Hamburger Lektionen

Dienstag 26. Februar 2008 im Kino Breitwand Herrsching

Inhalt des Films sind Hasspredigten des Imams Mohammed Fazazi in der Al-Quds-Moschee in Hamburg.

Im Januar 2000, in den letzten Tagen des Fastenmonats Ramadan, hielt Fazazi im Gebetsraum der Moschee mehrere so genannte Lektionen, bei denen die Anwesenden Fragen zu verschiedenen Aspekten des Lebens stellen konnten, die der Imam in einem islamischen Diskurs anhand der Scharia beantwortete. Diese Sitzungen wurden von einer unbekannten Person auf Video aufgenommen und in Buchhandlungen vertrieben. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington wurde bekannt, dass Fazazi Vertrauter von drei der vier Selbstmordpiloten war.

Der Film stellt zwei dieser Lektionen nach.

Der Film kam am 20. September 2007 in einige wenige deutsche Kinos.

anschließend

Filmgespräch zum Islam in Europa
mit Bayram Yerli, dem Vorsitzenden der islamischen Gemeinde Penzberg

Am 24.2. gibt zu dem gleichen Film ebenfalls ein Filmgespräch mit dem Kulturforum in Starnberg (Siehe unter Kulturforum).

Zum Film: Hamburger Lektionen

Thema Islam: Hamburger Lektionen

Kulturforum Starnberg, So 24.2.08 um 11.00 Uhr

In einer Zeit, in der die Gefahr terroristischer Anschläge auch in Deutschland konkret empfunden wird, nimmt die Auseinandersetzung um Fragen wie Religionsfreiheit, Bürgerrechte und Sicherheitspolitik an Schärfe zu. Leider geht damit keine ernsthafte Ausdifferenzierung der Debatte einher, vielmehr werden viel zu oft Klischees befördert, Ängste geschürt und ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht gestellt. Einen den medialen Aufgeregtheiten gänzlich entgegengesetzen Beitrag zum Thema des islamischen Fundamentalismus bietet Romuald Karmakars („Der Totmacher“, „Die Nacht singt ihre Lieder“) rigoros reduzierter Dokumentarfilm „Hamburger Lektionen“. In ihm verliest der Schauspieler Manfred Zapatka den ungekürzten Text zweier religiöser Unterweisungen, die der mittlerweile in Marokko inhaftierte Imam Mohammed Fazazi im Januar 2000 in der Hansestadt gegeben hat. Der Film ermöglicht dem Zuschauer Zugang zu einer Welt, die ihm sonst verborgen bleibt, und bietet verstörende Einblicke in die Rhetorik und die Denkmuster eines Geistlichen, für den der Begriff Hassprediger nur allzu angemessen erscheint.

Zur Diskussion haben wir den Politikwissenschaftler Abdul Hamtoun, eingeladen. Der gebürtige Libyer hat in Wien studiert. Er ist mit den politischen Strömungen der arabischen Welt vertraut und Kenner der unterschiedlichen Auslegungen des Islam.

Karl Heinz Heilig. Der leise Film

Seefeld, Lounge 20.2. und 24.2.08

Karl Heinz Heilig stellt seine neuen Film vor. Hinter der Reihe \"Der leise Film\" stehen Dokumentarfilme zum Thema \"Gelebte Menschlichkeit\" im weitesten Sinne.

Mi 20.2. um 19.45 Uhr: \"Zwischen Himmel und Erde\"
Die Baukunst der Glücklichen. Ein Film mit einer ansteckenden Lebensfreude über Weidenbau, Mosaikkunst und über ein skurril-lustvolles Fest in Heggelbach am Bodensee, dem Lebens- und Wohnort der Baukünstler Dorothea und Marcel Kalberer. Hier ist seit Generationen die Familie von Bauer Geng zu Hause, der vor über 20 Jahren den beiden Künstlern seine Wiese am Waldrand zur Verfügung stellte. Mittlerweile ist zwischen diesen so unterschiedlichen Menschen eine tiefe Freundschaft entstanden.

