Hans Steinbichler zu Gast - Das Tagebuch der Anne Frank

Sonntag, 20.3.16, 11 Uhr , Starnberg

Das Tagebuch der Anne Frank

Es ist eins der berühmtesten Dokumente über das Grauen des Holocausts: das Tagebuch der Anne Frank. Ihr Schicksal, als junges jüdisches Mädchen auf wenige Quadratmeter in einem Amsterdamer Hinterhaus über zwei Jahre versteckt vor den Nazis aufzuwachsen, berührt weltweit, immer noch und immer wieder, und insbesonders junge Menschen. Das Anne Frank-Haus in Amsterdam ist seit Jahrzehnten überfüllte Anlaufstätte, die UNESCO hat ihr Tagebuch zum Teil des Weltdokumentenerbes ernannt. Ihr Schicksal zu verfilmen ist daher einer besonderen Verantwortung unterworfen. Umso großartiger, dass Regisseur Hans Steinbichler und Autor Fred Breinersdorfer, der auch schon das Drehbuch zum Oscar-nominierten „Sophie Scholl“-Film schrieb, dieser schweren Aufgabe voll und ganz gerecht geworden sind, in inhaltlicher und in filmischer Weise. "Das Tagebuch der Anne Frank" ist ein herausragender Kinofilm, bewegend gespielt, hochsensibel inszeniert. Ein würdiges filmisches Denk- und Mahnmal.

Mit Regissuer Hans Steinbichler

Seglerfilm mit Filmgespräch: Einmal München-Antalya, bitte!

Sonntag, 13.3.16, 11:00, Starnberg & Sonntag 20.3., 11 Uhr, Herrsching

Nach dem abrupten Ende seiner beruflichen Karriere im Frühsommer 2014 beschließt Thomas Käsbohrer, nach Antalya zu reisen. Doch statt den dreistündigen Flug zu wählen, entscheidet er sich für die langsame Route. Er fährt mit dem Bus von München ins slowenische Izola und besteigt dort sein kleines Segelboot LEVJE. Und segelt fünf Monate von Slowenien über Italien und Griechenland ins südtürkische Antalya.

EINMAL MÜNCHEN – ANTALYA, BITTE beschreibt die Reise mit einem kleinen Boot entlang der Küsten des Mittelmeeres. Mit Geschichten vom und über das Meer. Und über die Menschen, die dort leben.

Filmgespräch mit Regisseur Thomas Käsbohrer an beiden Terminen

Link zum Trailer

Tango im Kino: Tango von Carlos Saura

Freitag, 18.3.2016, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den spanisch-argentinischen Film Tango von Carlos Saura aus dem Jahr 1998 und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Tango
Originaltitel: Tango, no me dejes nunca
Es, Arg, 1998, 115 Min.
Regie: Carlos Saura, Darsteller: Miguel Ángel Solá, Cecilia Narova, Mía Maestro, Juan Carlos Copes


Nachdem der berühmte Theaterregisseur und Tangotänzer Mario Suárez von seiner Freundin und wichtigsten Tänzerin Laura verlassen wurde, plant er sein nächstes Projekt, ein Musical über Tango. Eines Abends stellt ihm sein Hauptinvestor Angelo Larroca die hübsche junge Tänzerin Elena Flores vor und bittet ihn, ihr eine Rolle zu geben. Mario beginnt eine Affaire mit ihr, obwohl sie Angelos Geliebte ist und dieser sie bedroht, falls sie ihn verlässt. Daneben sind die Investoren unzufrieden mit der gewalttätigen Darstellung militärischer Unterdrückung und Folter aus Argentiniens Vergangenheit. Bei der Generalprobe kommt es zur Eskalation.

Der Film erhielt Oscar und Golden Globe Nominierungen als bester ausländischer Film.

"Brillant fotografierter und choreografierter Film über Argentinien, den Tango und das Altern..." (Lexikon des internationalen Films)

Künstlerfilme im Gespräch: Gerhard Richter Painting

Mittwoch, 16.3.2016, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Gerhard Richter Painting.

