Filmgespräch mit Marie Miyayama

10.6., 19.45 Uhr im Schloss Seefeld

Am 10.6. kommt Marie Miyayama mit der Hauptdarstellerin zu Besuch ins Schloss Seefeld

Der junge Japanerin Aki (Yuki Inomata) fehlt gegen Ende ihres Studiums die Motivation für die Jobsuche. Immer wieder ängstigen sie vor Jahren verdrängte Erinnerungen. In der frühen Kindheit verlor Aki während eines Deutschlandbesuchs bei einem Autounfall ihre Familie. Am Unglücksort soll ein Gedenkstein stehen. Obwohl ihre Adoptiveltern nicht begeistert sind, reist die junge Frau auf den Spuren ihrer Familie nach Bayern. Auf einer Landkarte hat sie sich den Unglücksort mit einem roten Punkt markiert. In der Fremde wirkt Aki verloren, auch der Gedenkstein ist zunächst nicht aufzufinden. Unterkunft findet Aki bei der gastfreundlichen Familie Weber mit ihrem rebellischen Sohn Elias (Orlando Klaus). Während der 19-jährige und die Japanerin sich immer näher kommen, wächst Vater Johannes\' (Hans Kremer) Unmut über den Gast. Niemand weiß, dass Johannes Weber seit 19 Jahren ein Geheimnis hütet, dass ausgerechnet mit Aki Onodera zu tun hat.

Kritik

Martin Blankemeyer wurde für das Drama im Rahmen des Bayerischen Filmpreises 2009 mit dem Preis für den besten deutschen Nachwuchsproduzenten ausgezeichnet. Für Marie Miyayama, die auch für Schnitt und Drehbuch verantwortlich ist, war \"Der rote Punkt\" der erste Spielfilm. Die gebürtige Japanerin hat ganze Arbeit geleistet. Mit viel Gefühl, aber ohne Kitsch oder großem Melodram zeigt die Regisseurin die Suche eines Mädchens nach ihren Wurzeln. Dabei werden zwischen Aki (Yuki Inomata) und ihrer deutschen Gastfamilie gekonnt Parallelen gezogen. Besonders gegen Ende des Films beweist die Regisseurin ein Gespür für die Balance zwischen Trauer und Freude. Hauptdarsteller Inomata und Orlando Klaus überzeugen mit ihrer glaubhaften emotionalen Darstellung ihrer Rollen.

Festivaltournee: ueber macht

7.5. - 20.5. Kino Breitwand

13 Dokuumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Wir zeigen in Seefeld vom 7.Mai - 20.Mai 2009 im Kino Breitwand Schloss Seefeld + AGENDA 21 Herrsching:

7.+8.5., 21 Uhr: Citizen Havel
Regie: Miroslav Janek und Pavel Koutecký , Tschechische Republik 2008, 119 Min., Tschech Orig. m. Untertiteln; ab 0
Der Dissident wird Präsident. Von den Kommunisten wurde er verfolgt. Nach dem Fall des Regimes wurde er zum ersten Staatspräsidenten der Tschechischen Republik. Václav Havel.

10.5. + 11.5, 21 Uhr: Die dünnen Mädchen
Regie: Maria Teresa Camoglio , Deutschland 2008, 94 Min.,
Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit langem an Essstörungen leiden. Sie haben gehungert bis zur Selbstauflösung und können nicht einfach damit aufhören. Diagnose: Magersucht.

12.+13.5., 21 Uhr: Faustrecht
Regie: Robi Müller und Bernard Weber , Schweiz 2007, 84 Min., OmU; FSK 12
Jugendliche Gewalttäter. In den Medien werden sie oft zu »Monstern« reduziert, und zur Zuspitzung von Wahlkämpfen eignen sie sich auch prima. »Faustrecht« schaut genauer hin.

14. + 15.5., 21 Uhr Ihr Name ist Sabine
Regie: Sandrine Bonnaire , Frankreich 2007, 85 Min., OmU; FSK 0
Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Eine Hommage an die unbekannte Schwester.

16.+17.5., 21 Uhr: Zuoz - Schule der Elite
Regie: Daniella Marxer , Frankreich/ Österreich 2007, 71 Min., OmU
Wissen ist Macht. Wer in Deutschland auf eine öffentliche Schule geht, kann von den Lernbedingungen im »Lyceum Aloinum Zuoz«, einem imposanten Internat in den Schweizer Bergen, nur träumen.

17.5., 11 Uhr: Gesetzgeber
Regie: Frederick Wiseman , USA 2006, 217 Min., Englische OmU
Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«.

