Filmreihe : Ferzan Özpetek

ab 1. Juli im Kino Breitwand Herrsching

Ferzan Özpetek (* 3. Februar 1959 in Istanbul) ist ein türkisch-italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Özpetek gilt als einer der wichtigsten Vertreter des neueren italienischen Kinos. Im Mittelpunkt seiner Filme stehen regelmäßig gleichgeschlechtlich liebende Protagonisten und deren Schicksale im Rahmen eines größeren Ensemble-Beziehungsgeflechts.

Kino Breitwand Herrsching zeigt Ihnen drei Filme aus dem Schaffen des Regisseurs:


HAMAM – Das türkische Bad (Il bagno turco) Italien/Türkei/Spanien 1997

Francesco und Marta, längst in einer Routineehe gefangen, leiten gemeinsam in Rom eine Design-Firma. Als der Innenarchitekt von einer Tante ein türkisches Bad in Istanbul erbt, macht er sich auf den Weg in die Türkei, um die Immobilie schnellstmöglich zu verkaufen. Doch schon bald erliegt er der Faszination des Badehauses, findet Gefallen am Sohn seiner Gastfamilie und der ungewohnten Sexualität. Er beschließt, in Istanbul zu bleiben. Als seine Frau auftaucht, um sich von ihm zu trennen, findet sie einen völlig veränderten Ehemann vor.


DAS FENSTER GEGENÜBER ((La finestra di fronte) Drama - Italien/Großbritannien/Tü. 2003

Wenn die junge Giovanna (Giovanna Mezzogiorno) abends von der Fabrik nach Hause kommt, ist sie in der Regel zu erschöpft und gereizt, um den beiden Kindern noch eine gute Mutter zu sein. Auch der von Ehemann Filippo (Filippo Nigro) ins Haus geschleppte, partiell verwirrte, alte Sonderling Davide (Massimo Girotti) trägt nicht gerade dazu bei, ihre Laune zu heben. Das ändert sich, als Giovanna tiefere Gefühle für den gegenüber wohnenden, ziemlich attraktiven Lorenzo (Raoul Bova) entdeckt.

Gleich vier italienische Filmpreise, darunter den für beide Hauptdarsteller, ergatterte Regisseur Ferzan Özpetek (\"Hamam - Das türkische Bad\") mit seinem vierten Spielfilm und Boxoffice-Überflieger der italienischen Kinosaison.

DIE AHNUNGSLOSEN(Le fate ignoranti)Drama - Italien/Frankreich 2000

Antonia verliert ihren Mann bei einem Autounfall und verzweifelt. Sie entdeckt, dass er seit sieben Jahren ein Doppelleben führte und auch den attraktiven Michele liebte. Die Neugier besiegt den Schock, und Antonia findet Lebenslust und Anschluss in seiner WG, in der Homosexuelle, ein Aids-Kranker und eine füllige Schwulenmutti das Leben genießen.

Die Schönen Künste und der Film

Shakespeares Othello in drei Versionen 4. Juli 19:00 Starnberg


Shakespeares Othello

Eva Faltermaier, Germanistin und Theaterexpertin schickt den berühmten Othello - Inszenierungen im Vergleich einige Gedanken zur Problematik des Stücks voraus. Zudem wird die Schlüsselfrage von Shakespeares sehr im Dunkel liegenden Biographie thematisiert.
Gast: Stefan Wilkening mit Shakespeares Sonetten

Szenen aus „Othello“-Verfilmungen von Orson Welles, Laurence Olivier und Oliver Parker

Othello von Oliver Parker, GB/USA 1995, 119 min., mit Laurence Fishburne, Irene Jacob, Kenneth Branagh; Ein hervorragend gespielter Klassiker um Leidenschaft und Mord! Ein filmisches Meisterwerk - und das bestimmt nicht nur für Shakespeare- Fans!

