Film im italienischen Original: Quo vado?

Dienstag, 25.10.16, Gauting & Mittwoch, 26.10.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Quo vado?

IT, 2016, 86 Min.
Regie: Checco Zalone, Eleonora Giovanardi, Sonia Bergamasco, Maurizio Micheli,


Der Vollblut-Italiener Checco Zalone ist mit seinem Leben mehr als zufrieden. In seiner Beamtenanstellung bei der italienischen Landesbehörde für Jagd und Fischerei konnte er bisher auf der faulen Haut liegen und seine lebenslänglichen Zuschüsse und Sonderzahlung gemeinsam mit seiner Dauerfreundin genießen. Eines Tages beschließt die Regierung jedoch, den öffentlichen Sektor grundlegend zu reformieren und Kosten einzusparen. Ausgerechnet Checco ist seiner neuen Vorgesetzten ein Dorn im Auge und wird vor die Wahl gestellt: Entweder kündigt er und bekommt eine hübsche Abfindung ausgezahlt oder er reist an die entlegensten Orte der Welt, um seine Arbeit korrekt auszuüben. Er entscheidet sich an seinem altbewährten Leben festzuhalten, komme was wolle. Doch mit einem Ausflug in die eisige Arktis auf der Suche nach Eisbären hat er nun wirklich nicht gerechnet.

In Italien erwies sich die Beamtenkomödie "Quo vado?" mit über zehn Millionen Kinozuschauern als enormer Publikumserfolg. Mit einer Häufung von Klischees und viel erzählerischer Leichtigkeit nimmt die vierte Zusammenarbeit von Hauptdarsteller und Co-Drehbuchautor Checco Zalone und Regisseur Gennaro Nunziante die italienische Mentalität im Allgemeinen und das Beamtentum im Speziellen auf die Schippe. Das ist ziemlich unterhaltsam und mit satirischen Seitenhieben auf die Korruption im italienischen Staatswesen und die Untiefen der Bürokratie gespickt.

Wiederholung ohne Einführung am 2.11.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

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Das dritte Kinder-und Jugendfilmfestival

15.-20.11.2016 im Landkreis Starnberg

Die Welt braucht Wunder

Das 3. Fünf Seen Kinder- und Jugendfilmfest (15. - 20.11.2016) steht unter dem Motto „An Wunder glauben – Wunder erleben“ und zeigt wertvolle Filme für 4- bis 16-Jährige und ihre Eltern. Erstmals ist auch das brandneue Kino in Gauting als Spielstätte mit dabei.

"Wunder erleben nur diejenigen, die auch an Wunder glauben,“ sagte der große deutsche Schriftsteller Erich Kästner. Unter diesem Motto zeigt das 3. Fünf Seen Kinder- und Jugendfilmfest (15. bis 20.11.2016) über 20 Filme für 4- bis 8-Jährige, 8- bis 12-Jährige und 12- bis 16-Jährige an fünf Spielorten im Fünfseenland südwestlich von München: Starnberg, Seefeld, Herrsching, Wörthsee und erstmals auch Gauting, wo erst kürzlich das neue Breitwandkino mit fünf Sälen eröffnet hat.

Festivalleiter Matthias Helwig ergänzt seine Filmauswahl mit einer Werkschau des Kinderfilmregisseurs Norbert Lechner, der Filme wie „Tom und Hacke“ persönlich vorstellt. Diskussionsveranstaltungen zu den Themen „Mobbing in der Schule“, „Lebenswelten von Kindern damals und heute“ und „Situation von Kinder in armen oder krisengeschüttelten Ländern“, ein Film-Aktionstag mit Workshops für Kinder, ein Kinderkurzfilmwettbewerb sowie Schulvorstellungen runden diese Filmtage ab.

