DOKU: Comeback

Seefeld, am 14.12. in Anwesenheit des Regisseurs

Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm von Maximilian Plettau über den ehemaligen deutschen Box-Champion Jürgen \"The Rock\" Hartenstein. Dieser arbeitet an seinem Comeback. Das Rampenlicht vergangener Tage ist erloschen. Nach drei Jahren ohne Kampf muss er auf dem Dachboden seiner Wohnung sein Training wieder aufnehmen. Keine Spur von Glanz und Gloria à la Rocky, nur harte Arbeit kann ihn seinem Ziel wieder näher bringen.
Dieser Film ist nicht nur eine Dokumentation - er ist der Lebensabschnitt eines Mannes voller Ehrgeiz und Willen. Ohne Kommentar überlässt er alleine dem Zuschauer das Einfühlen in die Situation. Eine fesselende Erzählung nicht nur für Boxfans.
Ausgezeichnet mit dem deutschen Kamerapreis 2008

Der Regisseur Maximilian Plettau wird am Sonntag, den 14.12. um 19.30 Uhr selbst anwesend sein.

Drachenläufer

Di 16.12. 19:00 Agenda 21 Kino

USA 2007, R: Marc Foster. Überlänge: 128 Min – Beginn 19.00 Uhr!
Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frühen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan. Doch dann lässt Amir seinen Freund in einer schweren Notlage im Stich, was den Beginn vom Ende ihrer Freundschaft bedeutet. Als die russische Armee in Afghanistan einmarschiert, trennen sich die Wege der beiden Kinder. Amir wächst in Amerika auf und Hassan in einem Land, das in Bürgerkriegen, Besetzung und in der Schreckensherrschaft der Taliban versinkt. Nach 20 Jahren in Amerika führt ein Telefonanruf Amir zurück in die Heimat und er macht sich auf die gefährliche Reise durch eine fremde, zerrissene Welt, um Hassans Sohn aus den Händen der Taliban zu retten.
„Drachenläufer“ ist die mitreißende Suche eines Mannes nach Vergebung. Ein faszinierendes emotionales Abenteuer - von den Geistern der Vergangenheit, den

anschließend Filmgespräch mit Christine Noelle-Karimi

Das Erbe der Bergler

Ab 4.12. in Herrsching und Seefeld

Ein Wildheuerfilm von Erich Langjahr (Hirtenreise ins dritte Jahrtausend)
Im Film „Das Erbe der Bergler“ erlebt der Zuschauer die letzten Wildheuer im Muotatal im Kanton Schwyz. Jedes Jahr am ersten August, dem Schweizerischen Nationalfeiertag, steigen die Wildheuer hinauf in die steilen Planggen des \"Hinteren Heubrig\", ausgerüstet mit Sensen, Heugaren und Griff-Holzschuhen, um die Wildheu-Ernte einzubringen, so wie das schon ihre Väter gemacht haben. Sie sind die Söhne einer Generation, die in der Herausforderung und im Einvernehmen mit der Natur lebten und überlebten.
Erich Langjahr (\"Hirtenreise ins dritte Jahrtausend\") dokumentiert mit Bildern von atemberaubender Schönheit, wie im Muotatal die Tradition am Leben erhalten wird. Nicht zuletzt das Interesse für die Menschen brachte dem Film eine Nominierung für den Schweizer Filmpreis 2007 ein.

Am 4.12. in Herrsching in Anwesenheit des Regisseurs. um 20.00 Uhr

FILMLESUNG: Nichts los in Punnapra mit Sylvie Bantle

Seefeld, So 14.12. um 11.00 Uhr

Geschichten aus einem indischen Dorf – eine Buchvorstellung mit bewegten Bildern und dem Dokumentarkurzfilm „Chakara“ von Sylvie Bantle und Alexander Devasia.
Der Künstler Alexander Devasia begleitet ein Fischerboot zu einem ungewöhnlichen Fischfang, alte und junge Fischer sprechen über den Mythos von Chakara.

