25 Jahre Kino Breitwand

Fest am 25.6., 20 Uhr

Liebe Breitwand-Freunde,

kaum zu glauben, für mich zumindest, aber das Breitwand wird 25 Jahre alt. Begonnen im Sommer 1986 mit drei Besucherinnen, die sich nicht die damalige Fussball-Weltmeisterschaft anschauten, haben sich einige Träume für mich, aber auch vielleicht auch für das Publikum erfüllt. Träume in den Räumen der Breitwand-Kinos, bis 1998 in Gilching, dann in Herrsching, Schloss Seefeld und Starnberg, Open-Air ab 1996, in der Lounge ab 2008, auf dem Fünf-Seen-Filmfestival seit 2007.
Circa 8000 verschiedene Filme haben in ungefähr 55000 Vorstellungen mir und hoffentlich auch Ihnen unzählige Erlebnisse, Tränen der Freude und der Trauer, große und kleine Momente des Glücks beschert - ans Herz gehend und im Kopf bleibend.
Bilder und Bilder, Geschichten und Geschichten ...
Am 25.+26.6.2011 würden mein Team und ich gerne auf Schloss Seefeld mit Ihnen feiern und - wie könnte es anders sein - mit 25 Stunden Film, also rund1500 Minuten (genau sind es 1540, wer nachzählt) aus neun Jahrzehnten Filmgeschichte zu den Eintritts- und Getränke- und Süßwarenpreisen von 1986 (Kinder 2,- Euro, Erwachsene 4,- Euro - Cola, Kaffe, etc. 0,80 Euro, Bier 1,- Euro, Wein 1,50 Euro).

Samstag 15 Uhr
Flussfahrt mit Huhn, D 1984, 100
Samstag 17.30 Uhr,
Der Postmann - Il postino, It 1994, 104 ‘
Samstag, 20 Uhr,
Überraschungsfilm, D 1990, 90 min. (ausverk,)
Samstag, 22.15,
Das Leben des Brian, USA/GB 1979, 98 ‘

Sonntag, ab 10 Uhr Frühstück

Sonntag 11 Uhr,
Die Kinder des Olymp, Fr 1943-45, 178 ‘
Sonntag, 11.30 Uhr
Metropolis, D 1926, rest. 2010, 145 ‘
Sonntag 14 Uhr,
Stand By me, USA 1986, 89 ‘
Sonntag 14.15 Uhr,
Wir Kinder aus Bullerbü, Sw 1986, 90 ‘
Sonntag 16 Uhr,
Die Ferien des Monsieur Hulot, Fr 1953, 89 ‘
Sonntag 16.15 Uhr
Der Duft der grünen Papaya, Fr/Vie 1993, 104
Sonntag, 18 Uhr Uhr,
O brother where art thou, USA 2000, 103 ‘
Sonntag 18.30 Uhr,
Swimming Pool, Fr 2003, 100 ‘
Sonntag 20.15 Uhr
The Tree of life, USA 2011, 138 ‘
Sonntag 20.30 Uhr
Die Frau, die singt, Kanada 2010, 112 ‘

Almanya - Willkommen in Deutschland

Dienstag, 21.6.2011, 19.30 Uhr Herrsching

AGENDA-21-Filmgespräch über Integration
Am 17. Mai um 19.30 Uhr laden die lokale AGENDA 21 und das Herrschinger Integrationsteam zu einem Filmgespräch über Integration ins Herrschinger Kino Breitwand.
Zunächst läuft der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“, gedreht von den Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli. Die Komödie erzählt von einer deutschtürkischen Familie, die eines Tages von Großvater Hüseyin mit der Nachricht überrumpelt wird, er hätte in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit allen in seine alte Heimat übersiedeln. Da stellt sich für den einen oder anderen die Frage, wo eigentlich seine Heimat ist. Doch Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen - bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt.
Die Herrschinger Integrationsbeauftragte Mia Schmidt führt in den Film ein, im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit Nilüfer Dayik (Studentin) und Ümran Dayik (Schülerin).

Flyer

Der Biber, Beginners, Barfuß auf Nacktschnecken

Neue Filme im Kino

Liebe Kino-Besucherinnen,

erst einmal freuen wir uns, dass Hans Steinbichler wieder bei uns zu Gast ist, um seinen neuen Film DAS BLAUE VOM HIMMEL vorzustellen.

Mittwoch, 9.6., 19 Uhr in Starnberg

Ab Donnerstag präsentieren wir Ihnen dann neben den Blockbustern THE HANGOVER 2 und FLUCH DER KARIBIK 4 (beide in Starnberg) drei auf vielschichtige Art interessante und sehenswerte Filmgeschichten um Annäherungen, Lebensbrüche und neue Lebensentwürfe.

