentschel zu Gast mit dem Film "Unbelehrbar".

Zum Film: Unbelehrbar

Pressemappe

Sonntags-Matinee, 7.7., 11 Uhr Starnberg

Wenn du was verändern willst

Am 7.7. wird im Kino Breitwand Starnberg die Dokumentation zu 150 Jahre SPD "......wenn du was verändern willst...." gezeigt.

Programm

Weltkino - Party

5.7.2013, 19:30 Uhr Seefeld

Erneut laden wir zur Weltkino-Party ein. Diesesmal am Freitag, den 5.7.
Gezeigt wird zunächst der indische Film
Englisch für Anfänger
und dann gibt es wieder adäquate Musik zum Abtanzen in der Lounge.

Zum Film: Englisch f

Wunschfilm: Blue Velvet

26.6., 20.30 Uhr Kino Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte:

BLUE VELVET
Originaltitel: Blue Velvet - Regie: David Lynch - Drehbuch: David Lynch - Kamera: Frederick Elmes - Schnitt: Duwayne Dunham - Musik: Angelo Badalamenti - Darsteller: Kyle MacLachlan, Isabella Rossellini, Dennis Hopper, Laure Dern, Hope Lange, Dean Stockwell u.a. - 1986; 120 Minuten

Ein abgetrenntes menschliches Ohr. Die Tochter eines Polizeiinspektors in der Nachbarschaft macht ihn auf eine Nachtklubsängerin aufmerksam, die mit dem Fall zu tun haben soll. Neugierig versucht er, mehr herauszufinden ...

David Lynch erzählt eine beinahe mythische Geschichte über Gut und Böse. Er zeigt in "Blue Velvet", dass auch in einer vermeintlich idyllischen Kleinstadt das abgründig Böse und Perverse existiert.

Hildegard Hamm-Brücher zu Gast

Mit dem Kulturforum Starnberg, 25.6., 20 Uhr

Das Kino Breitwand zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Starnberg die neue Dokumentation "Wir wollten die Republik verändern - Der Liberale Gerhart Baum" -

In Anwesenheit von der Regisseurin Bettina Ehrhardt und Hildegard Hamm-Brücher. Die Moderation übernimmt Johano Strasser.

Das Filmportrait des 80-jährigen Politikers umfasst die deutsche Nachkriegsgeschichte bis in die Gegenwart und beschreibt gleichzeitig aus der Sicht Baums den Wandel der Freien Demokratischen Partei (FDP), deren Mitglied er seit nunmehr bald 60 Jahren ist.


Ein visionärer Politiker, der seine Überzeugungen vertritt - wenn es sein muss, gegen den Mainstream der eigenen Partei. Ein Mann von Temperament und Entschiedenheit, aber auch Besonnenheit. Jemand, der mitten in der "liberalen Familie" steht. Das sagen Freunde, Parteigenossen und Weggefährten über Gerhart Baum, einen der großen Männer der Bundesrepublik Deutschland.

Die Lebensgeschichte des unbeirrten Demokraten beginnt in Dresden, wo er die Bombennacht am 13. Februar 1945 überlebt. Gemeinsam mit der Mutter und den Geschwistern flieht er nach Oberbayern und geht Anfang der 50er Jahre nach Köln, wo er bis heute lebt. Noch als Student wird er Vorsitzender der Jungdemokraten, der Jugendorganisation der FDP. Baums Bekenntnis zur sozial-liberalen Koalition der 70er Jahre und seine Haltung bei ihrem dramatischen Bruch 1982 -- der seine eigene politische Karriere jäh beendete -- machen deutlich, für welche politischen Überzeugungen Gerhart Baum sein Leben lang leidenschaftlich eingetreten ist. Bis heute kämpft er mit erfolgreichen Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für die Bürger- und Freiheitsrechte in Deutschland.

Die Münchner Filmemacherin Bettina Ehrhardt widmet sich in ihrem neuen Film einer faszinierenden Figur der deutschen Zeitgeschichte. "Wir wollten die Republik verändern" -- der Liberale Gerhart Baum ist das eindringliche Porträt eines streitbaren Liberalen, der beinahe 60 Jahre lang Politik gestaltet und gelebt hat. In intensiven Gesprächen mit Baum und wichtigen Wegbegleitern wie Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher und Günter Verheugen, mit Zeitzeugen wie dem Journalisten Friedrich Nowottny und dem Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, entsteht gleichzeitig ein Bild deutscher Nachkriegsgeschichte bis in die Gegenwart.

Ehrhardt begleitet den Politiker und Anwalt Baum mit der Kamera bei seinen Auftritten in seiner Heimatstadt Dresden und vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, reist mit ihm an die Orte seiner Erinnerung. Seltenes Archivmaterial und die prägnanten Statements der Protagonisten lassen Geschichte lebendig werden.

Kartenreservierung: Tel. 08151-971800 und www.breitwand.com

Trailer

AGENDA 21: Work hard, play hard

18.6.2013, 19:30 Uhr Herrsching

Dienstag 18. Juni ’13, 19.30 Uhr
Work Hard - Play Hard
Doku-Film über die Entgrenzung der Arbeit und das Verschwinden der Privatsphäre
In unserer modernen Leistungsgesellschaft geht es schon längst nicht mehr nur um technische Innovationen. Es geht darum, die Mitarbeiter, das „Humankapital“, so zu manipulieren, dass sie rund um die Uhr zu Höchstleistungen bereit sind. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen, weder das Smartphone noch der Kopf dürfen abgeschaltet werden. Preisgekrönte, beunruhigende Dokumentation über die moderne Arbeitswelt von Carmen Losmann.
Im Anschluss Diskussion über die Entgrenzung der Arbeit und die immer schwierigere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie: Filmgespräch mit Dr. Michaela Schier , Sozialforscherin am Deutschen Jugendinstitut Abteilung Familie und Familienpolitik

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