Kultur als Lebenselixier: Waste Land

Dienstag, 10.6.2014, 19.30, Starnberg

Dokumentarfilmreihe über das Leben zwischen Kultur und Alltag in Ländern der Dritten Welt.

In Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Museumsverein Starnberger See e.V. laden wir Sie zu Film "Waste Land" mit anschließendem Filmgespräch ein. (mit Herrn Ricardo Madretsma)

Film:
Br / GB 2010, 99 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: João Jardim, Karen Harley, Lucy Walker, Darsteller: Vik Muniz

Gleich zwei Geschichten erzählt Lucy Walker in Waste Land: die Geschichte des brasilianischen, in den USA aufgewachsenen Künstlers Vik Muniz und die der brasilianischen Müllsammler. Müll, genaugenommen der Müll der riesigen Mülldeponie vor den Toren Rio de Janeiros, dem Jardim Gramacho, ist das verbindende Element zwi- schen dem Künstlern und den Arbeitern. Denn mit dem Abfall der brasilianischen Gesellschaft verdienen sie alle ihr Geld. Während Muniz aus dem Müll gigantische Installationskunst fabriziert und
erfolgreich ausstellt, sammeln die sogenannten "catadores" (zu Deutsch: Pflücker) den Abfall, um ihn für einen Hungerlohn weiterzuverkaufen. In Waste Land treffen der Künstler und die Arbeiter aufeinander. Muniz möchte die Arbeit der catadores zum Mittelpunkt eines Kunstprojekts machen. Der Erlös einer geplanten Londoner Auktion möchte der Künstler der Müllsammlergewerkschaft überlassen, so dass die Müllpflücker von den Einnahmen profitieren.
Waste Land ist ein Film über die Würde des Menschen. Trotz des Hungerlohns und eines Lebens weit unter dem Existenzminimum haben sich die Menschen mit ihrem Schicksal arrangiert. Sie sind weit entfernt, ihr Leben zu beklagen, sondern stellen sich jeden Tag neu dem Kampf ums Überleben. Waste Land wurde 2011 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Zum Film: Waste Land

Wunschfilm im Juni: Über den Dächern von Nizza

Mittwoch, 4.6.2014, 19:00 Uhr, Starnberg

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Zum Film:
USA 1955, 106 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Alfred Hitchcock, Darsteller: Jessie Royce Landis, Grace Kelly, Cary Grant

Ein Juwelendieb, der sich angeblich zur Ruhe gesetzt hat, gerät in einen neuen Verdacht und muss mit seinen Methoden die neue "Robie-Katze" finden, während der sich charmant und ironisch in eine faszinierende Frau verliebt - Grace Kelly.

Weitere Informationen

Nochmals Sahara Salaam mit Konzert

Montag, 2.6., 18:30 Uhr

Wegen des großen Erfolges und der großen Nachfrage wiederholen wir den Film SAHARA SALAAM am Montag, 2.6. um 18.30 Uhr im Kino Breitwand Schloss Seefeld nochmals mit Gespräch mit Wolf Gaudlitz und vor allem mit der wunderbaren Stimme von Shishani. Jeder, der am Donnerstag im Kino Seefeld war, wird von diesem Ereignis, dem Film und der Musik tief berührt gewesen sein.

KRITIK ÜBER DEN FILM:
Dieses Wüstenpoem ist ein verrückter, betörender, unausschöpflicher Film über eine Welt, in der man Gedichte in den Sand schreibt, damit der Wind sie verbreiten kann. Von 2001 bis 2012 bereiste Wolf Gaudlitz mit seinem Cinemobil ein Gebiet, das einst als Garten Allahs bezeichnet wurde. Zwischen Algerien und Burkina Faso sammelte er Bilder von Menschen, die in und um die Sahara leben oder sie gar durchqueren müssen. Immer dabei die Kamera, die sich am Spiel der Sanddünen berauscht, mit Tuareg-Mädchen flirtet oder durch die Gassen verbotener Städte streift.

