Giacometti

Sonntag, 28.11., 11.00 Uhr im Kino Starnberg

„Giacometti“ - Dokumentarfilm
Schweiz 2008, 58 min.

Eine filmische Reise durch die einzigartige Kunst- und Lebenswelt des Künstlers Alberto Giacometti. Seine Schriften geben die Bildmotive des Films zusammen mit den Erinnerungen derer vor, die mit ihm befreundet waren. Ein Giacometti-Porträt mit den Freunden und Kennern seines Werks, ganz im Sinne
des Künstlers: durchaus unfertig. Heinz Bütlers Film schafft es, sich in das Lebensgefühl Giacomettis einzufühlen und das Kind aus den Tälern des Bergell bis in die Straßenschluchten von Paris zu begleiten.

Eintritt: 10,- Euro / Schüler und Studenten 7,- Euro

„Portugals Algarve auf eigene Faust“

SAMSTAG, 27.11. um 15:00 Uhr im Kino Breitwand Starnberg

„Portugals Algarve“ live präsentiert von Silke Schranz und Christian Wüstenberg

Wenn das Wetter in der kalten Jahreszeit einem so richtig die Laune verdirbt, haben die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg das richtige Gegenmittel: Sie wollen mit ihrem neuen Film „Portugals Algarve auf eigene Faust“ das Gefühl vermitteln, für zwei Stunden in das sonnige Land einzutauchen.

Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind immer auf eigene Faust unterwegs, sie lassen sich treiben und entscheiden spontan, wo sie bleiben wollen. Ihre Filme sind kein müder Abklatsch der Reiseführer. Die Reisereportagen der Filmemacher unterscheiden sich vor allem in einer Hinsicht von allen anderen: Es werden keine trockenen Geschichtsdaten runtergerasselt, sondern interessante Geschichten erzählt. Und das in einer Sprache, als säße man mit den beiden nach ihrem Urlaub am Küchentisch, wo sie mit leuchtenden Augen von ihrer letzten Reise erzählen.

Die tolle Landschaft und die Natur liegen ihnen besonders am Herzen. Immobilienspekulanten sind ihnen ein Dorn im Auge. „Wir wollen dem Zuschauer Lust machen, die Algarve auf eigene Faust zu bereisen und nicht einfach nur Teil des Industriezweigs Tourismus zu sein in einem gesichtslosen Bettenbunker“ sagt Silke Schranz. Eineinhalb Jahre haben sie am Film gearbeitet, alles daran haben sie selbst gemacht, alles ohne Werbung und Sponsoren. Ihre filmische Reise geht von Vila Real de Santo António an der spanischen Grenze bis nach Sagres mit vielen Ausflügen ins Hinterland und an die wilde Westküste. Der Zuschauer reist mit zu dramatisch abfallenden Steilküsten, in kleine Fischerdörfer, in hübsche Städte und zu traumhaften Stränden. Er erlebt mit, wie die Korkeichenrinde zum Sektkorken wird, woher die leckersten Orangen Europas kommen oder wie Salzgärtner aus dem Meer feinste Salzblüte gewinnen.

„Neuseeland auf eigene Faust“ war das erste Reisefilmprojekt der beiden Filmemacher. Als sie für drei Monate das Land bereisten, nahmen sie ihre Filmkamera mit und hielten fest, was sie dort erlebt haben. Mit großem Erfolg sind Schranz und Wüstenberg mit ihrem Film durch Deutschlands Kinos getourt.

Jetzt kommt ihr neuer Film „Portugals Algarve auf eigene Faust“ in die Kinos. Die Filmemacher haben ihr Lieblingsland bereist und neben wunderschönen Aufnahmen gibt’s auch noch spektakuläre Luftbilder der gesamten Algarveküste. In jedem Kino sind die Filmemacher persönlich dabei und stehen für Infos, Reisetipps und die Fragen der Zuschauer gerne zur Verfügung.

Jud Süß - Seminar: Zur Wirkungsmacht einer 'ikonischen Figur'

So, 21.11., 11.00 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Starnberg

Joseph Oppenheimer, genannt 'Jud Süß': Zur Wirkungsmacht einer 'ikonischen Figur'

Kino Breitwand Starnberg, Wittelsbacher Straße 10,
Anmeldung: Telefon 08151/971800, Preis: € 16,--, Schüler: € 12,--
Sonntag, 21. November 2010, 11 Uhr

11:00 Uhr: Dokumentarfilm „Harlan – Im Schatten von Jud Süß“, D 2008, (100 Min.). Regie: Felix Moeller
12:45 Uhr: Diskussion mit dem Regisseur

Mittagspause – Catering im Kino

14:15 Uhr: Prof. Dr. Irma Hanke: Jud Süß, Geschichte und Fiktion
14:45 Uhr: Film „Jud Süß“, D 1940, Regie: Veit Harlan, mit Ferdinand Marian, Kristina Söderbaum, Heinrich George u.a. (98 Min.)