Die Geschichten:
»Satyameva Jayate, “Allein die Wahrheit siegt“,
lautet der Wahlspruch des Subkontinents Indien, des siebtgrößten Staates der Erde. Wie viel
ist nun wahr, an den Geschichten der weltreisenden Autorin Sylvie Bantle? In den bittersüßen und tragischen, aber auch komischen und Hoffnung gebenden
Erzählungen und literarischen Reisebeschreibungen finden wir Wahrheiten zwischen den Kulturen. Das scheinbar Trennende einer uns so fremden und doch so begehrten Kultur wie
sie Indien hervorgebracht hat, tritt uns in den liebevoll geschilderten Menschen dieses Buchsentgegen. Und plötzlich fühlen wir uns ihnen so nah und finden Verbindungslinien. Indien
rückt uns näher und wir rücken näher an dieses vielfältig und so oft missverstandene Land.“ Bernhard Horwatitsch

Im Winter ein Jahr

weiter im Programm

Caroline Link bringt sechs Jahre nach ihrem Oscar-Erfolg \"Nirgendwo in Afrika\" ein sensibles Drama um Familie, Tod, Vergänglichkeit und Liebe auf die Leinwand.
Eine Frau bittet den Maler Max Hollander ein Porträt ihrer beiden Kinder anzufertigen. Als ungewöhnlich erweist sich dieser Auftrag, da Sohn Alexander bereits vor einem Jahr verstorben ist und sich seine Schwester Lilli nicht mit dem Gedanken abfinden kann, dass ihre Mutter Alexander als Dekoration an die Wand hängen möchte. Lillis abweisende Haltung bröckelt zaghaft, als sie sich mit dem alternden Künstler anfreundet und dabei die Trauer über den Tod ihres Bruders nach und nach verarbeitet…

Sondertermin: LA DESTINAZIONE OmU

Starnberg, 7.12. um 11.00 Uhr

\"La Destinazione\" von Piero Sanna, wird von Ambra Sorrentino-Becker am Sonntag vorgestellt. Der Film läuft in Zusammenarbeit mit der Filmreihe \"Sardischen Kino\" in München und wir freuen uns, ausser dem Film auch die Darstellerin Elisabetta Balia bei uns im Kino begrüßen zu können.

Zum Film:
Der junge Emilio aus der Romagna läßt sich von den Carabinieri anwerben. Nach seiner Grundausbildung in Rom wird der junge Polizist nach Coloras, einem kleinen Ort in der sardischen Barbagia, versetzt. Schon bald stellt er fest, daß sein naives, touristisches Bild von Sardinien stark von der Realität abweicht. Er lernt die Gewalt und das Schweigen kennen, erlebt, wie schwer es ist, Polizist zu sein in einer Gesellschaft, die von Verbrechern beeinflußt wird und wo die Angst stärker ist als das Vertrauen in die Justiz.

\"Die Geschichte ist das Ergebnis meiner Tätigkeit als Carabinieri und der Erfahrungen, die ich bis zum Alter von 18 Jahren in meinem Dorf als Schafhirte gemacht habe. Ich wollte das räumliche und soziale Unbehagen unterstreichen, das viele junge Menschen heute durchleben müssen, die nicht mehr die traditionellen Bezugspunkte wie Schule und Familie haben\" Regisseur Piero Sanna

Der Regisseur Piero Sanna:
Geb. 1943 in Sardinien, 1962 Dienstantritt bei den Carabiniere, heute beim Kommando in Mailand tätig. Nebenbei immer im kinematografischen Bereich tätig. 1975 Diplom an der Filmhochschule in Mailand.

Sonntag 7.12. um 11.00 Uhr im Kino Breitwand Starnberg

Let´s make Money

Di 2.Dezember 2008, 19:30

Dokumentarfilm über das internationale Finanzsystem

Wohin fließen die Abermilliarden, die unseren Banken und Versicherungen zur Anlage anvertraut werden? Wie vermehrt sich unser Geld? Wer macht damit wirklich Gewinne, wer zahlt drauf? Warum war eine internationale Finanzkrise unausweichlich? Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer („We feed the world“) unternimmt eine Reise vom Finanzzentrum London über den afrikanischen Kontinent nach Indien und zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol. Dabei wird offenbar, dass das viele Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, sondern dass man im Moment einer Konto-Eröffnung sein Geld für den globalen Ausbeutungskampf zur Verfügung stellt.

Filmgespräch mit Dr. Sepp Dürr, Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Bayern-LB, Fraktion die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

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