Das Narrenschiff

Wunschfilm im Januar

Das Narrenschiff (Ship of Fools)

ist ein Film aus dem Jahr 1965, der die Geschichten verschiedener Passagiere eines Linienschiffes in den 1930er Jahren erzählt.

Rollen übernahmen Vivien Leigh, Simone Signoret, José Ferrer, Lee Marvin, Oskar Werner, Michael Dunn, Elizabeth Ashley, George Segal, José Greco und Heinz Rühmann.

Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

It ´s a free world

Agenda 21 Herrsching

18.1.2011, 19.30 Uhr Herrsching


„It’s a free world“ – Filmgespräch über Billigarbeiter aus Osteuropa
Am Dienstag 18. Januar ’11 um 19.30 Uhr zeigt die Herrschinger AGENDA 21 im Kino Breitwand den Film „It’s A Free World“, ein Sozialdrama zum Thema Ausbeutung osteuropäischer Billigarbeiter. Mit emotionaler Wucht erzählt der Regisseur Ken Loach die Geschichte einer alleinstehenden Mutter, die für eine Zeitarbeitsfirma osteuropäische Arbeitskräfte für den englischen Arbeitsmarkt anwirbt. Als man ihr kündigt, macht sie sich selbständig und wird nun selber knallharte Geschäftfrau und Ausbeuterin im Billiglohn-Sektor, bis ihr die Sache über den Kopf zu wachsen beginnt: Sie gerät zwischen die Fronten aus Wirtschaftsbossen, Menschenhändlern und aufbegehrenden Arbeitern.
Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit Philip Anderson, Professor für interkulturelle soziale Arbeit an der Hochschule Regensburg, Migrationsforscher und Autor der im Auftrag des Münchner Stadtrats durchgeführten Studie „Dass Sie uns nicht vergessen“ - Menschen in der Illegalität in München“ (http://www.philip-anderson.de/).

Flyer unter http://www.indienhilfe-herrsching.de/pdf/FlyerFreeWorld.pdf
Filminfo unter http://www.free-world-der-film.de/

La notte di San Lorenzo - Die Nacht von San Lorenzo, OmU - Cinema Italiano im Januar 2011

Mittwoch 12. Januar 2011 um 19.30 Uhr mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienisch

It 1982, 105 min.
Regie: Gebrüder Taviani, Musik: Nicola Piovani

Heimlich schleicht sich im Sommer 1944 eine Gruppe von BewohnerInnen aus ihrem Heimatdorf San Miniato in der Toskana, um den US-amerikanischen Befreiern entgegenzueilen. Die Zurückbleibenden suchen gemäss Anweisungen in der Kirche Schutz und fallem einem Vergeltungsschlag der Deutschen zum Opfer.
Die Flüchtlinge durchleben unterwegs in der toskanischen Landschaft alle Stadien der Hoffnung und der Verzweiflung und sehen sich in einer legendär gewordenen Sequenz mit italienischen Faschisten konfrontiert. Durch die märchenhaft-mythischen Überhöhungen und melodramatischen Zuspitzungen lassen die Tavianis die Handlung aus dem bloss historischen abheben und den Film über die wunderbare Figur des Mädchens zur universellen Aussagekraft gelangen. Das ist ein Friedensfilm von elementarer Sinnlichkeit und Wucht.

Life in a Metro

Erster Film aus unserer Reihe mit indischen Filmen

in Zusammenarbeit mit der Indienhilfe Herrsching und mit Unterstützung von Birgit Roberts ud Frau Kothari haben wir Filme aus dem Land der größten Filmproduktion der Welt zusammengestellt: Indien.
Dabei haben wir uns bemüht, vor Ihnen ein möglichst breites Spektrum des Filmschaffens, aber auch der Facetten dieses reichen Landes auszubreiten. Es reicht von einem faszinierenden Stummfilm aus dem Jahr 1929 (A Throw Of Dice) bis zum heutigen Alltagsleben in Mumbai (Life In Metro), vom Thriller (Maqbool) zur Bollywood-nahen Komödie (Jab we met), vom Vater-Sohn-Konflikt (Udaan) zur Freundschaft zweier starker indischer Frauenfiguren (Dor), von der reichen Welt eines jungen Paares in der Stadt (Wake Up, Sid) zum wirklichkeitsnahen Leben eines jungen Mannes mit seinen Träumen in Kaschmir (Zero Bridge)
Die Filme sind alle mit Untertiteln in englisch oder deutscher Sprache. Im Kino Herrschng gibt es jeweils eine Einführung.

Viel Freude im Kino Breitwand mit diesen Filmen
Matthias Helwig - Kino Breitwand

Erster Film:
Life in a metro
Indien 2007, 133 min., Hindi/EU, Regie: Anurag Basu, mit Dharmendra, Shilpa Shetty, Kay Kay Menon, Shiney Ahuja,Irrfan Khan, Konkona Sen Sharma

Indien heute - Frauen in Indien. Eine Frau begegnet an einer Bushaltestelle einem Fremden und findet ihn seltsam anziehend. Eine andere gibt Anzeigen auf, weil sie mit 27 Jahren immer noch alleine ist, während ihr Chef gleichzeitig versucht, sie mit einem Kollegen zu verkuppeln. Eine dritte missachtet den Mann, der sie liebt und hate eine Affäre mit ihrem Chef. Eine ältere Frau lässt sich endlich mit dem Mann ein, den sie schon immer geliebt hat.
Leben und Lieben in der Metropole Mumbai, schicksalhaft miteinander verknüpft.

