Sebastian Schipper

Special Guest

Der Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Sebastian Schipper stellte mit seinem dritten Film „MITTE ENDE AUGUST“ 2010 den Eröffnungsfilm des Fünf Seen Filmfestivals. Mit seinem letzten Spielfilm VICTORIA, der in einer Plansequenz gedrehten Geschichte eines Bankraubs, nahm er am Hauptwettbewerb der Berlinale 2015 teil. Sein Kameramann Sturla Brandth Grovlen gewann einen Silbernen Bären, er selber erhielt den Preis der Gilde Deutscher Filkunsttheater. Beim Deutschen Filmpreis 2015 gab es schließlich einen gigantischen Preissegen: Bester Film, Beste Regie, Bestes Buch, Beste Kamera, Beste Hauptdarstellerin!

Als Schauspieler hat Schipper bei Publikumserfolgen wie KLEINE HAIE oder LOLA RENNT mitgewirkt. Als Filmregisseur wurde er mehrfach für ABSOLUTE GIGANTEN ausgezeichnet. Sebastian Schipper ist vom 29.7. – 31.7. auf dem Fünf Seen Filmfestival anwesend, auch bei dem von der Akademie für politische Bildung Tutzing veranstalteten Filmgespräch am See. Hier diskutiert er mit Rosa von Praunheim und Matthias Koßmehl über das "Fremde im Film".

Sebastian Schipper ist bei folgenden Terminen anwesend:

Freitag, 29.7. | 19:45 Uhr | Kino Starnberg
ABSOLUTE GIGANTEN

Freitag, 29.7. | 21:30 Uhr | Open Air Starnberg
VICTORIA

Freitag, 29.7. | 22:00 Uhr | Kino Starnberg
MITTE ENDE AUGUST

Samstag, 30.7. | 18:00 Uhr | Landsberg
ABSOLUTE GIGANTEN

Samstag, 30.7. | 20:00 Uhr | Landsberg
VICTORIA

Sonntag, 31.7. | 11:00 Uhr | Schloss Seefeld
Fokus Drehbuch: Werkstattgespräch mit Sebastian Schipper und Nicolette Krebitz

Sonntag, 31.7. | 14:00 Uhr | Akademie für politische Bildung Tutzing, Buchensee 1
Filmgespräch am See "Das Fremde im Film" mit Rosa von Praunheim und Matthias Koßmehl

FSFF Agenda 21: Wild Plants

Freitag, 29.7.2016, 19:30 Uhr

Doku-Film über urbane Gärtner und botanischen Wildwuchs

Wildpflanzen sind Gewächse, die ungenutztes Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen. Wilde Pflanzen sind aber auch Menschen, die ihre Utopien leben und zu Impulsgebern für andere werden.

Im Mittelpunkt des Films Wild Plants steht eine neue Gartenbewegung in Europa und Amerika, die ungenutzte urbane Räume in Biotope oder Anbauflächen (zurück-)verwandeln will. Der Regisseur Nicolas Humbert führt uns zu urbanen Gärtnern in Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair nach Wounded Knee, zu den wilden Pflanzungen des legendären Zürcher „Guerilla Gardener“ Maurice Maggi und der innovativen Gartenbau-Kooperative „Jardin de Cocagne“ in Genf.

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Nicolas Humbert

Zum Film: Wild Plants

Bereits vor Festivalbeginn

22. bis 24.7.16

SHORT PLUS AWARD: Es ist das erste Highlight des 10. Fünf Seen Filmfestivals und zog in den vergangenen Jahren zahlreiche Besucher an: Sehr sehenswerte, gesellschaftlich relevante Short-Plus-Filme mit einer Länge von 20 bis 59 Minuten, darunter der vielfach prämierte und für den OSCAR® nominierte „Alles wird gut“ von Patrick Vollrath, „Esel“ von Rafael Haider, „Route B96“ von Simon Ostermann oder das Journalismus-Drama „Voicemail“ von Erec Brehmer (HFF München), erzählen auch in diesem Jahr wieder berührende, starke und außergewöhnliche Geschichten.

