Ihr Wunschfilm: Große Freiheit Nr. 7

15.9.2010, Kino Starnberg, 19.30 Uhr

Film mit einer Einführung durch Journalist Thomas Lochte

Drehbuch: Helmut Käutner, Richard Nicolas
Musik: Werner Eisbrenner
Director of Photography: Werner Krien
Montage: Anneliese Schönnenbeck
Produktionsdesign: Gerhard Ladner, Max Mellin
Darsteller: Hans Albers, Ilse Werner, Hilde Hildebrandt

Ein Film über zackige Seeleute, ein maritimes Helden-Epos mit vielen eingängigen Seemannsliedern und Ufa-Star Hans Albers als bewährtem Draufgänger - so stellte sich Propagandaminister Goebbels den Farbfilm vor, der im Kriegswinter 1944 für Ablenkung von den Bombennächten sorgen sollte. Doch \"Große Freiheit Nr. 7\" entpuppte sich als melancholisch und wenig linientreu. Statt fröhlicher Durchhaltelieder erklingen schwermütige Weisen wie \"La Paloma\" und \"Beim ersten Mal da tut\'s noch weh.\"
Der ehemalige Seemann Hannes ist Alleinunterhalter im Hippodrom in Hamburg, das seiner Geliebten Anita gehört. Auf dem Sterbebett bittet ihn sein Bruder, sich um ein Mädchen zu kümmern, das er verführt hat. Gisa kommt nun vom Lande in die Stadt und wohnt bei Hannes. Er mag sie gern und möchte für sie beide eine Existenz aufbauen. Doch in der Nacht, in der Hannes sich mit ihr verloben will, kommt sie nicht nach Hause. Sie hat sich für den Werftarbeiter Willem entschieden und beibt für immer bei ihm. Als Hannes das erfährt, trennt er sich auch von seiner Geliebten Anita und fährt mit seinen Freunden wieder zur See.

cinema francais: Lé Herisson - Die Eleganz der Madame Michel

Dienstag, 7.9. im Kino Breitwand Seefeld mit Einführung v. Francine Martins

Feinfühlig und atmosphärisch dicht – französisches Kino eben!

Dieser eine Satz vermag, dass Madame Michel (Josiane Balasko) dem neuen Eigentümer der Pariser Luxuswohnung einen zweiten Blick schenkt. Die Concierge sagt so dahin: „Alle glücklichen Familien gleichen einander.“ Ouzo (Togo Igawa), der Japaner in Paris, antwortet mit gleichmütiger Freundlichkeit: „Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Die Worte stammen aus Tolstois „Anna Karenina“. Die Dienstfrau in den 50ern kennt sie, weil die Bücher ihre wahre Welt sind, ihr Schutzraum vor dem Alltag. Über dieses Wiedererkennen unter Fremden kommen sie sich näher. Und finden eine Dritte im Bunde: das Mädchen Paloma (Garance Le Guillermic), das seinen Selbstmord zum 12. Geburtstag in 165 Tagen vorbereitet. Auch sie gewinnt durch den Kontakt mit Ouzo (und Madame Michel) einen anderen Blick auf die Dinge. Einsam ist sie, denn ihre Eltern haben sie in einen goldenen Käfig, in ein Goldfischglas verbannt. Freundlich, aber seelenlos.

Muriel Barberry schrieb den Bestseller „Die Eleganz des Igels“, den Mona Achache zu einem Kinoerfolg in Frankreich machte. DIE ELEGANZ DER MADAME MICHEL sieht die Concierge als Igel und so malt sie auch Paloma in ihr Skizzenheft. Gemeinsam sind sie weniger allein. Mona Achache gestaltet das Haus zum Lebensraum. Die erdigen Farben, das gedämpfte Licht, die wie zufälligen Begegnungen im Treppenhaus – alles ist sehr exakt komponiert. Dieser Sicht stellt sie Palomas ungeschminkten Kamerablick entgegen, die für ihre Eltern ein erklärendes Abschiedsvideo dreht. So präsentiert sich der Film selbst als Wohlfühlkino, dem nicht alle Stacheln zurückgekämmt wurden.

Retrospektive: Armin Müller-Stahl im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestival

Mo, 2.8. um 20:00 Uhr, Schloßberghalle Starnberg mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Bernhard Sinkel

DER KINOERZÄHLER
Deutschland 1993, Regie: Bernhard Sinkel

Hommage an die Stummfilmzeit und Drama einer Lebenskrise. Mit Armin Mueller-Stahl

Stummfilm ist das Leben des Kinoerzählers (Armin Mueller-Stahl). Er spricht die Texte zu den tonlosen Leinwandbildern. Doch Anfang der 30er Jahre kommt der Tonfilm, und im Zuschauerraum sitzen die Braunhemden der SA.

Diese Liebeserklärung erinnert an \"Splendor\" oder \"Cinema Paradiso\".

