Amador

3.7. + 4.7.: Film im spanischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 3.7.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 4.7.2012, 19.30 Uhr

Amador
Spanien 2010 , 118 min., Regie: Fernando León de Aranoa, mit Magaly Solier, Pietro Sibille, Celso Bugallo

Marcela verdient zusammen mit ihrem Freund Nelson den Lebensunterhalt mit dem Verkaufen von gestohlenen Rosen. Da die Blumen nicht verwelken dürfen, müssen sie in Kühlschränken gelagert werden. Da nun die Feiertage bevorstehen, muss ein größeres Lager her. Doch der gewünschte Kühlschrank kostet 450 Euro - Geld, welches Marcela und Nelson nicht haben. Damit es wenigstens mit der Anzahlung klappt, nimmt Marcela einen Job als Krankenpflegerin an. Sie kümmert sich dort während ein paar Wochen um den alten Amador. Als der eines Tages stirbt, beschliesst, so zu tun, als würde Amador noch leben, um von der Familie noch etwas Geld zu bekommen. Sie verheimlicht den Tod aber nicht nur den Arbeitgebern, sondern auch ihrem Mann Nelson. Dieser wird nicht nur bei diesem Thema im Dunkeln gelassen: Marcela ist nämlich auch noch schwanger.

Freiheit im Filmgespräch

30.6., 20 Uhr Schloss Seefeld

Filmgespräch mit Team und Regisseur.
Wieder ein Krimi aus Bayern, gedreht diesesmal mit Engagement und viel Eigeninitiative:
Bad Tölz im Jahr 1988 – Kommissar Walter Degenhardt kehrt von einem Ausflug mit seiner Geliebten Patrizia Lehmann zurück, als eine Detonation die Luft erschüttert. Wie die Ermittlungen später ergeben werden, handelt es sich dabei um die Explosion einer Briefbombe – adressiert an den Besitzer der Pension Freiheit. Degenhardt und sein Kollege Rio Hartmann übernehmen den brenzligen Fall. Doch dann reißen plötzlich zwei Beamte des BND die Ermittlungen an sich.

Wenig später wird Patrizia Lehmann tot aufgefunden. Und Degenhardt ist der festen Überzeugung, dass seine Geliebte, mit der er aufgrund seiner desolaten Ehe ein neues Leben anfangen wollte, ermordet wurde. Nun gibt es für die beiden Kommissare, die gegensätzlicher nicht sein könnten, kein Halten mehr. Sie beginnen, auf eigenen Faust zu recherchieren und kommen so einer Schleuserbande und der Stasi auf die Spur. Mit Hilfe eines Franziskaner-Paters und dem gewitzten Polizisten Stevie können sie einen weiteren Mord gerade noch verhindern und die beiden Stasi-Agenten zur Strecke bringen.

The Iron Lady

Herrsching: Montag, 25.6.2012, 19.30 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 27.6.2012, 19.30 Uhr

Herrsching: Montag, 25.6.2012, 19.30 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 27.6.2012, 19.30 Uhr

The Iron Lady
GB 2011, 105min, FSK ab 12 Jahren, Regie: Phyllida Lloyd, mit Jim Broadbent, Meryl Streep

Der Aufstieg eines jungen Mädchens in einem männerdominierten Land bis zur Regierungschefin. Margaret Thatcher gelingt dies durch eine völlige Fokussierung auf ihre Karriere unter Vernachlässigung ihrer Familie. Sie setzt sich gegen Vorurteile mit einer unglaublichen Klarheit und auch Härte durch. So wird sie die erste weibliche Regierungschefin Europas. Von Radio Moskau erhält sie den Titel „Die eiserne Lady“, und das zu Recht, da Margaret Thatcher die Grenzen zwischen den Klassen und Geschlechtern einreißt und 1982 den Krieg gegen Argentinien wagt, das die Falkland- Inseln besetzt hat. Später - wie die meisten Politker, verliert sie den Bezug zu ihren Beratern und auch zum Volk. Hybris bemächtigt sich ihrer und sie erkennt nicht das Ende ihrer politischen Karriere.

19.6. + 20.6.: 17 filles

Film im fanzösischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 19.6.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 20.6.2012, 19.30 Uhr

17 Mädchen
Fr 2011, 90 min., Regie: Delphine Coulin, Muriel Coulin, mit Roxane Duran, Louise Grinberg, Esther Garrel

Im Mittelpunkt steht ein junges Mädchen names Camille, die in einer kleinen französischen Stadt lebt und dort nur wenig Chancen auf eine gute Zukunft vorfindet. Deshalb träumt sie tagtäglich von einer besseren Zukunft. Ihr Leben wird dann plötzlich von ein auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt, als sie von ihrer Schwangerschaft erfährt. Camille bringt damit einen Stein ins Rollen. Ihre Freundinnen in der Schule beschließen nämlich noch am selben Tag sich ebenfalls schwängern zu lassen, und so beginnt ein Abenteuer, das natürlich auf viel Widerstand stößt, das aber auch den Charme der Utopie einer zukünftigen Gemeinschaft trägt.

Wunschfilm: Radio Rock Revolution

Mittwoch, 20.6.2012, 19 Uhr

Mit Einführung durch Thomas Lochte

Eine Handvoll Radiorebellen steht im Mittelpunkt der Musik- und Radiogeschichte in den wilden Sixties. 1966 kommt zwar der weltberühmte Rock aus England, aber selten zu den Hörern der BBC, die pro Woche nur zwei mickrige Stunden Pop über den öffentlich-rechtlichen Äther schickt. Genauso unermüdlich wie illegal legen dafür die DJs des Piratensenders Radio Rock ihre Platten auf - mitten in der Nordsee, um nicht von der Regierung abgeschaltet zu werden, und mit einer gigantischen Fangemeinde.