Die heutige Welt braucht Wunder mehr denn je. Kinder und Jugendlichen glauben an diese Wunder: An die kleinen, dass sie zur Schule gehen und unter Freunden ihren Platz finden können. Und an die großen, dass Krieg und Leid bald zu Ende sind. Das diesjährige Fünf Seen Kinder- und Jugendfilmfest steht nicht nur mit seiner Filmauswahl unter dem Motto „An Wunder glauben, Wunder erleben“, sondern es widmet dem großen Literaten und Schöpfer dieses Mottos – Erich Kästner – auch eine Retrospektive: So sind die schönsten Kästner-Verfilmungen wie „Das doppelte Lottchen“, „Pünktchen und Anton“, „Die Konferenz der Tiere“ und andere wieder im Kino auf großer Leinwand zu erleben, sowie das Biopic "Kästner und der kleine Dienstag"

„Lasst euch die Kindheit nicht austreiben“, sagte der berühmte deutsche Kinderbuchautor Kästner. In diesem Sinne hat Festivalleiter Matthias Helwig ein vielseitiges Programm für die 4- bis 8-Jährigen, die 8- bis 12-Jährigen und die 12- bis 16-Jährigen zusammengestellt. Begleitet wird diese Auswahl von einer Werkschau des Kinderfilmregisseurs Norbert Lechner, der beim Festival seine Filme „Toni Goldwascher“, „Tom und Hacke“ und „Ente Gut!“ persönlich präsentiert.

Alle Filme sind nach Jahrgangsstufen gegliedert und geben thematische Anhaltspunkte, auch für die weiterführende Bearbeitung im Unterricht. So bietet das Festival Schulvorstellungen am Vormittag mit Einführungen zu den jeweiligen Filmen an. Lehrer können die Gelegenheit nutzen, mit ihren Schülern ein interessantes und breitgefächertes Filmprogramm für Kinder und Jugendliche einmal anders kennen zu lernen.
In Zusammenarbeit mit dem Team Jugendarbeit des Landratsamtes Starnberg gibt es einen Aktionstag zum Mitmachen (16.11., der Buß- und Bettag ist an allen Schulen unterrichtsfrei) und den Kinderkurzfilmwettbewerb (19.11.), bei dem selbstgedrehte Kurzfilme von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren vorgestellt und prämiert werden.

Am Mittwoch, dem 16. November zeigt das Kinder- und Jugendfilmfest als Preview den Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" in Gauting und Starnberg. Die Abschlussfilme am Sonntag, dem 20. November sind die Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ und die Weltpremiere der Verfilmung der "Weihnachtsgeschichte" der Augsburger Puppenkiste.

Film im spanischen Original: Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

Mittwoch, 26.10.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Ma Ma - Der Ursprung der Liebe
ES/FR, 111 Min.
Regie: Julio Medem, mit Penélope Cruz, Luis Tosar, Alex Brendemühl


Als Magda von ihrer Krebsdiagnose erfährt, welche für sie den Verlust einer Brust und eine anstrengende Chemotherapie bedeuten soll, nimmt ihr Leben eine drastische Wende. Bei einem Fußballspiel ihres kleinen Sohnes Dani lernt sie Talentscout Arturo kennen, der seinerseits kurz darauf eine Tragödie erlebt. Ihm wird mitgeteilt, dass seine Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen und seine Frau ins Koma gefallen ist. Magda begleitet Arturo daraufhin ins Krankenhaus und bleibt auch weiterhin mit ihm in Kontakt. Doch gerade als sich ihre Lage wieder zu bessern scheint, muss Magda einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

Agenda 21: Trading Paradise

Dienstag, 25.10.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Dokumentarfilm über den internationalen Rohstoffhandel

Ein großer Teil des weltweiten Handels mit Rohstoffen wird von Unternehmen aus der Schweiz gesteuert. Sie arbeiten intransparent, zahlen wenig Steuern und missachten in den Abbauländern Arbeitsschutz und Umweltvorschriften. Der Film von Daniel Schweizer enthüllt die Kehrseite dieser Aktivitäten in den Ländern Afrikas und Lateinamerikas und lässt Aktivisten zu Wort kommen, die von den Rohstoffhändlern ethische Verantwortung fordern.

Filmgespräch mit Alejandro Pacheco Zapata, Mitglied beim Arbeitskreis für Menschenrechte in Kolumbien des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit und bei Aluna Minga IG.