BEGINNERS mit Ewan McGregor schildert eine Vater-Sohn-Beziehung der besonderen Art. Der Vater outet sich im Alter und geht seinen eigenen Weg, den der Sohn erst viel später begreift und nachvollziehen kann.

BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN entführt den Zuschauer in den französischen Sommer in der Provinz und in eine Schwesternbeziehung hinein. Die eine ist erfolgreich, korrekt, geordnet, perfekt. Nach dem Tod der Mutter muss sie sich um die Jüngere kümmern, die in ihrer skurrilen Fantasiewelt lebt. Aber nicht sie wird von ihrer Schwester geheilt, sondern umgekehrt lernt diese (großartig: Diane Kruger) das Leben lieben und leben.

DER BIBER ist eine Regiearbeit von und mit Jodie Foster, in der sie eine schwere Persönlichkeitsstörung eines Mannes (Mel Gibson) nachzeichnet. Der ehemalige Chef eines Spielzeug-Unternehmens hatte alles erreicht, aber kann plötzlich nur noch mit Hilfe eines Stoff-Bibers in seiner Hand mit der Umwelt kommunizieren. Das kann komisch sein und führt zu vielen seltsamen Zusammentreffen und ist doch im Hintergrund Ausdruck einer Lebenstherapie.

Zu diesen Filmen zeigen wir nochmals ENDSTATION SEESHAUPT (Starnberg), NEPAL NEMASTE (Starnberg), KENT NAGANO (Starnberg), ALMANYA (Seefeld) und im Original mit Untertiteln THE KINGS SPEECH (Starnberg/Herrsching)

Fünf-Seen-Filmfestival

Cinema Italiano: Vincere

Mit Einfürhrung durch Ambra Sorrentino-Becker

Mittwoch, 8.6.2011, 19.30 Uhr mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker:

Vincere
I / Fr 2009, 128 min., Regie: Marco Bellochio, mit Giovanna Mezzogiorno, Filippo Timi

Vincere erzählt vom Aufstieg des jungen Benito Mussolini, seinem Verrat an seiner ersten Ehefrau Ida Daiser (gespielt von der großartigen Giovanna Mezzogiorno) dem gemeinsamen Kind Benito Albino, die er später aus Gründen der Staatsraison im Stich lässt. Der Film erzählt von den Mechanismen der Macht, der Intrige und der Erotik. Bellocchio belässt es dabei nicht bei den Klischees der Rekonstruktion und des historisch Behaupteten, sondern verschafft Mussolini eine Gegenwart und Realität, die seine Person, seine Geschichte und Entwicklung in ein Licht des Verstehens und Erkennens rückt. Das macht Vincere zu etwas Besonderem und zu einem spannenden Beispiel historischen Kinos.
Erstaufführung Cannes Filmfestival 2009, vier Preise beim Chicago Filmfestival 2010

Zum 50. Todestag von Werner Richard Heymann

29.5., 17 Uhr

Hommage an Werner Richard Heymann (1896 - 1961)
Zum 50. Todestag

„Sie kennen mich nicht, aber sie haben schon viel von mir gehört,“

so stellte sich Werner Richard Heymann gerne selber vor. Der in Königsberg geborene Komponist und Dirigent Heymann hat den neuen Tonfilm musikalisch geprägt. 1929 bis 1933 komponierte er die Musik für 15 UFA-Filme, aus denen Hits wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Das gibt’s nur einmal“ oder „Irgendwo auf der Welt“ hervorgingen. Nach der nationalsozialistischen Macht-ergreifung gibt er den Posten des Generalmusikdirektors der UFA auf, verlässt Berlin und geht
- über Paris - nach Hollywood. Hier vertonte er u.a. Filme wie „Ninotschka“. Als sich 1951 in
München eine Arbeitsmöglichkeit bei der Bavaria ergab, kehrte er aus dem Exil zurück. Er starb am 30. Mai 1961 in München. Die (Auto-) Biografie „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ ist in erweiterter Neuauflage soeben erschienen. (Infos: www.heymann-musik.de)

Filmvorführung „Ein blonder Traum“ D 1932
Komödie mit Lilian Harvey und Willy Fritsch, Regie: Paul Martin, Musik: Werner Richard Heymann

Die Fensterputzer Willy I (Willy Fritsch) und Willy II (Willi Forst) verlieben sich beide in die
ehemalige Zirkusartistin Jou-Jou (Lilian Harvey), die von einer Karriere in Hollywood träumt.
Sie nehmen die mittellose Jou-Jou und ihren Hund Buffalo bei sich auf. Willy I und Willy II
leben zusammen mit dem gutmütigen \'Vogelscheuche\' (Paul Hörbiger) in 2 ausrangierten
Eisenbahnwagons außerhalb der Stadt ...