Eintritt: 12,- Euro / Schüler und Studenten 8,- Euro

cinéma français: Coco avant Chanel - Coco Chanel

Di., 15.6., 20:00 Uhr in Seefeld, mit Einführung in französischer Sprache

Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Originaltitel: Coco Avant Chanel


Ein kleines Mädchen, das irgendwo im tiefsten Frankreich mit seiner Schwester in einem Waisenhaus lebt und jeden Sonntag vergeblich darauf wartet, vom Vater abgeholt zu werden. Eine Varietésängerin mit schwacher Stimme, die vor einem Publikum aus betrunkenen Soldaten singt.

Eine arme Näherin, die im Hinterzimmer einer Provinzschneiderei Säume stichelt. Eine junge, magere Nachwuchskurtisane, die bei ihrem Beschützer Etienne Balsan Zuflucht findet, unter Kokotten und Lebemännern.

Eine Liebende, die weiß, dass sie niemals nur \"einem Mann\" gehören wird und sogar die Ehe mit Boy Capel verweigert, obwohl dieser sie wirklich liebt.

Eine Rebellin, die an den Konventionen ihrer Zeit erstickt und die Kleidung ihrer Liebhaber trägt.

Dies ist die Geschichte von Gabrielle Chanel, die ihr Leben als willensstarkes Waisenkind beginnt und sich auf außergewöhnliche Weise zur legendären Modeschöpferin entwickelt, zur Verkörperung der modernen Frau - und zum zeitlosen Symbol für Erfolg, Freiheit und Stil.

Agenda 21 - The 4th Revolution

Dienstag, 15. Juni um 19:30

Der Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist - für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wie - das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution - Energy Autonomy

Eventpartner der Aufführung von “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” am 15. Juni im Kino Breitwand Herrsching ist die lokale AGENDA 21 Herrsching. Mitveranstalter ist der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

In unserer Reihe AGENDA-21-Kino Herrsching zeigen wir seit 2004 jeden dritten Dienstag im Monat einen Film zu sozialen, ökologischen oder wirtschaftlichen Themen und laden einen Gesprächspartner ein, mit dem im anschließenden Filmgespräch die Thematik diskutiert und vertieft werden kann.

* Für die Aufführung am 15. Juni im Kino Breitwand Herrsching haben wir den Landrat des Landkreises Starnberg, Karl Roth zu Gast. Wir wollen den Film zum Anlass nehmen, mit ihm über die geplante Energiewende in unserem Landkreis zu diskutieren.

Si Puo fare - wir schaffen das schon

Starnber: Mi, 9.6. um 19:30 mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienisch

SI PUÒ FARE
WIR SCHAFFEN DAS SCHON

Mailand in den bewegten 1980er Jahren: Der aufmüpfige Gewerkschaftler Nello wird von der Leitung seiner Organisation zu einer Spezialaufgabe verdonnert: er soll sich um eine Gruppe von Ex-Psychiatrie-Patienten kümmern, die nach der Auflösung aller psychiatrischen Anstalten in Italien (das berühmte „Gesetz 180“) eine Kooperative gegründet haben. Dennoch stehen sie unter der Fuchtel eines Arztes, der sie mit Medikamenten ruhigstellt und sie stumpfsinnig Briefe frankieren lässt. Nello ist überzeugt, dass eine richtige Arbeit ihnen eine neue Würde geben könnte. Es gelingt ihm, die Gruppe zu motivieren und sie zum professionellen Verlegen von Parkettböden auszubilden. Mit erstaunlichen Erfolgen. Die einstigen Patienten blühen regelrecht auf, doch es sind noch jede Menge Schwierigkeiten zu meistern…

Mit viel Situationskomik und einem Schuss Tragik zeigt der Film die turbulenten Abenteuer dieser ungewöhnlichen Kooperative auf ihrem Weg zurück ins Leben. Auch dank der hervorragenden Darsteller beginnt man die einzelnen Charaktere schnell zu mögen, trotz ihres oft bizarren Verhaltens. Oder wie es der junge Luca im Film ausdrückt: „Wir sind vielleicht verrückt, aber dumm sind wir nicht. Wir schaffen das schon!“