Um das große Filmangebot des Festivals übersichtlicher zu gestalten, werden die elf vorausgewählten Filme, die um den Short Plus Award konkurrieren, bereits vor Festivalbeginn an drei Abenden in den Breitwandkinos Starnberg und Schloss Seefeld gezeigt.

Das Publikum bestimmt den Gewinnerfilm des Short Plus Awards, der schließlich auf der legendären Dampferfahrt des FSFF auf der MS Starnberg am Mittwoch, 3. August 2016 gekürt wird.

Spielzeiten und -orte des Short Plus Awards (Vorentscheid)

Freitag, 22.7.16, 21:00 Short Plus Programm 1, Kino Starnberg
Samstag, 23.7.16, 21:00 Short Plus Programm 2, Kino Seefeld
Sonntag, 24.7.16, 11:00 Short Plus Programm 3, Kino Seefeld

Künstlerfilme im Gespräch: Milein Cosman

Mittwoch, 20.7.16, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film und die Künstlerin Milein Cosman.

Milein Cosman, 1921 in Gotha geboren, ist in Großbritannien eine berühmte Künstlerin. In Deutschland, ihrem Geburtsland, das sie einige Jahre nach der nationalsozialistischen Machtergreifung aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verlassen musste, ist sie dagegen kaum bekannt. Der Film gibt Einblick in ein bewegtes und facettenreiches Leben. Milein Cosman erzählt mit Humor und Tiefgang von ihrer Emigration aus Deutschland, ihren frühen Jahren als Künstlerin in London-Hampstead und ihrem Wiedersehen mit der jungen Bundesrepublik Deutschland.

Zum Film: Milein Cosman

Agenda 21: Ida

Dienstag, 19.7.16, 19:30 Uhr, Herrsching

Oscarprämierte Familientragödie im Polen der Sechzigerjahre

Ida

PL 2015, R: Pawel Pawlikowski, 80 Min.

Die 18-jährige Ida möchte in ein Kloster eintreten, soll aber vorher auf Wunsch der Klostervorsteherin ihre letzte noch lebende Verwandte besuchen. Sie fährt zu ihrer Tante, die ihr das dramatische Geheimnis ihrer Herkunft offenbart.
In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt der preisgekrönte Regisseur Pawel Pawlikowski von zwei Frauen und ihrem Land im Spannungsfeld zwischen Sozialismus, Antisemitismus und Katholizismus.

Europäischer Filmpreis 2014, Oscar 2015 für den besten fremdsprachigen Film

„Einer der seltenen Schätze der Filmgeschichte“ (Aachener Nachrichten)

Anschließ. Filmgespräch mit Thomas Zapart, Journalist und Politikwissenschaftler (LMU)

Filminfos und Reservierung: Ida

Flyer

Die Grafen Pocci

Sonntag, 10.7.16, 11:00 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit dem Museum Starnberger See zeigt das Kino Breitwand begleitend zur Ausstellung
"Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See" (ab 24.06.2016) den Dokumentarfilm "Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie".

Filminhalt
1966/1967, Regie:Hans Jürgen Syberberg

Die Adelsfamilie der Poccis besitzt das Schloss Ammerland am Starnberger See. Der aktuelle Schlossherr führt ein zurückgezogenes, kleines Leben als Bauer, Unimogfahrer, Pferdeliebhaber, Schlagzeuger und Fußballspieler. Sein Urgroßvater war im 19. Jahrhundert ein hoher Würdenträger des Bayerischen Hofes, ein origineller und liebenswürdiger Typ, der die bayerische Kasperl-Puppe Larifari erfand und Puppen-Komödien für Kinder schrieb. Seine Phantasie, so Syberberg, realisiert sich hundert Jahre später auf sympathische Weise in seinem Nachfahren, dem letzten Pocci.

Weitere Infos zur Ausstellung "Franz Graf von Pocci - Ein Multitalent vom Starnberger See" im Museum Starberger See finden Sie hier.

Zum Film: Die Grafen Pocci - Einige Kapitel zur Geschichte einer Familie

Film des Monats: Tomorrow

Mittwoch, 6.7.2016, 19:30 Uhr, Starnberg

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing
Anschl. Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn und Matthias Helwig


Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weit reichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich in „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!

Zum Film: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

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