Im Anschluss singt Krista Posch, begleitet von Peter Ludwig am Klavier, Heymann-Lieder.

Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter und Rechtsnachfolgerin
Dr. Thomas Gayda, Kulturhistoriker und Autor
Matthias Helwig, Kinobetreiber
sprechen zum Leben und Werk Werner Richard Heymanns. Moderation: Carola Merseburger

Empfang

Sonntag, 29. Mai 2011, 17:00 Uhr
Kino Breitwand Seefeld, Schloß Seefeld
Kartenreservierung: 08152-981898, Kostenbeitrag: € 9,--

Wir danken Universal Music für die freundliche Unterstützung und Begleitung dieser Hommage.

Cinelettres: Lesung + Film

22.5., 16 Uhr Seefeld + 29.5.:, 11 Uhr Starnberg

Die Katzenoper von Muriel Morschewsky

Ein Familienbuch für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Ein Lesevergnügen für Musik- und Katzenliebhaber gleichermaßen. Die 41-jährige Autorin liest aus ihrem von der Musik inspirierten Märchenbuch und wird dabei musikalisch begleitet.

Anschl.
La Traviata
Die Sensation der Salzburger Festspiele 2005.
„La Traviata“ mit dem Operntraumpaar Anna Netrebko und Rolando Villazón. Die Künstler wurden seinerzeit bis zum Überdruss bejubelt, nun ist die Stunde des TV-Regisseurs und Opernfilmspezialisten Brian Large gekommen, dem Dirigenten neben dem Dirigenten. Er hat das Ereignis auf DVD für die Ewigkeit erhalten, auch wenn er bescheiden anmerkt: \"Meine Herausforderung ist, das Stück ans Publikum zu bringen, ohne im Weg zu stehen\".
Wichtig war ihm die Grundzüge der Inszenierung von Willy Decker zu verstärken: \"Die fast leere Bühne, die Ökonomie der Mittel und die Konzentration auf das Schauspiel in Deckers Inszenierung gibt der Tragödie Kraft, und ich versuche das zu verstärken. Mein Konzept arbeitet mit räumlichen Beziehungen. Man muss diese Leere füllen, aber nicht mit Requisiten, sondern mit Reaktion, Beziehungen und Close-ups.\"

22.5., 16 Uhr Seefeld + 29.5.:, 11 Uhr Starnberg

text Augsburger Allgemeine

Flyertext

Buchvorstellung und Autorin

Gedicht und Film: Ois is easy

Renitente Gedichte und Film\"Die Scheinheiligen\"

Ois is easy

In Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT / Anton G. Leitner (www.dasgedicht.de) präsentieren wir renitente Gedichte aus Bayern zum Film
„Die Scheinheiligen“
mit den Münchner Turmschreibern Anton G. Leitner, Hardy Scharf und Alfons Schweiggert. Dazu zeigt der Münchner Filmemacher Richard Westermaier Videoclips mit verfilmten Gedichten.
Eintritt: € 10,- / € 8,- (ermäßigt)

Filme und Verse arbeiten mit Bildern, Mustern und Rhythmen. Diese Verwandtschaft lädt zur Kooperation ein. Die Zeitschrift DAS GEDICHT und das Kino Breitwand verbinden in der neuen, gemeinsamen Veranstaltungsreihe »Gedicht und Film« poetische und cineastische Elemente. Spannende Themenabende vereinen Lyrik-Videoclips und Live-Lesungen mit einer Spielfilmpräsentation.

„Ois is easy“: Hinter der bayerischen Neigung, alles leicht zu nehmen, verbirgt sich gern ein renitenter Geist. Mal listig und pfiffig, mal polternd oder krachert geht es zu in bajuwarischen Poesie- und Filmlandschaften. Der Filmemacher Richard Westermaier hat im Auftrag der Zeitschrift DAS GEDICHT / Anton G. Leitner mehrere Videoclips produziert.

Die Scheinheiligen
D 2001, 79 min., Regie: Thomas Kronthaler, mit Maria Singer, Johannes Demmel
Der alten Magdalena Trenner gehört ein Grundstück in Autobahnnähe, auf das ein Schnellrestaurant mit Autobahnzubringer gebaut werden soll. Dieses will sie allerdings nicht so leichtfertig herausrücken und mit Hilfe des Holzschnitzers Johannes, des Asylbewerbers Theophile und den örtlichen Pfadfindern gelingt es ihr, den Bürgermeister und seine Spezln in Schach zu halten. Heimat-Persiflage um den realen Bau eines Schnellrestaurants am Irschenberg

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