Im Gespräch Regisseur Bernhard Sinkel mit Filmwissenschaftler Robert Fischer

Programm 4.8.
11.00 Starnberg: Shine
15.30 Schloss Seefeld: Ausstellung seiner Bilder in der Kunstahlle Starnberg
17.30 Schloss seefeld: Utz
20.00 Starnberg - Schloßberghalle: Lola von Rainer Werner Fassbinder

Francine

Französisches Filmfest des Max-Born-Gymnasiums

Das diesjährige P-Seminar des Max Born Gymnasiums Germering hat unter Leitung von Frau Bay ein Filmprogramm für Schüler und Erwachsene zusammengestellt.
Alle Filme werden in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Eröffnet wird das Festival am Sonntag, 18.7., 19.30 Uhr im Kino Breitwand Starnberg mit dem Film Coco Chanel. Zu jedem Film gibt es eine Einführung in französischer Sprache.
Das Programm finden Sie im anliegenden Flyer

Programm Vorderseite

L\'ORCHESTRA DI PIAZZA VITTORIO - das Orchester von San Vittorio

Starnberg: Mi 14.7. um 19:30

mit Einführung durch Ambra Sorrention-Becker in italienisch


L\'ORCHESTRA DI PIAZZA VITTORIO

a film by
AGOSTINO FERRENTE

im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander.

Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen.

Deutscher Filmpreis 2010

Ab 24.6. in allen Breitwand Kinos

Deutscher Filmpreis 2010: die Gewinner


\"Das weisse Band\" räumt ab!

\"Das weisse Band\" von Regisseur Michael Haneke ist der große Gewinner bei der Verleihung des Deutschen Filmpreis 2010 in Berlin. Der in 13 Kategorien nominierte Favorit heimste zehn Lolas ein, darunter auch jenen für den besten Film.



(Bester Spielfilm), (Beste Regie), (Beste darstellerische Leistung (männliche Hauptrolle)),(Beste darstellerische Leistung (weibliche Nebenrolle)),(Beste Kamera / Bildgestaltung),(Bestes Drehbuch),(Bestes Kostümbild),(Bestes Maskenbild),(Beste Tongestaltung),(Bestes Szenenbild),
Das weiße Band von Michael Haneke

(Bester Dokumentarfilm)
Das Herz von Jenin von Marcus Vetter, Leon Geller

(Bester Kinderfilm)
Vorstadtkrokodile von Christian Ditter

(Beste darstellerische Leistung (weibliche Hauptrolle))
Die Fremde mit Sebel Kekili

(Beste darstellerische Leistung (männliche Nebenrolle)),
Männerherzen mit Nadja Uhl und Justus von Dohnányi

(Bester Schnitt), Gewinner (Beste Filmmusik)
Sturm von Bernd Lange, Hans-Christian Schmid

Filmreihe : Ferzan Özpetek

ab 1. Juli im Kino Breitwand Herrsching

Ferzan Özpetek (* 3. Februar 1959 in Istanbul) ist ein türkisch-italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Özpetek gilt als einer der wichtigsten Vertreter des neueren italienischen Kinos. Im Mittelpunkt seiner Filme stehen regelmäßig gleichgeschlechtlich liebende Protagonisten und deren Schicksale im Rahmen eines größeren Ensemble-Beziehungsgeflechts.

Kino Breitwand Herrsching zeigt Ihnen drei Filme aus dem Schaffen des Regisseurs:


HAMAM – Das türkische Bad (Il bagno turco) Italien/Türkei/Spanien 1997

Francesco und Marta, längst in einer Routineehe gefangen, leiten gemeinsam in Rom eine Design-Firma. Als der Innenarchitekt von einer Tante ein türkisches Bad in Istanbul erbt, macht er sich auf den Weg in die Türkei, um die Immobilie schnellstmöglich zu verkaufen. Doch schon bald erliegt er der Faszination des Badehauses, findet Gefallen am Sohn seiner Gastfamilie und der ungewohnten Sexualität. Er beschließt, in Istanbul zu bleiben. Als seine Frau auftaucht, um sich von ihm zu trennen, findet sie einen völlig veränderten Ehemann vor.


DAS FENSTER GEGENÜBER ((La finestra di fronte) Drama - Italien/Großbritannien/Tü. 2003

Wenn die junge Giovanna (Giovanna Mezzogiorno) abends von der Fabrik nach Hause kommt, ist sie in der Regel zu erschöpft und gereizt, um den beiden Kindern noch eine gute Mutter zu sein. Auch der von Ehemann Filippo (Filippo Nigro) ins Haus geschleppte, partiell verwirrte, alte Sonderling Davide (Massimo Girotti) trägt nicht gerade dazu bei, ihre Laune zu heben. Das ändert sich, als Giovanna tiefere Gefühle für den gegenüber wohnenden, ziemlich attraktiven Lorenzo (Raoul Bova) entdeckt.

Gleich vier italienische Filmpreise, darunter den für beide Hauptdarsteller, ergatterte Regisseur Ferzan Özpetek (\"Hamam - Das türkische Bad\") mit seinem vierten Spielfilm und Boxoffice-Überflieger der italienischen Kinosaison.

DIE AHNUNGSLOSEN(Le fate ignoranti)Drama - Italien/Frankreich 2000

Antonia verliert ihren Mann bei einem Autounfall und verzweifelt. Sie entdeckt, dass er seit sieben Jahren ein Doppelleben führte und auch den attraktiven Michele liebte. Die Neugier besiegt den Schock, und Antonia findet Lebenslust und Anschluss in seiner WG, in der Homosexuelle, ein Aids-Kranker und eine füllige Schwulenmutti das Leben genießen.

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