Gekaufte Wahrheit - Wissenschaft im Magnetfeld des Geldes

Filmgespräch in Anwesenheit des Regisseurs Bertram Verhaag, 10.10., 19.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Starnberg, in Anwesenheit des Regisseurs Bertram Verhaag

Regie: Bertram Verhaag, D 2009. 90 min.

Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto brachte Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die angeblich die Probleme der Welternährung lösen sollten. Tatsächlich bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt, wo immer sie angebaut werden.
Die Mehrheit der Forscher im Bereich Gentechnik wird von der Industrie bezahlt. Lediglich 5 Prozent sind unabhängig. Der Film ist ein dokumentarischer Thriller darüber, wie multinationale Agro-Chemie-Konzerne Wissenschaftler zu Opfern machen, um zu verhindern, dass sie ihre kritischen Forschungsergebnisse veröffentlichen.

Der Starnberger See und seine Maler

Sonntag, 26.9. um 11:00 Uhr im Kino Breitwand Starnberg

Deutschland 2009, 89 Minuten, Regie: Norbert Göttler

Er begibt sich auf die Spuren von Johann Georg von Dillis und Lorenzo Quaglio, von Carl Spitzweg und später von Lovis Corinth, Wassily Kandinsky und Paul Klee, und besuchte zuletzt auch zeitgenössische Maler, Bildhauer, Sammler und Museumsleute. Die Witwe Lothar Günther Buchheims steht ihm ebenso Rede und Antwort, wie PEN-Präsident Johano Strasser und Filmregisseur Herbert Achternbusch. Sie alle lieben und hassen den See zugleich, sind jedenfalls von ihm geprägt und zeigen, dass man auch heute noch an seinem Ufer ein künstlerisches Leben führen kann.

In Anwesenheit des Regisseurs

Die Künstler, die sich uns im Film zeigen, laden wir leibhaftig zum Gespräch ein. Sie erzählen aus eben diesem, ihrem Leben am See, wir sehen ihre Arbeiten und werden zum einen oder anderen Atelierbesuch eingeladen.

Eintritt 10.-/ ermäßigt 7.-

Zum Europaweiten Aktionsstart: Water Makes Money

Doku über das Lebensmittel Wasser als Objekt von Spekulanten, Herrsching, 23.9.2010, 19.30 Uhr

Dokumentarfilm, D/FR 2010, 90 min.

Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft, nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden. Mittlerweile ist der französische Konzern inkl. seiner Beteiligungen im Trink- und Abwasserbereich etwa gleichauf mit Gelsenwasser, dem größten Versorger in Deutsch-land.
Bereits in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten sind Veolia und Suez präsent - ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung?

Anschließend: Filmgespräch mit Hermann Doblinger, Vorstand der Ammersee Wasser und Abwasserbetriebe

Eintritt: 5,- Euro

Q-Begegnungen auf der Milchstrasse

AGENDA 21 Filmgespräch 21.9., 19.30 Uhr in Herrsching

Q ist kein Afrikafilm, genauso wenig ein Film über Schweizer Milchbauern und Käser. Es geht um Menschen, die im Fremden das Vertraute entdecken und im Vertrauten manchmal das Fremde.
Q zeigt drei Viehzüchter und Milchhändler aus Mali und Burkina Faso auf ihrer Reise in die Schweiz, wo sie mit ihren Berufskollegen, zwei Milchbauern im Seeland und einem Käsereiunternehmer im Berner Oberland, zusammentreffen. Zurück in ihrer Heimat berichten sie ihren Freunden und Nachbarn von ihren Reiseerfahrungen.
Q thematisiert unaufdringlich den technischen und sozialen Fortschritt und seine gesellschaftlichen Kosten. In der Sahelzone sind fortschreitende Wüstenbildung und klimatische Veränderungen, aber auch neue, demokratische Organisationsformen der Produzenten die Antriebskräfte des Wandels. In der Schweiz sind es die Liberalisierung im Agrarmarkt, Besitzkonzentration und Globalisierung.

Vorstellung des bio+fair Siegels von Naturland. Verkostung fairer Säfte + Getränke.