Dienstag, 4.1., 19.30 Uhr Herrsching
Sonntag, 9.1., ­­­11.00 Uhr Starnberg

Dolpo Tulku

In Anwesenheit von Sherap Sango

Donnerstag, 30.12.2010, 19.30 Uhr - Herrsching -

Dolpo Tulku

D 2009, Regie: Martin Hoffmann, 104 min.

Das Dolpo im Nordwesten Nepals an der Grenze zu Tibet gehört zu den abgeschiedensten Gegenden der Welt. Umgeben von den Gebirgsketten des Himalaya hat sich im Dolpo eine archaische buddhistische Kultur erhalten: Ohne Elektrizität, ohne moderne Kommunikationsmittel und ohne chinesische oder indische Assimilation ist es heute weit tibetischer als Tibet selbst. Der Film erzählt von der spannungsgeladenen Begegnung von Tradition und Moderne, von der Spiritualität eines tief verwurzelten Buddhismus und der praktischen Aufgabe, der bitteren Armut entgegenzuwirken

Sherap Sangpo war ein gewöhnlicher Hirtenjunge im Dolpo. Als 10-Jähriger – nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama – beschließt er, Mönch zu werden. Er geht in ein Kloster nach Katmandu. Dort wird er als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, eines Dolpo Tulku, erkannt und für 16 Jahre zur Ausbildung ins Exil nach Südindien geschickt. Trotz hartem Klosteralltag ist es für ihn eine glückliche Zeit. Heute doziert er dort selbst – und führt ein nahezu weltliches und auf den ersten Blick auch westliches Leben mit Laptop und Mobiltelefon.

In Anwesenheit von Rhinpoche Sherap Sango

Quand tu descendras du ciel - Vom Himmel hoch, OmU - Cinema Français im Dezember 2010

Ab 21.12. in Seefeld und Starnberg

Termine:
Dienstag, 21.12.2010, 20.00 Uhr auf Schloss Seefeld
Mittwoch, 22.12.2010, 19.30 Uhr in Starnberg

Mit einer Einführung durch Francine Martens

Quand tu descendras du ciel - Vom Himmel hoch, OmU

Fr 2002, 100 min.,
Regie: Eric Guirado,
mit Benoît Giros, Jean-François Galotte

Der Jungbauer Jérome will in Paris Geld in der Vorweihnachtszeit verdienen, um den überschuldeten Hof zu retten. Er ergattert einen Job bei der Stadtverwaltung und verziert Tannenbäume mit Lichterketten, findet ein kleines Zimmer und in seinem Kollegen einen guten Kumpel, freundet sich sogar mit einem stolzen Obdachlosen an. Als er die festlich geschmückte Innenstadt von Clochards \"säubern\" und sie aufs freie Feld transportieren muss, um die kaufkräftige Kundschaft nicht zu brüskieren, gerät er in einen Gewissenskonflikt.
– Eric Guirado schafft es, in seinem beachtlichen Debütfilm soziale Themen unterhaltsam auf die Leinwand zu bringen. Auf der Basis von realen Ereignissen verknüpft er die skandalösen Praktiken der Stadtverwaltung und die einseitige Berichterstattung mit der wachsenden Solidarität bis hin zur aufkeimenden Verliebtheit der Hauptfigur. Ein etwas anderer Film zur Weihnachtszeit mit einem versöhnlichen Ende.

No more smoke signals

21.12.10, 19.30 Uhr

No More Smoke Signals
Ch 2008, R: Fanny Bräuning. 90 Min.

»Eine Radiostation, einsam auf einem kleinen Hügel in South Dakota, gegründet in den 70er Jahren von Aktivisten der indianischen Wider-standsbewegung: „KILI Radio – Voice of the Lakota Nation“. Ein ver-gessener Ort zwischen Kampf und Hoffnung, zwischen indianischem Mythos und dem Alltag im ärmsten Reservat der USA. Doch da ist Roxanne Two Bulls, die auf dem Land ihrer Ahnen ein neues Leben beginnen will, der junge DJ Derrick, der bei KILI seine musikalische Ader entdeckt. Da ist der weiße Anwalt Bruce, der seit 30 Jahren versucht, einen indianischen Aktivisten aus dem Gefängnis freizubekommen. Und da taucht plötzlich der frühere AIM-Aktivist John Trudell auf, der in Hollywood als Musiker Karriere gemacht hat. Bei KILI Radio läuft alles zusammen. Statt Rauchzeichen sendet KILI seine Signale durch die Weite der grandiosen Landschaft, mit einer wunderbaren Mischung aus Humor und Melancholie«

Gast: Christine Voormann
Lakota Village Fund (Vorstand)

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