Gerade seine Schulzeit abgeschlossen, wurde Carl (Tom Sturridge) von seiner Mutter zu seinem Patenonkel Quentin (Bill Nighy) geschickt, damit dieser ihm einige Regeln des Lebens beibringen sollte. Jedoch – Quentin ist der Boss von Radio Rock, einem Piratensender, der mitten auf der Nordsee stationiert ist und von einer wilden Crew von Rock\'n\'Roll-DJs betrieben wird. Angeführt wird die Truppe von The Count (Philip Seymour Hoffman), ein kräftig gebauter, schnoddriger amerikanischer Gott des Äthers, der total der Musik verfallen ist.

Das Leben auf der Nordsee ist von vielen Ereignissen geprägt. Simon findet die Frau seiner Träume, Elenore (January Jones), und heiratet sie an Bord, nur um am nächsten Tag von seiner Braut verlassen zu werden. Gavin (Rhys Ifans) kehrt von einer Drogentour aus Amerika in seine Rolle als größter DJ Großbritanniens zurück, um hier mit The Count aufeinanderzuprallen. Und Carl entdeckt den Sex und seinen wahren Vater.

In der Zwischenzeit erwecken die Piratensender die Aufmerksamkeit des Regierungsministers Dormandy (Kenneth Branagh), der diese Gesetzesbrecher bis aufs Blut hasst…

Eine hemmungslos witzige Komödie über eine Zeit, als Musikpiraten tatsächlich noch auf hoher See zu finden waren, und als Sex, Drugs and Rock\'n\'Roll nicht nur Worte waren. An Bord von RADIO ROCK REVOLUTION (RADIO ROCK REVOLUTION Trailer) sind Oscar-Gewinner Philip Seymour Hoffman, Bill Nighy, Rhys Ifans und Nick Frost als Radiohelden auf hoher See und Kenneth Branagh als Staatsvertreter, der dem \"drogenverseuchten, kulturlosen\" Treiben ein möglichst schnelles Ende bereiten will. Nach TATSÄCHLICH ... LIEBE geht es in Richard Curtis zweiter Regiearbeit um eine etwas andere Liebesbeziehung - ein aufsässiger Spaß über die Lust auf Rock, entfesseltes Radio und den wilden Sound der Sixties. Was will man mehr?

AGENDA 21: There Once Was An Island

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr Herrsching

There Once Was An Island
USA 2010, R:Briar March. 80 Min

Drei Jahre lang hat die Dokumentarfilmerin Briar March aus Neuseeland an ihrem Filmprojekt über das entlegene Pazifikatoll Takuu (Carterets Islands) und dessen prekäre Zukunft gearbeitet. Das Atoll versinkt durch die Verschiebung der Erdplatten nach und nach im Meer. Viele fürchten, mit ihrer Heimat auch ihre kulturelle Identität zu verlieren und wollen die Insel nicht verlassen. Doch das Meer türmt sich bereits zu riesigen Wellen auf und überschwemmt einen großen Teil der Insel. Haben die Menschen von Takuu zu lange gezögert?
Die kulturell einzigartige polynesische Gemeinschaft von Takuu muss sich der Realität stellen, ihre Heimat für immer verlassen zu müssen, denn Hilfe wird es keine geben. Sie gehören zu den ersten Opfern des Klimawandels.
Der Untergang kündigt sich schon seit Jahrzehnten schleichend an, ist aber dadurch nicht minder fatal. Wissenschaftler geben dem Atoll noch fünf Jahre und die Bewohner werden endgültig zu Migranten des Klimawandels. Und so gibt There Once Was An Island den unmittelbaren Folgen des Klimawandels im Pazifik ein Gesicht. Und als Zuschauer beginnt man unweigerlich das Eigene Verhältnis zur Erde und den Mitmenschen, die auf ihr leben, zu überdenken.

Gespräch mit Hartmut Grassl
Klimaforscher, Max-Planck-Institut Ham-burg

Im Anschluss an den Film laden die Veranstalter ein zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Hartmut Graßl, dem renommierten und vielfach ausgezeichneten Klimaforscher. Hartmut Graßl war von 1994 bis 1999 Direktor des Weltklima-Forschungsprogramms in Genf und leitete siebzehn Jahre lang das Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg. Er saß im wissenschaftlichen Beirat über Globale Umweltveränderungen der Deutschen Bundesregierung und war damit eine Art Chefberater. Derzeit ist er Vorsitzender des Klimarats in Bayern und Mitglied des Klima-Beirats in Hamburg.

Filmgespräch: Im Garten der Klänge

31.5., 20 Uhr Schloss Seefeld

Zu dem berührenden Dokumentarfilm \"Im Garten der Klänge\" kommt am Donnerstag, 31.5., um 20 Uhr, Stefan Flach-Bulwan ins Kino Breitwand. Herr Bulwan ist Musiktherapeut DMtG, Dozent für Musiktherapie an der Bayr. Musikakademie Marktoberdorf, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Universität der Künste Berlin und zahlreichen Privatinstituten, Dozent für Musik an einer Fachschule für Heilerziehungspflege, langjährige Funktionärstätigkeit u . a. Vorsitzender des Berufsverbandes der Musiktherapeuten und Berufsständischer Beirat der Deutschen musiktherapeutischen Gesellschaft; tätig in der Heilpädagogik

Zum Film: Im Garten der Kl

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