Maikäfer flieg - Christine Nöstlinger Verfilmung, in Anwesenheit der Regisseurin

Dienstag, 15.11.16, 17:00 Uhr, Starnberg & 20:00 Uhr Gauting

In Anwesenheit der Regisseurin Mirjam Unger

Verfilmung des Kinderbuchklassikers "Maikäfer flieg" über die Sicht der ersten Nachkriegszeit aus dem Blickwinkel der achtjährigen Christl. Sie ist ein neugieriges, kluges Kind, das sich kein X für ein U vormachen lässt. Sie erkundet die neue Umgebung mit großen Augen und wenig Angst – und blickt mit kindlicher Unschuld tief in menschliche Abgründe. Als die gefürchteten Russen, mittlerweile Siegermacht, die Villa nebenan in Beschlag nehmen, findet Christl im Außenseiter Cohn sogar einen richtigen Freund. Ob er sie wohl in die Stadt zu ihren geliebten Großeltern bringen kann?

Es fällt heutzutage schwer, sich eine Kindheit im zertrümmerten Wien der 1940er-Jahre vorzustellen. Wie viel der Alltag einer Kinderseele damals zugemutet hat, wie viele Gefahren und wie wenig Verständnis es gab, aber auch wie viel unbeugsamen Willen für ein besseres, würdiges Leben und wie viel Sinn für Humor – davon handelt der autobiografische Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ (1973) von Christine Nöstlinger.

Mirjam Unger über ihren Film: „Christine Nöstlinger ist als Frau mit politischer Haltung und als Künstlerin ein Vorbild, eine Kraftgeberin. Es ist sicher kein Zufall, dass bei dieser Verfilmung ihrer Kindheit hinter den Kulissen in fast allen Main Departments Frauen am Werk waren. Wir alle durften uns mit einem Budget, das die (für Frauen bislang) gläserne Decke durchbrochen hat, an diese historische Verfilmung wagen. Es ist uns allen bewusst, dass wir hiermit ein klares frauenpolitisches Statement setzen.“

Zum Film: Maikaefer flieg

"Blick Dahinter: Häusliche Gewalt gegen Frauen": Die Ungehorsame

Montag, 14.11.16, 19:30 Uhr, Starnberg

Die Mauer des Schweigens durchbrechen

Anlässlich der Ausstellungseröffnung "Blick Dahinter: Häusliche Gewalt gegen Frauen" am Montag, 14.11.16, 17:00 Uhr lädt die Gleichstellungsstelle im Landratsamt Starnberg und der Landrat Karl Roth zur Filmvorführung des Filmes "Die Ungehorsame" ins Kino Breitwand Starnberg ein.

Freier Eintritt!

Die Ungehorsame
DE, 2015, 90 Min.
Regie: Holger Haase, mit Felicitas Woll und Marcus Mittermeier


Die junge Frau Leonie Keller sitzt auf der Anklagebank: Sie soll kaltblütig ihren Mann Alexander ermordet haben. Nach und nach eröffnet sich dem Prozessteilnehmer, dass Alexander nicht der liebevolle Mensch war, als der er erschien: Immer häufiger musste Leonie unter seinen wachsenden Gewaltexzessen leiden – bis es zur schicksalhaften und finalen Konfrontation kam…


Die Wanderausstellung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zur Verfügung gestellt. Sie findet vom 14. bis 25. November 2016 im Landratsamt Starnberg statt.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Künstlerfilme im Gespräch: Ich. Immendorff

Mittwoch, 16.11.16, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film Ich. Immendorff.

Ich. Immendorff
D, 2007, 98 Min., Regie: Nicola Graef

Der Dokumentarfilm begleitet zwei Jahre lang einen der wichtigsten deutschen Künstler bis zu seinem Tod im Mai 2007. Jörg Immendorff lebte und arbeitete 9 Jahre mit dem Wissen um seine unheilbare Erkrankung ALS.
Wie veränderte die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit und die Unausweichlichkeit dieser Situation sein Leben und seine Kunst?

Der Dokumentarfilm begleitet Immendorff bei den Ausstellungsvorbereitungen für die große Retrospektive in der Berliner Nationalgalerie. Freunde und Künstlerkollegen kommen zu Wort, ebenso seine Mutter Irene Immendorff sowie Oda Jaune, seine junge Ehefrau und ehemalige Studentin. Sie beschreiben eine unbequeme Person, die für eine bessere Welt eintrat.

Graefs Film ist auch eine Hommage an einen Mann, der in seiner starken Prägung durch Joseph Beuys den Kampf für eine bessere Welt und den Widerstand gegen Ungerechtigkeit nie aufgegeben hat, weder als Künstler noch als Mensch.