18.5.+20.5., 21 Uhr: Manda bala - Send a Bullet
Regie: Jason Kohn, Brasilien/ USA 2007, 85 Min., OmU
Eine brasilianische Froschfarm, ein korrupter Politiker, ein reicher amerikanischer Geschäftsmann, ein Entführer aus den Slums von São Paulo. Ein visueller Essay, dessen expressive Bilder und poppige Klänge mit der Härte der sozialen Realität kontrastieren.

19.5., 19.30 Uhr Herrsching AGENDA 21: Monsanto (siehe Woche 14.-20.5. )

filmfestival 7.5.-21.5.

ueber macht, kontrolle und selbstbestimmung

13 Dokumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Wir zeigen in Seefeld vom 7.Mai - 20.Mai 2009 im Kino Breitwand Schloss Seefeld + AGENDA 21 Herrsching:

7.+8.5., 21 Uhr: Citizen Havel
Regie: Miroslav Janek und Pavel Koutecký , Tschechische Republik 2008, 119 Min., Tschech Orig. m. Untertiteln; ab 0
Der Dissident wird Präsident. Von den Kommunisten wurde er verfolgt. Nach dem Fall des Regimes wurde er zum ersten Staatspräsidenten der Tschechischen Republik. Václav Havel.

10.5. + 11.5, 21 Uhr: Die dünnen Mädchen
Regie: Maria Teresa Camoglio , Deutschland 2008, 94 Min.,
Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit langem an Essstörungen leiden. Sie haben gehungert bis zur Selbstauflösung und können nicht einfach damit aufhören. Diagnose: Magersucht.

12.+13.5., 21 Uhr: Faustrecht
Regie: Robi Müller und Bernard Weber , Schweiz 2007, 84 Min., OmU; FSK 12
Jugendliche Gewalttäter. In den Medien werden sie oft zu »Monstern« reduziert, und zur Zuspitzung von Wahlkämpfen eignen sie sich auch prima. »Faustrecht« schaut genauer hin.

14. + 15.5., 21 Uhr Ihr Name ist Sabine
Regie: Sandrine Bonnaire , Frankreich 2007, 85 Min., OmU; FSK 0
Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Eine Hommage an die unbekannte Schwester.

16.+17.5., 21 Uhr: Zuoz - Schule der Elite
Regie: Daniella Marxer , Frankreich/ Österreich 2007, 71 Min., OmU
Wissen ist Macht. Wer in Deutschland auf eine öffentliche Schule geht, kann von den Lernbedingungen im »Lyceum Aloinum Zuoz«, einem imposanten Internat in den Schweizer Bergen, nur träumen.

17.5., 11 Uhr: Gesetzgeber
Regie: Frederick Wiseman , USA 2006, 217 Min., Englische OmU
Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«.

18.5.+20.5., 21 Uhr: Manda bala - Send a Bullet
Regie: Jason Kohn, Brasilien/ USA 2007, 85 Min., OmU
Eine brasilianische Froschfarm, ein korrupter Politiker, ein reicher amerikanischer Geschäftsmann, ein Entführer aus den Slums von São Paulo. Ein visueller Essay, dessen expressive Bilder und poppige Klänge mit der Härte der sozialen Realität kontrastieren.

19.5., 19.30 Uhr Herrsching AGENDA 21: Monsanto (siehe Woche 14.-20.5. )

Das war Roy Bean

In memoriam Maurice Jarre und Paul Newman

Die Handlung beruht locker auf der wahren Lebensgeschichte von Roy Bean. Er ist zuerst ein Gesetzloser und wird von den Bewohnern des texanischen Ortes Vinegaroon beinahe getötet. Nach einiger Zeit kehrt er zurück, um sich zu rächen. Stattdessen ernennt er sich jedoch selbst zum Richter und fällt Urteile, die respektiert werden, obwohl er unter anderen vermeintliche Straftaten wie die angebliche Beleidigung einer Schauspielerin verfolgt. Die Stadt wird wirtschaftlich erfolgreich, auch Bean selbst wird vermögend.

Roy Bean verliebt sich in eine Mexikanerin. Ihm wird die Tochter Rose geboren, die später erwachsen wird und heiratet. Zum Ende wird Vinegaroon durch eine Brandkatastrophe zerstört.