So 24.2. um 11.00 Uhr: \"Alles vor unserer Tür -Allns\'vör use Döör\"
Hier wird die Geschichte einer ungewöhnlichen Frau erzählt, ein einfühlsame Portrait einer 69-jährigen aus Friesland, die erst spät zu ihrer eigentlichen Berufung gefunden hat: die Arbeit mit Heil- und Wildkräuterpflanzen. Über drei Jahre wurde die Protagonistin in ihrem Alltag begleitet – wenn sie Pasten aus den unterschiedlichsten Wildkräutern zubereitet oder wenn sie Kindern und Erwachsenen erklärt, wie nützlich dieses und jenes „Unkraut“ doch ist.
Ein Film, der eine Reise in die faszinierende Welt vor unseren Füßen macht, eine Entdeckungsreise, auch durch den inneren Garten.

Beide Filme werden in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt!

Maui Boyz - Hawaii - Cowboys und Surfer

Seefeld, 21.2. mit Regisseur

Ein Filmporträt über eine eigenwillige Szenerie auf Hawaii: Die Surferfreaks und Cowboys. \"There is an island where men remain boys and legends become alive\". Regisseur Carsten Maaz führt durch den \"Aloha Spirit\" und zeigt zehn beeindruckende Persönlichkeiten und ihr Leben auf Maui.
Am 21.2. um 20.00 Uhr wird der Regisseur seinen Film in der Kino-Lounge vorstellen.

Punk: Mia san dageng!

ab 15.2. 08 in unseren Kinos!

...ein Film über die Tradition bairischer Widerständigkeit, über Punkmusik, Pogo, Protest und Politik ganz speziell in München. Entstanden als do-it-yourself Produkt und über fünf Jahre hinweg, ist der Film ein witzige, authentische Doku-Collage aus rarem Archivmaterial, neu gedrehten Interviews, sowie alten und neuen Konzertmitschnitten der verschiedenen Punkbands aus und um München. Mit dabei A+P, Marionetz, United balls, Condom, FSK, Alternativen Arschlöcher, The Schrott, Spider Murphy Gang, Sigi Pop u.a.

Am Freitag, den 15.2. haben wir die beiden Macher Olli Nauerz und Katz Seger zu Gast, sowie einige der Protagonisten, z.b. Michael und Florian Pröttel von A+P.
Film und danach Party für alle. Ab 21.00 Uhr in Starnberg

ausserdem ist der Film noch zu sehen
Starnberg: So 17.2. um 21.30
Seefeld:16.+ 20.2. um 21.00
Herrsching:14.+ 18.+1 9.2.


Cinema italiano: La terra OV

Starnberg, 20.2. um 19.30 Uhr, mit Einführung

\"La Terra\" von Sergio Rubini, erzählt von der schmerzhaften Rückkehr zu den Wurzeln in der Heimat, dem Kräftemessen und der Auseinandersetzung mit sich selbst und der Vergangenheiteiner. Luigi, Philosophieprofessor in Mailand, kehrt nach Apulien in sein Heimatdorf zurück. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern will er ein Landgut verkaufen, doch sieht er sich mit alten Streitigkeiten und nie verheilten Wunden konfrontiert, während seine Brüder alle in ein Netz von Verbrechen verwickelt zu sein scheinen.
Mit einer italienischen Einführung von Ambra Sorrentino-Becker und anschließendem Gespräch.

An ihrer Seite

Herrsching, 8.2.um 19.30 Uhr

Seit 50 Jahren sind Fiona und Grant verheiratet; ihr Lebensabend verspricht glücklich zu werden - bis Fiona immer stärker unter Gedächtnisverlust leidet und man bei ihr Alzheimer diagnostiziert.Sie lässt sich freiwillig in ein Heim einweisen. Als Grant seine Frau nach 30 Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Schlimmer noch, ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey, einem anderen Heimbewohner.


Zum Thema Demenz und Alzheimer laden wir sie im Anschluss zum Filmgespräch unter Leitung von Pfarrer Dr. habil.Heiner Aldebert ein.

Zum Film: An ihrer Seite

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