Lange Jahre lehnte Gerhard Richter, einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart, die zahlreichen Anfragen für Filmprojekte ab. Der Dokumentarfilmerin Corinna Belz gelang es, den Künstler vor die Kamera zu bekommen und ihn bei der Arbeit zu beobachten. Sie nimmt das Gesamtwerk Richters als Anlass, zu ergründen, was alles hinter einem fertigen Kunstwerk steckt: die Zweifel, das Ringen um Selbstbehauptung, das Gelingen.

Deutscher Filmpreis 2012 - Bester Dokumentarfilm

"Einer der wenigen neueren Dokumentarfilme, die die Leinwand wirklich füllen."(Berliner Zeitung)

Wenn ein Mann, der als der wichtigste Künstler der Gegenwart gilt, in sein Atelier einlädt, dann ist das eine Sensation... Nun hat der Maler der Filmemacherin Corinna Belz erlaubt, ihm beim Arbeiten zuzusehen. Belz darf dokumentieren, mit welcher konzentrischen Kraft der scheue Richter Kunst schafft, wie ernsthaft er mit ihr hadert. (...) Es ist ein ruhiger, auch intensiver Film geworden, getragen von einer leisen Spannung, und er dauert einen ganzen, abstrakten Bilderzyklus lang. (DER SPIEGEL)

Zum Film: Gerhard Richter Painting

Agenda 21: La buena vida - Das gute Leben

Dienstag, 15.03.2016, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über den Kampf kolumbianischer Indios gegen Kohlekonzerne und den Energiehunger der reichen Länder

Eine Dorfgemeinschaft der Wayúu-Indianer im Norden Kolumbiens wird durch den größten Kohletagebau der Erde in ihrer Existenz bedroht. Die Mine El Cerrejón, betrieben von drei multinationalen Rohstoffkonzernen, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert, unter anderem auch nach Deutschland.

Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern als Ausgleich die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie sind entschlossen, die gewaltsame Vertreibung zu verhindern und nehmen den Kampf gegen die Kohlekonzerne auf.

Filmgespräch mit Regisseur Jens Schanze

Zum Film: La buena vida - Das gute Leben

Flyer

Frankreich lässt grüßen, Oscargewinner "Raum" und Tango im Kino

Diese Woche besonders stark vertreten ist der französische Film im Breitwand Kino in Seefeld.

FRANKOFONIA, widmet sich dem Louvre in Paris während der Besetzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten. Mit einer Mischung aus Dokumentation von realen Ereignissen sowie assoziativen Gedankengängen inspirierten Spielszenen widmet sich Sokurov vor allem dem komplizierten Verhältnis zwischen Jacques jaudard, dem damaligen Direktor des Kunstmuseums, und dem Grafen Wolff-Metternich, in dem Jaujard einen unverhofften Verbündeten fand.

DER WERT DES MENSCHEN zeigt, wie moderne Arbeitswelten nicht nur das ethische Gerüst der Gesellschaft unterminieren, sondern auch tatsächlich Leben gefährden. Der Regisseur Stéphan Brizé gelingt es aus den gewöhnlichsten aller Umstände ein fesselndes Drama zu entwickeln und entlockt somit seinem Hauptdarsteller Vincent Lindon eine wahrhaftige Meisterleistung im subtilen Humanismus.
Wir zeigen den Film am 23.3 um 19:30 Uhr im Schloss Seefeld auch im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

Etwas leichtere Kost stellt BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL dar. Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse, der uns sogleich Frühlingsgefühle bescherrt. Ebenfalls Mi. 23.3 um 20:30 im französischen Original mit deutschen Untertiteln in Schloss Seefeld.