Antisemitischer Propagandafilm über die historische Figur des Joseph Süß Oppenheimer. Geboren in den 1690er Jahren in Heidelberg, wurde Oppenheimer 1733 Finanzberater des Herzogs Karl Alexander von Württemberg. Mit einer rigiden Steuerpolitik ermöglichte er dem katholischen Herzog einen prunkvollen Lebensstil, brachte damit jedoch die Bevölkerung und die protestantischen Landstände gegen sich auf. Nach dem Tod des Herzogs 1737 wurde Oppenheimer verhaftet und in einem mehrmonatigen Prozess zum Tode verurteilt. Am 4. Februar 1738 wurde er vor den Toren Stuttgarts an einem zehn Meter hohen Galgen in einem eisernen Käfig gehängt.

16:15 Uhr: Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Irma Hanke und Dr. Felix Moeller, Moderation: Prof. Dr. Carlos Collado Seidel

Mittwoch, 24. 11. 2010:
19:00 Uhr: „Jud Süß. Film ohne Gewissen“, Regie Oskar Roehler.
(Teilnehmer der Tagung zahlen nur € 5,--!)

Weltpremiere: Zeug und Werk

Der neue Film von Walter Steffen, Mi, 17.11., 20.00 Kino Breitwand Starnberg

Dokumentarfilm, D 2010, Regie: Walter Steffen.
„Zeug & Werk“ ist nach \"Bulldogs - Traktorgeschichten von Starnberger See\" und \"Netz und Würm - Fischergeschichten vonm Starnberger See\" der dritte Teil der Reihe „Geschichten vom Starnberger See“ von Regisseur Walter Steffen. Der Film zeichnet 11 filmische Portraits und mit ihnen ein Gesamtbild des Handwerks am See, das stellvertretend ist für das lebendige Handwerk in ganz Bayern. In manchen Handwerksbetrieben leben und arbeiten heute noch drei Generationen unter einem Dach. Sie verbinden das alte Wissen der Vorfahren mit den modernen, handwerklichen Errungenschaften unserer Zeit. Im Fokus stehen dabei die persönlichen Familiengeschichten und Biografien dieser Menschen.
Fragen nach der Kindheit in der Werkstat, nach dem Umgang mit den Werkstoffen, nach der ursprünglichen Motivation, im Idealfall nach der Berufung und der Liebe zum Beruf. Erinnerungen an die Vorfahren, an Überlieferungen und Handwerksgeheimnisse, an tragische und komische Momente...
Wir erhalten Einblicke in Lebens- und Arbeitssituationen, die zwar alltäglich, aber trotzdem neu und überraschend sind. Wir können uns mit den Protagonisten identifizieren, denn es sind Menschen aus der Nachbarschaft, mit ihren ganz normalen Sorgen und Nöten, Hoffnungen und kleinen Fluchten, die uns mit ihren Erzählungen einen neuen Blick auf die eigene Heimat gewähren.

Weltpremiere in Anwesenheit von Regisseur Walter Steffen und seinem Team

Mi, 17.11.2010, 20.00 Uhr

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16.11.10, 19.30 uhr

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D/A 2009, 61 Min. R: Harun Farocki
(ARTE-Dokumentarfilmpreis 2009)
„Ich will einen Film vorschlagen, der zum Begriff der Arbeit beiträgt. Der die Arbeit in einer traditionalen Gesellschaft, etwa in Afrika, in einer frühindustriellen Gesellschaft, etwa in Indien, und in einer
hochindustriellen, in Europa oder Japan, in Vergleich setzt. Verglichen werden soll die Arbeit des Häuserbauens. Häuser zum Wohnen.“ So stand es im Januar 2003 im Exposé zu Harun Farockis Dokumentarfilm -projekt. „Nach ersten Recherchen (…) kam ich darauf, den Ziegelstein zum Vergleichsgegenstand zu nehmen, seine Herstellung und seine Verarbeitung,“ so Farocki. „Wir suchten nach einer großen Varianz von Ziegelsteinverwendungen – und wir suchten nach Produktionsverfahren, die den Ziegelstein möglicherweise aufheben.“ In Indien filmte er in einer Ziegelei, deren Strangmaschine noch aus den 30er Jahren war, als Gandhi den antikolonialen Protest organisierte. Die Anlage in Nordfrankreich aus dem Jahr 1945 wurde von Marokkanern bedient, die in Baracken neben der Ziegelei wie Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter hausten. In Mum-bai wurden Appartement-Hochhäuser kaum anders als in Europa errichtet. Keine Hand kam mit dem Produkt in Berührung in den hochmechanisierten Fabriken in Deutschland. In Burkina Faso verfolgte Farocki die gemeinschaftliche Arbeit an einer Krankenstation und einem Schulgebäude: „Noch nie habe ich etwas mir so Fremdes aus solcher Nähe betrachten können.“ Der Film kommt ohne Kommentar aus; es gibt nur Ortsangaben und ein paar Erklärungen in Zwischentiteln.

