Kultkinonacht: American beauty

Herrsching, 29.11., 21:00 Uhr

Zum Film: American Beauty

Tango im Kino: Film & Tanzen im Schloss Seefeld

Freitag, 29.11., 19:30 Uhr

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den außergewöhnlich liebenswerten Film MITTSOMMERNACHTSTANGO und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

19.30 Uhr: Film "Mittsommernachtstango"
ab ca. 21.15 Uhr: Tango-Tanzen in der Lounge, mit Einführung von Ralf Sartori von "Tango a la carte"

Zum Film:
D 2012, 82 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Viviane Blumenschein

Ein Film über die Finnen. Sie haben einen skurrilen Humor und redselig werden sie erst nach dem dritten Bier - und auch das nicht unbedingt. Sie vermeiden unnötigen Small Talk und sie lieben den Tango. Der berühmte finnische Filmregisseur Aki Kaurismäki hält den Tango für die einzige Möglichkeit der kontaktscheuen Finnen, einander näher zu kommen. Das gewährleistet die Fortpflanzung. Er geht sogar so weit, zu behaupten, die Finnen hätten den Tango erfunden. Der Tango soll also ursprünglich aus Finnland kommen? Diese Aussage ist charmant und zeugt von großer Leidenschaft, ist aber noch zu beweisen. Denn die drei argentinische Tangueros können dieses Gerücht nicht auf sich sitzen lassen und begeben sich auf die Suche nach den Wurzeln der melancholischen Volksmusik. Ein Film über diese Leidenschaft. Ein skurriles und humorvolles Roadmovie.

Zum Film: Mittsommernachtstango

Weitere Infos: Tango a la carte

Weltkino-Party: Lunch Box

Freitag, 22.11.2013, 20:00 Uhr Seefeld

Herzliche Einladung zur Weltkinoparty im November.
Dieses mal mit dem hinreißenden Film "Lunch Box", anschließ. Musik & Tanzen in der Kinolounge

Filmbeginn: 20.00 Uhr
Tanzen: ab ca. 21.30 Uhr

Zum Film: Lunchbox

In der Diskussion: Die Ökonomie des Glücks

Mittwoch, 20.11., 20:00 Uhr, Seefeld

Filmgespräch mit Christiane Lüst

DIE ÖKONOMIE DES GLÜCKS
Wirtschaftliche Globalisierung hat zu massiver Expansion und Machterweiterung von Großunternehmen und Banken geführt, wodurch die Probleme verschärft wurden, mit denen wir heute konfrontiert sind.

„Die Ökonomie des Glücks" identifiziert die Ursachen der aktuellen Krisen von der globalen Erwärmung über das Finanzchaos bis hin zu steigender Arbeitslosigkeit und Depression und bietet darüber hinaus Lösungen für diese schweren Krisen.

Das Ziel des Films ist es, Verbindungen zwischen den drängenden Problemen dieser Zeit aufzuzeigen und auf das globale, nicht nachhaltige Wirtschaftssystem zurückzuführen. In einer beeindruckend deutlichen Art und Weise gelingt es der Dokumentation, die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar darzustellen. WissenschaftlerInnen und AktivistInnen aus der ganzen Welt argumentieren weiter für eine Lokalisierung wirtschaftlichen Handelns als wichtige Strategie um unsere Welt, Ökosysteme, Gesellschaften und uns selbst zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Der Film zeigt, dass unsere Probleme systembedingt sind. Dennoch zeigen unzählige Initiativen einen Weg zu demokratischeren, menschlicheren, ökologischen und lokalen Ökonomien – zur „Ökonomie des Glücks".

Die Dokumentation regt dazu an darüber nachzudenken, ob und wie auch das eigene Handeln lokal und nachhaltig gestaltet werden kann und provoziert eine Auseinandersetzung mit den eigenen Annehmlichkeiten und ihre globalen Auswirkungen.

Produziert wurde die Dokumentation von der renommierten Wissenschaftlerin und Autorin Helena Norberg-Hodge. Sie gründete die Internationale Gesellschaft für Ökologie und Kultur ISEC (International Society for Ecology and Culture) sowie das Ladakh-Projekt, dem Vorgänger von ISEC.

Italienischer Film in Originalsprache mit Einführung

Mittwoch, 13.11., 19:30 Uhr Starnberg, Mittwoch 20.11. 19 Uhr Herrsching

Einführung in italienischer Sprache durch Ambra Sorrentino-Becker.

L´Industriale

It 2011, 94 min., Regie: Giuliano Montaldo, mit Pierfrancesco Favino Carolina Crescentini Eduard Gabia Francesco Scianna

Il quarantenne Nicola (Pierfrancesco Favino) è proprietario di una fabbrica sull’orlo del fallimento di una Torino nebbiosa e notturna, immersa nella grande crisi economica che soffoca tutto il paese. Ma è orgoglioso, tenace. Ha deciso di risolvere i suoi problemi senza farsi scrupoli. Sua moglie Laura (Carolina Crescentini, che aveva già lavorato con Montaldo in I demoni di San Pietroburgo) è sempre più lontana, ma Nicola non fa nulla per colmare la distanza che ormai li separa. Assediato dagli operai che lo pressano per conoscere il loro destino, Nicola avverte che qualcosa sta turbando l’unica certezza che gli è rimasta: il matrimonio. Ma invece di aprirsi con Laura comincia a sospettare di lei e a seguirla di nascosto. Tutto precipita. Nicola annaspa e tira fuori il peggio di sé. Poi tutto sembra tornare a posto: l’a zienda, il matrimonio, il successo sociale. Ma l’uomo ha più di un segreto da nascondere e il ritratto sociale prende sfumature dostojevskiane.