Mi 13.5.mit Einführung durch Thomas Lochte

In memoriam Maurice Jarre

Maurice Jarre (* 13. 9. 1924 in Lyon; † 29. 3. 2009 in Los Angeles) war ein französischer Komponist, der für seine epischen Filmmusiken bekannt ist, dreimal dafür mit dem OSCAR ausgezeichnet wurde und neben Ennio Morricone wohl der größte der alten Filmkomponisten ist.
Der einzige Zeuge, Regie: Peter Weir, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. Einer der Lieblingsfilme des Kinomachers. Ein Cop gerät verletzt in eine Amish-Siedlung und in eine fremde Welt und verliebt sich dort in eine Amish-Frau.
Reise nach Indien, Regie: David Lean, GB/USA 1984, 163 min., mit Peggy Ashcroft. Letzter Film von David Lean, bietet herausragende Figurenporträts und faszinierend exotische Bilder
Doktor Schiwago Regie: David Lean, mit Omar Sharif, Julie Christie - Somewhere my love!
Der letzte Tycoon Regie: Elia Kazan, mit Robert De Niro, Robert Mitchum, Tony Curtis, Jeanne Moreau über einen Hollywood-Studio-Boss
Das war roy Bean, Regie: John Huston, (siehe Lieblingsfilm), 13.5. Herrsching

Filmfestival 7.5.-21.5.2009 - Kino Seefeld

ueber macht, kontrolle und selbstbestimmung

13 Dokuumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Wir zeigen in Seefeld vom 7.Mai - 20.Mai 2009 im Kino Breitwand Schloss Seefeld + AGENDA 21 Herrsching:

7.+8.5., 21 Uhr: Citizen Havel
Regie: Miroslav Janek und Pavel Koutecký , Tschechische Republik 2008, 119 Min., Tschech Orig. m. Untertiteln; ab 0
Der Dissident wird Präsident. Von den Kommunisten wurde er verfolgt. Nach dem Fall des Regimes wurde er zum ersten Staatspräsidenten der Tschechischen Republik. Václav Havel.

10.5. + 11.5, 21 Uhr: Die dünnen Mädchen
Regie: Maria Teresa Camoglio , Deutschland 2008, 94 Min.,
Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit langem an Essstörungen leiden. Sie haben gehungert bis zur Selbstauflösung und können nicht einfach damit aufhören. Diagnose: Magersucht.

12.+13.5., 21 Uhr: Faustrecht
Regie: Robi Müller und Bernard Weber , Schweiz 2007, 84 Min., OmU; FSK 12
Jugendliche Gewalttäter. In den Medien werden sie oft zu »Monstern« reduziert, und zur Zuspitzung von Wahlkämpfen eignen sie sich auch prima. »Faustrecht« schaut genauer hin.

14. + 15.5., 21 Uhr Ihr Name ist Sabine
Regie: Sandrine Bonnaire , Frankreich 2007, 85 Min., OmU; FSK 0
Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Eine Hommage an die unbekannte Schwester.

16.+17.5., 21 Uhr: Zuoz - Schule der Elite
Regie: Daniella Marxer , Frankreich/ Österreich 2007, 71 Min., OmU
Wissen ist Macht. Wer in Deutschland auf eine öffentliche Schule geht, kann von den Lernbedingungen im »Lyceum Aloinum Zuoz«, einem imposanten Internat in den Schweizer Bergen, nur träumen.

17.5., 11 Uhr: Gesetzgeber
Regie: Frederick Wiseman , USA 2006, 217 Min., Englische OmU
Kann man Demokratie filmen? Es geht. Frederick Wiseman, der legendäre Chronist der amerikanischen Gesellschaft, beweist es mit »Gesetzgeber«.

18.5.+20.5., 21 Uhr: Manda bala - Send a Bullet
Regie: Jason Kohn, Brasilien/ USA 2007, 85 Min., OmU
Eine brasilianische Froschfarm, ein korrupter Politiker, ein reicher amerikanischer Geschäftsmann, ein Entführer aus den Slums von São Paulo. Ein visueller Essay, dessen expressive Bilder und poppige Klänge mit der Härte der sozialen Realität kontrastieren.

19.5., 19.30 Uhr Herrsching AGENDA 21: Monsanto (siehe Woche 14.-20.5. )

Wir sind Papst - Marktl am Inn

5.5., 20 Uhr Schloss Seefeld

Preview in Anwesenheit des Regisseurs:

D 2008, Regie: Mickel Rentsch, Marktl am Inn - ein Ort von 2700 Einwohnern am Rande Oberbayerns - ein einfacher, verschlafener, unbekannter Ort. Doch am 19. April 2005 wird Marktl zum Geburtsort des neuen Papstes. Die Gemein-de wird regelrecht überrannt und entwickelt sich zum Anziehungspunkt für Pilger und Touristen. Die Kirche ist stets voll. Doch auch der Kommerz greift um sich. Dieser Film zeigt ein bayerisches Dorf, das „ausflippt“. Realsatire, erheiternd, teils skurril-grotesk, aber auch besinnlich-nachdenklich.


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