Filmgespräch mit Dr. Peter Manusch, Fachberater bei \"Naturland\"

Ihr Wunschfilm: Große Freiheit Nr. 7

15.9.2010, Kino Starnberg, 19.30 Uhr

Film mit einer Einführung durch Journalist Thomas Lochte

Drehbuch: Helmut Käutner, Richard Nicolas
Musik: Werner Eisbrenner
Director of Photography: Werner Krien
Montage: Anneliese Schönnenbeck
Produktionsdesign: Gerhard Ladner, Max Mellin
Darsteller: Hans Albers, Ilse Werner, Hilde Hildebrandt

Ein Film über zackige Seeleute, ein maritimes Helden-Epos mit vielen eingängigen Seemannsliedern und Ufa-Star Hans Albers als bewährtem Draufgänger - so stellte sich Propagandaminister Goebbels den Farbfilm vor, der im Kriegswinter 1944 für Ablenkung von den Bombennächten sorgen sollte. Doch \"Große Freiheit Nr. 7\" entpuppte sich als melancholisch und wenig linientreu. Statt fröhlicher Durchhaltelieder erklingen schwermütige Weisen wie \"La Paloma\" und \"Beim ersten Mal da tut\'s noch weh.\"
Der ehemalige Seemann Hannes ist Alleinunterhalter im Hippodrom in Hamburg, das seiner Geliebten Anita gehört. Auf dem Sterbebett bittet ihn sein Bruder, sich um ein Mädchen zu kümmern, das er verführt hat. Gisa kommt nun vom Lande in die Stadt und wohnt bei Hannes. Er mag sie gern und möchte für sie beide eine Existenz aufbauen. Doch in der Nacht, in der Hannes sich mit ihr verloben will, kommt sie nicht nach Hause. Sie hat sich für den Werftarbeiter Willem entschieden und beibt für immer bei ihm. Als Hannes das erfährt, trennt er sich auch von seiner Geliebten Anita und fährt mit seinen Freunden wieder zur See.

cinema francais: Lé Herisson - Die Eleganz der Madame Michel

Dienstag, 7.9. im Kino Breitwand Seefeld mit Einführung v. Francine Martins

Feinfühlig und atmosphärisch dicht – französisches Kino eben!

Dieser eine Satz vermag, dass Madame Michel (Josiane Balasko) dem neuen Eigentümer der Pariser Luxuswohnung einen zweiten Blick schenkt. Die Concierge sagt so dahin: „Alle glücklichen Familien gleichen einander.“ Ouzo (Togo Igawa), der Japaner in Paris, antwortet mit gleichmütiger Freundlichkeit: „Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Die Worte stammen aus Tolstois „Anna Karenina“. Die Dienstfrau in den 50ern kennt sie, weil die Bücher ihre wahre Welt sind, ihr Schutzraum vor dem Alltag. Über dieses Wiedererkennen unter Fremden kommen sie sich näher. Und finden eine Dritte im Bunde: das Mädchen Paloma (Garance Le Guillermic), das seinen Selbstmord zum 12. Geburtstag in 165 Tagen vorbereitet. Auch sie gewinnt durch den Kontakt mit Ouzo (und Madame Michel) einen anderen Blick auf die Dinge. Einsam ist sie, denn ihre Eltern haben sie in einen goldenen Käfig, in ein Goldfischglas verbannt. Freundlich, aber seelenlos.

Muriel Barberry schrieb den Bestseller „Die Eleganz des Igels“, den Mona Achache zu einem Kinoerfolg in Frankreich machte. DIE ELEGANZ DER MADAME MICHEL sieht die Concierge als Igel und so malt sie auch Paloma in ihr Skizzenheft. Gemeinsam sind sie weniger allein. Mona Achache gestaltet das Haus zum Lebensraum. Die erdigen Farben, das gedämpfte Licht, die wie zufälligen Begegnungen im Treppenhaus – alles ist sehr exakt komponiert. Dieser Sicht stellt sie Palomas ungeschminkten Kamerablick entgegen, die für ihre Eltern ein erklärendes Abschiedsvideo dreht. So präsentiert sich der Film selbst als Wohlfühlkino, dem nicht alle Stacheln zurückgekämmt wurden.

Retrospektive: Armin Müller-Stahl im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestival

Mo, 2.8. um 20:00 Uhr, Schloßberghalle Starnberg mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Bernhard Sinkel

DER KINOERZÄHLER
Deutschland 1993, Regie: Bernhard Sinkel

Hommage an die Stummfilmzeit und Drama einer Lebenskrise. Mit Armin Mueller-Stahl

Stummfilm ist das Leben des Kinoerzählers (Armin Mueller-Stahl). Er spricht die Texte zu den tonlosen Leinwandbildern. Doch Anfang der 30er Jahre kommt der Tonfilm, und im Zuschauerraum sitzen die Braunhemden der SA.

Diese Liebeserklärung erinnert an \"Splendor\" oder \"Cinema Paradiso\".

Im Gespräch Regisseur Bernhard Sinkel mit Filmwissenschaftler Robert Fischer

Programm 4.8.
11.00 Starnberg: Shine
15.30 Schloss Seefeld: Ausstellung seiner Bilder in der Kunstahlle Starnberg
17.30 Schloss seefeld: Utz
20.00 Starnberg - Schloßberghalle: Lola von Rainer Werner Fassbinder

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