Künstlerfilme im Gespräch: Wer ist Oda Jaune?

Mittwoch, 19.10.16, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Wer ist Oda Jaune?, der sich bereits auf dem FSFF 2016 großer Beliebtheit erfreute.

Wer ist Oda Jaune?
DE, 2016, 77 Min, Regie: Kamilla Pfeffer

Manchmal malt sie gallertartige Feenwesen, schwangere Männer, amorphe Leiber. Ein anderes Mal entstehen auf ihren Leinwänden Wesen im Glück, Kreaturen im Paradies, Menschen, die fliegen können. Monstrosität und Zartheit liegen nah beieinander in Oda Jaunes Bildern. Ebenso die Verstörung und Rührung, welche sie bei ihren Betrachtern auslösen. Die 1979 in Sofia geborene Malerin studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, wurde Meisterschülerin bei Jörg Immendorff. Und seine Frau. Nach dem Tod ihres Mannes zog sie nach Paris, um ihre Arbeit dort fortzusetzen. Ihr Galerist betreute auch Andy Warhol und Roy Lichtenstein.
Eine Filmbiografie über eine ebenso erfolgreiche wie scheue junge Künstlerin? Das hätte die Malerin nicht zugelassen und die Filmemacherin hätte es nicht gewollt. Stattdessen Zeugnisse einer komplizierten gegenseitigen Annäherung.
Während der gemeinsamen Arbeit wiederholt Skrupel, Rückzug, Verweigerung der Protagonistin. Und umsichtige Manöver seitens der Filmemacherin, um etwas vom fragilen Akt des Malens der Oda Jaune sichtbar zu machen, ohne ihn darüber zu beschädigen oder nur wohlfeil zu illustrieren.

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Film im franz. Original: Meine Zeit mit Cezanne

Mittwoch, 12.10.16, Seefeld & Mittwoch, 19.10.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Francine Martens am 12.10.16 in Seefeld & Annemarie Hahne Schwanke am 19.10.16 in Starnberg

Meine Zeit mit Cèzanne
FR, 2016, 113 Min.
Regie: Danièle Thompson, Darsteller: Guillaume Canet, Guillaume Gallienne, Alice Pol, Déborah Francois u.a.

Paul Cézanne und Èmile Zola, der Maler und der Schriftsteller, der eine schon zu Lebzeiten weltberühmt, der andere ein Leben lang verkannt. Bewusst stellt Autorin und Regisseurin Danièle Thompson in ihrem ausufernden, wuchernden Doppelporträt "Meine Zeit mit Cézanne" die Kontraste zwischen zwei der größten Künstler Frankreichs heraus, was ihren Film in vielerlei Hinsicht zu einem geradezu impressionistischen Werk mit erzählerischem Reichtum macht.

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Wunschfilm im Oktober: Jules und Jim

Mittwoch, 19.10.16, 19:00 Uhr, Gauting

Mit Einführung durch Thomas Lochte vom Starnberger Merkur

Jules und Jim

FR, 1962, 102 Min.
Regie: François Truffaut, mit Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre


François Truffauts Klassiker der Nouvelle Vague: Ein hinreißendes, mit eminentem Fingerspitzengefühl inszeniertes Liebesmelodram um eine tragisch endende Dreiecksbeziehung in Frankreich vor dem ersten Weltkrieg.
Jules und Jim lernen sich in Paris kennen. Die beiden kultivierten Männer werden schnell Freunde. Als sie Catherine begegnen, sind sie sofort fasziniert von der schönen und unberechenbaren Frau. Sie verlieben sich in sie, und schon bald heiraten Catherine und Jules. Aber auch für Jim hegt Catherine Gefühle.

François Truffaut erzählt die wohl impulsivste Liebesgeschichte der Filmgeschichte. Eine leidenschaftliche und verspielte ménage à trois, in der zwei Männer einer Frau verfallen – und das bis in den Tod. Jeanne Moreau brilliert als Objekt der männlichen Begierde.

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