Rezension Kulturwelle 5

Nochmals Sahara Salaam mit Konzert

Montag, 02.06., 18:30 Uhr Kino Seefeld

Wegen des großen Erfolges und der großen Nachfrage wiederholen wir den Film SAHARA SALAAM am Montag, 2.6. um 18.30 Uhr im Kino Breitwand Schloss Seefeld nochmals mit Gespräch mit Wolf Gaudlitz und vor allem mit der wunderbaren Stimme von Shishani. Jeder, der am Donnerstag im Kino Seefeld war, wird von diesem Ereignis, dem Film und der Musik tief berührt gewesen sein.

KRITIK ÜBER DEN FILM:
Dieses Wüstenpoem ist ein verrückter, betörender, unausschöpflicher Film über eine Welt, in der man Gedichte in den Sand schreibt, damit der Wind sie verbreiten kann. Von 2001 bis 2012 bereiste Wolf Gaudlitz mit seinem Cinemobil ein Gebiet, das einst als Garten Allahs bezeichnet wurde. Zwischen Algerien und Burkina Faso sammelte er Bilder von Menschen, die in und um die Sahara leben oder sie gar durchqueren müssen. Immer dabei die Kamera, die sich am Spiel der Sanddünen berauscht, mit Tuareg-Mädchen flirtet oder durch die Gassen verbotener Städte streift.

Rezension Kulturwelle 5

Über den Dächern von Nizza

Samstag, 31.5., 21.30 Uhr Herrsching + Mittwoch, 4.6., 19:00 Starnberg

Zu Ehren von Grace Kelly zeigen wir einen ihrer schönsten Filme!
Über den Dächern von Nizza

Zum Film: Über den Dächern von Nizza

Tango im Kino: Frühling im Herbst

Freitag, 30.5., 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den Film Frühling im Herbst und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

19.30 Uhr: Film "Frühling im Herbst"
ab ca. 21.15 Uhr: Tango-Tanzen in der Lounge, mit Einführung von Ralf Sartori von "Tango a la carte"

Filmbeschreibung:
CH 2009, 91 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Petra Volpe, Darsteller: Suly Röthlisberger, Hanspeter Müller-Drossaart, Pablo Aguilar, Therese Affolter, Ursula Andermatt

Die verwitwete Leni Glanzmann ist Bäckerin, 55 Jahre alt, und eine pflichterfüllte Person. Gemeinsam mit ihrem schwermütigen Sohn betreibt sie die Dorfbäckerei in Reitnau, einem 1000 Seelen-Kaff im Aargau. Weder Mutter noch Sohn sind besonders glücklich dabei, aber es ist ein Traditionsbetrieb und so etwas gibt "man" nicht einfach auf. Beim Verlobungsessen ihrer Nichte Melanie steht eines Tages plötzlich eine Ex-Affäre von dieser vor der Haustür: Toni, ein 35jähriger Tanzlehrer aus Argentinien. Melanie lügt in der Not und stellt Toni kurzerhand als Bekannten von Leni vor und schon wird er bei der überrumpelten Tante einquartiert. Leni verliert nach und nach ihr Herz an den viel jüngeren Toni, auch wenn ihr das überhaupt nicht in den Kram passt. Aber die Liebe kennt nun einmal keine Gesetze...Eine wunderbare schweizer Komödie, mit viel Witz und einem bezaubernden Blick auf das Leben.

Zum Film: Fr

7 Raeume

FSFF: 7 Räume / 7 Künste

Verbindung von Film zu live dargebotener Kunst

Zum zweiten Mal präsentiert das Fünf Seen Filmfestival in Zusammenarbeit mit "KunstRäume am See" in sieben verschiedenen Räumen Filme, die sich mit Architektur, Skulptur, Musik, Tanz, Literatur, Schauspielkunst und Malerei beschäftigen. Alle Veranstaltungen werden von Gesprächen und Performances begleitet, so dass eine für das Publikum einmalige Verbindung von Film zu live dargebotener Kunst entsteht.