LOLO - DREI IST EINER ZU VIEL, ist eine gelungene Mischung aus Situationskomik und Selbstironischer Satire. Während eines Urlaub verliebt sich Violette in den charmanten Informatiker Jean-René, der eigentlich überhaupt nicht zu ihr zu passen scheint. Trotz aller Gegensätze soll er schon wenig später mit in Violettes Pariser Wohnung einziehen. Doch dort erwartet ihn ihr 19-jähriger spätpubertierender, leicht psychopatischer Sohn Lolo, der sich überhaupt nicht mit dem neuen Mann im Leben seiner Mutter anfreunden will.
Multitalent Julie Delpy avanciert mehr und mehr zur französischen Version von Woody Allen. Die Pariser Stadtneurotikerin versteht es wie wenige, mit offenherzigen, pointierten Dialogen und einem kräftigen Schuss Situationskomik einen herrlich selbstironischen Blick auf sich selbst und ihre Umgebung zu werfen. Luitgard Koch
Am 23.3. um 18:30 Uhr im franzözischen Original mit deutschen Untertiteln in Schloss-Seefeld.

Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin 2016 hat Brie Larson von RAUM bekommen, und das völlig zu recht. RAUM ist einer der kraftvollsten Filme des jungen Kinojahres und dabei fast unerträglich spannend. Ein excellent inszeniertes, herausragend gespieltes Drama, das bei aller Intensität nie reißerisch wirkt.
Ma wendet viel Zeit für den Fünfjährigen Jack auf, liest ihm vor, spielt mit ihm und verbringt nahezu jeden Augenblick ihres Lebens mit ihrem Sohn. Das Leben der Familie ist jedoch alles andere als normal: Den die beiden sind in einer winzigen, festerlosen Hütte eingesperrt, schließlich wagen sie einen Fluchtversuch, doch draußen wartet auf sie etwas ebenso Unbekanntes wie Furchteinflößendes: die reale Welt.


Am Freitag den 18.03 um 19:30 heißt es wieder TANGO IM KINO. In Zusammenarbeit mit "Tango à la carte" zeigen wir den spanisch-argentinischen Film "Tango" von Carlos Saura aus dem Jahr 1998 und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Nachdem der berühmte Theaterregisseur und Tangotänzer Mario Suárez von seiner Freundin und wichtigsten Tänzerin Laura verlassen wurde, plant er sein nächstes Projekt, ein Musical über Tango. Eines Abends stellt ihm sein Hauptinvestor Angelo Larroca die hübsche junge Tänzerin Elena Flores vor und bittet ihn, ihr eine Rolle zu geben. Mario beginnt eine Affaire mit ihr, obwohl sie Angelos Geliebte ist und dieser sie bedroht, falls sie ihn verlässt. Daneben sind die Investoren unzufrieden mit der gewalttätigen Darstellung militärischer Unterdrückung und Folter aus Argentiniens Vergangenheit. Bei der Generalprobe kommt es zur Eskalation.

Der Film erhielt Oscar und Golden Globe Nominierungen als bester ausländischer Film.


Es grüßt Sie ganz herzlich Matthias Helwig und das Kino Breitwand Team

Aufgenommen in den Himmel

Sonntag, 13.3.16, 11:00 Uhr, Starnberg

In Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Knöpfel laden wir Sie herzlich zum Dokumentarfilm Aufgenommen in den Himmel ein, eine sensible Reportage über die Alltäglichkeit des Sterbens in einem Hospiz.
Drei sterbende Menschen, deren Ärzte, Therapeuten und Pfleger äußern sich zum Sterben und sprechen über ihre Vorstellungen sprechen, was nach dem Tod mit dem Körper passiert.

Wie kann man sich angesichts der Vergänglichkeit des menschlichen Körpers das Weiterleben nach dem Tod vorstellen?
Der Dokumentarfilm nähert sich dieser Frage und lässt dabei Menschen zu Wort kommen, die selbst täglich mit Sterben und Tod konfrontiert werden. Persönliche Erfahrungen werden durch medizinische, naturwissenschaftliche und theologische Zugänge ergänzt.

Zum anschließenden Gespräch zum Thema Sterben und Tod mit Regisseurin Dagmar Knöpfel und Dr. Thomas Binsack (ehem. Leiter Palliativstation der Barmherzigen Brüder) eingeladen.

SZ Artikel

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