Zum Film: Ich. Immendorf

Filmgespräch mit Regisseur: Was Männer sonst nicht zeigen

Freitag, 11.11.16, 20:45 Uhr, Seefeld

Filmgespräch mit dem finnischen Regisseur Joonas Berghäll

Was Männer sonst nicht zeigen: Finnische Dokumentation über die finnische Saunakultur
Finnland 2016, 81 Minuten, FSK: 6

Viele Männer reden bekanntlich nicht gerne. In Finnland, das für seine sehr schweigsamen Bewohner bekannt ist, ist das nicht anders – mit einer Ausnahme. Nach getaner Arbeit trinken viele Finnen gerne mal ein Bier mit ihren Kumpels und tauchen in die wohltuende Hitze der Sauna ab. Zwischen Aufgüssen und nackten Tatsachen beginnen sich die Männer zu öffnen und intimste Gedanken auszutauschen. Der Regisseur Joonas Berghäll beobachtet die Protagonisten dabei unauffällig mit der Kamera und zeichnet ein Stück finnischer Kultur und Seelenlandschaft mit humoristischer Leichtigkeit auf

Publikumsliebling aus Skandinavien

Zum Film: Was Männer sonst nicht zeigen

Filmgespräch: Winna - Weg der Seelen

Freitag, 11.11.16, 19:30 Uhr, Gauting

Filmgespräch mit Regisseurin Fabienne Mathier

Ein Film über Sagen, Mythen und Seelenwanderungen


Winna - Weg der Seelen
CH, 2014, 83 Min
Regie: Fabienne Mathier


Ein Film über ein Stück ursprüngliches, mysteriöses, faszinierendes Wallis, über Sagen und Mythen zum Thema Seelenwanderungen und über Menschen, die Verstorbenen begegnet sind. Dieses alte und verborgene Wissen gerät immer mehr in Vergessenheit. Mit dem Film soll ein wichtiges Zeitdokument geschaffen werden. Die alten Traditionen werden aufgespürt, es kommen Sagenerzähler und Sagensammler zu Wort. Wir wandern mit, an der Gratzugnacht am Aletschgletscher und begleiten Menschen mit Kontakten zum Jenseits.

Zum Film: Winna - Weg der Seelen

Konzert + Film: Señor Blues und Mississippi Burning

Freitag, 11.11.16, 19:30 Uhr, Seefeld

Eine ganz besondere Symbiose von Musik & Film!

Señor Blues
Guido Rochus "Sic ´em Strings" Schmidt und Tom Höhne spielen seit über dreißig Jahren gemeinsam den Blues in unterschiedlichen Formationen. Als Duo präsentieren sie nun ihre eigenen Bluessongs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Inter-pretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen. Mit Fingerstyle-, Slide- und Baritongitarre - der schon der legendäre Louisiana Red nicht widerstehen konnte - begeistern sie landauf landab durch mit-reißendem Hoodoo- und Downhome Blues und nehmen dabei ihr Publikum mit auf eine Reise aus den verruchten Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.

Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Nach dem Konzert zeigt das Kino anlässlich der Wahlen in den USA sowie der noch immer herrschenden Rassendiskriminierung durch Polizei, Ku Klux Klan und rassistische Bevölkerungsschichten den Film "Mississippi Burning" des Regisseurs Alan Parker aus dem Jahr 1988, der den Mord an drei jungen Bürgerrechtlern durch Mitglieder der White Knights of the Ku Klux Klan im Jahr 1964 thematisiert. In den Hauptrollen Gene Hackman und Willem Dafoe.

Eintritt 15.- €

Kartenvorbestellung: 08152-981898 oder seefeld@breitwand.com

Weitere Filminfos und Reservierung: Mississippi Burning

Film im spanischen Original: El Olivo - Der Olivenbaum

Dienstag, 8.11.16, 19:00 Uhr, Gauting

Mit Einführung durch Dr. Verena Schmöller

Als 1. spanischen Film in Originalsprache zeigen wir das berührende Drama um eine junge Frau, die versucht den vor Jahren verkauften, uralten Olivenbaum zurückzubekommen, um ihren totkranken Vater zu trösten.
Eröffnungsfilm FSFF 2016

El Olivo - Der Olivenbaum
DE/ES 2015, 98 Min., Spanisch mit deutschen Untertiteln (OmU)
Regie: Icíar Bollaín, mit Pep Ambrós, Javier Gutiérrez, Anna Castillo


Einst hat der Großvater den 2000 Jahre alten Olivenhain der Familie gepflegt und in den weit ausladenden Bäumen Partner gesehen, nicht Wertgegenstände. Seine Söhne haben sich den wirtschaftlichen Bedingungen angepasst und Spaniens Erbe verkauft. Seitdem der große Baum verkauft wurde, redet der Großvater nicht mehr. Doch die 20jährige Alma ist anders als ihre Eltern. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten beschließt sie den Olivenbaum zurückzuholen, mit einem roten LKW und ihrem Freund, der bedingungslos zu ihr hält.

Zum Film: El Olivo - Der Olivenbaum

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