Ihr Wunschfilm im Juni: Track 29

Mi, 9.6. um 20:30 im Kino Breitwand Seefeld

TRACK 29
Großbritannien 1987, Regie: Nicolas Roeg

Eine unglücklich verheiratete Frau beginnt eine Liason mit einem jungen Mann, der behauptet ihr zur Adoption freigegebener unehelicher Sohn zu sein. Nach einer durchzechten Nacht tötet der Junge den Ehemann der Frau.Ein inszenatorisch brillianter Psychothriller von Nicholas Roeg bei dem nicht klar wird, ob das Gesehene wirklich geschieht oder nur der Phantasie der Frau entspringt.

Das Lied von den zwei Pferden

Do, 3.6. im Schloss Seefeld in Anwesenheit der Regisseurin Byambasuren Davaa

Die Regisseurin von \"Das Lied von den zwei Pferden\"
kommt zum Start Ihres Films am 3.6., 20 Uhr ins Kino Breitwand Schloss Seefeld und erzählt von und über den Film und trägt auch Kostproben ihres Gesangs und der Lieder vor, um die es in dem Film geht.

Synopsis

Wie kaum ein anderes Lied verkörpert die Weise „Die zwei Pferde des Dschingis Khan” Geschichte und den Paradigmenwechsel des mongolischen Volkes. Auch für die Sängerin Urna, die in der Inneren Mongolei geboren wurde, wird das Lied zum Prüfstein ihrer kulturellen Identität, hatte sie doch ihrer verstorbenen Großmutter versprochen, die alte Pferdekopfgeige der Familie in die Heimat zurückzubringen, um der zerstörten Geige, von der nur noch Kopf und Hals erhalten blieben, einen neuen Körper zu geben. Auf dem Hals waren die Strophen des volkstümlichen Liedes eingraviert. Während der dunklen Zeit der chinesischen Kulturrevolution schaffte es Urnas Großmutter nicht, die Pferdekopfgeige zu retten, nur ein Fragment des Instruments und des Heldenlieds konnten vor der Zerstörung gerettet werden.

Nun ist es an der Zeit, das gegebene Versprechen einzulösen. Urna reist zunächst nach Ulaanbaatar, um ein berühmtes Pferdekopfgeigen-Ensemble zu treffen. Dort hofft sie, mehr über die alte Weise in Erfahrung zu bringen. Doch ihre Erwartung wird enttäuscht. Danach sucht Urna den Pferdkopfgeigenbauer Hicheengui auf, der den alten Geigenkopf begutachtet. Er kann das Familienerbstück restaurieren, der Geige einen neuen Körper bauen. In der Zwischenzeit macht Urna sich auf die Reise durch die Mongolei. Sie hofft im Hinterland, bei den Nomaden, die fehlenden Strophen des Liedes als Kulturgut der mündlichen Überlieferung zu finden. Doch schnell weicht der ersten Euphorie erneute Ernüchterung. Der Bus, in dem sie mitfährt, bleibt im Schlamm stecken. Eine richtig funktionierende Infrastruktur gibt es auf dem Land nicht.

Glück im Unglück findet sie Zuflucht bei einem Pferdezüchter, der ihr Rosshaar, neue Saiten, für die alt-neue Geige schenkt. Auch die Pferdezüchter kennen das Lied nicht, haben aber eine gute Idee: Morgen findet eine große Hochzeit in der näheren Umgebung statt. Vielleicht kann sie dort jemanden finden, der ihr weiterhelfen kann. Doch auch auf der Hochzeit kennt keiner der Gäste die volkstümliche Weise, „Die zwei Pferde des Dschingis Khan”. Eine letzte Spur führt Urna zu einem Schamanen, einem spirituellen Mittler zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt. Kann er Urna den Weg zu diesem Lied, zu sich selbst, weisen?

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