Wunschfilm: Swimming pool

Im Rahmen der Cahrlotte Rampling Filmreihe

Mittwoch, 16.11., 20.30 Uhr Kino Breitwand Starnberg
Einführung durch Thomas Lochte

Der Swimming Pool

Fr 2003, 102min, Regie: Francois Ozon, mit Ludivine Sagnier, Charlotte Rampling
Die erfolgreiche britische Krimiautorin Sarah Modwell verbringt zur Ablenkung den Sommer in dem französischen Landhaus ihres Verlegers. Als eines Nachts plötzlich die 20jährige Tochter des Hausherrn auftaucht, ist sie zunächst gestört und dann faszininiert. Vorstellung und Wirklichkeit verwischen sich, während Sarah noch nie empfundene erotische Phantasien entwickelt .

Weitere Filme:

Stardust Memories
USA 1980, 90 min., Regie: Woody Allen, mit Charlotte Rampling, Jessica Harper, Marie-Christine Barrault
Filmregisseur Sandy Bates will nur noch Tragödien statt Komödien drehen, aber die Produzenten erwarten weiterhin lustige Filme von ihm und schicken ihn zu einem Filmkunstwochenende. Dort wird er auf Schritt und Tritt von Fans und Autogrammjägern, Weltverbesserern, Möchte-Gern-Drehbuchautoren und liebestollen Frauen belästigt ..

Der Nachtportier
Italien 1974, 120 min., Regie: Liliane Cavani, mit Dirk Bogarde, Charlotte Rampling, Gabriele Ferzetti

Ein ehemaliger SS-Offizier, der nach dem Krieg in Wien als unbescholtener Hotelportier arbeitet, begegnet 1957 in seinem Hotel einer Frau, zu der er in einem Konzentrationslager eine morbide Liebesbeziehung unterhalten hatte. Als sich die beiden wieder erkennen, scheint die Frau nicht etwa an Strafe oder Rache zu denken, sondern gibt sich erneut in sadomasochistischer Hörigkeit dem Portier hin.
\"Der Nachtportier\" ist ein atmosphärisch dichtes, verstörendes und von Dirk Bogarde und Charlotte Rampling sehr überzeugend gespieltes Filmkunstwerk, in dem Liliana Cavani zeigt, dass der faschistische Irrsinn nicht mit dem \"Dritten Reich\" endete.

Charlotte Rampling - The Look
D 2010, 94 min. Regie: Angelica Maccarone,

Charlotte Rampling: Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und mutige Avantgardistin. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 60er. Visconti holte sie für Die Verdammten nach Italien. Ihre Rolle in Liliana Cavanis Der Nachtportier löste eine weltweite Tabudebatte aus. Sie inspirierte Helmut Newton zu seiner ersten Akt-Fotografie. In New York verkörperte sie für Woody Allen die perfekte Frau, in Hollywood stand sie mit Paul Newman vor der Kamera. Erklärtermaßen gern arbeitet sie mit Filmemachern wie Nagisa Oshima und François Ozon.
In neun Kapiteln und Begegnungen mit Weggefährten und Vertrauten wie Peter Lindbergh, Paul Auster oder Juergen Teller lotet Charlotte Rampling Themen wie Alter, Schönheit, Tabu, Begehren, Tod und Liebe aus. Gedanken, Gespräche, Filme, Orte und Situationen verdichten sich jenseits aller anekdotischer Rückschau zum vielschichtigen, spannenden, im besten Sinn selbstbewussten Porträt einer charismatischen Frau und Schauspielerin: THE LOOK wird zu einem Blick aufs Leben selbst.

AGENDA 21: Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane

Dienstag, 15.11., 19.30 Uhr in Herrsching

Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane

USA 2009, 86 min., Regie: Robert Murray

Sehenswerter Dokumentarfilm zum Thema Überfischung zeigt. Bemüht, das Thema von allen Seiten zu beleuchten und auch mögliche Kon- sequenzen eines radikalen Fangstopps für die Angehörigen der Fischindustrie aufzuzeigen, lassen Murray und Clover dennoch keinen Zweifel daran aufkommen, welche Folgen die derzeitige Praxis in ungebremster Weiterführung haben wird. Zu den prägnanten Beispielen zählt der Thunfisch, dessen Aussterben durch die steigende Popularität von Sushi im Westen bereits absehbar ist.
Anschl. Filmgespräch mit Dr. Onno Groß, Vorsitzender von Deepwave e.V. Hamburg, Organisation zum Schutz der Hoch- und Tiefsee

Zum Film: Unsere Ozeane

Soundtracks 11.11.

Katharina Heinrich & The Lucky Stripes

Schloss Seefeld, Freitag, 11.11., 20.30 Uhr
Katharina Heinrich
anschl. französische Komödie: \"Nur für Personal\"

Katharina Heinrich & the Lucky Stripes

Ursprünglich ein Münchner Kindl kehrt „die Pippi Langstrumpf des Jazz“ nun zurück aus New York,
um Ihre alten Fans mit ihren neuen Stücken zu bezaubern. Neben zahlreichen Auftritten, drei veroeffentlichten Alben in Eigenproduktion und Aufnahmen mit verschiedenen Jazzmusikern, lieh sie ihre Stimme an Terry Oldfield für sein Album All the Rivers Gold und erscheint mit ihm in dem Dokumentarfilm „Celtic Fury. Verschiedene Auftritte und Zusammenarbeiten führten sie nach Schweden, USA, Irland, Österreich, Frankreich und Polen. Mit ungezwungener musikalischer Intuition vereint sie klischeetrotzend die oft getrennten Genres von Folk, Jazz, Country, Soul und Funk, Musik und Gedicht in ein hörbares Kaleidoskop, untermalt mit intimen, mal nachdenklich, mal witzigen und provokanten englischen und deutschen Texten in eingänglich schlagerverdächtigen Melodien auf eigenwilligen Instrumenten wie der Ukulele.

