Agenda 21: Ida

Dienstag, 19.7.16, 19:30 Uhr, Herrsching

Oscarprämierte Familientragödie im Polen der Sechzigerjahre

Ida

PL 2015, R: Pawel Pawlikowski, 80 Min.

Die 18-jährige Ida möchte in ein Kloster eintreten, soll aber vorher auf Wunsch der Klostervorsteherin ihre letzte noch lebende Verwandte besuchen. Sie fährt zu ihrer Tante, die ihr das dramatische Geheimnis ihrer Herkunft offenbart.
In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt der preisgekrönte Regisseur Pawel Pawlikowski von zwei Frauen und ihrem Land im Spannungsfeld zwischen Sozialismus, Antisemitismus und Katholizismus.

Europäischer Filmpreis 2014, Oscar 2015 für den besten fremdsprachigen Film

„Einer der seltenen Schätze der Filmgeschichte“ (Aachener Nachrichten)

Anschließ. Filmgespräch mit Thomas Zapart, Journalist und Politikwissenschaftler (LMU)

Filminfos und Reservierung: Ida

Flyer

Die Grafen Pocci

Sonntag, 10.7.16, 11:00 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit dem Museum Starnberger See zeigt das Kino Breitwand begleitend zur Ausstellung
"Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See" (ab 24.06.2016) den Dokumentarfilm "Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie".

Filminhalt
1966/1967, Regie:Hans Jürgen Syberberg

Die Adelsfamilie der Poccis besitzt das Schloss Ammerland am Starnberger See. Der aktuelle Schlossherr führt ein zurückgezogenes, kleines Leben als Bauer, Unimogfahrer, Pferdeliebhaber, Schlagzeuger und Fußballspieler. Sein Urgroßvater war im 19. Jahrhundert ein hoher Würdenträger des Bayerischen Hofes, ein origineller und liebenswürdiger Typ, der die bayerische Kasperl-Puppe Larifari erfand und Puppen-Komödien für Kinder schrieb. Seine Phantasie, so Syberberg, realisiert sich hundert Jahre später auf sympathische Weise in seinem Nachfahren, dem letzten Pocci.

Weitere Infos zur Ausstellung "Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See" im Museum Starberger See finden Sie hier.

Zum Film: Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie

Film des Monats: Tomorrow

Mittwoch, 6.7.2016, 19:30 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing
Anschl. Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn und Matthias Helwig


Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weit reichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich in „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!

Zum Film: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Film im italienischen Original: Via castellana bandiera

Mittwoch, .22.06.16, 19:30 Uhr, Starnberg

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Via castellana bandiera

CH, FR, IT 2014, 91 Min., OmiU
Regie: Emma Dante, Darsteller: Carmine Maringola, Elena Cotta, Emma Dante, Alba Rohrwacher


Eine Parabel auf das heutige Italien.
Es ist Sonntagnachmittag in Palermo und der Scirocco bläst unerbittlich. Zwei Frauen, die alte Samira und die viel jüngere Clara sind am Ende ihrer Kräfte angelangt. Beide steigen in ihre Autos. Zu Clara gesellt sich ihre Freundin Rosa, zu der alten Samira der Rest ihrer Familie. Sie fahren in die Stadt. Dann biegen sie aus zwei verschiedenen Richtungen in eine kleine Gasse ein, die Platz für nur ein Auto nebeneinander zu bieten scheint. Clara und Samira in ihren Autos kommen nicht aneinandervorbei. Sie stehen sich gegenüber. Und wollen nicht mehr ausweichen oder zurückstoßen. So bleiben sie stehen. Die Nacht bricht an. Wer wird weichen und die Situation entschärfen?

Wiederholung ohne Einführung am 29.06.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

Filminfos und Reservierung: Via castellana bandiera

Filmgespräch: Bella e perduta - Eine Reise durch Italien

Samstag, 2.7.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Ein sprechender Büffel, ein Pulcinella, der Dreck von Neapel. Dies sind nur einige der vielfältigen Elemente, die Pietro Marcello in seinem wunderbaren Essayfilm "Bella e Perduta - Eine Reise durch Italien" zusammenbringt, um vom kulturellen, moralischen Verfall seines Landes zu erzählen.
Und von einem Mann, der sich dagegenstellte.

Anschließendes Filmgespräch mit Regisseur Pietro Marcello

Agenda 21: Wer rettet wen?

Dienstag, 28.6.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über die Hintergründe und Folgen der Finanzkrisen

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Sozialleistungen werden abgebaut, öffentliche Güter verkauft. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.
Für große Banken ist die Finanzkrise vor allem ein Geschäftsmodell. Und die ständig verstimmten und "enttäuschten" Finanzmärkte scheinen ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss.
Wer rettet also wen? Die Reichen die Armen? Die Troika die europäischen Staaten? Die Politiker den Euro? Die Rettungsschirme Europa? Oder die Steuerzahler die Banken?
Nach "Water makes money" und "Bahn unter dem Hammer" wirft auch der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz einen Blick von unten auf die Probleme, die uns alle angehen. Experten und Betroffene in Griechenland, Spanien, Irland, USA, Deutschland und Island sprechen über Krisen, Gründe und mögliche Alternativen. Ein Thema, das vielen in bisherigen Diskussionen unverständlich geblieben ist, wird endlich in seiner ganzen Tragweite greifbar. "Wer rettet wen?" ist ein Film, den wir gerade jetzt brauchen.

"Die Filme von Leslie Franke und Herdolor Lorenz klären nicht nur auf. Sie entwickeln eine demokratische Kraft!" (NRZ)

Filmgespräch mit Prof.Dr.Stephan Lessenich

Flyer

AGROkalypse: Filmgespräch mit Regisseur

Samstag, 25.6.16, 18:00 Uhr, Seefeld

Wir freuen uns auf den Film AGROkalypse - Der Tag an dem das Gensoja kam und das anschließ. Filmgespräch mit Regisseur Marco Keller im Kino Seefeld!

"Agrokalypse greift ein hochaktuelles Thema der Menschenrechtsarbeit auf." (Amnesty International)

AGROKALYPSE erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.
Soja stellt eine Schlüsselfunktion in der globalen Agrarindustrie dar. Als Proteinbombe wird es vor allem in der Massentierhaltung eingesetzt und garantiert, dass wir rund um die Uhr Fleisch, Milch, Käse und Eier einkaufen können.

Der Dokumentarfilm folgt der Sojabohne einerseits auf ihrem Weg in die europäischen Futtertröge, andererseits aber auch in die Regale von Bioläden. Dabei werden die direkten Zusammenhänge von Landkonflikten und Umweltfolgen deutlich, die der exzessive Soja-Anbau nach sich zieht, der in Brasilien für die Fleischindustrie benötigt wird. Porträtiert wird das Engagement des Tofu-Pioniers Wolfgang Heck und die prekäre Situation der Guaraní-Kaiowá, Brasiliens größter indigener Ethnie. Wie beides miteinander in Verbindung steht und welche Rolle dabei ein 75-jähriger Franziskaner spielt, wird nach und nach aufgelöst.

Weitere Infos zum Film hier.

Filminfos und Reservierung: AGROkalypse - Der Tag an dem Gensoja kam

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