Der 40jährige Nicola ist Fabrikbesitzer in Turin. Die Wirtschaftskrise, die Italien in ihrem eisernen Griff hat, erfasst auch sein Unternehmen. In die Enge getrieben von Schulden und den Forderungen der Banken, steht Nicola am Rande der Pleite. Nur noch eine größere Bürgschaft seiner Frau Laura und deren Mutter könnte ihn retten. Doch gerade jetzt muss er feststellen, dass Laura sich von ihm zu entfremden scheint und eigene Wege geht. Und während die von Entlassung bedrohten Arbeiter schon lautstark protestieren, greift Nicola zu immer skrupelloseren Methoden, um seine Lage zu retten.
„In L'INDUSTRIALE wollte ich aus der Perspektive eines Mannes, der die Fabrik seines Vaters übernommen hat, den schwierigen Moment der Wirtschaftskrise, deren Opfer und machtlose Beobachter wir sind, erzählen.“ (Giuliano Montaldo)

Wir wiederholen den Film ohne Einführung am Mittwoch, 20.11.,19 Uhr in Herrsching

Wunschfilm: A Film With Me In It

Starnberg, 20.11., 19:00 Uhr

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Zum Film: A Film With Me In It

Gedicht und Film: Poesie für Nachtmenschen.

Dienstag, 19.11.11.2013, 20 Uhr, Seefeld

„Poesie für Nachtmenschen“ bildet das Vorspiel zu Martin Scorseses Film-Klassiker „After hours – Zeit nach Mitternacht“. Der Musik-Kabarettist und Poet Josef Brustmann (Icking), Anton G. Leitner (Weßling) und Gabriele Trinckler (Pasing) präsentieren eigene Verse zur Nacht und rezitieren lyrische Klassiker rund um bewegte Nachtstunden.

After Hours - Die Zeit nach Mitternacht

USA 1985, 97 Min., Regie: Martin Scorsese, mit Griffin Dunne, Rosanna Arquette, Kamera: Michael Ballhaus

Der Programmierer Paul Hackett (Griffin Dunne) trifft in einem Cafe Marcy Franklin (Rosanna Arquette). Sie sprechen über ihr gemeinsames Interesse an Henry Miller. Marcy erzählt Paul, dass sie anschließend eine Freundin, die Bildhauerin Kiki Bridges (Linda Fiorentino) besuchen will, und gibt ihm deren Telefonnummer. Paul ruft dort wenig später an und vereinbart noch in derselben Nacht einen Besuch im Studio der Bildhauerin. Auf dem Weg dorthin, in einem Taxi, wird Pauls 20 Dollar Geldschein durch einen Windstoß aus dem Fenster geweht, so dass er das Taxi nicht mehr bezahlen kann. Dies ist das erste einer langen Reihe von Missgeschicken, die sich ohne Pauls Schuld langsam in einen Albtraum verwandeln. In dem Studio trifft Paul die Bildhauerin Kiki und auch Marcy. Paul und Marcy scheinen sich zunehmend näher zu kommen, aber nachdem Paul in Marcys Zimmer Fotos von entstellenden Verbrennungsnarben findet und nach einem verstörenden Gespräch verlässt Paul fluchtartig das Studio. Paul versucht, mit der U-Bahn heimzufahren, aber er hat nicht mehr genug Geld. Paul geht in eine Bar. Der Barbesitzer, Tom Schorr (John Heard) will Paul mit etwas Kleingeld aushelfen, aber er kann die Kasse nicht öffnen, weil er den Schlüssel in seiner Wohnung vergessen hat. Paul und Tom tauschen ihre Wohnungsschlüssel, damit Paul den Kassenschlüssel aus Toms Wohnung holen kann. Durch verschiedene Verwicklungen kommt Paul zurück in Kikis Studio, wo er entdeckt, dass Marcy Selbstmord begangen hat. Später stellt sich heraus, dass Marcy Toms Freundin war. Durch weitere Verwicklungen wird Paul von einer Bürgerwehr verfolgt, die ihn für einen Einbrecher hält. Auf der Flucht gerät Paul in den Nachtclub Club Berlin. Dort trifft Paul June (Verna Bloom) die ebenfalls Bildhauerin ist. Um ihm zu helfen, gipst June Paul ein - die Skulptur mit Paul im Inneren ähnelt dem Bild Der Schrei von Edvard Munch. Schließlich wird die Skulptur von Einbrechern gestohlen und in einem Lieferwagen abtransportiert. Während der Fahrt fällt die Skulptur aus dem Wagen auf die Straße und zerbricht. Paul befreit sich aus den Gipstrümmern und findet sich, während die Sonne aufgeht, genau am Eingang des Bürohauses wieder, wo er arbeitet. Er klopft sich den Staub ab und geht zur Arbeit.

Die Veranstaltungsreihe „Gedicht und Film“ von Breitwand Kinos in Kooperation mit der Zeitschrift DAS GEDICHT verbindet seit Frühjahr 2011 Kino und Poesie. Nach dem Erfolg der ersten sechs Veranstaltungen, u. a. im Rahmen der Fünf Seen Filmfestivals 2011 und 2012, folgen im Jahr 2013 weitere spannende Themenabende mit Live-Lesungen, Spielfilmpräsentation sowie der Vorführung einzelner Gedichtclips.

Ort: Kino Breitwand im Schloß Seefeld, Lounge
(Schloßhof 7, 82229 Seefeld)
Termin: Donnerstag, 27.6.2013, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: € 12,- / € 8,- (ermäßigt)

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