Davor: “One week – Flitterwochen im Fertighaus” mit Buster Keaton

Gast: Judith Schinabeck, Diplom-Ingenieurin am Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik der TUM


Mount St. Elias - Doku über Extremskifahrer

Samstag, 13.11., 17.30 Uhr im Kino Starnberg, in Anwesenheit des Regisseurs und Darsteller

Mount St. Elias (Dokumentarfilm, Österreich 2009, Regie: Gerald Salmina)

Eine dramatische, atemberaubende Featuredokumentation, drei der weltbesten Skialpinisten am Mount St. Elias bei ihrem Versuch begleitet, die längste Skiabfahrt der Welt durchzuführen.
Inmitten der gefährlichen Schönheit Alaskas, erzählt Mount St. Elias von einer visionären Grenzerfahrung, bei der beispiellose physische Belastung und mentaler Druck die Protagonisten bis ans absolute Limit bringen. Sie finden sich wieder in Situationen, die oft nur mehr gemeistert werden können, wenn die Ratio vermeintlich ausgeschaltet wird und Mut und Vertrauen im Kampf gegen die eigene Psyche zum Leitfaden werden.
Die beiden österreichischen Skialpinisten Axel Naglich und Peter Ressmann, sowie der amerikanische Freeskialpinist Jon Johnston nehmen diese Herausforderung an!
Ein Film über Menschen, die die Herausforderung Berg annehmen. Ein Prozess, dessen Vision zum gelebten Abenteuer wird. Menschen, die geprägt durch ihre Wurzeln, ihre Leidenschaften so intensiv wie möglich erleben und vor allem überleben wollen.

Anschließendes Gespräch mit Regisseur Gerald Salmina und Darsteller und Extremsportler Axel Naglich

Sa, 13.11., 17.30 Uhr - Kino Breitwand Starnberg


Zum Filmtrailer

ISLAND 63° 66° N

Film-Live Show mit Regisseur und Islandreisendem

Dienstag, 9.11., 20 Uhr Kino Breitwand Schloss Seefeld
Mittwoch, 10.11., 20 Uhr Kino Breitwand Starnberg

ISLAND 63° 66° N – Eine phantastische Reise durch ein phantastisches Land. Live-Film-Show

Mächtige Gletscher und Vulkane, zahllose Wasserfälle, farbenprächtige und bizarre Gebirgsformationen, endlose Weiten: ISLAND.

Der Filmemacher Stefan Erdmann hat die Naturschönheiten der größten Vulkaninsel der Erde in seinen bisher 16 Reisen in sagenhaften und atemberaubenden Momenten erlebt und gefilmt.

Erdmann ist stets alleine unterwegs und hat zwei Kameras und über 100 Kilo Equipment im Gepäck. Über mehrere Jahre hinweg ist er weit über 30.000 Kilometer in allen Regionen der Insel mit dem Geländewagen unterwegs gewesen, ist mit seinem isländischen Freund Þórhallur mehrere hundert Kilometer in einem Ultralight-Flugzeug über Island geflogen und auch zu Fuß hat er das Hochland über viele Tage erwandert. Weit über 500 Stunden Filmmaterial hat er in diesen Jahren mit seinen HD-Kameras eingefangen und die Essenz dieser Bilder kunst- und gefühlvoll in einem zweistündigen Vortrag zusammengefasst.

Die Symbiose der lang anhaltenden Film-Sequenzen, die dem Betrachter stets genug Zeit geben, sich auf die Bilder einzulassen sowie der perfekt eingesetzten Musik und Erdmanns spannender und leidenschaftlicher Präsentation, machen diesen Vortrag zu einem ganz besonderen audio-visuellen LIVE-Erlebnis.

Kein anderer Vortrag zeigt Island so intensiv, emotional und zugleich informativ. Eine Hommage an Island und ein Muss für jeden Naturliebhaber.

Filmvortrag in Anwesenheit von Regisseur Stefan Erdmann

Eintritt: 11,- Euro

Trailer

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