"Mit "7 Räume / 7 Künste" treten wir vom zwei- in den dreidimensionalen Raum und machen die Kunst greifbar. Dadurch schaffen wir Räume, in denen sich Kunst und Kultur entfalten und ein fruchtbarer Austausch entstehen kann“, so die Kuratorin der Reihe Elisabeth Carr.

Das Programmheft zum Download finden Sie am Ende dieses Textes!

Bildhauerei: Tony Cragg - in Celebration Of Sculpture
Der Bildhauer Josef Lang, dessen Werke gegenwärtig in Starnberg zu sehen sind, stellt das Bild des Menschen in den Mittelpunkt seines Werks. Auch der weltberühmte Bildhauer Tony Cragg gilt als unablässiger Entdecker des Menschlichen und verwendet als Grundmotiv gerne Gefäße als Metaphern für das Leben.
24.07., 18.00 Uhr, Galerie der Kreissparkasse Starnberg, anschließend 19:15 Film in Kino Breitwand Starnberg

Schauspiel: Erika.Pluhar. Trotzdem. Mein Leben
Erika Pluhar ist Chansonsängerin, Schriftstellerin und Schauspielerin, die in dem Film offen und sehr persönlich auf ihr Leben zurückblickt
So, 27.07., 11.00 Uhr, Pfarrstadel Weßling
Mo, 28.07., 17.00 Uhr, Kino Breitwand Starnberg, jeweils in Anwesenheit der Regisseurin

Musik: Die italienische Art
Hier entfaltet sich lebhaft das Portrait des spannendsten italienischen Orchesters Orchestra dell`Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Im Anschluss Gespräch mit dem Produzenten sowie Cellisten und Dirigenten der Bayerischen Staatsoper Allan Bergius.
So, 27.07., 20:00 Uhr, Augustinum Dießen
Mo, 28.07., 18:00 Uhr, Kino Breitwand Starnberg

Literatur: Triumph der Gerechten
Ausgehend von einer Erzählung Oskar Maria Grafs über aufständische Bauern im Dreißigjährigen Krieg fragt der Film nach Anpassung und Widerstand im Hier und Heute
Di, 29.07., 20.45 Uhr, Kino Breitwand Herrsching
So, 03.08., 14.00 Uhr, Kino Breitwand Starnberg,
jeweils mit Filmgespräch mit Dr. Ulrich Dittmann und Dr. Thomas Kraft zum 120. Geburtstag von Oskar Maria Graf

Tanz: Pina von FSFF-Ehrengast Wim Wenders
Zunächst kommt das Tanzprojekt "Bewegtes Leben 2068" unter der Leitung von Bettina Fritsche zur Aufführung, eine virtuose TanzTheaterCollage des Menschseins, inspiriert von Pina Bausch. Im Anschluss ist der Film zu sehen
Mi, 30.07., 19.30 Uhr, Schlossberghalle Starnberg (2D)
So, 03.08.2014 10:30 in Kino Breitwand Starnberg (3D)

Malerei: Shirley – Visions of Reality
Mi, 30.07., 20.15 Uhr, Kino Breitwand Schloss Seefeld
So, 03.08., 17.00 Uhr, Kino Breitwand Starnberg
Ein Gespräch mit der Malerin Susanne Hauenstein. Dazu vorher: "Don`t come knocking" von Wim Wenders.

Architektur: Infinite Space – John Lautner
Lautner gehört zu den bekanntesten Architekten Amerikas. Seine beinahe als Kunstwerke zu bezeichnenden Häuser haben einen unverwechselbaren Charakter. Dieser entsteht vor allem durch die unendlich wirkenden Räume und das neudefinierte Verhältnis von Innen- und Außenraum
Do, 31.07., 20.15 Uhr, Kino Breitwand Starnberg
Fr, 01.08., 21.00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching
mit einer Einführung durch Nicolai Baehr vom Wessobrunner Kreis, dem Forum für Architektur

Eintritt: 12 Euro (mit Festivalpass 5 Euro)

Programmheft 7 Räume/7Künste

Weitere Einträge: Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223
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