Ihr neuestes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Nachwuchstalenten. Die drei Backingsingers der neuen Teenie Band „The Lucky Stripes“ fanden sich als Freundinnen schon vor einigen Jahren zusammen, doch als gemeinsames Trio erst seit Herbst 2009 mit Hilfe von Katharina die sie als Vorband und als Backingsingers auf Ihre Konzerte mitnimmt, sie coached und eigens massgeschneiderte Stuecke komponiert, die die Talente der Lucky Stripes am besten featuren . Die Lucky Stripes sind eine echte Entdeckung & neuer Stern am Musik Firmament da sie eine wache und schnelle Auffassungsgabe fuer Harmonien und Texte, Melodien und Choreographie haben, alle mehrere Instrumente spielen und eine erfrischende Natuerlichkeit an sich haben, und das alles schon mit 14!!!!... Die lucky Stripes sind hochtalentierte, freche Engel und es steht Ihnen eine groovige Zukunft vorraus!

Les petits mouchoirs - Kleine wahre Lügen

8.11., 20.00 Uhr in Seefeld - 9.11., 19.00 Uhr in Starnberg

Am 8.11. mit Einführung durch Francine Martens

Les petits mouchoirs - Kleine wahre Lügen

Fr 2010, 148 min., Regie: Guillaume Cane, mit Benoit Magimel, Marion Cotillard,

Max und seine Frau Véronique laden jedes Jahr ihre Freunde in ihr Strandhaus, um zusammen Antoines Geburtstag zu feiern und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Ihr gemeinsamer Freund Ludo wird kurz davor in einem Unfall mit seinem Motoroller schwer verletzt. Trotzdem beschließen die Freunde ihr alljährliches Treffen nicht ausfallen zu lassen, feiern bald die Nächte durch im Haus eines reichen Freundes und verbringen ihre Tage mit Wasser-Ski und Beach-Volleyball. Diesesmal aber will sich das unbeschwerte Urlaubsfeeling nicht einstellen. Inmitten der Sommerlandschaft treten unerwartete Konflikte und Intrigen, jede Menge Neid und Missgunst und Bedauern über falsch gelebte Leben zutage.

Zum Film: Kleine wahre Lügen

Aber das Leben geht weiter

Regisseurin Karin Kaper anwesend

Freitag, 29.10., 19.30 Uhr Schloss Seefeld
Dokumentarfilm über deutsch-polnsiche (Familien-)Beziehungen

Regisseurin Karin Kaper ist mit ihrer Mutter anwesend

Wiederholung Sonntag, 31.10., 11 Uhr, Starnberg

Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung.

Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.
Der Film erzählt sehr privat ein jahrzehntelanges besonderes Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen. Kommentarlos kommen die Frauen zu Wort und lassen den Betrachter Anteil nehmen an ihrer subjektiven Sicht der Ereignisse.

Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.

Dem Schicksal der Deutschen wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Nach einer unglaublichen sogar bis Kirgistan führenden Odyssee bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen. Das ehemalige Niederlinde heißt heute Platerówka und liegt nur 25 km von Görlitz entfernt.

Ein Film, der auch für die Debatte über aktuelle Flüchtlingsströme und Migrationsbewegungen von großer Bedeutung ist! Ein Film, der rein aus dem Blick der betroffenen Frauen Machtmissbrauch und Verletzung elementarer Menschenrechte bewegend veranschaulicht.

Karin Kaper

Ladri di bambini - Gestohlene Kinder

26.10., 19.30 Uhr, Starnberg: Film im italien. Original

It 1992, 110 min., Regie: Gianni Amelio, mit Enrico Lo Verso, Valentina Scali, Giuseppe Ieracitano

Der Carabiniere Antonio wird in Mailand damit beauftragt, ein elfjähriges Mädchen und dessen kleinen Bruder in ein kirchliches Internat zu bringen. Auf dieser Reise in den Süden Italiens entwickelt sich nach anfänglichem Mißtrauen eine stille Freundschaft zwischen Polizist und Kindern. Doch nur zu bald muß Antonio erkennen, daß das Schicksal seiner Schützlinge nicht in seiner Macht liegt.
Der Film erzählt seine Geschichte mit beeindruckender Schlichtheit und Poesie. Durch die schnörkellose Kameraarbeit, die einfühlsame Musik und das intensive Spiel der überzeugenden Hauptdarsteller entstand ein kleines, stilles Meisterwerk.

AGENDA 21: Trade - Willkommen in Amerika

Dienstag, 18.10., 19.30 Uhr in Herrsching

Thriller über internationalen Menschenhandel und Zwangsprostitution

Der 17-jährige Jorge aus Mexiko City macht sich auf die Suche nach seiner
Schwester Adriana. Diese ist einer Kidnapper-Gangs ins Netz gegangen, die jedes
Jahr Tausende von Mädchen über die Landesgrenze in die Vereinigten Staaten
schmuggeln und sie dort an Zuhälter und Bordelle verkaufen. Zusammen mit dem
texanischen Polizisten Ray (Kevin Kline) folgt er einer beinahe hoffnungslosen
Spur und gelangt dabei in die Tiefen der amerikanischen Unterwelt.

Filmgespräch mit Inge Bell
Journalistin und Mitglied im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“
Trägerin des Preises „Frauen Europas - Deutschland“ 2007

Zum Film: Trade - Willkommen in Amerika

Zum Film: Trade - Willkommen in Amerika

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